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19.09.2019 15:56 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Schiedsrichterball: Die trügerische Selbstbestätigung

Warum Welz auf den VAR hätte hören sollen

Johannes Gründel
Johannes Gründel
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Quelle: imago images
Welz sieht sich die Szene von Klaassen erneut an, am Ende bleibt er jedoch bei seiner ursprünglichen Entscheidung

Johannes Gründel
Johannes Gründel

Es war ein Samstagnachmittag, den Tobias Welz wohl nicht so schnell vergessen wird. Der 42-jährige Polizist war mit der Leitung des Spiels zwischen Union Berlin und Werder Bremen betraut und verhängte in dieser Partie drei Strafstöße und zwei Platzverweise. Bereits nach 70 Sekunden zeigte er das erste Mal auf den Punkt. Zwei Minuten später lief er dann in die Review Area und blieb – zur Überraschung der TV-Zuschauer – bei seiner Strafstoßentscheidung, die der DFB im Nachgang auch als regeltechnisch „falsch“ bezeichnete.

Was war passiert? Der Bremer Davy Klaassen kam im Strafraum zu Fall, nachdem er von Unions Torhüter Rafal Gikiewicz leicht berührt worden war. Im Sturz wurde er zudem noch vom Verteidiger Christopher Lenz am Oberschenkel getroffen. Tobias Welz wertete den Kontakt durch den Torhüter als strafstoßwürdig. Videoassistent Bastian Dankert kam nach Sichtung zu der Einschätzung, dass der Kontakt nicht ursächlich für den Sturz war und schlug Welz daher einen sogenannten On-Field-Review (OFR) – also die eigene Betrachtung der Szene in der Review Area – vor. Diesem Vorschlag kam Welz nach, blieb aber nach Betrachtung der Bilder bei der Entscheidung.

Welz hätte auf den VAR hören sollen

Wie ist die Situation zu bewerten? Aus meiner Sicht liegt Bastian Dankert mit seiner Einschätzung richtig: Klaassens Fuß schleift schon vor dem eher geringen Kontakt über den Boden. Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass es sich um einen sogenannten „Selbstfaller“, also einen Sturz, der nicht unmittelbar durch den Kontakt ausgelöst wurde, handelt. Auch das weitere Fallmuster ist das einer Schwalbe und nicht das eines Sturzes, da es einfach nicht zu dem kleinen Kontakt passt. Klaassen wollte hier einen Strafstoß schinden und führte damit Tobias Welz erfolgreich hinter das Licht. Nach dem OFR hätte ich mir daher einen indirekten Freistoß für Union Berlin und eine Verwarnung wegen Schwalbe gewünscht oder zumindest eine Rücknahme des Strafstoßes.

Doch warum kam Tobias Welz nicht zu diesem Ergebnis, das ihm durch Videoassistent Dankert nahegelegt wurde? Hier kann man natürlich nur spekulieren. Vieles spricht aber dafür, dass die Ursache in einem psychologischen Effekt namens Bestätigungsfehler (confirmation bias) liegt. Man darf sich den On-Field-Review nicht so entspannt vorstellen wie die Betrachtung der Bilder vor dem TV – das ist purer Stress, physisch wie psychisch: Die Anspannung in einem Bundesliga-Spiel ist ohnehin schon immens hoch, der Puls ist nahezu durchgängig im dreistelligen Bereich. Eine Strafstoßentscheidung ist dann immer noch ein weiterer Stressfaktor, weil sie einen schwerwiegenden Eingriff in den Spielverlauf darstellt und der Schiedsrichter anschließend nahezu immer angefeindet wird. In Stresssituationen wie dieser ist man anfälliger für Bestätigungsfehler.

Unter einem Bestätigungsfehler versteht man vereinfacht ausgedrückt die (meist unbewusste) Neigung des Menschen, die Wahrnehmung von Fakten so zu selektieren oder Fakten so zu interpretieren, dass sie den eigenen Erwartungen entsprechen. Das kennen wir alle aus dem Alltag: In der Zeit, in der wir den Führerschein machen, sehen wir auf einmal überall auf den Straßen Fahrschulautos. Wenn wir uns überlegen, einen VW Golf zu kaufen, sehen wir überall VW Golfs. Vermutlich lief es am Samstag ähnlich: Tobias Welz hatte auf dem Platz einen Kontakt durch den Torhüter wahrgenommen, infolgedessen – seiner Wahrnehmung nach – Klaassen zu Fall gekommen ist. Mit Voreinstellung geht er in die Review Area und betrachtet die Bilder. Auf diesen sieht er den Kontakt, den er wahrgenommen hatte. Dies bestätigt seine ursprüngliche Wahrnehmung und führt dann auch zu dem (Trug-)Schluss, dass der Strafstoß berechtigt war. Die Aspekte, die gegen einen Strafstoß sprechen, werden dabei unwillkürlich ausgeblendet. Also bleibt es bei der Fehlentscheidung.

Nicht nur Schiedsrichter machen Bestätigungsfehler

Aber müssten nicht Profis wie die Bundesliga-Schiedsrichter vor solchen Fehlern gefeit sein? Das könnte man denken, so einfach ist es aber nicht. Auch Profis sind weiterhin Menschen und bei psychologischen Effekten, die unwillkürlich geschehen, ist es immer schwierig, diese abzustellen. Allgemein gelten Piloten als die am meisten professionalisierten und am besten ausgebildeten Berufsträger. Doch auch diese haben mit Bestätigungsfehlern zu kämpfen, was auch schon bei mehreren Flugzeugabstürzen eine Rolle spielte. Besonders gut kann man diesen Effekt beim Absturz des VARIG-Flugs 254 (Abflugort: São Paulo, geplanter Zielort: Belém) deutlich machen: Aufgrund einer veränderten Darstellung im Flugplan gaben die Piloten den falschen Kurs ein, sodass sie von São Paulo aus nicht nach Nordosten, sondern gen Westen flogen. Als sie sich nahe Belém wähnten, versuchten sie erfolglos über UKW den Flughafen zu erreichen.

Mittels Kurzwellen konnten sie den Flughafen dann erreichen und fühlten sich in ihrer Einschätzung, nahe Belém zu sein, bestätigt (erster Bestätigungsfehler), wobei sie der Tatsache, dass sie auf Kurzwelle umschalteten keine oder zu geringe Bedeutung zukommen ließen. Erst als sie im fortgesetzten Sinkflug den Flughafen nicht finden konnten, wurde ihnen klar, dass sie nicht in der Nähe von Belém waren. Als eine Funkpeilung fehlschlug, beschlossen sie dem Flusslauf des Amazonas zu folgen, der sie direkt nach Belém, das nahe der Mündung eines Flussarms des Amazonas liegt, bringen sollte. In der Erwartung, es handele sich um den Amazonas (zweiter Bestätigungsfehler) folgten sie daher einem Fluss. Dabei nahmen sie nicht wahr, dass der Flussverlauf nicht zu demjenigen des Amazonas passt – kein Wunder, handelte es sich in Wirklichkeit doch um den Xingu, einem Nebenfluss des Amazonas, den sie nun aber flussaufwärts flogen. Nach etwa drei Stunden Flugzeit (statt der geplanten 48 Minuten) ging dann der Treibstoff zuneige und das Flugzeug stürzte im Regenwald ab, 13 Personen starben, 34 weitere wurden verletzt. Wie deutlich die Selektion unstimmiger Wahrnehmung sein kann, zeigt auch der Umstand, dass die Piloten sich nicht darüber wunderten, in den Sonnenuntergang zu fliegen, obwohl sie die Sonne eigentlich in ihrem Rücken hätten haben müssen.

Man sieht also: Bestätigungsfehler lassen sich auch bei einer noch so guten Ausbildung nicht vollständig vermeiden. Wichtig ist, dass man sich stets bewusst sein muss, dass es diese gibt. Dieser Aspekt war Tobias Welz vermutlich am Samstag stressbedingt nicht aktiv präsent. Das sollte nicht, kann aber passieren.

Es war ein Samstagnachmittag, den Tobias Welz wohl nicht so schnell vergessen wird. Der 42-jährige Polizist war mit der Leitung des Spiels zwischen Union Berlin und Werder Bremen betraut und verhängte in dieser Partie drei Strafstöße und zwei Platzverweise. Bereits nach 70 Sekunden zeigte er das erste Mal auf den Punkt. Zwei Minuten später lief er dann in die Review Area und blieb – zur Überraschung der TV-Zuschauer – bei seiner Strafstoßentscheidung, die der DFB im Nachgang auch als regeltechnisch „falsch“ bezeichnete.

Was war passiert? Der Bremer Davy Klaassen kam im Strafraum zu Fall, nachdem er von Unions Torhüter Rafal Gikiewicz leicht berührt worden war. Im Sturz wurde er zudem noch vom Verteidiger Christopher Lenz am Oberschenkel getroffen. Tobias Welz wertete den Kontakt durch den Torhüter als strafstoßwürdig. Videoassistent Bastian Dankert kam nach Sichtung zu der Einschätzung, dass der Kontakt nicht ursächlich für den Sturz war und schlug Welz daher einen sogenannten On-Field-Review (OFR) – also die eigene Betrachtung der Szene in der Review Area – vor. Diesem Vorschlag kam Welz nach, blieb aber nach Betrachtung der Bilder bei der Entscheidung.

Welz hätte auf den VAR hören sollen

Wie ist die Situation zu bewerten? Aus meiner Sicht liegt Bastian Dankert mit seiner Einschätzung richtig: Klaassens Fuß schleift schon vor dem eher geringen Kontakt über den Boden. Das ist ein deutliches Indiz dafür, dass es sich um einen sogenannten „Selbstfaller“, also einen Sturz, der nicht unmittelbar durch den Kontakt ausgelöst wurde, handelt. Auch das weitere Fallmuster ist das einer Schwalbe und nicht das eines Sturzes, da es einfach nicht zu dem kleinen Kontakt passt. Klaassen wollte hier einen Strafstoß schinden und führte damit Tobias Welz erfolgreich hinter das Licht. Nach dem OFR hätte ich mir daher einen indirekten Freistoß für Union Berlin und eine Verwarnung wegen Schwalbe gewünscht oder zumindest eine Rücknahme des Strafstoßes.

Doch warum kam Tobias Welz nicht zu diesem Ergebnis, das ihm durch Videoassistent Dankert nahegelegt wurde? Hier kann man natürlich nur spekulieren. Vieles spricht aber dafür, dass die Ursache in einem psychologischen Effekt namens Bestätigungsfehler (confirmation bias) liegt. Man darf sich den On-Field-Review nicht so entspannt vorstellen wie die Betrachtung der Bilder vor dem TV – das ist purer Stress, physisch wie psychisch: Die Anspannung in einem Bundesliga-Spiel ist ohnehin schon immens hoch, der Puls ist nahezu durchgängig im dreistelligen Bereich. Eine Strafstoßentscheidung ist dann immer noch ein weiterer Stressfaktor, weil sie einen schwerwiegenden Eingriff in den Spielverlauf darstellt und der Schiedsrichter anschließend nahezu immer angefeindet wird. In Stresssituationen wie dieser ist man anfälliger für Bestätigungsfehler.

Unter einem Bestätigungsfehler versteht man vereinfacht ausgedrückt die (meist unbewusste) Neigung des Menschen, die Wahrnehmung von Fakten so zu selektieren oder Fakten so zu interpretieren, dass sie den eigenen Erwartungen entsprechen. Das kennen wir alle aus dem Alltag: In der Zeit, in der wir den Führerschein machen, sehen wir auf einmal überall auf den Straßen Fahrschulautos. Wenn wir uns überlegen, einen VW Golf zu kaufen, sehen wir überall VW Golfs. Vermutlich lief es am Samstag ähnlich: Tobias Welz hatte auf dem Platz einen Kontakt durch den Torhüter wahrgenommen, infolgedessen – seiner Wahrnehmung nach – Klaassen zu Fall gekommen ist. Mit Voreinstellung geht er in die Review Area und betrachtet die Bilder. Auf diesen sieht er den Kontakt, den er wahrgenommen hatte. Dies bestätigt seine ursprüngliche Wahrnehmung und führt dann auch zu dem (Trug-)Schluss, dass der Strafstoß berechtigt war. Die Aspekte, die gegen einen Strafstoß sprechen, werden dabei unwillkürlich ausgeblendet. Also bleibt es bei der Fehlentscheidung.

Nicht nur Schiedsrichter machen Bestätigungsfehler

Aber müssten nicht Profis wie die Bundesliga-Schiedsrichter vor solchen Fehlern gefeit sein? Das könnte man denken, so einfach ist es aber nicht. Auch Profis sind weiterhin Menschen und bei psychologischen Effekten, die unwillkürlich geschehen, ist es immer schwierig, diese abzustellen. Allgemein gelten Piloten als die am meisten professionalisierten und am besten ausgebildeten Berufsträger. Doch auch diese haben mit Bestätigungsfehlern zu kämpfen, was auch schon bei mehreren Flugzeugabstürzen eine Rolle spielte. Besonders gut kann man diesen Effekt beim Absturz des VARIG-Flugs 254 (Abflugort: São Paulo, geplanter Zielort: Belém) deutlich machen: Aufgrund einer veränderten Darstellung im Flugplan gaben die Piloten den falschen Kurs ein, sodass sie von São Paulo aus nicht nach Nordosten, sondern gen Westen flogen. Als sie sich nahe Belém wähnten, versuchten sie erfolglos über UKW den Flughafen zu erreichen.

Mittels Kurzwellen konnten sie den Flughafen dann erreichen und fühlten sich in ihrer Einschätzung, nahe Belém zu sein, bestätigt (erster Bestätigungsfehler), wobei sie der Tatsache, dass sie auf Kurzwelle umschalteten keine oder zu geringe Bedeutung zukommen ließen. Erst als sie im fortgesetzten Sinkflug den Flughafen nicht finden konnten, wurde ihnen klar, dass sie nicht in der Nähe von Belém waren. Als eine Funkpeilung fehlschlug, beschlossen sie dem Flusslauf des Amazonas zu folgen, der sie direkt nach Belém, das nahe der Mündung eines Flussarms des Amazonas liegt, bringen sollte. In der Erwartung, es handele sich um den Amazonas (zweiter Bestätigungsfehler) folgten sie daher einem Fluss. Dabei nahmen sie nicht wahr, dass der Flussverlauf nicht zu demjenigen des Amazonas passt – kein Wunder, handelte es sich in Wirklichkeit doch um den Xingu, einem Nebenfluss des Amazonas, den sie nun aber flussaufwärts flogen. Nach etwa drei Stunden Flugzeit (statt der geplanten 48 Minuten) ging dann der Treibstoff zuneige und das Flugzeug stürzte im Regenwald ab, 13 Personen starben, 34 weitere wurden verletzt. Wie deutlich die Selektion unstimmiger Wahrnehmung sein kann, zeigt auch der Umstand, dass die Piloten sich nicht darüber wunderten, in den Sonnenuntergang zu fliegen, obwohl sie die Sonne eigentlich in ihrem Rücken hätten haben müssen.

Man sieht also: Bestätigungsfehler lassen sich auch bei einer noch so guten Ausbildung nicht vollständig vermeiden. Wichtig ist, dass man sich stets bewusst sein muss, dass es diese gibt. Dieser Aspekt war Tobias Welz vermutlich am Samstag stressbedingt nicht aktiv präsent. Das sollte nicht, kann aber passieren.

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Geburtsdatum: 11.07.1977
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