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27.10.2014 14:07 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de

Schiedsrichterball: Eine alte neue Regel

Kolumne: Johannes Gründel erklärt bei WahreTabelle.de das Regelwerk und strittige Szenen der Bundesliga. 

Johannes Gründel
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Martin Harnik / Frankfurt
Quelle: GettyImages
Der heiß diskutierte Treffer zum 1:1 in Frankfurt: Martin Harnik lässt Felix Wiedwald im Eintracht-Tor keine Chance, der Frankfurter Makoto Hasebe (Nr. 20) reklamiert Abseits...

Johannes Gründel
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Vor knapp 16 Monaten wurde die Abseitsregel geändert. Viel wurde damals darüber geschrieben, leider auch viel falsches – bedingt durch übereilige Medien, die eine Meldung bringen wollten, aber sich nicht die Zeit nahmen, auf die Auslegungsanweisungen zu warten. Knapp 16 Monate dauerte es, bis sich zeigte, dass diese Fehlinformationen in der breiten Masse der Fußballfans ein völlig falsches Verständnis der Abseitsregel hervorgerufen hat.

Doch dann war es am Samstag soweit, genauer gesagt beim Ausgleichstreffer des VfB Stuttgart zum zwischenzeitlichen 1:1 bei Eintracht Frankfurt (Endstand 4:5 / WahreTabelle.de berichtete), bei dem Fußballexperten und –Fans nahezu einhellig unisono „Abseits“ brüllten. Und damit grob daneben lagen.

Harniks Treffer war nämlich, und das bestätigte Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel am Montag auch auf der Website eines großen Sportmagazins mit Sitz in Nürnberg, regulär. Als der Pass seines Mitspielers Romeu gespielt hat, befand sich der österreichische Stürmer zwar im Abseits, allerdings lehrbuchhaft passiv. Erst als Aleksandar Ignjovski den Ball auf den rechten Flügel spielte, wurde Harnik überhaupt relevant für die Spielsituation.

Nach dem vor Juli 2013 ausgegebenen Regelwerk hätte er hier aktiv eingegriffen, da der Ball nicht kontrolliert gespielt wurde. Von diesem Kriterium des kontrollierten Spielens hat sich der IFAB als für Regeländerungen zuständiges Organ, verabschiedet, da die Unterscheidung für die Schiedsrichtergespanne teilweise ziemlich schwierig war und man generell ziemlich stürmerfreundlich ausgerichtet war (und wohl auch noch ist).

Seitdem ist die Regel mit einer Ausnahme und einer Gegenausnahme aufgebaut: Wenn ein abseitsstehender Spieler den Ball erhält, greift er vom Grundsatz her zunächst einmal aktiv ein. Die Abseitsstellung wird also strafbar. Eine Ausnahme besteht, wenn er den Ball vom Gegenspieler erhält, der das Leder absichtlich (nicht mehr zwingend kontrolliert!) spielt. In diesem Fall entsteht eine neue Spielsituation, in der der Angreifer den Ball vom Gegenspieler erhält, also kein strafbares Abseits vorliegt. Übrig bleiben bei einer Ballberührung durch den Verteidiger für ein strafbares Abseits also nur abgefälschte bzw. abgeblockte Bälle. Und die Gegenausnahme: Ein Spieler zieht nämlich weiterhin einen Vorteil aus seiner vorherigen Abseitsstellung und greift damit aktiv ein, wenn er den Ball nach einem „deliberate save“ (In der deutschen Übersetzung: „Torabwehraktion“) erhält. Dabei ist es regeltechnisch egal, ob dieser „deliberate save“ durch einen Feldspieler oder den Torwart erfolgt.

Die Regelmacher hatten hier Situationen vor dem Auge, in denen der Torwart den Ball mit einer Parade von der Linie kratzt – oder ein Feldspieler mit einer vergleichbaren Aktion (beispielsweise der klassische Pfosten-Wächter bei der Ecke). In diesen Fällen darf dann ein zuvor abseitsstehender Stürmer nicht abstauben.

Verkürzt kann man also sagen: Wenn der Verteidiger den Ball berührt, dann ist die Abseitsstellung nur dann strafbar, wenn er abgefälscht, abgeblockt oder durch einen „deliberate save“ gespielt wurde. Wenn der Verteidiger den Ball aber absichtlich, wenn auch unkontrolliert spielt, entsteht eine neue Spielsituation, die Abseits ausschließt. Für ein bloßes „Abfälschen“ ist die Richtungsänderung zu deutlich, ein „deliberate save“ liegt mangels Vergleichbarkeit mit einer Torwartparade bei Ignjovski auch nicht vor. Bleibt nur noch die Unterscheidung, ob er den Ball abblockt oder absichtlich spielt. Ignjovski reagiert darauf, dass der Ball nach links gespielt wird, und lässt den Fuß rausschnellen, um den Pass nach links zu unterbinden. Das mag ein eintrainierter Automatismus sein. Aber es ändert nichts daran, dass das kein Abblocken, sondern ein absichtliches Spielen des Balles ist. Hinter eintrainierten Automatismen steht ja auch eine Absicht.

In dieser Szene wurde das Schiedsrichtergespann um Christian Dingert (Lebecksmühle) ziemlich harsch angegangen. Auch von anerkannten Fußballexperten, die regeltechnisch nicht auf dem neusten Stand sind – das ist bedauerlich, da auf diese Weise Mehrheitsmeinungen gebildet werden.

Mehr zum Thema:
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Doch dann war es am Samstag soweit, genauer gesagt beim Ausgleichstreffer des VfB Stuttgart zum zwischenzeitlichen 1:1 bei Eintracht Frankfurt (Endstand 4:5 / WahreTabelle.de berichtete), bei dem Fußballexperten und –Fans nahezu einhellig unisono „Abseits“ brüllten. Und damit grob daneben lagen.

Harniks Treffer war nämlich, und das bestätigte Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel am Montag auch auf der Website eines großen Sportmagazins mit Sitz in Nürnberg, regulär. Als der Pass seines Mitspielers Romeu gespielt hat, befand sich der österreichische Stürmer zwar im Abseits, allerdings lehrbuchhaft passiv. Erst als Aleksandar Ignjovski den Ball auf den rechten Flügel spielte, wurde Harnik überhaupt relevant für die Spielsituation.

Nach dem vor Juli 2013 ausgegebenen Regelwerk hätte er hier aktiv eingegriffen, da der Ball nicht kontrolliert gespielt wurde. Von diesem Kriterium des kontrollierten Spielens hat sich der IFAB als für Regeländerungen zuständiges Organ, verabschiedet, da die Unterscheidung für die Schiedsrichtergespanne teilweise ziemlich schwierig war und man generell ziemlich stürmerfreundlich ausgerichtet war (und wohl auch noch ist).

Seitdem ist die Regel mit einer Ausnahme und einer Gegenausnahme aufgebaut: Wenn ein abseitsstehender Spieler den Ball erhält, greift er vom Grundsatz her zunächst einmal aktiv ein. Die Abseitsstellung wird also strafbar. Eine Ausnahme besteht, wenn er den Ball vom Gegenspieler erhält, der das Leder absichtlich (nicht mehr zwingend kontrolliert!) spielt. In diesem Fall entsteht eine neue Spielsituation, in der der Angreifer den Ball vom Gegenspieler erhält, also kein strafbares Abseits vorliegt. Übrig bleiben bei einer Ballberührung durch den Verteidiger für ein strafbares Abseits also nur abgefälschte bzw. abgeblockte Bälle. Und die Gegenausnahme: Ein Spieler zieht nämlich weiterhin einen Vorteil aus seiner vorherigen Abseitsstellung und greift damit aktiv ein, wenn er den Ball nach einem „deliberate save“ (In der deutschen Übersetzung: „Torabwehraktion“) erhält. Dabei ist es regeltechnisch egal, ob dieser „deliberate save“ durch einen Feldspieler oder den Torwart erfolgt.

Die Regelmacher hatten hier Situationen vor dem Auge, in denen der Torwart den Ball mit einer Parade von der Linie kratzt – oder ein Feldspieler mit einer vergleichbaren Aktion (beispielsweise der klassische Pfosten-Wächter bei der Ecke). In diesen Fällen darf dann ein zuvor abseitsstehender Stürmer nicht abstauben.

Verkürzt kann man also sagen: Wenn der Verteidiger den Ball berührt, dann ist die Abseitsstellung nur dann strafbar, wenn er abgefälscht, abgeblockt oder durch einen „deliberate save“ gespielt wurde. Wenn der Verteidiger den Ball aber absichtlich, wenn auch unkontrolliert spielt, entsteht eine neue Spielsituation, die Abseits ausschließt. Für ein bloßes „Abfälschen“ ist die Richtungsänderung zu deutlich, ein „deliberate save“ liegt mangels Vergleichbarkeit mit einer Torwartparade bei Ignjovski auch nicht vor. Bleibt nur noch die Unterscheidung, ob er den Ball abblockt oder absichtlich spielt. Ignjovski reagiert darauf, dass der Ball nach links gespielt wird, und lässt den Fuß rausschnellen, um den Pass nach links zu unterbinden. Das mag ein eintrainierter Automatismus sein. Aber es ändert nichts daran, dass das kein Abblocken, sondern ein absichtliches Spielen des Balles ist. Hinter eintrainierten Automatismen steht ja auch eine Absicht.

In dieser Szene wurde das Schiedsrichtergespann um Christian Dingert (Lebecksmühle) ziemlich harsch angegangen. Auch von anerkannten Fußballexperten, die regeltechnisch nicht auf dem neusten Stand sind – das ist bedauerlich, da auf diese Weise Mehrheitsmeinungen gebildet werden.

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28.10.2014 17:04


Hagi01
Hagi01

1. FC Nürnberg-Fan1. FC Nürnberg-Fan

Hagi01
Mitglied seit: 24.09.2012

Aktivität:
Beiträge: 5706

Vorab zwei Dinge:
- Ja, das sind die Originalvideos, soweit ich weiß.
- Was Du da schreibst, lässt sich sicherlich gut hören und wirkt nach dem ersten Durchlesen auf mich plausibel.


Allerdings ist das nicht das, wie die Verbände die Regeln ausgelegt wissen wollen (zu erkennen an Fandels und Fröhlichs Aussagen in ihrem Amt als Teil der DFB-SR-Kommission). Den Teil "Clear movement" würde ich nicht als zwingende Voraussetzung interpretieren, sondern als Hilfeleistung, woran der SR die Absicht erkennen kann. Sowas braucht man, da die Schiedsrichter am Feld keine Wiederholungen haben, sondern sich auf Indizien verlassen müssen - vgl. auch Handspiel. Das lese ich aus der Gesamtschau der Powerpoint-Folien der UEFA. Besonders gut kann man das auf Folie 8 erkennen, wo steht "To identify when a ball is deliberately played". Dieses "clear" ist für mich eher ein Ausfluss der Auslegungsmaxime "Im Zweifel nicht eingreifen", soll heißen: Wenn der SR sich nicht sicher ist, dass absichtliches Spielen vorliegt, soll er die Entlastung "Ball kommt vom Gegner" nicht annehmen und deshalb auf Abseits entscheiden (Was ironischerweise doch ein Eingreifen ist...).

Hier in dieser Szene sehe ich die absichtliche Bewegung im Herausschnellen des Fußes durch Ignjovski, das für mich ein absichtliches Spielen des Balles ist. Vergleiche zum Handspiel drängen sich hier natürlich auf: Schnellt die Hand genauso raus, würde auch jeder auf "absichtliches Handspiel" entscheiden und nicht argumentieren mit irgendwelchen eintrainierten Mechanismen. Deshalb sehe ich auch hier ein absichtliches Spielen. Aber dennoch lässt sich Deine Meinung mit dieser Begründung auf den ersten Blick, ohne mich vertieft damit auseinandergesetzt zu haben (Dafür fehlt mir nach 30 Seiten im anderen Thread mittlerweile der Nerv, tut mir leid), gut hören und vertreten. Entspricht aber halt nicht der von den Verbänden gewünschten Auslegung der Regeln. Wie man so etwas bewertet, sei jedem selbst überlassen - ich persönlich würde im Sinne der einheitlichen Regelauslegung im Zweifel die Verbands-Auslegung bevorzugen, wenn sie nicht völlig unvereinbar mit dem Regelwerk ist.


Fußballzerstörer (Zitat von em-ti auf Transfermarkt.de)


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28.10.2014 13:00


Fan-100%


Bayer Leverkusen-FanBayer Leverkusen-Fan


Mitglied seit: 10.04.2011

Aktivität:
Beiträge: 938

Gleich im Vorraus: das ist ein Doppelpost, habe dan gleichen auch schon im dazugehörigen Thread gepostet, jedoch ist dort die Diskussion abgeflacht und ich kann hier diese einstimmge Interpretation der Szene irgendwie immernoch nicht nachvollziehen. Ich seh ein, dass einige hier dies Szene im Sinne von "richtig entschieden" enterpretieren. Aber ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass es so klar ist und alles mit dieser schwammingen Begründung des absichtlichen Ballspielen welche meiner Meinung anch auch ganz anders gemeint sein könnte und auch sollte. Zumindest komm ich nach intensive gelese und gekuche sämzlicher dinge darauf.

"A play is an offside position receiving the ball from an opponent, who deliberately plays the ball (except from a deliberate save), is noch condered to have gained an advantage."
Auf dieser Aussage stützt sich hier ja antscheinend alles. Ich verstehe sofort, dass hier kein "deliberte save" vorliegt, da es sich ja nicht um einen Torschuss handel und so der Punkt für ein richtiges Abseits hier vorliegt.
Nun die Frage ob hier ein "deliberte play" vorliegt. Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, dass das hier 13KTler als erfüllt ansehen. Denn das ist schon ziemlich strittig:
"Deliberately PLAYing the ball means a deliberate act made by the player.
To identify when a ball is deliberately played:
- a CLEAR movement of the player TOWARDS the ball
- it doesn't maater the "quality" of the PLAY"
Hier habe ich mit die drei Beispiele für ein deliberate play rausgesucht.

https://www.youtube.com/watch?v=K6wzdYgDm-E
"The DEFENDER CLEARLY makes a deliberate act by GOING TOWARDS THE BALL. This is an example of deliberate playing the ball and itdoesn’t matter if the outcome of the play is good or not."

https://www.youtube.com/watch?v=0IhCC171IcY
"The DEFENDER MOVES backwars TOWARDS THE BALL and he heads it back (CLEAR MOVEMENT  of his NECK/HEAD). He makes a deliberate act to play the ball and it doesn’t matter if the outcome is good or not as the ball goes to an opponent."

https://www.youtube.com/watch?v=-RUmnD1_Ito
A situation similar to the previous clip. The DEFNER JUMPS AT HE BALL and even he make sonly one step backwards, he is considered as deliberately playing the ball. Jumping as he does, cannot be considered as an INSTINCTIV REACTION.

(Ich kann nicht garantieren, dass das die Orginalvideos sind, aber die Beschreibungen passen genau und auch das Hochladedatum könnte passen)

Wenn ich mit das alles anschaue und durchlese definiere ich ein "deliberate playing the ball" also so, dass ein Spieler sich klar in Richtung des Balles bewegen muss UND ihn bewusst spielen will.
Bewegt er sich heir aber klar Richtung Ball? Alles was ich sehe ist ein Beinrausstrecken. Er verlässt nichtmal seinen Standpunkt, da sein anderes Bein stehen bleibt. Auf jeden der Beispielvideos machen die Spieler Schritte oder sogar Sprünge zum Ball bevor sie ihn spielen. Das kann ich hier eigentlich nicht erkennen. Beim dritten Video wird sogar noch unterschieden, dass es sich beim Springen nicht um eine "instinctic reaction" handelt und somit, dass das Abseits dann aufhebt. Also darf man ja doch Reaktion zeigen, die nicht als Ball spielen gewertet werden können.
Denn auch beim Wort "play/spielen" sehe ich das hier strittig. einen Ball spielen bedeutet für mich ihn mit irgendeinem ziel irgendwo hinzubekommen. seis um ihn wegzuhaun, ihn zu passen oder zu stoppen. Ich kann hier nicht sehen, dass der Frankfurter mit einem Ziel dahin gegangen ist. Er hat einfach seinen Bein rausgestreckt aus Intstink. Der hat sich da nix bei gedacht. Ich kann hier echt nicht sehen, dass er ihn irgendwie passen wollte (wohin denn?), noch kann ich eine ausholbewegung zum weghaun sehen.

Meine bitte jetzt um aufklärung vom KTler Team. Warum seht ihr hier alle eine KLARE BEWEGUNG DES SPIELERS RICHTUNG BALL und nicht nur eine "instinctiv reaction" und ist wirklich jedes Ballberühren ein "Ball spielen" oder schreiben die hier schon bewusst "play und spielen" um dazustellen, dass es unterschide gibt?
Ich kann nachvollziehen, dass das heir vielleicht welche als erfüllt ansehen. aber alle?

ps: ich bringe bewusst nie expertem mit rein und finde es auch schade, wenn sich irgendwer drauf stützt. alles ist nur meine interpretation von dem was ich in den videos und in den texten aufgefasst habe.


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