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23.12.2020 17:16 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Schiedsrichterball: Weshalb der Schiri auf seine Linie(n) achten sollte

Was macht eine gute Linie aus?

Johannes Gründel
Johannes Gründel
Strafraumlinie im Schnee
Quelle: imago images
Nicht selten erschweren die Wetterbedingungen die Sicht des Schiedsrichtergespanns auf die Linien.

Johannes Gründel
Johannes Gründel

Das Begriffspaar „Schiedsrichter“ und „Linie“ dürfte eines der meistgebrauchten auf deutschen Sportplätzen sein. Meistens hört man dann „Schiri, Du hast doch keine klare Linie!“ oder „Der Pfiff des Schiedsrichters passt nicht zu seiner Linie“. Dahinter steckt die Vorstellung, dass ein Schiedsrichter (vermeintlich) vergleichbare Situationen innerhalb desselben Spiels jederzeit gleich entscheiden soll. Das ist mit Blick auf die Berechenbarkeit des Schiedsrichters und die Gerechtigkeit durchaus nachvollziehbar und ein sinnvoller Grundsatz – mehr als ein Grundsatz ist es aber nicht. Das Regelwerk fordert eine Gleichbehandlung solcher Szenen nicht explizit ein – und das ist (vor allem aus zwei Gründen) auch gut so!

Denn zum einen sind vermeintlich vergleichbare Szenen nicht unbedingt auch tatsächlich vergleichbar, weil sich sowohl aus den Umständen der Szene als auch der Zweikampfführung selbst Unterschiede ergeben können. Als plastisches Beispiel können hier zwei Szenen aus dem Spiel zwischen Wolfsburg und Stuttgart vom vergangenen Sonntag dienen, als VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo nach einem taktischen Foul (Stoßen) im Mittelfeld auf das Feld schrie, dass der Schiedsrichter dann auch in der ersten Halbzeit Strafstoß (gegen Gonzalez) hätte pfeifen müssen. Die Unterschiede zwischen den beiden Szenen sind aber augenfällig: Zum einen war der Armeinsatz ein ganz anderer, zum anderen aber auch die Position auf dem Feld und die Folgen der Entscheidung (Freistoß im Mittelfeld + Gelb gegenüber Strafstoß + Rot in der Anfangsphase), was mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit in der Praxis natürlich (und legitimerweise!) eine Rolle spielt. Auch wenn man den Strafstoß in der ersten Hälfte wohl auch besser gegeben hätte – hier vergleichbare Szenen zu erkennen, ist nicht angebracht.

Zum anderen aber kann das Spiel erfordern, dass man als Schiedsrichter seine Linie im Spielverlauf anpasst. Denn Aufgabe des Schiedsrichters ist nicht nur die Regelumsetzung, sondern auch das Spielmanagement und dabei besonders die Spielkontrolle. Und wenn ein Spiel plötzlich oder langsam steigend an Temperatur gewinnt, muss man als Schiedsrichter seine Linie entsprechend anpassen, um mit Unterbrechungen die Gemüter wieder runterzukühlen und Hektik aus dem Spiel zu nehmen. Umgekehrt sollte man bei beruhigendem Spielcharakter die Leine (vorsichtig) lockern, um den Spielfluss nicht durch zu kleinliche Entscheidungen zu stören. Und da der Spielcharakter im steten Wandel ist und eine einzige unglückliche Szene zu einer Eskalation führen kann, muss die Linie des Schiedsrichters auch entsprechend variabel sein. Ein guter Schiedsrichter zieht daher keine feste Linie durch, sondern spielt mit seiner Linie auf berechenbare Weise Jojo.

Seltener ist dagegen der Fall, in dem sich der Begriff „Linie“ auf die tatsächlich angebrachten Linien auf dem Feld, also die Spielfeldmarkierungen, bezieht. Während es im Amateurbereich doch noch regelmäßig vorkommt, dass vor dem Spiel irgendwelche Mängel an den Spielfeldmarkierungen beseitigt werden müssen, ist so etwas im professionellen Spielbetrieb glücklicherweise zu einer Rarität geworden. Einzig starke Witterungsbedingungen führen hier ab und zu zu Problemen wie beispielsweise zur fehlenden Strafstoßmarkierung bei der Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg im Dezember 2017, als starker Schneefall zu einer Notmarkierung der Linien führte und dabei der Elfmeterpunkt vergessen wurde. Unglücklicherweise verhängte Schiedsrichter Dr. Robert Kampka auch genau in diesem Strafraum einen Strafstoß und musste dann vor einer laut hörbar mitzählenden Tribüne die elf Meter abschreiten.

 

 

Doch auch starker Regen kann die Linien nur schwer sichtbar machen, vor allem auf Plätzen, auf denen die Linien nicht von Kunst- oder Hybridrasen unterstützt werden. So passiert am Dienstag beim Pokalspiel in Elversberg, als man die (relativ gesehen) unwichtigeren Linien, also v.a. den Anstoßkreis, den Torraum und den Teilkreis am Strafraum, aus der Totalen nicht mehr erkennen konnte. In der Nahaufnahme konnte man dann erahnen, dass die Linien schon da waren, aber offenbar infolge des Starkregens nur die wichtigsten Linien noch einmal nachgestreut wurden. Dabei kommt unwillkürlich die Frage auf: Was passiert, wenn Linien fehlen?

Das Regelwerk legt in Regel 1 (Das Spielfeld) klar fest, welche Linien vorhanden sein müssen und welche optional sind (letzteres sind tatsächlich nur die Abstandsmarkierungen 9,15 Meter vom Viertelkreis an den Eckfahnen entfernt; alles andere ist verpflichtend). Fehlende oder Linien (oder umgekehrt unzulässige Markierungen, wie beispielsweise in der Mitte des Tores) sind aber kein Grund, ein Spiel nicht anzupfeifen, sondern zwingen den Schiedsrichter nur dazu, einen Sonderbericht zu verfassen – soweit nicht ohnehin noch nachgestreut oder die Zusatzmarkierung entfernt werden kann.

Zwingend für eine Spieldurchführung ist nur, dass man die wichtigsten Begrenzungen, also die Tor(aus)linie, die Seitenlinie, die Mittellinie und die Strafraumlinien erkennen kann. Wenn das durch Linien nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, zehn sog. „Hilfsfahnen“ bzw. „Hilfsflaggen“ außerhalb des Spielfelds zu platzieren. Diese signalisieren dann zusammen mit den Eckfahnen wie bei einem Koordinatensystem die Begrenzungen: Pro Strafraum stehen vier Hilfsfahnen an den gedachten Verlängerungen der Strafraumlinien (zwei außerhalb der Seitenlinie 16,50 Meter von der Grundlinie entfernt und je eine 16,50 Meter von den beiden Torpfosten Richtung Eckfahne entfernt – alles jeweils einen Meter nach „außen“ versetzt, um das Spiel nicht zu stören), dazu kommen noch zwei Hilfsflaggen auf Höhe der Mittellinie. Auf alles weitere kann im Sinne der Spieldurchführung verzichtet werden. Wenn keine Hilfsfahnen zur Verfügung stehen, können auch Hütchen außerhalb des Spielfelds an diesen Stellen aufgestellt werden und ich als Schiedsrichter würde mich auch nicht über die mittlerweile weit verbreiteten „Gummiteller“ im Spielfeld wehren. Wichtig ist am Ende des Tages doch nur, dass das Spiel ordnungsgemäß gespielt werden kann. Und das hat am Dienstag in Elversberg trotz des Starkregens und schwer sichtbarer Linien ganz gut funktioniert – jedenfalls aus Sicht der siegreichen Mönchengladbacher…

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Kolumne viel Gesundheit, ein schönes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit „zwischen den Jahren“ und einen guten Rutsch in das Jahr 2021, das hoffentlich für alle wieder mehr Normalität bieten kann – und für uns Fußballfans wieder mehr Stadionbesuche!

Das Begriffspaar „Schiedsrichter“ und „Linie“ dürfte eines der meistgebrauchten auf deutschen Sportplätzen sein. Meistens hört man dann „Schiri, Du hast doch keine klare Linie!“ oder „Der Pfiff des Schiedsrichters passt nicht zu seiner Linie“. Dahinter steckt die Vorstellung, dass ein Schiedsrichter (vermeintlich) vergleichbare Situationen innerhalb desselben Spiels jederzeit gleich entscheiden soll. Das ist mit Blick auf die Berechenbarkeit des Schiedsrichters und die Gerechtigkeit durchaus nachvollziehbar und ein sinnvoller Grundsatz – mehr als ein Grundsatz ist es aber nicht. Das Regelwerk fordert eine Gleichbehandlung solcher Szenen nicht explizit ein – und das ist (vor allem aus zwei Gründen) auch gut so!

Denn zum einen sind vermeintlich vergleichbare Szenen nicht unbedingt auch tatsächlich vergleichbar, weil sich sowohl aus den Umständen der Szene als auch der Zweikampfführung selbst Unterschiede ergeben können. Als plastisches Beispiel können hier zwei Szenen aus dem Spiel zwischen Wolfsburg und Stuttgart vom vergangenen Sonntag dienen, als VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo nach einem taktischen Foul (Stoßen) im Mittelfeld auf das Feld schrie, dass der Schiedsrichter dann auch in der ersten Halbzeit Strafstoß (gegen Gonzalez) hätte pfeifen müssen. Die Unterschiede zwischen den beiden Szenen sind aber augenfällig: Zum einen war der Armeinsatz ein ganz anderer, zum anderen aber auch die Position auf dem Feld und die Folgen der Entscheidung (Freistoß im Mittelfeld + Gelb gegenüber Strafstoß + Rot in der Anfangsphase), was mit Blick auf die Verhältnismäßigkeit in der Praxis natürlich (und legitimerweise!) eine Rolle spielt. Auch wenn man den Strafstoß in der ersten Hälfte wohl auch besser gegeben hätte – hier vergleichbare Szenen zu erkennen, ist nicht angebracht.

Zum anderen aber kann das Spiel erfordern, dass man als Schiedsrichter seine Linie im Spielverlauf anpasst. Denn Aufgabe des Schiedsrichters ist nicht nur die Regelumsetzung, sondern auch das Spielmanagement und dabei besonders die Spielkontrolle. Und wenn ein Spiel plötzlich oder langsam steigend an Temperatur gewinnt, muss man als Schiedsrichter seine Linie entsprechend anpassen, um mit Unterbrechungen die Gemüter wieder runterzukühlen und Hektik aus dem Spiel zu nehmen. Umgekehrt sollte man bei beruhigendem Spielcharakter die Leine (vorsichtig) lockern, um den Spielfluss nicht durch zu kleinliche Entscheidungen zu stören. Und da der Spielcharakter im steten Wandel ist und eine einzige unglückliche Szene zu einer Eskalation führen kann, muss die Linie des Schiedsrichters auch entsprechend variabel sein. Ein guter Schiedsrichter zieht daher keine feste Linie durch, sondern spielt mit seiner Linie auf berechenbare Weise Jojo.

Seltener ist dagegen der Fall, in dem sich der Begriff „Linie“ auf die tatsächlich angebrachten Linien auf dem Feld, also die Spielfeldmarkierungen, bezieht. Während es im Amateurbereich doch noch regelmäßig vorkommt, dass vor dem Spiel irgendwelche Mängel an den Spielfeldmarkierungen beseitigt werden müssen, ist so etwas im professionellen Spielbetrieb glücklicherweise zu einer Rarität geworden. Einzig starke Witterungsbedingungen führen hier ab und zu zu Problemen wie beispielsweise zur fehlenden Strafstoßmarkierung bei der Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg im Dezember 2017, als starker Schneefall zu einer Notmarkierung der Linien führte und dabei der Elfmeterpunkt vergessen wurde. Unglücklicherweise verhängte Schiedsrichter Dr. Robert Kampka auch genau in diesem Strafraum einen Strafstoß und musste dann vor einer laut hörbar mitzählenden Tribüne die elf Meter abschreiten.

 

 

Doch auch starker Regen kann die Linien nur schwer sichtbar machen, vor allem auf Plätzen, auf denen die Linien nicht von Kunst- oder Hybridrasen unterstützt werden. So passiert am Dienstag beim Pokalspiel in Elversberg, als man die (relativ gesehen) unwichtigeren Linien, also v.a. den Anstoßkreis, den Torraum und den Teilkreis am Strafraum, aus der Totalen nicht mehr erkennen konnte. In der Nahaufnahme konnte man dann erahnen, dass die Linien schon da waren, aber offenbar infolge des Starkregens nur die wichtigsten Linien noch einmal nachgestreut wurden. Dabei kommt unwillkürlich die Frage auf: Was passiert, wenn Linien fehlen?

Das Regelwerk legt in Regel 1 (Das Spielfeld) klar fest, welche Linien vorhanden sein müssen und welche optional sind (letzteres sind tatsächlich nur die Abstandsmarkierungen 9,15 Meter vom Viertelkreis an den Eckfahnen entfernt; alles andere ist verpflichtend). Fehlende oder Linien (oder umgekehrt unzulässige Markierungen, wie beispielsweise in der Mitte des Tores) sind aber kein Grund, ein Spiel nicht anzupfeifen, sondern zwingen den Schiedsrichter nur dazu, einen Sonderbericht zu verfassen – soweit nicht ohnehin noch nachgestreut oder die Zusatzmarkierung entfernt werden kann.

Zwingend für eine Spieldurchführung ist nur, dass man die wichtigsten Begrenzungen, also die Tor(aus)linie, die Seitenlinie, die Mittellinie und die Strafraumlinien erkennen kann. Wenn das durch Linien nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, zehn sog. „Hilfsfahnen“ bzw. „Hilfsflaggen“ außerhalb des Spielfelds zu platzieren. Diese signalisieren dann zusammen mit den Eckfahnen wie bei einem Koordinatensystem die Begrenzungen: Pro Strafraum stehen vier Hilfsfahnen an den gedachten Verlängerungen der Strafraumlinien (zwei außerhalb der Seitenlinie 16,50 Meter von der Grundlinie entfernt und je eine 16,50 Meter von den beiden Torpfosten Richtung Eckfahne entfernt – alles jeweils einen Meter nach „außen“ versetzt, um das Spiel nicht zu stören), dazu kommen noch zwei Hilfsflaggen auf Höhe der Mittellinie. Auf alles weitere kann im Sinne der Spieldurchführung verzichtet werden. Wenn keine Hilfsfahnen zur Verfügung stehen, können auch Hütchen außerhalb des Spielfelds an diesen Stellen aufgestellt werden und ich als Schiedsrichter würde mich auch nicht über die mittlerweile weit verbreiteten „Gummiteller“ im Spielfeld wehren. Wichtig ist am Ende des Tages doch nur, dass das Spiel ordnungsgemäß gespielt werden kann. Und das hat am Dienstag in Elversberg trotz des Starkregens und schwer sichtbarer Linien ganz gut funktioniert – jedenfalls aus Sicht der siegreichen Mönchengladbacher…

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Kolumne viel Gesundheit, ein schönes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit „zwischen den Jahren“ und einen guten Rutsch in das Jahr 2021, das hoffentlich für alle wieder mehr Normalität bieten kann – und für uns Fußballfans wieder mehr Stadionbesuche!

23.12.2020 23:51


Hagi01
Hagi01

1. FC Nürnberg-Fan1. FC Nürnberg-Fan

Hagi01
Mitglied seit: 24.09.2012

Aktivität:
Beiträge: 5826

@duventus

Zitat von duventus
Danke füt den Hinweis Da wurde aus "von Baku" plötzlich "gegen Boka"... Jetzt stimmt es wieder!

Das muss die Sehnsucht nach der Saison 2006/07 gewesen sein...


Fußballzerstörer (Zitat von em-ti auf Transfermarkt.de)


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23.12.2020 23:08


duventus


Hamburger SV-FanHamburger SV-Fan

duventus
Mitglied seit: 16.04.2018

Aktivität:
Beiträge: 212

Danke füt den Hinweis Da wurde aus "von Baku" plötzlich "gegen Boka"... Jetzt stimmt es wieder!


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23.12.2020 19:35


lenoso


VfB Stuttgart-FanVfB Stuttgart-Fan


Mitglied seit: 21.09.2019

Aktivität:
Beiträge: 106

Also Boka spielt jetzt echt schon ewig lange nicht mehr bei Stuttgart, aber schön, dass er auch heute noch erwähnt wird  


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