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09.02.2017 14:41 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Schiedsrichterball: Wünschenswerte Konsequenz

Kolumne: Johannes Gründel erklärt bei WahreTabelle das Regelwerk und strittige Fußball-Szenen. 

Johannes Gründel
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Aytekin / Dortmund
Quelle: Imago Sportfoto
Konsequent: Schiedsrichter Deniz Aytekin (r.) stellt den Dortmunder Sokratis (l.) nach mehrmaligem Reklamieren im Pokalspiel gegen Hertha BSC vom Platz.

Johannes Gründel
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Ein Pokalspiel in Dortmund ist nie einfach. Die Stimmung im Stadion, ausgehend von der berühmten Gelben Wand, hebt ein knappes Spiel schon nahezu automatisch in die Kategorie „schwer zu leiten“. Dazu kommt mit Thomas Tuchel noch ein Trainer, der nicht gerade als Freund der Schiedsrichter bekannt ist. Deshalb schickt der DFB zu solchen Spielen in der Regel erfahrene Gespanne. So auch am Mittwoch, als der BVB die Hertha aus Berlin empfang. Mit Deniz Aytekin wurde Deutschlands aktuelle Nummer zwei nach Dr. Felix Brych, der aktuell in Ägypten weilt und dort am Freitag das dortige Supercup-Finale leiten wird, ausgewählt. Der 38-jährige Oberasbacher wurde erwartungsgemäß gefordert, löste seine Aufgabe aber herausragend. Besonders gefiel die Konsequenz, die er in den 120 Minuten an den Tag legte. Wo mancher „Korinthenkackerei“ sehen mag, handelte Aytekin regeltechnisch korrekt und vollkommen berechenbar. Zwei Szenen aus der Verlängerung seien an dieser Stelle herausgehoben.

André Schürrle nahm einen Schiedsrichterball vor dem Aufprallen volley und spielte ihn damit der Hertha-Verteidigung zu. Aytekin ließ den Schiedsrichterball völlig zurecht wiederholen. Man mag sich hier auf den Standpunkt stellen, dass der Ball ja ohnehin bei den Berlinern gelandet wäre und es damit einen Vorteil geben sollte. Das geht aber am Regelwerk vorbei. Ein Vorteil ist nur denkbar, wenn der Ball ordnungsgemäß ins Spiel gebracht wurde – deshalb gibt es auch bei einem (auch für Bundesliga-Verhältnisse) falschen Einwurf keine Vorteilsbestimmung. Der Ball gelangt beim Schiedsrichterball erst mit dem Aufkommen auf dem Boden ordnungsgemäß ins Spiel. Dass der Schiedsrichterball aufspringen muss, lernt man eigentlich schon in der Kindheit beim Bolzen auf der Straße. Umso erstaunlicher, dass sich der Weltmeister Schürrle dieser Regel nicht bewusst war. Die Regel ist hier eindeutig und lässt weder Spielraum zu, noch gibt es eine abweichende common practise. Wenn also infolge dieser ordnungswidrigen Spielfortsetzung der Ball im Tor gelandet wäre, zum Beispiel weil der Berliner Verteidiger den Ball so unglücklich berührt, dass er für Keeper Rune Jarstein unhaltbar einschlägt, und das Tor anerkannt würde, hätte dies als entscheidender Regelverstoß des Schiedsrichters sogar eine Neuansetzung des Spiels zur Folge haben können.

Doch auch wenn nichts passiert: Der Beobachter bemerkt das auf jeden Fall und zieht Deniz Aytekin bis zu 0,6 Punkte in der Bewertung ab. Das hört sich zwar zunächst nicht so schwerwiegend an. Wenn man sich aber vor Augen führt, dass sich bei den Schiedsrichterbewertungen faktisch nahezu alles zwischen 7,9 und 8,6 Punkten abspielt und der Einstieg bei 8,4 Punkten liegt, bekommt das schon ein immenses Gewicht.

Die zweite Szene, in der Aytekin vorbildliche Konsequenz an den Tag legte, war der Platzverweis gegen Sokratis. Der Grieche meckerte wegen einer Nichtigkeit und signalisierte dies auch durch mehrfaches Abwinken. Dafür wurde er durch Zeigen der Gelben Karte verwarnt. Anschließend winkt er weiterhin ab und Aytekin macht ihm klar: „Noch einmal abwinken oder meckern und Du fliegst!“. Doch statt sich nun zurückzuhalten, wie man es von einem erfahrenen Profi wie Sokratis erwarten darf, winkt er weitere zwei Mal ab und garnierte das mit sicherlich nicht freundlichen Worten. Die Gelb-Rote Karte hier war ein super Zeichen, dass man eine Gelbe Karte und erst recht eine darauffolgende letzte Ermahnung ernstnehmen muss. Andernfalls spürt man die Konsequenzen, egal ob dies in der 60. oder 119. Minute geschieht.

Leider verließ Aytekin im Elfmeterschießen diese Konsequenz. Dortmunds Torwart Roman Bürki stand mehrfach deutlich zu weit vor dem Tor. Streng nach dem Regelwerk hätten die verschossenen Elfmeter deshalb wiederholt und Bürki verwarnt werden müssen. Letzteres wurde im vergangenen Sommer geändert: Der Torwart wird verwarnt, wenn er zu früh von der Linie springt und der Elfmeter nicht verwandelt wird. Es wäre wünschenswert, wenn diese Regelung, ggf. nach vorheriger Ankündigung, zumindest etwas konsequenter umgesetzt würde. Da sich aber bei einem verschossenen Elfmeter zuerst die Schützen an die eigene Nase fassen müssen, hat es sich bei Elfmetern eingebürgert, innerhalb eines gewissen Rahmens großzügig über Vergehen hinwegzusehen.

Das schmälert aber Aytekins Gesamtleistung nicht. Er leitete das Spiel souverän und ohne nennenswerte Fehlentscheidungen. Der Herausforderung „Pokalspiel in Dortmund“ war er gewachsen.

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André Schürrle nahm einen Schiedsrichterball vor dem Aufprallen volley und spielte ihn damit der Hertha-Verteidigung zu. Aytekin ließ den Schiedsrichterball völlig zurecht wiederholen. Man mag sich hier auf den Standpunkt stellen, dass der Ball ja ohnehin bei den Berlinern gelandet wäre und es damit einen Vorteil geben sollte. Das geht aber am Regelwerk vorbei. Ein Vorteil ist nur denkbar, wenn der Ball ordnungsgemäß ins Spiel gebracht wurde – deshalb gibt es auch bei einem (auch für Bundesliga-Verhältnisse) falschen Einwurf keine Vorteilsbestimmung. Der Ball gelangt beim Schiedsrichterball erst mit dem Aufkommen auf dem Boden ordnungsgemäß ins Spiel. Dass der Schiedsrichterball aufspringen muss, lernt man eigentlich schon in der Kindheit beim Bolzen auf der Straße. Umso erstaunlicher, dass sich der Weltmeister Schürrle dieser Regel nicht bewusst war. Die Regel ist hier eindeutig und lässt weder Spielraum zu, noch gibt es eine abweichende common practise. Wenn also infolge dieser ordnungswidrigen Spielfortsetzung der Ball im Tor gelandet wäre, zum Beispiel weil der Berliner Verteidiger den Ball so unglücklich berührt, dass er für Keeper Rune Jarstein unhaltbar einschlägt, und das Tor anerkannt würde, hätte dies als entscheidender Regelverstoß des Schiedsrichters sogar eine Neuansetzung des Spiels zur Folge haben können.

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Leider verließ Aytekin im Elfmeterschießen diese Konsequenz. Dortmunds Torwart Roman Bürki stand mehrfach deutlich zu weit vor dem Tor. Streng nach dem Regelwerk hätten die verschossenen Elfmeter deshalb wiederholt und Bürki verwarnt werden müssen. Letzteres wurde im vergangenen Sommer geändert: Der Torwart wird verwarnt, wenn er zu früh von der Linie springt und der Elfmeter nicht verwandelt wird. Es wäre wünschenswert, wenn diese Regelung, ggf. nach vorheriger Ankündigung, zumindest etwas konsequenter umgesetzt würde. Da sich aber bei einem verschossenen Elfmeter zuerst die Schützen an die eigene Nase fassen müssen, hat es sich bei Elfmetern eingebürgert, innerhalb eines gewissen Rahmens großzügig über Vergehen hinwegzusehen.

Das schmälert aber Aytekins Gesamtleistung nicht. Er leitete das Spiel souverän und ohne nennenswerte Fehlentscheidungen. Der Herausforderung „Pokalspiel in Dortmund“ war er gewachsen.

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Deniz Aytekin Name : Deniz Aytekin
Geburtsdatum: 21.07.1978
Ort: Oberasbach
Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

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Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

10.02.2017 15:05


laxus


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Mitglied seit: 09.02.2013

Aktivität:
Beiträge: 1225

@Hagi01
Ich denke auch, dass Aytekin eine sehr gute Partie gemacht hat und das Verhalten von Sokratis war schlicht dämlich.
Aber in der Situation finde ich die Handlungsweise von Aytekin etwas unglücklich. Sokratis legt den Ball nur vor weil die Herthaner die schnelle Ausführung verhindern (völlig normales Verhalten). Normalerweise werden dann erstmal die Spieler ermahnt, die sich vor den Ball stellen und dann sagt man dem anderen Spieler, dass er den Ball wieder zurücklegen soll. Und gerade hier, (118min, man will noch das Tor machen, wird blockiert) geht er nur au die 1-2m Raumgewinn ein, statt erstmal zu sagen: "Jungs, haltet mal ein bissl Abstand."
Und die zweite Reaktion von Sokratis kommt, weil er ihm auch nochmal 10m hinterstiefelt, statt ihn einfach abdampfen zu lassen und um sich zu beruhigen.
Sind aber nur Kleinigkeiten, die vielleicht auch zu sehr aus Spielersicht sind. Im Endeffekt muss Sokratis da einfach die Klappe halten und die Gesten lassen. Er hätte jetzt auch gegen einen Bundesligisten fehlen können.


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10.02.2017 10:10


Hagi01
Hagi01

1. FC Nürnberg-Fan1. FC Nürnberg-Fan

Hagi01
Mitglied seit: 24.09.2012

Aktivität:
Beiträge: 5444

@andinho09

Zitat von andinho09
Ich kann die Bewertung nur teilweise nachvollziehen.

Sicherlich hat er nach dem Regelwerk gehandelt, was die beschriebenen Szenen angeht. Im Falle von Sokratis blieb ihm auch einfach nichts anderes übrig als so zu reagieren. Aber wenn das Wort 'Konsequenz' angesprochen wird, dann sollte auch bedacht werden, dass die Berliner, die Sokratis an der Ausführung des Freistoßes gehindert haben, ebenfalls hätten verwarnt werden müssen.

Das wäre nur dann der Fall, wenn der Freistoß am richtigen Ort ausgeführt worden wäre. Dadurch, dass der Freistoß aber zu weit vorne ausgeführt werden sollte, gibt es keine Gelbe Karte.
Genauso gab Aytekin hier und da mal eine gelbe Karte für ein normales Foul, während bei größeren Geschichten der Karton steckenblieb. 

Insgesamt eine schwache Vorstellung wenn man bedenkt wie gut er sonst Spiele leitet. Aber letztendlich nichts spielentscheidendes und einen schlechten Tag kann jeder mal haben. So wie unsere Stürmer (siehe Chancenverwertung). 

So können sich die Wahrnehmungen unterscheiden. Ich bin der Meinung, dass Aytekin ein überragendes Spiel geleitet hat, auch die Kartenvergabe war genau richtig.


Fußballzerstörer (Zitat von em-ti auf Transfermarkt.de)


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10.02.2017 07:17


andinho09


Bor. Dortmund-FanBor. Dortmund-Fan


Mitglied seit: 26.10.2014

Aktivität:
Beiträge: 199

Eher fehlende Konsequenz.

Ich kann die Bewertung nur teilweise nachvollziehen.

Sicherlich hat er nach dem Regelwerk gehandelt, was die beschriebenen Szenen angeht. Im Falle von Sokratis blieb ihm auch einfach nichts anderes übrig als so zu reagieren. Aber wenn das Wort 'Konsequenz' angesprochen wird, dann sollte auch bedacht werden, dass die Berliner, die Sokratis an der Ausführung des Freistoßes gehindert haben, ebenfalls hätten verwarnt werden müssen. 

Genauso gab Aytekin hier und da mal eine gelbe Karte für ein normales Foul, während bei größeren Geschichten der Karton steckenblieb. 

Insgesamt eine schwache Vorstellung wenn man bedenkt wie gut er sonst Spiele leitet. Aber letztendlich nichts spielentscheidendes und einen schlechten Tag kann jeder mal haben. So wie unsere Stürmer (siehe Chancenverwertung). 


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