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14.09.2019 17:51 Uhr | Quelle: dpa

Schmadtke schimpft auf Videobeweis: „Haben Technik nicht im Griff“

Diskussionen um Düsseldorfer Führungstreffer

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Quelle: imago images
Ob der Ball von Zimmermann im Aus war, wurde nach dem Spiel am Freitag heiß diskutiert

Die Diskussion um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga nimmt kein Ende. Nach dem 1:1 (1:1) des VfL Wolfsburg am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf beschwerte sich VfL-Sportchef Jörg Schmadtke wieder einmal „über die Technik, die wir nicht im Griff haben“. Vor dem Führungstreffer der Fortuna durch Nico Gießelmann (17. Minute) war der Ball vor einer Hereingabe von Düsseldorfs Matthias Zimmermann augenscheinlich im Aus gewesen. Der Videoschiedsrichter überstimmte den Unparteiischen Manuel Gräfe aber nicht. „Das ist der Job des Schiedsrichters, der Ball ist klar im Aus, das kann man sehen“, beschwerte sich Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst anschließend deutlich beim TV-Streamingdienst DAZN.

Wieder einmal traf der Niederländer gegen seinen persönlichen
Lieblingsgegner: Im dritten Spiel mit Wolfsburg gegen die Fortuna nun schon zum siebten Mal. Sein Ausgleich noch vor der Pause (29.) war aber zu wenig für die weiter ungeschlagenen Niedersachsen, um zumindest für eine Nacht auf Platz eins der Tabelle zu springen. Das lag keineswegs nur am gewerteten Führungstor der Fortuna, wie alle VfL-Beteiligten betonten. Nicht nur Schmadtke sprach von einem „gerechten Unentschieden“.

Der Ärger über den Videobeweis aber blieb. Es gebe verschiedene Bilder von der Szene, sagte Schmadtke. „Auf dem einen kann man sagen:
Da streift er vielleicht noch die Linie, auf den anderen ist es eigentlich eindeutig. Da ist es dann immer die Frage, welche Bilder ich nehme.“ In der Tat scheint der Ball bei einer seitlichen Perspektive eindeutig im Aus gewesen zu sein. Eine Perspektive von oben, bei der der Ball dann eben nicht mit vollem Umfang hinter der Linie gewesen sein könnte, fehlte aber. Für Schmadtke ein Problem der Technik. „Da brauchen wir dann überall die 3D-Technik, so wie an der Torlinie bei einer Torentscheidung“, befand der gebürtige Düsseldorfer und langjährige Fortuna-Torhüter.

+++ Die Diskussion der Szene im Wahre Tabelle Forum +++

Die Diskussion um den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga nimmt kein Ende. Nach dem 1:1 (1:1) des VfL Wolfsburg am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf beschwerte sich VfL-Sportchef Jörg Schmadtke wieder einmal „über die Technik, die wir nicht im Griff haben“. Vor dem Führungstreffer der Fortuna durch Nico Gießelmann (17. Minute) war der Ball vor einer Hereingabe von Düsseldorfs Matthias Zimmermann augenscheinlich im Aus gewesen. Der Videoschiedsrichter überstimmte den Unparteiischen Manuel Gräfe aber nicht. „Das ist der Job des Schiedsrichters, der Ball ist klar im Aus, das kann man sehen“, beschwerte sich Wolfsburgs Torjäger Wout Weghorst anschließend deutlich beim TV-Streamingdienst DAZN.

Wieder einmal traf der Niederländer gegen seinen persönlichen
Lieblingsgegner: Im dritten Spiel mit Wolfsburg gegen die Fortuna nun schon zum siebten Mal. Sein Ausgleich noch vor der Pause (29.) war aber zu wenig für die weiter ungeschlagenen Niedersachsen, um zumindest für eine Nacht auf Platz eins der Tabelle zu springen. Das lag keineswegs nur am gewerteten Führungstor der Fortuna, wie alle VfL-Beteiligten betonten. Nicht nur Schmadtke sprach von einem „gerechten Unentschieden“.

Der Ärger über den Videobeweis aber blieb. Es gebe verschiedene Bilder von der Szene, sagte Schmadtke. „Auf dem einen kann man sagen:
Da streift er vielleicht noch die Linie, auf den anderen ist es eigentlich eindeutig. Da ist es dann immer die Frage, welche Bilder ich nehme.“ In der Tat scheint der Ball bei einer seitlichen Perspektive eindeutig im Aus gewesen zu sein. Eine Perspektive von oben, bei der der Ball dann eben nicht mit vollem Umfang hinter der Linie gewesen sein könnte, fehlte aber. Für Schmadtke ein Problem der Technik. „Da brauchen wir dann überall die 3D-Technik, so wie an der Torlinie bei einer Torentscheidung“, befand der gebürtige Düsseldorfer und langjährige Fortuna-Torhüter.

+++ Die Diskussion der Szene im Wahre Tabelle Forum +++

Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin

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Manuel Gräfe
Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin

25.01.2020 18:20 Uhr | Quelle: dpa Regelhüter: Kommunikation bei Videobeweis transparenter machen

Öffentliche Kommunikation der Schiedsrichter wie im Rugby?

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Die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) prüfen mehr Transparenz für Zuschauer bei Entscheidungen durch den Videobeweis. «Vielleicht könnte einmal eine Option sein, dass die Entscheidungsfindung zwischen Videoschiedsrichtern und Schiris auf dem Platz öffentlich zugänglich wird», sagte Ifab-Geschäftsführer Lukas Brud in einem Interview des Magazins «11Freunde», das auch der «Tagesspiegel» (Freitag) veröffentlichte. Bei der nächsten Sitzung des Gremiums am 29. Februar in Belfast gehe es unter anderem um die Kommunikation beim Videobeweis. Weitere Themen sind der Umgang mit Kopfverletzungen und das Verhalten von Spielern gegenüber den Unparteiischen. ...

24.01.2020 16:33 Uhr | Quelle: dpa Schiri-Leiter Sippel: «Sehr zufrieden» mit erstem Rückrunden-Spieltag

Auch die Gelb-Rote Karte gegen Moisander verteidigt Sippel

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Ex-Referee Peter Sippel hat für den Deutschen Fußball-Bund ein positives Fazit für den ersten Spieltag der Bundesliga-Rückrunde gezogen. «Wir sind sehr zufrieden damit, wie entschieden unsere Elite-Schiedsrichter am vergangenen Bundesliga-Spieltag gegen Unsportlichkeiten vorgegangen sind. Sie haben so gehandelt, wie wir es im Trainingslager in Portugal gemeinsam beschlossen haben», sagte Sippel, der beim DFB Leiter für Training und Qualifizierung der Schiedsrichter ist. Die Referees sind angehalten, in der Rückrunde einige Vergehen der Spieler konsequent mit Gelben Karten zu ahnden. Dazu zählen unter anderem das Fordern von Gelben Karten, höhnische und respektlos...

23.01.2020 14:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Durchgegriffen

Warum das härtere Durchgreifen gegen Unsportlichkeiten sinnvoll ist

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Die Schiedsrichter haben sich für das Jahr 2020 einiges vorgenommen: Sie wollen Unsportlichkeiten stärker ahnden. Denn die Bundesliga steht im Rampenlicht der Medien und strahlt in ihrer Wirkkraft massiv auf die Amateurligen aus. Indem die Unsportlichkeiten im Profibereich streng geahndet werden und infolgedessen zurückgehen, sinken sie auch im Amateurbereich und der Respekt vor den Schiedsrichtern steigt dort – so ist zumindest der Plan. Ob man damit Gewaltexzesse ganz verhindern kann, lässt sich sicherlich gut bezweifeln, aber jeder verhinderte Ausbruch ist ein Gewinn. Schon vor diesem Hintergrund ist der Plan ein guter. Positiver Nebeneffekt: Je weniger Unsportlichkeiten es gibt, umso attraktiver wird das Spiel. Man kann getrost davon ausge...

22.01.2020 20:07 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter-Chef Fröhlich will mehr Transparenz beim Videobeweis

Durchsagen des Schiedsrichters zwar schwierig, aber praktikabel

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Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat trotz der anhaltenden Kritik am Videobeweis eine positive Zwischenbilanz gezogen. So seien in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga bisher 53 Fehlentscheidungen verhindert worden. Verbesserungswürdig sei die Dauer der Unterbrechung von durchschnittlich 79 Sekunden und die hohe Zahl der Interventionen vor allem in der 2. Liga (10), ohne dass die finale Entscheidung falsch war. «Natürlich wollen wir diese Zahlen drücken. Aber alle erwarten, dass gewissenhaft überprüft wird», sagte Fröhlich am Dienstag bei einem Termin im Dortmunder Fußball-Museum. Zudem sprach er sich für mehr Transparenz bei dem Thema aus. Vor allem die Stadionbesucher sollen seiner Meinung na...

21.01.2020 12:39 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter Gräfe: Ansetzungen zu «wenig nach Leistung»

Außerdem fordert er mehr Transparenz beim Videobeweis

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Nach Meinung des deutschen Fußball- Spitzenschiedsrichters Manuel Gräfe wird bei den Ansetzungen «zu oft immer noch nach Politischem, Regionalem oder Persönlichem» entschieden. «Es geht immer noch zu wenig nach Leistung», kritisierte der 46 Jahre alte Berliner in einem Interview des Fachmagazins «Kicker». «Dieses Anreiz-Prinzip, dass sich Leistung positiv und negativ auch in der Anzahl der Ansetzungen bemerkbar macht, greift leider immer noch nicht», urteilte Gräfe. Allerdings habe sich die Situation seit 2016 durchaus verbessert, als Lutz Michael Fröhlich Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter wurde. «Es wird jetzt anders geführt als zu Zeiten von Hellmut Krug und Herbert Fandel&...