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09.02.2020 12:26 Uhr | Quelle: dpa

Top-Referee Brych: Wollen einfach «ein bisschen mehr Respekt»

Der Schiedsrichter verteidigt das härtere Durchgreifen bei Meckern

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Quelle: imago images
Brych verteidigte im ZDF-Sportstudio die aktuelle Linie der Schiedsrichter

FIFA-Schiedsrichter Felix Brych hat die Verschärfung der Fußballregeln und das härtere Durchgreifen der Referees zum Beispiel bei Meckereien oder Rudelbildung verteidigt. «Die Kultur hat sich verschlechtert», sagte der promovierte Jurist in der Nacht zum Sonntag im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. Deshalb habe der DFB in der Winterpause entsprechende Anweisungen erlassen, «die ich gut finde, die wir Schieris alle gut fanden im Trainingslager und auch
die Öffentlichkeit», meinte der 44-Jährige aus München.

Brych begrüßte das härtere Durchgreifen: «Wir machen da nichts Verkehrtes, wir wollen einfach ein bisschen mehr Respekt vor uns, vor dem Gegenspieler - und einfach ein bisschen Hygiene in den Sport wieder reinbringen.» Die große Mehrheit der deutschen Bürger, das habe eine Forsa-Umfrage ergeben, finde «es auch gut, dass wir jetzt ein bisschen härter durchgreifen».

FIFA-Schiedsrichter Felix Brych hat die Verschärfung der Fußballregeln und das härtere Durchgreifen der Referees zum Beispiel bei Meckereien oder Rudelbildung verteidigt. «Die Kultur hat sich verschlechtert», sagte der promovierte Jurist in der Nacht zum Sonntag im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. Deshalb habe der DFB in der Winterpause entsprechende Anweisungen erlassen, «die ich gut finde, die wir Schieris alle gut fanden im Trainingslager und auch
die Öffentlichkeit», meinte der 44-Jährige aus München.

Brych begrüßte das härtere Durchgreifen: «Wir machen da nichts Verkehrtes, wir wollen einfach ein bisschen mehr Respekt vor uns, vor dem Gegenspieler - und einfach ein bisschen Hygiene in den Sport wieder reinbringen.» Die große Mehrheit der deutschen Bürger, das habe eine Forsa-Umfrage ergeben, finde «es auch gut, dass wir jetzt ein bisschen härter durchgreifen».

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych
Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München

10.02.2020 21:56


tdrr12


Bor. Dortmund-FanBor. Dortmund-Fan


Mitglied seit: 20.09.2014

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@Nike

Zitat von Nike

Letzteres wäre schlimm, denn es zeigt sich doch, dass diese Art der etwas lockereren Spielleitung im Allgemeinen sehr gut funktioniert. Ich zum Beispiel kann mich nicht an ein Spiel von Gräfe erinnern, das komplett ausgeartet ist, auch bei Stegemann oder Bibiana Steinhaus z.B., die ebenfalls eher in diese Kategorie fallen, passiert so etwas nicht. Andererseits bringen übertrieben strenge Schiedsrichter a la Stieler oder Welz oftmals unnötige Hektik ins Spiel-ich kann mich leider schon an einige Spiele mit dieser Sorte Schiedsrichter erinnern, bei denen das Spiel dann sehr hitzig wurde. Ob ein Spiel ruhig und ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gebracht werden kann, liegt meiner Meinung nach sehr wohl auch an der Spielleitung und nicht alleine an den Mannschaften.


Der Kern der Sache ist hier mEn ob ein SR "streng" agiert aufgrund eines gesunden Selbstbewusstseins (z.B. im Stil eines Cakirs, Collinas oder Aytekin) oder im Versuch ein fehlendes Selbstbewusstsein zu kaschieren. Stieler oder Welz passen sehr gut in die letztere Kategorie. Obwohl es die neue Anweisung wahrscheinlich gab um diese SR zu unterstützen, bekämpft man hier die Symptome und nicht die Ursache des eigentlichen Problems.

Die Frage ist dann, warum so wenige DFB-SR ein gesundes Selbstbewusstsein haben. Klar, es braucht Zeit um eine gesunde SR-Persönlichkeit zu entwickeln; auch Aytekin oder Gräfe hatten am Anfang ihrer Karriere oftmals Probleme hiermit. Aber warum dauert diese Entwicklung bei der jüngeren Generation so lange bzw. findet überhaupt nicht statt? Werden die falschen gefördert und gefordert? Wird die Spielleitung bei dem Nachwuchs zu wenig geschult?


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10.02.2020 15:38


Nike


Hertha BSC-FanHertha BSC-Fan


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@tdrr12

Zitat von tdrr12
Am Ende macht man es den Schiedsrichtern nur noch schwerer. Es gibt unterschiedliche Arten der Spielleitung, die allesamt ähnlich erfolgreich sein können. Manche Schiedsrichter quatschen gerne ein bisschen mit den Spielern, andere sind dahingegen eher diktatorisch (wie es z.B. Wolfgang Stark war). Wenn man jetzt also möchte, dass z.B. ein SR wie Gräfe wie Stark oder Cakir agiert, nimmt man den eher lockeren Schiedsrichtern wichtige Hilfsmittel.

Letzteres wäre schlimm, denn es zeigt sich doch, dass diese Art der etwas lockereren Spielleitung im Allgemeinen sehr gut funktioniert. Ich zum Beispiel kann mich nicht an ein Spiel von Gräfe erinnern, das komplett ausgeartet ist, auch bei Stegemann oder Bibiana Steinhaus z.B., die ebenfalls eher in diese Kategorie fallen, passiert so etwas nicht. Andererseits bringen übertrieben strenge Schiedsrichter a la Stieler oder Welz oftmals unnötige Hektik ins Spiel-ich kann mich leider schon an einige Spiele mit dieser Sorte Schiedsrichter erinnern, bei denen das Spiel dann sehr hitzig wurde. Ob ein Spiel ruhig und ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gebracht werden kann, liegt meiner Meinung nach sehr wohl auch an der Spielleitung und nicht alleine an den Mannschaften.


10 Jahre-13 Trainer-ein Verantwortlicher-Preetz raus!


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10.02.2020 00:38


tdrr12


Bor. Dortmund-FanBor. Dortmund-Fan


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Ich hatte schon vorher die böse Ahnung, dass durch die Unfähigkeit der DFB-Verantwortlichen und der Schiedsrichter-Abteilung dieser Schuss auch wieder nach hinten geht.

Da kündigt man etwas groß und kurzfristig an, was man besser langfristig vorbereitet und weniger medienwirksam mit Spielern und Verantwortlichen kommuniziert. Vor allem da es hier um etwas geht, dessen konsequente Anwendung allein aufgrund unterschiedlicher SR-Persönlichkeiten fas unmöglich ist. Auch war diese Großankündigung absolut unnötig, da es sich nicht um eine Regeländerung handelt.

Dann hängt man es auch noch an die große "SR-Attacken in Amateurligen"-Moralkeule, auch wenn da maximal nur ein indirekter Zusammenhang logisch erscheint. Hiermit hat man sich in der PR gleich in eine Ecke gestellt, wo Kompromissbereitschaft einer Aufgabe gesellschaftlicher Ideale gleicht. Denn jetzt bedeutet ein Kompromiss in dieser Sache nichts anderes als einer Legitimierung der SR-Attacken bei den Amateuren. Deshalb werden jetzt auch die Herren Brych, Ittrich usw. in solche Interviews geschickt.

Am Ende macht man es den Schiedsrichtern nur noch schwerer. Es gibt unterschiedliche Arten der Spielleitung, die allesamt ähnlich erfolgreich sein können. Manche Schiedsrichter quatschen gerne ein bisschen mit den Spielern, andere sind dahingegen eher diktatorisch (wie es z.B. Wolfgang Stark war). Wenn man jetzt also möchte, dass z.B. ein SR wie Gräfe wie Stark oder Cakir agiert, nimmt man den eher lockeren Schiedsrichtern wichtige Hilfsmittel.


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