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17.10.2019 14:10 Uhr | Quelle: WahreTabelle

UEFA-Regelkatalog bei Rassismus: Das passiert während und nach dem Spiel

Dreipunkteplan für Schiedsrichter…

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Quelle: imago images
Auch Abseits von Strafen setzt sich die UEFA immer wieder mit Projekten gegen Rassismus ein

Nach den rassistischen Äußerungen von einigen Fans im EM-Quali Spiel zwischen Bulgarien und England (0:6) stellte sich die Frage, welche Strafen die UEFA gegen den Verband verhängen kann. Dabei muss zwischen Rassismus auf und abseits des Platzes unterschieden werden. In der Partie am Montag waren es einige Zuschauer, die die dunkelhäutigen englischen Spieler beleidigten. Für solche Vorfälle während einer Partie gibt die UEFA einen Dreipunkteplan vor:

1. Zunächst soll der Schiedsrichter eine Durchsage des Stadionsprechers veranlassen, in der die Zuschauer aufgefordert werden, die Beleidigungen zu unterlassen.

2. Hilft das nicht, ist der Schiri dazu angehalten, die Partie zu unterbrechen und die Spieler in die Kabinen zu schicken, während versucht wird, die Situation zu beruhigen.

3. Greifen auch diese Maßnahmen nicht und die rassistischen Beleidigungen sind weiterhin zu hören, kann der Referee die Partie beenden. 

Zwischen Bulgarien und England stand ein solcher Abbruch im Raum, als das Spiel das zweite Mal unterbrochen werden musste. Auch im Nachhinein hat die UEFA die Möglichkeit, Verbände nach rassistischen Vorfällen zu bestrafen. Bei Erstvergehen erfolgt ein Teilausschluss von Zuschauern – mit diesem wurden die Bulgaren bereits bedacht. Im Wiederholungsfall wird für jedes Vergehen ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit und eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verhängt.

Sollte der Fall eintreten, dass Spieler oder Offizielle sich während einer Partie rassistisch äußern, ist der Schiedsrichter angehalten, direkt die Rote Karte zu zeigen. Der Spieler soll dann für mindestens zehn Spiele gesperrt werden. (yk)

 

Nach den rassistischen Äußerungen von einigen Fans im EM-Quali Spiel zwischen Bulgarien und England (0:6) stellte sich die Frage, welche Strafen die UEFA gegen den Verband verhängen kann. Dabei muss zwischen Rassismus auf und abseits des Platzes unterschieden werden. In der Partie am Montag waren es einige Zuschauer, die die dunkelhäutigen englischen Spieler beleidigten. Für solche Vorfälle während einer Partie gibt die UEFA einen Dreipunkteplan vor:

1. Zunächst soll der Schiedsrichter eine Durchsage des Stadionsprechers veranlassen, in der die Zuschauer aufgefordert werden, die Beleidigungen zu unterlassen.

2. Hilft das nicht, ist der Schiri dazu angehalten, die Partie zu unterbrechen und die Spieler in die Kabinen zu schicken, während versucht wird, die Situation zu beruhigen.

3. Greifen auch diese Maßnahmen nicht und die rassistischen Beleidigungen sind weiterhin zu hören, kann der Referee die Partie beenden. 

Zwischen Bulgarien und England stand ein solcher Abbruch im Raum, als das Spiel das zweite Mal unterbrochen werden musste. Auch im Nachhinein hat die UEFA die Möglichkeit, Verbände nach rassistischen Vorfällen zu bestrafen. Bei Erstvergehen erfolgt ein Teilausschluss von Zuschauern – mit diesem wurden die Bulgaren bereits bedacht. Im Wiederholungsfall wird für jedes Vergehen ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit und eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verhängt.

Sollte der Fall eintreten, dass Spieler oder Offizielle sich während einer Partie rassistisch äußern, ist der Schiedsrichter angehalten, direkt die Rote Karte zu zeigen. Der Spieler soll dann für mindestens zehn Spiele gesperrt werden. (yk)

 

13.01.2022 14:58 Uhr | Quelle: dpa BVB-Trainer Rose wünscht sich Comeback von Zwayer – Rafati: „Sofort die Chance geben“

Schiedsrichter pausiert

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Trainer Marco Rose von Borussia Dortmund hofft auf eine Rückkehr des derzeit pausierenden Schiedsrichters Felix Zwayer. „Ich wünsche Herrn Zwayer jetzt einfach eine gute und ruhige Zeit“, sagte Rose auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den SC Freiburg. „Hoffentlich mit dem Ergebnis, dass er dann wieder Spaß daran findet, Fußballspiele zu pfeifen“, ergänzte der gebürtige Leipziger. Zwayer leitet nach dem Wirbel um seine Person beim Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern derzeit keine Bundesliga-Partien. Von 2,9 bis 4,5: Die Noten der Bundesliga-Schiedsrichter 2021/22 Der 40 Jahre alte Schiedsricht...

11.01.2022 12:13 Uhr | Quelle: WahreTabelle 18. Spieltag: Schlotterbeck ohne Abseitsstellung bei SCF-Remis gegen Bielefeld

Zwei strittige Szenen im Fokus

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Der Rückrundenstart ist für die Bundesliga-Schiedsrichter weitestgehend ruhig verlaufen, was erstmals seit sechs Spieltagen keine Ergebniskorrektur zur Folge hat. Stattdessen hat es zwei strittige Szenen gegeben, die innerhalb der Community diskutiert wurden. Beim Duell zwischen dem SC Freiburg und Arminia Bielefeld warfen die User einen Blick auf das 1:0 von Janik Haberer in der 6. Minute, bei dem Keven Schlotterbeck möglicherweise Stefan Ortega behinderte und zugleich im Abseits stand. 18. Spieltag: Alle strittigen Szenen in der Übersicht Aus Sicht von Schiedsrichter Harm Osmers war alles regelkonform abgelaufen, was auch die Mehrhe...

05.01.2022 15:49 Uhr | Quelle: WahreTabelle/Kicker Nach Ansicht der WT-Community: Jablonski mit bester Gesamtleistung nach 17 Spieltagen

Bundesliga-Hinrunde 2021/22

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Sven Jablonski war gemessen an der Bewertung durch die WT-Community bester Schiedsrichter der Bundesliga-Hinrunde 2021/22. Der Bremer steht mit einer Durchschnittsnote von 2,6 an der Spitze der 23 Unparteiischen, die in der ersten Saisonhälfte eingesetzt wurden. Jablonski ist der einzige Referee, dessen Zensur im Zweier-Bereich verortet wird. Seine beste Leistung zeigte der 31 Jahre alte Bankkaufmann am 10. Spieltag beim Duell zwischen der TSG Hoffenheim und Hertha BSC, als Jablonski mit der Note 2,0 bewertet wurde – Hinrunden-Bestwert unter allen Schiedsrichtern. Übersicht: Noten der Bundesliga-Schiedsrichter der Saison 2021/22 Jablonski, der in diesem Jahr auc...

30.12.2021 12:27 Uhr | Quelle: dpa/WahreTabelle Nach Zoff: Referee Zwayer pfeift vorerst keine BVB-Spiele

DFB-Schiedsrichterchef Fröhlich bestätigt

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Nach dem Wirbel um Felix Zwayer beim jüngsten Bundesliga-Gipfel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München wird der FIFA-Referee vorerst keine BVB-Spiele mehr leiten. Dies bestätigte DFB-Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich in einem Interview mit dem „Kicker“. „Für uns ist das, anders als für manch Außenstehenden, ein weniger großes Thema. Aber es wäre für meine Begriffe in einem solchen oder vergleichbaren Fall nicht verantwortungsvoll gegenüber allen Seiten, dieselbe Konstellation gleich wieder anzusetzen. Da sollte doch etwas Zeit ins Land gehen“, sagte Fröhlich. Forum: Hier über Schiedsrichter-Entscheidungen und Weiteres dis...

28.12.2021 13:59 Uhr | Quelle: bundesliga.de Sünderkartei: Diaby sammelt meiste Karten – Bayer Leverkusen in Fairnesstabelle Letzter

Blick auf die Statistiken

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Bayer 04 Leverkusen ist das unfairste Team der Bundesliga. Gemessen an den verteilten Karten in der ersten Saisonhälfte stellt die „Werkself“ den Höchstwert im deutschen Oberhaus und rangiert damit in der Fairnesstabelle auf dem letzten Platz. 42 Gelbe Karten, einmal Gelb-Rot und einmal glatt Rot haben die Spieler von Trainer Gerardo Seoane gesehen, der jedoch keine „unfaire Mannschaft“ vorfinde. Er sehe stattdessen ein Team, das „eine gewisse Physis mitbringt und auch in die Zweikämpfe geht“. Bundesliga-Fairnesstabelle: SCF an der Spitze, Bayer 04 Schlusslicht