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19.10.2018 23:13 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Videobeweis und Elfmeter in Frankfurt!

Nachträgliche Entscheidung eröffnet 7:1-Gala der SGE gegen Fortuna.

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Quelle: Imago Sportfoto
Adam Bodzek unterläuft in dieser Szene gegen Eintracht Frankfurt ein folgenschweres Handspiel... Düsseldorfs Debakel nimmt seinen Lauf.

Endlich wieder Bundesliga und was für ein Schützenfest! Eintracht Frankfurt stürmte mit dem 7:1 (3:0) gegen Fortuna Düsseldorf im Freitagsmatch der Fußball-Bundesliga vorübergehend auf Rang sechs.

Der serbische Stürmer Luka Jovic (20) trug sich in der Partie in der Commerzbank Arena fünf Mal (26., 34., 55., 69., 72.) in die Torschützenliste ein. Zuletzt war dieses Kunststück dem Münchner Profi Robert Lewandowski (30) am 22. September 2015 mit fünf Toren gegen den VfL Wolfsburg (5:1) gelungen. Jovic ist neben Lewandowski der einzige Spieler, dem dies ab den 2000er-Jahren in der deutschen Fußball-Eliteliga gelang. Vor „Lewy“ und dem SGE-Stürmer hatte der im Januar 2017 verstorbene Duisburger Michael Tönnies beim 6:2 der „Zebras“ gegen den Karlsruher SC am 26. August 1991 fünf Mal eingenetzt. Zudem ist Luka Jovic der erste Spieler in der Geschichte von Eintracht Frankfurt, dem fünf Tore in einem Spiel gelangen. Das 7:1 markiert den höchsten Sieg in einem Bundesliga-Freitagsspiel seit 1999. 

Es waren aber noch mehr Bestmarken greifbar in Frankfurt. Jovic fehlte ein Treffer zu Dieter Müllers Sechs-Tore-Rekord in einem einzelnen Bundesliga-Spiel vom 17. August 1977 in der Partie 1. FC Köln - Werder Bremen (7:2). Die Eintracht verpasste den höchsten Heimerfolg ihrer Bundesliga-Geschichte nur um zwei Treffer. Am 5. Oktober 1974 deklassierten die Frankfurter Rot-Weiß Essen mi 9:1.

Den Auftakt zur Tor-Gala der Hessen machte jedoch ein nachträglich per Videobeweis verhängter Elfmeter aus der 18. Minute, der Anlass zur Diskussion bot. Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach sah sich die strittige Szene mit einem Handspiel von Düsseldorfs Kapitän Adam Bodzek (33) nach Signal aus Köln von Video-Referee Christian Dietz in der Review Area an – und pfiff erst eine knappe zwei Minuten danach Elfer. Korrekt?

„Man sollte nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen“, rügte TV-Experte Matthias Sammer (50) zur Pause bei Eurosport. „Nein, VAR ad absurdum“, urteilte der User Hall, Fan des SC Freiburg, bei WahreTabelle, „diese Situation wurde bereits vom Schiri beurteilt. Ich persönlich hätte es im Gegenteil als Fehlentscheidung empfunden, wenn gepfiffen worden wäre. Eine klare Fehlentscheidung war das nie und nimmer. Hier einzugreifen, in x-Fällen, die weit gravierender waren, aber nicht!“ Nick_User, Anhänger der profitierenden Frankfurter sah es so: „Klassische Szene, in der alles richtig gemacht wurde und doch irgendwie falsch ist!“ Antarex stützte hingegen die Entscheidung von Referee Aytekin: „Okay, der Arm war doch recht hoch in der Szene. Das ist von der Auslegung her dann wohl korrekt gepfiffen worden.“ Sébastien Haller ließ sich nicht lange bitten und verwandelte gegen Fortuna-Torhüter Michael Rensing souverän zur 1:0-Führung. Erst nach diesem befreienden Treffer kam die Frankfurter Torfabrik – die Mannschaft von Trainer Adi Hütter ist mit nunmehr 19 Toren die zweitbeste Offensive der Liga – ins Rollen. (cge).

Endlich wieder Bundesliga und was für ein Schützenfest! Eintracht Frankfurt stürmte mit dem 7:1 (3:0) gegen Fortuna Düsseldorf im Freitagsmatch der Fußball-Bundesliga vorübergehend auf Rang sechs.

Der serbische Stürmer Luka Jovic (20) trug sich in der Partie in der Commerzbank Arena fünf Mal (26., 34., 55., 69., 72.) in die Torschützenliste ein. Zuletzt war dieses Kunststück dem Münchner Profi Robert Lewandowski (30) am 22. September 2015 mit fünf Toren gegen den VfL Wolfsburg (5:1) gelungen. Jovic ist neben Lewandowski der einzige Spieler, dem dies ab den 2000er-Jahren in der deutschen Fußball-Eliteliga gelang. Vor „Lewy“ und dem SGE-Stürmer hatte der im Januar 2017 verstorbene Duisburger Michael Tönnies beim 6:2 der „Zebras“ gegen den Karlsruher SC am 26. August 1991 fünf Mal eingenetzt. Zudem ist Luka Jovic der erste Spieler in der Geschichte von Eintracht Frankfurt, dem fünf Tore in einem Spiel gelangen. Das 7:1 markiert den höchsten Sieg in einem Bundesliga-Freitagsspiel seit 1999. 

Es waren aber noch mehr Bestmarken greifbar in Frankfurt. Jovic fehlte ein Treffer zu Dieter Müllers Sechs-Tore-Rekord in einem einzelnen Bundesliga-Spiel vom 17. August 1977 in der Partie 1. FC Köln - Werder Bremen (7:2). Die Eintracht verpasste den höchsten Heimerfolg ihrer Bundesliga-Geschichte nur um zwei Treffer. Am 5. Oktober 1974 deklassierten die Frankfurter Rot-Weiß Essen mi 9:1.

Den Auftakt zur Tor-Gala der Hessen machte jedoch ein nachträglich per Videobeweis verhängter Elfmeter aus der 18. Minute, der Anlass zur Diskussion bot. Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Oberasbach sah sich die strittige Szene mit einem Handspiel von Düsseldorfs Kapitän Adam Bodzek (33) nach Signal aus Köln von Video-Referee Christian Dietz in der Review Area an – und pfiff erst eine knappe zwei Minuten danach Elfer. Korrekt?

„Man sollte nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen“, rügte TV-Experte Matthias Sammer (50) zur Pause bei Eurosport. „Nein, VAR ad absurdum“, urteilte der User Hall, Fan des SC Freiburg, bei WahreTabelle, „diese Situation wurde bereits vom Schiri beurteilt. Ich persönlich hätte es im Gegenteil als Fehlentscheidung empfunden, wenn gepfiffen worden wäre. Eine klare Fehlentscheidung war das nie und nimmer. Hier einzugreifen, in x-Fällen, die weit gravierender waren, aber nicht!“ Nick_User, Anhänger der profitierenden Frankfurter sah es so: „Klassische Szene, in der alles richtig gemacht wurde und doch irgendwie falsch ist!“ Antarex stützte hingegen die Entscheidung von Referee Aytekin: „Okay, der Arm war doch recht hoch in der Szene. Das ist von der Auslegung her dann wohl korrekt gepfiffen worden.“ Sébastien Haller ließ sich nicht lange bitten und verwandelte gegen Fortuna-Torhüter Michael Rensing souverän zur 1:0-Führung. Erst nach diesem befreienden Treffer kam die Frankfurter Torfabrik – die Mannschaft von Trainer Adi Hütter ist mit nunmehr 19 Toren die zweitbeste Offensive der Liga – ins Rollen. (cge).

Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Deniz Aytekin Name : Deniz Aytekin
Geburtsdatum: 21.07.1978
Ort: Oberasbach

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Deniz Aytekin
Name : Deniz Aytekin
Geburtsdatum: 21.07.1978
Ort: Oberasbach

25.02.2020 15:46 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Liga: St. Pauli hätte im Derby höher gewinnen müssen

Tor zu Unrecht wegen Abseits aberkannt

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Der FC St. Pauli hätte das Hamburger Stadtderby am 23. Spieltag der 2. Bundesliga gegen den Hamburger SV sogar noch höher gewinnen müssen (2:0). In der 67. Minute wurde ein Tor von Rico Benatelli zum vermeintlichen 3:0 wieder aberkannt. +++ Die Diskussion um Benatellis Treffer +++ Der Mittelfeldspieler von St. Pauli köpfte einen Eckball unhaltbar für HSV-Schlussmann Heuer Fernandes ins Tor. Beim Kopfball stand Ryo Miyaichi allerdings vor Fernandes und Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied gemeinsam mit dem Videoassistenten auf Abseits. Wahre Tabelle-Nutzer „GladbacherFohlen“ schrieb: &bdqu...

24.02.2020 23:38 Uhr | Quelle: dpa Videobeweis: DFB weist Dresden-Protest ab

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Einspruch von Zweitligist Dynamo Dresden gegen die Wertung des Spiels gegen Darmstadt 98 abgewiesen. Das teilte der DFB am Montag mit. Dresden hatte das Spiel am 7. Februar 2:3 verloren, argumentierte aber, der Videoschiedsrichter habe beim nicht gegebenen 3:3 unberechtigterweise eingegriffen. «Die Entscheidung des Schiedsrichters ist als Tatsachenentscheidung nicht anfechtbar. Es lässt sich auch kein Regelverstoß des Unparteiischen oder ein Fehler des Videoassistenten erkennen», begründete Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, die Entscheidung. Dynamos Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Spielminute den vermeintlichen Ausgleich...

23.02.2020 15:11 Uhr | Quelle: dpa «Mecker-Gelb»: Amateur-Referees befürworten konsequentes Handeln

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Das konsequente Vorgehen der Unparteiischen in der Bundesliga gegen Unsportlichkeiten wird von den Schiedsrichter der Amateurligen unterstützt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Fußball-Bundes auf dem Amateurportal «fussball.de». Laut einer Mitteilung des DFB am Freitag befürworteten 76 Prozent der Schiedsrichter, die an der Umfrage teilnahmen, das Durchgreifen im Rahmen bestehender Regeln. «Die Schiedsrichter in den Kreis- und Bezirksligen unterstützen mehrheitlich den neuen Kurs, nämlich dass Unsportlichkeiten gegenüber dem Spiel, dem Gegner und dem Schiedsrichter, wie zum Beispiel heftiges Meckern und gestenreiches Reklamieren, konsequent sanktioniert werden», sagte DFB-Vizepräsident Ronny Z...

21.02.2020 12:02 Uhr | Quelle: dpa Ifab-Geschäftsführer Brud: «Im Zweifel für den Angreifer!»

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Der Fußball-Weltverband FIFA wird an der aktuell gültigen Abseitsregel festhalten. An der Bewertung der Wiederholungen durch den Video-Assistenten soll aber gearbeitet werden. «Auch wenn es nur um einen Zentimeter Abseits geht, dann ist es eben Abseits», sagte Lukas Brud, Geschäftsführer des regelgebenden International Football Association Boards, dem «11Freunde»-Magazin. «Daran wird sich auch entgegen mancher Berichte nichts ändern.» Wenn der Schiedsrichter aber «nach weiteren Bildern suchen muss, wenn Zeit dafür geopfert wird, die Linie noch mal anders anzulegen, dann liegt wohl keine klare Fehlentscheidung vor», sagte Brud mit Blick auf den Ablauf beim Videobeweis. «Wenn i...

20.02.2020 11:30 Uhr | Quelle: dpa Ex-Trainer Wenger mit Vorschlag für Änderung der Abseitsregel

Denkanstöße für «potenzielle Verbesserungen der Abseitsregel»

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Ex-Trainer Arsene Wenger hat in seiner neuen Funktion beim Fußball-Weltverband FIFA eine Änderung der Abseitsregel angeregt. Demzufolge solle sich ein Spieler nicht im Abseits befinden, solange sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Bislang steht ein Spieler im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner. «Das würde es klären und man hätte nicht länger Millimeter-Entscheidungen, wenn nur ein Bruchteil eines Angreifers vor der Verteidigungslinie ist», sagte Wenger der englischen Zeitung «The Sun». Am Mittwochabend stellte der 70 Jahre alte Franzose in einer F...