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09.12.2018 23:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Volles Programm in Mainz: Pyro, Elfer, Videobeweis!

Bundesliga bei WahreTabelle: Fragezeichen bei Freiburgs 3:0.

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Quelle: Imago Sportfoto
Die zweite Elfmeterszene in Mainz: Jean-Philippe Mateta geht zu Boden...

Die Partie 1. FSV Mainz 05 gegen Hannover 96 (1:1) wirkte auf dem Papier vor dem Anpfiff am Sonntag eher nicht wie eine über die Maßen brisante Aufgabe für Schiedsrichter Robert Hartmann aus Wangen. Die WahreTabelle-Redaktion hat diese Begegnung am Sonntag für Euch in voller Länge angesehen.

Das änderte sich in der 23. Minute, als der Unparteiische nach einem Handspiel von Hannovers Kevin Wimmer. Hartmann zog den Video-Beweis in der „Review Area“ zu Rate – und blieb bei seiner Entscheidung: Kein Strafstoß für die Mainzer, die durch Hendrik Weydandts 0:1 (12.) früh in Rückstand geraten waren. „Der Arm ist so weit ausgestreckt, dass man da zur Zeit eher Elfmeter für gibt. Das einzige, was dagegen sprechen könnte, ist, dass er sich selbst den Ball an den Arm köpft“, lag Kompetenzteam-Mitglied Junior mit seiner Vermutung hier wohl richtig.

Nach dem Wechsel musste Hartmann beide Teams für mehr als sechs Minuten in die Kabine schicken und die Partie unterbrechen. Chaoten im 96-Block, wo insgesamt nur 800 Gästefans waren, hatten das Spielfeld in der Opel Arena mit Pyrotechnik komplett zugenebelt. „Lasst den Sch…“, war es auch FSV-Stadionsprecher Klaus Haffner zu bunt.

Acht Minuten vor dem Ende fällte Hartmann dann eine sehr harte Elfmeterentscheidung gegen die Hannoveraner. Jean-Philippe Mateta fädelte nach minimalem Kontakt mit Hannovers Matthias Ostrzolek ein – Elfmeter! Hoffenheim-Anhänger Mazah: „Der Elfmeter ist natürlich ein Witz. Minimaler Kontakt, wo es überhaupt keinen Grund zum Fallen gibt.“ Daniel Brosinski war das egal, er verwandelte präzise und schoss den Ball am Handschuh von 96-Torhüter Michael Esser vorbei zum 1:1 ein (83.). In der vierten von insgesamt zehn Nachspielminuten pfiff Hartmann dann den vermeintlichen 2:1-Siegtreffer für die Mainzer durch Anthony Ujah nach Signal aus Köln vollkommen zu Recht zurück. Der Nigerianer stand einen Tick im Abseits. „Ohne den Videobeweis“, vermutete Sky-Kommentator Marcus Lindemann auf der Tribüne, „hätte dieses Tor gezählt.“

Volles Programm – diese Devise galt auch am Samstag im Spiel SC Freiburg gegen RB Leipzig (3:0). Die Breisgauer konnten die Roten Bullen wie schon im Vorjahr düpieren, hatten aber in der 44. Minute Glück beim Strafstoß, der zum 2:0 von Luca Waldschmidt (45. + 1) verwandelt wurde. Lagen Schiedsrichter Tobias Welz aus Wiesbaden und Video-Assistent Christian Dingert in Köln hier, beim Halten gegen Freiburgs Mike Frantz (traf zum 3:0, 52.), richtig? „Ja“, plädierte Freiburg-Fan DerBallistRund hier für „richtig entschieden“. Sein Kommentar im Spielforum: „Er läuft ihm auch unten rein. Ich würde sagen am Oberschenkel. Für sich betrachtet ist diese Szene sicher ein Foul. Trotzdem finde ich die Szene insgesamt unglücklich. Der Ball ist weit weg und kommt da auch niemals hin. Nachdem der Schiri zuerst nicht pfeift, hätte man es meiner Meinung nach auch durchgehen lassen können. Ich kann keine klare Fehlentscheidung erkennen, also falscher Eingriff des Video-Assistenten.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Videobeweis und Elfmeter in Bremen!

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Das änderte sich in der 23. Minute, als der Unparteiische nach einem Handspiel von Hannovers Kevin Wimmer. Hartmann zog den Video-Beweis in der „Review Area“ zu Rate – und blieb bei seiner Entscheidung: Kein Strafstoß für die Mainzer, die durch Hendrik Weydandts 0:1 (12.) früh in Rückstand geraten waren. „Der Arm ist so weit ausgestreckt, dass man da zur Zeit eher Elfmeter für gibt. Das einzige, was dagegen sprechen könnte, ist, dass er sich selbst den Ball an den Arm köpft“, lag Kompetenzteam-Mitglied Junior mit seiner Vermutung hier wohl richtig.

Nach dem Wechsel musste Hartmann beide Teams für mehr als sechs Minuten in die Kabine schicken und die Partie unterbrechen. Chaoten im 96-Block, wo insgesamt nur 800 Gästefans waren, hatten das Spielfeld in der Opel Arena mit Pyrotechnik komplett zugenebelt. „Lasst den Sch…“, war es auch FSV-Stadionsprecher Klaus Haffner zu bunt.

Acht Minuten vor dem Ende fällte Hartmann dann eine sehr harte Elfmeterentscheidung gegen die Hannoveraner. Jean-Philippe Mateta fädelte nach minimalem Kontakt mit Hannovers Matthias Ostrzolek ein – Elfmeter! Hoffenheim-Anhänger Mazah: „Der Elfmeter ist natürlich ein Witz. Minimaler Kontakt, wo es überhaupt keinen Grund zum Fallen gibt.“ Daniel Brosinski war das egal, er verwandelte präzise und schoss den Ball am Handschuh von 96-Torhüter Michael Esser vorbei zum 1:1 ein (83.). In der vierten von insgesamt zehn Nachspielminuten pfiff Hartmann dann den vermeintlichen 2:1-Siegtreffer für die Mainzer durch Anthony Ujah nach Signal aus Köln vollkommen zu Recht zurück. Der Nigerianer stand einen Tick im Abseits. „Ohne den Videobeweis“, vermutete Sky-Kommentator Marcus Lindemann auf der Tribüne, „hätte dieses Tor gezählt.“

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Robert Hartmann Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Tobias Welz Name : Tobias Welz
Geburtsdatum: 11.07.1977
Ort: Wiesbaden

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Robert Hartmann
Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Tobias Welz
Name : Tobias Welz
Geburtsdatum: 11.07.1977
Ort: Wiesbaden

27.01.2020 18:08 Uhr | Quelle: WahreTabelle Paderborns Baumgart droht erste Gelbsperre für einen Trainer

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Paderborns Trainer Steffen Baumgart droht am kommenden Spieltag gegen den VfL Wolfsburg die erste Gelbsperre für einen Bundesliga-Trainer. Beim 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg erhielt Baumgart für einen Flaschenwurf an der Seitenlinie bereits seine dritte Gelbe Karte. Seit den Regeländerungen zu Beginn der Saison können Trainer und Offizielle ebenfalls verwarnt werden und erhalten nach vier Gelben Karten eine Sperre für die darauffolgende Partie.  Einen Schritt weiter ist Baumgarts Kapitän Klaus Gjasula.Gegen den VfL erhielt der Paderborner bereits die zehnte Verwarnung und fehlt damit gegen den SC Freiburg bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit einer Gelbsperre.&nb...

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Ex-Referee Peter Sippel hat für den Deutschen Fußball-Bund ein positives Fazit für den ersten Spieltag der Bundesliga-Rückrunde gezogen. «Wir sind sehr zufrieden damit, wie entschieden unsere Elite-Schiedsrichter am vergangenen Bundesliga-Spieltag gegen Unsportlichkeiten vorgegangen sind. Sie haben so gehandelt, wie wir es im Trainingslager in Portugal gemeinsam beschlossen haben», sagte Sippel, der beim DFB Leiter für Training und Qualifizierung der Schiedsrichter ist. Die Referees sind angehalten, in der Rückrunde einige Vergehen der Spieler konsequent mit Gelben Karten zu ahnden. Dazu zählen unter anderem das Fordern von Gelben Karten, höhnische und respektlos...

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Die Schiedsrichter haben sich für das Jahr 2020 einiges vorgenommen: Sie wollen Unsportlichkeiten stärker ahnden. Denn die Bundesliga steht im Rampenlicht der Medien und strahlt in ihrer Wirkkraft massiv auf die Amateurligen aus. Indem die Unsportlichkeiten im Profibereich streng geahndet werden und infolgedessen zurückgehen, sinken sie auch im Amateurbereich und der Respekt vor den Schiedsrichtern steigt dort – so ist zumindest der Plan. Ob man damit Gewaltexzesse ganz verhindern kann, lässt sich sicherlich gut bezweifeln, aber jeder verhinderte Ausbruch ist ein Gewinn. Schon vor diesem Hintergrund ist der Plan ein guter. Positiver Nebeneffekt: Je weniger Unsportlichkeiten es gibt, umso attraktiver wird das Spiel. Man kann getrost davon ausge...

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Durchsagen des Schiedsrichters zwar schwierig, aber praktikabel

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Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat trotz der anhaltenden Kritik am Videobeweis eine positive Zwischenbilanz gezogen. So seien in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga bisher 53 Fehlentscheidungen verhindert worden. Verbesserungswürdig sei die Dauer der Unterbrechung von durchschnittlich 79 Sekunden und die hohe Zahl der Interventionen vor allem in der 2. Liga (10), ohne dass die finale Entscheidung falsch war. «Natürlich wollen wir diese Zahlen drücken. Aber alle erwarten, dass gewissenhaft überprüft wird», sagte Fröhlich am Dienstag bei einem Termin im Dortmunder Fußball-Museum. Zudem sprach er sich für mehr Transparenz bei dem Thema aus. Vor allem die Stadionbesucher sollen seiner Meinung na...