Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
18.10.2023 09:00 Uhr | Quelle: dpa

Vor 10 Jahren: Kießlings Phantomtor – „Auf einmal fing ein Leverkusener an zu jubeln“

Legte Grundstein für Torlinientechnik 

imago0014802413h_1697611639.jpg
Quelle: IMAGO
Schiedsrichter Felix Brych checkt das Netz.

Als Protagonist des Phantomtors will Stefan Kießling heute lieber nichts mehr sagen zu einer der kuriosesten Szenen der Bundesliga-Geschichte. Für alle damals Beteiligten und viele Fans ist der 18. Oktober 2013 unvergessen: Vor zehn Jahren erzielte der Leverkusener Stürmer im Sinsheimer Stadion einen Kopfballtreffer durch ein Loch im Außennetz. Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen ist heute davon überzeugt, dass das denkwürdige Tor den Fußball nachhaltig verändert hat. 

Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren

„Die Situation war auf jeden Fall sehr skurril. Aber so bitter diese Niederlage und vor allem der Spielverlauf für uns damals auch war, so sehr hat dieses zweite Phantomtor der Bundesliga-Geschichte den Grundstein für die heutige Torlinientechnik gelegt, die nur rund ein Jahr nach dem vermeintlichen Kießling-Treffer von den Liga-Vertretern beschlossen wurde“, sagte der 44-jährige Rosen der „Deutschen Presse-Agentur“.

Die Zuschauer bei der Partie TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen (1:2) nahmen Kießlings Aktion unterschiedlich wahr. Manche erlebten es wie Rosen: „Ich war erleichtert, dass der Ball offensichtlich vorbeiging, doch auf einmal fing ein Leverkusener mit etwas Zeitverzögerung an zu jubeln.“ Die Fernsehbilder zeigten dann schnell, auf welch irregulärem Weg der Ball im Tor gelandet war. Doch Videoassistenten, die sich die Bilder noch einmal anschauen und den Unparteiischen auf Fehler hinweisen, gab es damals noch nicht.

So wurde der Treffer von Schiedsrichter Felix Brych gegeben. Der Münchner musste sich ebenso wie Kießling danach viel öffentliche Schelte anhören. „Das war nicht so toll für mich, da hat sogar meine WM-Teilnahme gewackelt. Der Druck war wochenlang sehr hoch“, erinnerte sich Brych. Kießling, so hieß es seiner Zeit, hätte einen Fair-Play-Preis gewinnen können – wenn er auf dem Platz eingeräumt hätte, dass er nur das Außennetz getroffen hat.

Phantomtor: DFB-Richter beruft sich auf Tatsachenentscheidung von Brych

Trotz der eindeutigen TV-Aufnahmen gab das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem Einspruch der Hoffenheimer und der Forderung nach einem Wiederholungsspiel nicht statt. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz berief sich zehn Tage später auf die Tatsachenentscheidung des Referees, die im FIFA-Reglement vorgegeben ist.

Der sechsmalige Nationalspieler Kießling selbst sagte in dem von großem Medieninteresse begleiteten DFB-Verfahren in Frankfurt/Main aus: „Ich sehe den Ball Richtung Außennetz fliegen, die Sicht war versperrt, ich sehe den Einschlag nicht, aber dass der Ball dann im Tor war.“ Auch Brych hatte „den Ball aus den Augen verloren“, seine Assistenten konnten ihm nicht helfen.

„Ich würde heute genauso urteilen, wenn wir den Sachverhalt so zu prüfen hätten, wie er vor zehn Jahren vorgelegen hat. Durch die Einführung des Videoassistenten kann es solche Irrtümer heute nicht mehr geben“, sagte Lorenz. Kießling, der damals von Bundestrainer Joachim Löw keine Berücksichtigung gefunden hatte, musste sich bei der öffentlichen Verhandlung zudem noch diesen Scherz von Lorenz anhören: „Jetzt haben Sie endlich mal eine Einladung vom DFB bekommen.“

Schelte für Hoffenheim nach Phantomtor: Defektes Netz, defektes Ergebnis

Aber auch die Hoffenheimer mussten sich was anhören. „Wer mit einem defekten Netz in ein Bundesliga-Spiel geht, muss sich nicht wundern, wenn es ein defektes Ergebnis gibt“, so der DFB-Richter. Am Ende hatte das löchrige Tornetz der TSG Hoffenheim sogar einen richtig guten Zweck: Es wurde 2014 versteigert und brachte 100.000 Euro zugunsten der Aktion „Ein Herz für Kinder“. 

Mit seinem Phantomtor hat Kießling allerdings kein Alleinstellungsmerkmal. Das erste – allerdings anderer Art – erzielte 1994 Thomas Helmer für den FC Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg (2:1). Der Verteidiger hatte den Ball am Tor vorbei bugsiert, doch durch ein Missverständnis zwischen Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers und seinem Assistenten Jörg Jablonski wurde der Treffer anerkannt. Hier gab es allerdings später ein Wiederholungsspiel.

Als Protagonist des Phantomtors will Stefan Kießling heute lieber nichts mehr sagen zu einer der kuriosesten Szenen der Bundesliga-Geschichte. Für alle damals Beteiligten und viele Fans ist der 18. Oktober 2013 unvergessen: Vor zehn Jahren erzielte der Leverkusener Stürmer im Sinsheimer Stadion einen Kopfballtreffer durch ein Loch im Außennetz. Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen ist heute davon überzeugt, dass das denkwürdige Tor den Fußball nachhaltig verändert hat. 

Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren

„Die Situation war auf jeden Fall sehr skurril. Aber so bitter diese Niederlage und vor allem der Spielverlauf für uns damals auch war, so sehr hat dieses zweite Phantomtor der Bundesliga-Geschichte den Grundstein für die heutige Torlinientechnik gelegt, die nur rund ein Jahr nach dem vermeintlichen Kießling-Treffer von den Liga-Vertretern beschlossen wurde“, sagte der 44-jährige Rosen der „Deutschen Presse-Agentur“.

Die Zuschauer bei der Partie TSG Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen (1:2) nahmen Kießlings Aktion unterschiedlich wahr. Manche erlebten es wie Rosen: „Ich war erleichtert, dass der Ball offensichtlich vorbeiging, doch auf einmal fing ein Leverkusener mit etwas Zeitverzögerung an zu jubeln.“ Die Fernsehbilder zeigten dann schnell, auf welch irregulärem Weg der Ball im Tor gelandet war. Doch Videoassistenten, die sich die Bilder noch einmal anschauen und den Unparteiischen auf Fehler hinweisen, gab es damals noch nicht.

So wurde der Treffer von Schiedsrichter Felix Brych gegeben. Der Münchner musste sich ebenso wie Kießling danach viel öffentliche Schelte anhören. „Das war nicht so toll für mich, da hat sogar meine WM-Teilnahme gewackelt. Der Druck war wochenlang sehr hoch“, erinnerte sich Brych. Kießling, so hieß es seiner Zeit, hätte einen Fair-Play-Preis gewinnen können – wenn er auf dem Platz eingeräumt hätte, dass er nur das Außennetz getroffen hat.

Phantomtor: DFB-Richter beruft sich auf Tatsachenentscheidung von Brych

Trotz der eindeutigen TV-Aufnahmen gab das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) dem Einspruch der Hoffenheimer und der Forderung nach einem Wiederholungsspiel nicht statt. Der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz berief sich zehn Tage später auf die Tatsachenentscheidung des Referees, die im FIFA-Reglement vorgegeben ist.

Der sechsmalige Nationalspieler Kießling selbst sagte in dem von großem Medieninteresse begleiteten DFB-Verfahren in Frankfurt/Main aus: „Ich sehe den Ball Richtung Außennetz fliegen, die Sicht war versperrt, ich sehe den Einschlag nicht, aber dass der Ball dann im Tor war.“ Auch Brych hatte „den Ball aus den Augen verloren“, seine Assistenten konnten ihm nicht helfen.

„Ich würde heute genauso urteilen, wenn wir den Sachverhalt so zu prüfen hätten, wie er vor zehn Jahren vorgelegen hat. Durch die Einführung des Videoassistenten kann es solche Irrtümer heute nicht mehr geben“, sagte Lorenz. Kießling, der damals von Bundestrainer Joachim Löw keine Berücksichtigung gefunden hatte, musste sich bei der öffentlichen Verhandlung zudem noch diesen Scherz von Lorenz anhören: „Jetzt haben Sie endlich mal eine Einladung vom DFB bekommen.“

Schelte für Hoffenheim nach Phantomtor: Defektes Netz, defektes Ergebnis

Aber auch die Hoffenheimer mussten sich was anhören. „Wer mit einem defekten Netz in ein Bundesliga-Spiel geht, muss sich nicht wundern, wenn es ein defektes Ergebnis gibt“, so der DFB-Richter. Am Ende hatte das löchrige Tornetz der TSG Hoffenheim sogar einen richtig guten Zweck: Es wurde 2014 versteigert und brachte 100.000 Euro zugunsten der Aktion „Ein Herz für Kinder“. 

Mit seinem Phantomtor hat Kießling allerdings kein Alleinstellungsmerkmal. Das erste – allerdings anderer Art – erzielte 1994 Thomas Helmer für den FC Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg (2:1). Der Verteidiger hatte den Ball am Tor vorbei bugsiert, doch durch ein Missverständnis zwischen Schiedsrichter Hans-Joachim Osmers und seinem Assistenten Jörg Jablonski wurde der Treffer anerkannt. Hier gab es allerdings später ein Wiederholungsspiel.

26.10.2023 09:45


jugtu


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 12.09.2021

Aktivität:
Beiträge: 898

@woscsnh

Zitat von woscsnh
Zitat von jugtu
Zitat von nordic
Zitat von jugtu
Ich finde phänomenal, wie die Schuld immer wieder bei Kießling gesucht wird und Brych quasi freigesprochen wird. 
Der Stürmer köpft, denkt der Ball geht vorbei, Sicht ist versperrt und auf einmal ist er drin. Da ist mir Wesermarsch egal was passiert ist. 

Wie aber der SR trotz der Zweifel nicht mal guckt, ob das Netz ein Loch haben könnte, ist eine Frechheit. Dazu dann noch die herablassenden Kommentare des unfehlbaren DFB, obwohl der SR die Pflicht hat, die Netze zu kontrollieren. 
Hat sich die letzten zehn Jahre halt nichts geändert. 


Hätte Brych denn anders entscheiden können/dürfen, wenn er nach dem Tor ein Loch im Netz vorgefunden hätte? Weder er noch seine Assistenten haben gesehen wie der Ball ins Tor gekommen ist. Er war halt am Ende drin. Sprich er hätte nur aufgrund eines Bauchgefühls das Tor aberkennen können. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Schiri das macht. Wärst Du das Risiko eingegangen?

Man kann dann zumindest nochmal Spieler befragen oder sich anderweitig vergewissern. 
Eh interessant, wie der Linienrichter auf der anderen Seite auf die Entscheidung kommt, das zu entscheiden. 

Auf dem Platz hat niemand reklamiert.
Selbst Casteels hat sich nicht gemeldet. Die Auswechselspieler (liefen sich neben dem Tor warm)  haben sich erst auf 'Schreien' eines Zuschauers hin gemeldet.
Uns (schräg vis-a-vis) ging es wie vielen: huch, der war drin? Sah nicht so aus. 

Ja, Reklamationen gab es nicht groß. Aber diverse Diskussionen, auch mit Leverkusener Spielern. Da wird es schon genau um dieses Thema gegangen sein. 


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


25.10.2023 17:20


woscsnh


1899 Hoffenheim-Fan1899 Hoffenheim-Fan


Mitglied seit: 18.10.2015

Aktivität:
Beiträge: 2859

@jugtu

Zitat von jugtu
Zitat von nordic
Zitat von jugtu
Ich finde phänomenal, wie die Schuld immer wieder bei Kießling gesucht wird und Brych quasi freigesprochen wird. 
Der Stürmer köpft, denkt der Ball geht vorbei, Sicht ist versperrt und auf einmal ist er drin. Da ist mir Wesermarsch egal was passiert ist. 

Wie aber der SR trotz der Zweifel nicht mal guckt, ob das Netz ein Loch haben könnte, ist eine Frechheit. Dazu dann noch die herablassenden Kommentare des unfehlbaren DFB, obwohl der SR die Pflicht hat, die Netze zu kontrollieren. 
Hat sich die letzten zehn Jahre halt nichts geändert. 


Hätte Brych denn anders entscheiden können/dürfen, wenn er nach dem Tor ein Loch im Netz vorgefunden hätte? Weder er noch seine Assistenten haben gesehen wie der Ball ins Tor gekommen ist. Er war halt am Ende drin. Sprich er hätte nur aufgrund eines Bauchgefühls das Tor aberkennen können. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Schiri das macht. Wärst Du das Risiko eingegangen?

Man kann dann zumindest nochmal Spieler befragen oder sich anderweitig vergewissern. 
Eh interessant, wie der Linienrichter auf der anderen Seite auf die Entscheidung kommt, das zu entscheiden. 

Auf dem Platz hat niemand reklamiert.
Selbst Casteels hat sich nicht gemeldet. Die Auswechselspieler (liefen sich neben dem Tor warm)  haben sich erst auf 'Schreien' eines Zuschauers hin gemeldet.
Uns (schräg vis-a-vis) ging es wie vielen: huch, der war drin? Sah nicht so aus. 


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


25.10.2023 16:55


Stern des Südens


Bayern München-FanBayern München-Fan


Mitglied seit: 19.12.2019

Aktivität:
Beiträge: 1143

@Yaso Kuuhl

Zitat von Yaso Kuuhl
Der Unterschied zwischen 1994 und 2013 ist, dass es nach der Anordnung des Wiederholungsspiels 1994 massiven Ärger mit der UEFA gab, die die Tatsachenentscheidung sehr hoch hält. Es war schon im Vorfeld klar, dass ein weiteres Wiederholungsspiel nicht einfach so geduldet worden wäre. 

Ich bin absolut kein Fan von Brych, aber hier dass war einfach Pech. Ich habe das damals live gesehen. Irgendwie war was komisch, aber dass der Ball durch ein Loch reingegangen sein könnte, hatte in der Situation keiner auf dem Schirm. Auch die Hoffenheimer haben zunächst nicht protestiert. Das kam erst, als die Info nach Ansicht der Wiederholung weitergegeben worden war. 



Es soll aber sogar Vereine geben haben, welche aufgrund eines 17 Sekunden - Überzahl - Wechselfehlers bei welchem noch dazu absolut gar nichts spielbeeinflussendes passiert ist, eine Neuansetzung des Spiels per Gerichtsentscheid durchfechten wollten.
So viel zum Thema Tatsachenentscheidung usw...


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


30.11.2023 09:57 Uhr | Quelle: dpa Bayern-Profi Müller kritisiert Umgang mit Handregel: „Gebt dem Schiri die Macht“

Strittige Szene in der Champions League

FC-Bayern-2023-imago1030146278h_1701334795.jpg

Bayern-Profi Thomas Müller sieht die aktuelle Auslegung der Handregel in Verbindung mit dem Videobeweis kritisch. „Da ist, glaube ich, keiner zufrieden“, sagte der 34 Jahre alte Nationalspieler nach dem 0:0 der Münchner in der Champions League gegen den FC Kopenhagen bei „DAZN“. „Ich weiß nicht, ob die Jungs und Mädels bei der FIFA in ihrem Raum sitzen und sagen, die Handregel ist im Moment echt super. Das glaube ich nicht.“ Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Schiedsrichterin Stéphanie Frappart hatte in der Nachspielzeit nach Video-Studium eine Handelfmeter-Entscheidung für den deutschen Rekordmeister zurüc...

28.11.2023 12:53 Uhr | Quelle: WahreTabelle 12. Spieltag: Doppeltes Glück für den BVB gegen Gladbach – Sechster in der WahrenTabelle

Drei Korrekturen im Fokus

BVB-2023-2024-1037385439h_1701172646.jpg

Borussia Dortmund hat am 12. Bundesliga-Spieltag 4:2 (3:2) gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen, doch laut der WT-Community hätten zwei BVB-Treffer nicht zählen dürfen. Beim zwischenzeitlich 1:2-Anschlusstreffer kam die Frage auf, ob in der Entstehung ein Foul vorlag. Und beim 3:2 wurde über eine Abseitsstellung von Marco Reus diskutiert. 12. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Schon in der ersten Szene rückte Reus in den Fokus: Er eroberte vor Marcel Sabitzers Treffer den Ball und leitete damit den Konter ein – jedoch geriet er in einen Zweikampf mit Manu Koné, bei dem der Franzo...

26.11.2023 13:28 Uhr | Quelle: dpa Ex-Profi Kneißl erlebt spannende Premiere als Berater im Kölner Keller

Zweitligaspiele begleitet

kneißl-sebastian-2023-1024280892h_1701002214.jpg

Der frühere Fußballprofi Sebastian Kneißl hat ein positives Fazit von seiner Premiere im Video-Assist-Center des Deutschen Fußball-Bundes in Köln gezogen. „Es war für mich spannend – ich war zwar schon mal in diesem Raum und habe das alles schon gesehen, diesmal fühlte es sich aber noch realistischer und praxisnäher an“, sagte der 40-Jährige im Interview auf der DFB-Internetseite. Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren In Kneißl, der auch als „DAZN“-Experte arbeitet, hat erstmals ein externer Fußballexperte Spiele an einer der Arbeitsstationen für die Video-Assistenten begleitet. Der fr&uum...

26.11.2023 12:05 Uhr | Quelle: dpa Rekordspiel mit Folgen: Kreuzbandriss bei Brych – Pfiff in Frankfurt zunächst weiter

„So ist das Leben“

schiedsrichter-felix-brych-2023-1700992870-122582_1700997019.jpg

Schiedsrichter Felix Brych hat sich ausgerechnet in seinem Bundesliga-Rekordspiel einen Kreuzbandriss zugezogen. Diese bittere Diagnose ergab eine MRT-Untersuchung am Samstagabend nach dem Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart (1:2), bei dem der Referee mit seinem 344. Bundesliga-Einsatz die Bestmarke von Wolfgang Stark egalisierte. Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes vom Sonntag soll der 48-Jährige zeitnah operiert werden. Die Ausfalldauer von Brych lasse sich «noch nicht abschätzen», hieß es in einer Mitteilung. „Es ist wie es ist. So ist das Leben. Jetzt stehe ich hier und habe ...

21.11.2023 10:00 Uhr | Quelle: dpa/Transfermarkt Schiedsrichter Brych vor Bundesliga-Rekord: „Stolz über diese Langlebigkeit“

Kann mit Stark gleichziehen

Brych-Felix-2023-2024-DFB-1035963496h_1700556352.jpg

An sein Debüt mit drei aktuellen Bundesliga-Trainern als Spielern auf dem Rasen und Jürgen Klopp an der Seitenlinie denkt Schiedsrichter Felix Brych kurz vor seinem Rekord gerne zurück. „Ich habe sehr positive Erinnerungen an mein erstes Spiel, denn es war immer mein Ziel, die Bundesliga zu erreichen. Ich war sehr stolz, dieses Zwischenziel erreicht zu haben“, sagte der 48-Jährige der „dpa“. Brych stellt bei seinem nächsten Einsatz, vermutlich an diesem Wochenende, mit seinem 344. Spiel die Bundesliga-Bestmarke von Wolfgang Stark ein. Community: Im Forum über Schiedsrichter-Themen mitdiskutieren Am 28. August 2004 beim 1:1 zwischen Hertha...