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11.03.2019 23:25 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Wirbel um Abseitstor und Elfer im Montagsspiel

Bundesliga: Düsseldorf hadert nach 0:3 gegen Eintracht Frankfurt

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Quelle: Imago Sportfoto
Handelfmeter oder nicht? Frankfurts Martin Hinteregger (hinten) in der wohl entscheidenden Szene in Düsseldorf...

„Hör auf“, so kommentierte Fortuna Düsseldorfs Trainer-Veteran Friedhelm Funkel (65) nach 62 Minuten beim Stand von 0:1 aus Sicht seiner Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt die Szene, in der Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) im Montagsspiel einen Elfmeter für die Gastgeber zurücknahm.

Hartmann hatte zunächst nach Handspiel von Frankfurts Winter-Neuzugang Martin Hinteregger auf den Elfmeterpunkt gezeigt, diese Entscheidung aber wenig später nach Kontakt mit dem Video-Assistenten in Köln, Felix Zwayer, und Gang in die Review Area zurückgenommen. Eurosport-Experte Matthias Sammer (51) wunderte sich auch über „die Theatralik des Schiedsrichters“, als dieser kurz darauf Friedhelm Funkel mit dem Verweis auf die Tribüne drohte. „Friedhelm Funkel ist doch kein 30-jähriger Trainer mehr, was soll das?“, wunderte sich Sammer. „Für mich klar kein strafbares Handspiel. Ich habe den Ball eher an der Schulter gesehen, die ist halt anatomisch nun mal da“, war Lautern-Fan eott91 in der Forums-Diskussion bei WahreTabelle hier auf der Seite des Referees.

Begonnen hatte das Dilemma aus Sicht der Fortuna schon nach 120 Sekunden. Ein Tor von Dawid Kownacki (2.) wurde vom Schiedsrichtergespann zurückgepfiffen. Dodi Lukebakio hatte den Ball zuvor leicht mit der Hand berührt, dies war laut Schiedsrichter Hartmann jedoch nicht entscheidend für die Zurücknahme des Treffers. „Ich habe gehört, dass über verschiedene Medien kolportiert wird, dass das Tor wegen eines Handspiels nicht gegeben wurde“, sagte der Referee anschließende bei Eurosport, „dem ist nicht so, der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. Ich habe das Handspiel auf dem Platz gar nicht wahrgenommen und lediglich zu früh gepfiffen. Somit konnte der Video-Schiedsrichter nicht mehr eingreifen.“ Die Abseitsstellung sei jedoch „eindeutig“ gewesen, betonte Hartmann. „Beim Abseits ist es nicht entscheidend, wie intensiv ein Ballkontakt ist“, erklärte der Unparteiische. „Abseitsentscheidung korrekt, der Düsseldorfer war noch mit der Fußspitze am Ball“, schrieb der User SCF-Dani bei WahreTabelle zu dieser Szene.

„Ich habe mich heute sehr über den Schiedsrichter geärgert“, sagte Funkel anschließend im Eurosport-Interview, „wir haben ein klares Tor aberkannt bekommen. Diese Entscheidung hat meine Mannschaft nicht verdient.“ Eintracht Frankfurt konterte Fortuna Düsseldorf im Stile einer Bundesliga-Spitzenmannschaft aus. Dem 0:1 durch den neu in die Startelf gerückten Goncalo Paciencia (48.) folgte ein Doppelschlag von Sebastién Haller in der Nachspielzeit. (cge)

Mehr zum Thema:

Werder Bremen: Abseits vor dem 1:1 gegen Schalke?

So funken Video-Assistent und Schiedsrichter

Bundesliga: Was nützt der Video-Beweis beim Abseits?

 

„Hör auf“, so kommentierte Fortuna Düsseldorfs Trainer-Veteran Friedhelm Funkel (65) nach 62 Minuten beim Stand von 0:1 aus Sicht seiner Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt die Szene, in der Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen) im Montagsspiel einen Elfmeter für die Gastgeber zurücknahm.

Hartmann hatte zunächst nach Handspiel von Frankfurts Winter-Neuzugang Martin Hinteregger auf den Elfmeterpunkt gezeigt, diese Entscheidung aber wenig später nach Kontakt mit dem Video-Assistenten in Köln, Felix Zwayer, und Gang in die Review Area zurückgenommen. Eurosport-Experte Matthias Sammer (51) wunderte sich auch über „die Theatralik des Schiedsrichters“, als dieser kurz darauf Friedhelm Funkel mit dem Verweis auf die Tribüne drohte. „Friedhelm Funkel ist doch kein 30-jähriger Trainer mehr, was soll das?“, wunderte sich Sammer. „Für mich klar kein strafbares Handspiel. Ich habe den Ball eher an der Schulter gesehen, die ist halt anatomisch nun mal da“, war Lautern-Fan eott91 in der Forums-Diskussion bei WahreTabelle hier auf der Seite des Referees.

Begonnen hatte das Dilemma aus Sicht der Fortuna schon nach 120 Sekunden. Ein Tor von Dawid Kownacki (2.) wurde vom Schiedsrichtergespann zurückgepfiffen. Dodi Lukebakio hatte den Ball zuvor leicht mit der Hand berührt, dies war laut Schiedsrichter Hartmann jedoch nicht entscheidend für die Zurücknahme des Treffers. „Ich habe gehört, dass über verschiedene Medien kolportiert wird, dass das Tor wegen eines Handspiels nicht gegeben wurde“, sagte der Referee anschließende bei Eurosport, „dem ist nicht so, der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. Ich habe das Handspiel auf dem Platz gar nicht wahrgenommen und lediglich zu früh gepfiffen. Somit konnte der Video-Schiedsrichter nicht mehr eingreifen.“ Die Abseitsstellung sei jedoch „eindeutig“ gewesen, betonte Hartmann. „Beim Abseits ist es nicht entscheidend, wie intensiv ein Ballkontakt ist“, erklärte der Unparteiische. „Abseitsentscheidung korrekt, der Düsseldorfer war noch mit der Fußspitze am Ball“, schrieb der User SCF-Dani bei WahreTabelle zu dieser Szene.

„Ich habe mich heute sehr über den Schiedsrichter geärgert“, sagte Funkel anschließend im Eurosport-Interview, „wir haben ein klares Tor aberkannt bekommen. Diese Entscheidung hat meine Mannschaft nicht verdient.“ Eintracht Frankfurt konterte Fortuna Düsseldorf im Stile einer Bundesliga-Spitzenmannschaft aus. Dem 0:1 durch den neu in die Startelf gerückten Goncalo Paciencia (48.) folgte ein Doppelschlag von Sebastién Haller in der Nachspielzeit. (cge)

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Robert Hartmann Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Felix Zwayer Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Robert Hartmann
Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Felix Zwayer
Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin

25.01.2020 18:20 Uhr | Quelle: dpa Regelhüter: Kommunikation bei Videobeweis transparenter machen

Öffentliche Kommunikation der Schiedsrichter wie im Rugby?

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24.01.2020 16:33 Uhr | Quelle: dpa Schiri-Leiter Sippel: «Sehr zufrieden» mit erstem Rückrunden-Spieltag

Auch die Gelb-Rote Karte gegen Moisander verteidigt Sippel

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Ex-Referee Peter Sippel hat für den Deutschen Fußball-Bund ein positives Fazit für den ersten Spieltag der Bundesliga-Rückrunde gezogen. «Wir sind sehr zufrieden damit, wie entschieden unsere Elite-Schiedsrichter am vergangenen Bundesliga-Spieltag gegen Unsportlichkeiten vorgegangen sind. Sie haben so gehandelt, wie wir es im Trainingslager in Portugal gemeinsam beschlossen haben», sagte Sippel, der beim DFB Leiter für Training und Qualifizierung der Schiedsrichter ist. Die Referees sind angehalten, in der Rückrunde einige Vergehen der Spieler konsequent mit Gelben Karten zu ahnden. Dazu zählen unter anderem das Fordern von Gelben Karten, höhnische und respektlos...

23.01.2020 14:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Durchgegriffen

Warum das härtere Durchgreifen gegen Unsportlichkeiten sinnvoll ist

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Die Schiedsrichter haben sich für das Jahr 2020 einiges vorgenommen: Sie wollen Unsportlichkeiten stärker ahnden. Denn die Bundesliga steht im Rampenlicht der Medien und strahlt in ihrer Wirkkraft massiv auf die Amateurligen aus. Indem die Unsportlichkeiten im Profibereich streng geahndet werden und infolgedessen zurückgehen, sinken sie auch im Amateurbereich und der Respekt vor den Schiedsrichtern steigt dort – so ist zumindest der Plan. Ob man damit Gewaltexzesse ganz verhindern kann, lässt sich sicherlich gut bezweifeln, aber jeder verhinderte Ausbruch ist ein Gewinn. Schon vor diesem Hintergrund ist der Plan ein guter. Positiver Nebeneffekt: Je weniger Unsportlichkeiten es gibt, umso attraktiver wird das Spiel. Man kann getrost davon ausge...

22.01.2020 20:07 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter-Chef Fröhlich will mehr Transparenz beim Videobeweis

Durchsagen des Schiedsrichters zwar schwierig, aber praktikabel

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Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat trotz der anhaltenden Kritik am Videobeweis eine positive Zwischenbilanz gezogen. So seien in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga bisher 53 Fehlentscheidungen verhindert worden. Verbesserungswürdig sei die Dauer der Unterbrechung von durchschnittlich 79 Sekunden und die hohe Zahl der Interventionen vor allem in der 2. Liga (10), ohne dass die finale Entscheidung falsch war. «Natürlich wollen wir diese Zahlen drücken. Aber alle erwarten, dass gewissenhaft überprüft wird», sagte Fröhlich am Dienstag bei einem Termin im Dortmunder Fußball-Museum. Zudem sprach er sich für mehr Transparenz bei dem Thema aus. Vor allem die Stadionbesucher sollen seiner Meinung na...

21.01.2020 12:39 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter Gräfe: Ansetzungen zu «wenig nach Leistung»

Außerdem fordert er mehr Transparenz beim Videobeweis

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Nach Meinung des deutschen Fußball- Spitzenschiedsrichters Manuel Gräfe wird bei den Ansetzungen «zu oft immer noch nach Politischem, Regionalem oder Persönlichem» entschieden. «Es geht immer noch zu wenig nach Leistung», kritisierte der 46 Jahre alte Berliner in einem Interview des Fachmagazins «Kicker». «Dieses Anreiz-Prinzip, dass sich Leistung positiv und negativ auch in der Anzahl der Ansetzungen bemerkbar macht, greift leider immer noch nicht», urteilte Gräfe. Allerdings habe sich die Situation seit 2016 durchaus verbessert, als Lutz Michael Fröhlich Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter wurde. «Es wird jetzt anders geführt als zu Zeiten von Hellmut Krug und Herbert Fandel&...