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21.10.2018 20:56 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Wolfsburg – FC Bayern: Robben-Ampelkarte im Fokus

Bundesliga: Zurückgenommene Elfer in Berlin und Augsburg.

Robben_Arjen_WOBFCB
Quelle: Imago Sportfoto
Das war es für Arjen Robben in Wolfsburg! Schiedsrichter Guido Winkmann zeigt dem Bayern-Star die Gelb-Rote Karte. Eine zu harte Enscheidung?

Die Pressekonferenz der Bayern-Verantwortlichen vom Freitag überschattete den achten Spieltag der Fußball-Bundesliga. Die Bosse des deutschen Rekordmeisters hatten eine Generalschelte für die Medien inszeniert und angekündigt, „ihre Spieler künftig besser schützen“ zu wollen.

Der Weckruf von Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic schien die Profis des FC Bayern erreicht zu haben. Die Münchner gewannen am Samstag mit 3:1 (0:1) beim VfL Wolfsburg und beendeten damit ihre Mini-Negativ-Serie mit zwei Bundesliga-Niederlagen nacheinander. Allerdings musste die Mannschaft von Trainer Niko Kovac (47) einen Platzverweis für Superstar Arjen Robben (34) hinnehmen. Der Niederländer sah nach 57 Minuten Gelb-Rot von Schiedsrichter Guido Winkmann aus Kerken. „Ich fand die Gelb-Rote Karte überzogen“; kommentierte Niko Kovac anschließend, „das zweite war ein Allerwelts-Foul.“ Nach 44 Minuten hatte sich Robben eine mit Gelb geahndete Schwalbe im VfL-Strafraum geleistet. „Natürlich keine Fehlentscheidung, aber ich würde gerne nochmal Bilder sehen ob Gelb-Rot hier wirklich eine gute Entscheidung war“, schrieb Kompetenzteam-Mitglied Stormfalco bei WahreTabelle. Die Bayern gewannen trotz Unterzahl mit 3:1, bei 53 Prozent Ballbesitz und 56 Prozent gewonnener Zweikämpfe. Dennoch beschäftigte eine weitere Szene in Wolfsburg die Beobachter. In der 19. Minute brachte Niklas Süle den Wolfsburger Maximilian Arnold zu Fall. Notbremse? Phoenix, Fan des Karlsruher SC: „Für mich ein Foul und dann auch ein Notbremse und somit eine rot Karte. Aber keine klare Fehlentscheidung, weswegen der VAR zu Recht nicht eingreift.“

Eingreifen oder nicht – das war in Sachen Video-Assistent auch in Augsburg und am Sonntag in Berlin die große Frage. Fünf Minuten vergingen am Samstag im Spiel FC Augsburg gegen RB Leipzig (0:0), ehe Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) per Video-Beweis einen zuvor gegen die bayerischen Schwaben und für Sturmbulle Timo Werner verhängten Elfmeter zurück zu nehmen. „Für die Fans im Stadion und auch die TV-Zuschauer war das Ganze komplett unübersichtlich“, schrieb der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) in der BILD am SONNTAG, „im Endeffekt war es richtig, die Entscheidung zurückzunehmen, aber die extrem lange Verzögerung ist natürlich inakzeptabel und für die Außenwirkung fatal.“

Das gilt wohl auch für das erste Sonntagsspiel in Berlin mit Hertha BSC gegen den SC Freiburg (1:1). In der 87. Minute verhängte Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) nach einem Faller von Palko Dardai gegen Manuel Gulde schien seine Entscheidung zunächst eindeutig – Elfmeter und möglicherweise ein zweiter Treffer für die Hertha. Auf Signal von Video-Assistent Martin Petersen in Köln nahm Cortus den Elfmeter wenig später zurück. „Bravo“, signalisierte SC-Coach Christian Streich am Spielfeldrand dem vierten Offiziellen Alexander Sather – und an die Adresse seines Trainerkollegen Pal Dardai mahnte der 53-Jährige: „So geht’s nicht, so geht’s nicht!“ Kannibale, Fan von Hertha BSC, hatte im Spielforum dafür kein Verständnis: „Die Bilder von Sky sind eindeutig. Unglaublich, dass man den wieder zurücknimmt.“ (cge)

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Eingreifen oder nicht – das war in Sachen Video-Assistent auch in Augsburg und am Sonntag in Berlin die große Frage. Fünf Minuten vergingen am Samstag im Spiel FC Augsburg gegen RB Leipzig (0:0), ehe Schiedsrichter Tobias Welz (Wiesbaden) per Video-Beweis einen zuvor gegen die bayerischen Schwaben und für Sturmbulle Timo Werner verhängten Elfmeter zurück zu nehmen. „Für die Fans im Stadion und auch die TV-Zuschauer war das Ganze komplett unübersichtlich“, schrieb der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) in der BILD am SONNTAG, „im Endeffekt war es richtig, die Entscheidung zurückzunehmen, aber die extrem lange Verzögerung ist natürlich inakzeptabel und für die Außenwirkung fatal.“

Das gilt wohl auch für das erste Sonntagsspiel in Berlin mit Hertha BSC gegen den SC Freiburg (1:1). In der 87. Minute verhängte Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) nach einem Faller von Palko Dardai gegen Manuel Gulde schien seine Entscheidung zunächst eindeutig – Elfmeter und möglicherweise ein zweiter Treffer für die Hertha. Auf Signal von Video-Assistent Martin Petersen in Köln nahm Cortus den Elfmeter wenig später zurück. „Bravo“, signalisierte SC-Coach Christian Streich am Spielfeldrand dem vierten Offiziellen Alexander Sather – und an die Adresse seines Trainerkollegen Pal Dardai mahnte der 53-Jährige: „So geht’s nicht, so geht’s nicht!“ Kannibale, Fan von Hertha BSC, hatte im Spielforum dafür kein Verständnis: „Die Bilder von Sky sind eindeutig. Unglaublich, dass man den wieder zurücknimmt.“ (cge)

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Benjamin Cortus Name : Benjamin Cortus
Geburtsdatum: 13.12.1981
Ort: Röthenbach

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02.06.2020 13:42 Uhr | Quelle: dpa Kleinere Änderungen bei Fußballregeln für kommende Saison

Keine Gelb-Roten Karten mehr im Elfmeterschießen

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Die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) haben für die Saison 2020/21 einige Änderungen bei den Fußballregeln vorgenommen. Speziell beim Dauer-Streitthema Handspiel gab es Anpassungen, wenngleich sie nicht sonderlich gravierend ausfallen. So zieht das IFAB beim Handspiel eine Grenze zwischen Schulter (nicht strafbar) und Arm (potenziell strafbar) auf Höhe der Achselhöhle bei angelegtem Arm. Auch in der Entstehung eines Tores oder einer Torchance wird ein unabsichtliches Handspiel der angreifenden Mannschaft nicht mehr zwingend geahndet. Nur wenn der Ball umgehend ins Tor geht oder daraus eine Torchance resultiert, ist das Handspiel strafbar. Wird dagegen nach dem unabsichtlichen Handspiel per Pass oder Dribb...

30.05.2020 13:32 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Bundesliga: Zwei falsche Elfmeter im Aufstiegsrennen

Stuttgart siegt auch in der Wahren Tabelle gegen den HSV

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Die einzigen Korrekturen am 28. Spieltag der 2. Bundesliga gab es im Topspiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV (3:2). Zweimal zeigte Schiedsrichter Christian Dingert auf den Elfmeterpunkt – je einmal auf jeder Seite. In beiden Fällen wurde der Strafstoß von der Wahre Tabelle-Community zurückgenommen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit pfiff Dingert Hand gegen Stuttgarts Pascal Stenzel. Das Handspiel selbst ist zwar unstrittig, allerdings wurde Stenzel im Luftzweikampf von Timo Letschert gefoult. WT-Nutzer „AndyB“ sagte: „Die rechte Hand stößt, die linke zieht am Trikot. Für mich ein Stürmerfoul.“ Die Community stimmte mit 85 Prozent deutlich gegen den Handelfmeter für den HSV. ...

29.05.2020 19:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga: Dortmund holt Unentschieden in der Wahren Tabelle – Sieg für Bremen

Handspiel in Leverkusen zurückgenommen

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Der 28. Spieltag der Bundesliga wurde vom Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München (0:1) bestimmt. Gleich zwei strittige Elfmeterszenen sorgten im Forum von Wahre Tabelle für Diskussionen. Einen nachträglichen Strafstoß gab es aber nur für eine Szene. Das Handspiel von Bayerns Jérôme Boateng wurde sowohl von der Community mit 81,5 Prozent als auch von zehn Mitgliedern des Kompetenzteams als strafbar angesehen. Die 11 zu 5 Stimmen bedeuten, dass der BVB in der Wahren Tabelle ein 1:1 geholt hätte, da die zweite Elfmeterszene, das vermeintliche Foul von Manuel Akanji an Robe...

27.05.2020 15:58 Uhr | Quelle: WahreTabelle Strafbares Handspiel oder nicht: Topspiel zwischen Dortmund und Bayern im Fokus

Hätte der FCB in der Nachspielzeit einen Strafstoß bekommen müssen?

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Bayern München konnte Borussia Dortmund im Topspiel des 28. Spieltags mit 1:0 besiegen. Damit haben die Münchner sechs Spieltage vor Saisonende sieben Punkte Vorsprung auf die Verfolger und sind auf dem Weg zur achten Meisterschaft in Folge. Für Diskussion sorgte allerdings ein vermeintliches Handspiel von Jérôme Boateng, der einen Schuss von Dortmunds Erling Haaland an den Arm bekam. Wahre Tabelle-Nutzer „Lyxl“ sagte: „Meines Erachtens stützt sich Boateng erst mit dem Arm ab, reißt ihn dann aber zur Seite und spielt den Ball mit der Hand. Ohne den Arm wäre der Ball (sehr wahrscheinlich) aufs Tor gegangen.“ Dieser Meinung sind aktuell rund 80 Prozent der User. Zu den anderen 20 Prozent gehört „Ni...

26.05.2020 15:29 Uhr | Quelle: wa Bundesliga: Kein Elfmeter für Leverkusen in der Wahren Tabelle

Nur eine Korrektur am 27. Spieltag – 2. Liga bleibt makellos

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Die einzige Korrektur des 27. Spieltags gibt es in der Bundesliga bei der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen (1:3). Das Elfmetertor von Kai Havertz hätte nicht fallen dürfen, da Leverkusens Offensivmann Karim Bellarabi zuvor nicht strafstoßwürdig gefoult wurde. In der 56. Minute wurde Bellarabi nach einem Torschuss von Nico Elvedi umgegrätscht. Hätte der Leverkusener den Ball noch am Fuß gehabt, wäre ein Elfmeterpfiff von Sören Storks berechtigt gewesen. Da Bellarabi aber schon abgeschlossen hatte und der Ball bereits unerreichbar für alle am Tor vorbei ging, war das Foul von Elvedi nicht mehr zwangsweise einen Elfmeter. Wahre Tabelle-Nutzer „John Doe“ schrieb: &bdqu...