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23.01.2017 22:46 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Zwei Leverkusener Tore auf der Streichliste – Bayer nur 1:1

Bundesliga in der Auswertung: „Lilien“ gehen leer aus.

LEV / Hertha
Quelle: Imago Sportfoto
Ein frühes Tor, das nicht hätte zählen dürfen: Leverkusen Ömer Toprak jubelt. Links am Boden: Der zuvor gefoulte Berliner Valentin Stocker.

Die erste Auswertung zur Bundesliga im Jahr 2017 brachte am Montagabend bei der Fußball-Community WahreTabelle zwei Korrekturergebnisse mit Relevanz.

Schlusslicht SV Darmstadt 98 hätte gegen Borussia Mönchengladbach (0:1 statt 0:0) nicht gepunktet, Bayer 04 Leverkusen wurden beim 3:1 gegen Hertha BSC zwei Treffer aberkannt, sodass die Bayer-Elf den 17. Spieltag nur mit einem Remis gegen den Hauptstadt-Klub abgeschlossen hätte.

Ausschlaggebend in Leverkusen war ein Offensivfoul vor dem 1:0-Führungstreffer von Ömer Toprak (12.) gegen den Berliner Valentin Stocker. Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) gab diesen Treffer trotz Foulspiels. „Sauber die Sohle reingehalten. Im Getümmel nicht leicht zu sehen, aber das ist ein Foulspiel“, beurteilte Kompetenzteam-Mitglied Dreiundnicht diese Szene. JFB96: „Offene Sohle von Toprak, gestreckt und Treffer am Fuß. Wenn Stocker sich fallen lässt, pfeift der Referee zu 100 Prozent ab. Für mich auf jeden Fall ein Foulspiel, da alle aber weiterspielen, ist es für den Schiedsrichter richtig schwer, zumal er auch schlechte Sicht hatte.“ Die nächste bittere Pille für Bayer 04: Auch das 2:0 in der 36. Minute per Handelfmeter von Hakan Calhanoglu hätte es nicht geben dürfen. Das vorangegangene Handspiel von Marvin Plattenhardt nach einem abgefälschten Ball (35.) war nicht ahndungswürdig. „Während des Klärungsversuches springt der nochmals abgefälschte Ball an den Arm von Plattenhardt. Die Armhaltung war absolut spieltypisch, so dass es keinen Elfmeter hätte geben dürfen“, erklärte luftdbomp. Das Korrekturergebnis: 1:1 statt 3:1.

Trainer-Novize Torsten Frings (40) musste bei seinem Debüt als Chefcoach von Darmstadt 98 am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach mehrfach vom vierten Offiziellen Timo Gerach ermahnt werden. „Torsten ist an der Seitenlinie voll mitgegangen“, freute sich der eingewechselte Peter Niemeyer über so viel Engagement des Vize-Weltmeisters von 2002. Dessen Einstand wäre vermutlich in der schwachen Partie (Kicker-Spielnote: 5) vollends misslungen, hätte Schiedsrichter Marco Fritz in der 58. Minute nach dem Handspiel von Alexander Milosevic auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Die Entscheidung, in dieser Szene keinen Strafstoß zu geben, wertete das Kicker-Sportmagazin am Montag als „vertretbar“, da „die Szene auch nach mehrmaligem Studium der Zeitlupe nicht eindeutig bewertbar ist.“ Das Kompetenzteam von WahreTabelle hatte die Zeitlupe natürlich zur Verfügung und entschied mit 8:3 auf „Veto“ – Elfmeter für Gladbach und 0:1. „Milosevic rechnet mit dem Schuss und bewegt den Arm bewusst in die Flugrichtung. Diese steht auch unter Spannung, was dafür spricht, da er zumindest mit einem Handspiel rechnet. Daher Absicht im Regelsinn und Strafstoß“, legte Hagi01 Einspruch ein. „Für mich ist keine Absicht erkennbar“, stützte indes don_riddle die Sichtweise des Unparteiischen.

Einstimmig dagegen die Entscheidung zur Elfmeterszene für den FC Bayern München beim Gastspiel beim SC Freiburg (3:1 statt 2:1) mit Weltmeister Thomas Müller und Pascal Stenzel: 13-mal gab es hier ein „Veto“, es hätte Strafstoß für den Rekordmeister geben müssen. Um ein Tor höher wäre auch der Sieg des FC Schalke 04 gegen den FC Ingolstadt (2:0 statt 1:0) ausgefallen. In der 81. Minute musste Referee Harm Osmers (Hannover) nach Handspiel von Romain Brégerie bei einem Schuss von Leon Goretzka Elfmeter für die „Knappen“ geben, die durch Neuzugang Guido Burgstaller erst in der Nachspielzeit erlöst wurden. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach 17 Spieltagen.

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16 Spiele sind absolviert – wie seht Ihr die Leistungen der Bundesliga-Schiedsrichter in der Vorrunde 2016/2017 bislang?

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Schlusslicht SV Darmstadt 98 hätte gegen Borussia Mönchengladbach (0:1 statt 0:0) nicht gepunktet, Bayer 04 Leverkusen wurden beim 3:1 gegen Hertha BSC zwei Treffer aberkannt, sodass die Bayer-Elf den 17. Spieltag nur mit einem Remis gegen den Hauptstadt-Klub abgeschlossen hätte.

Ausschlaggebend in Leverkusen war ein Offensivfoul vor dem 1:0-Führungstreffer von Ömer Toprak (12.) gegen den Berliner Valentin Stocker. Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) gab diesen Treffer trotz Foulspiels. „Sauber die Sohle reingehalten. Im Getümmel nicht leicht zu sehen, aber das ist ein Foulspiel“, beurteilte Kompetenzteam-Mitglied Dreiundnicht diese Szene. JFB96: „Offene Sohle von Toprak, gestreckt und Treffer am Fuß. Wenn Stocker sich fallen lässt, pfeift der Referee zu 100 Prozent ab. Für mich auf jeden Fall ein Foulspiel, da alle aber weiterspielen, ist es für den Schiedsrichter richtig schwer, zumal er auch schlechte Sicht hatte.“ Die nächste bittere Pille für Bayer 04: Auch das 2:0 in der 36. Minute per Handelfmeter von Hakan Calhanoglu hätte es nicht geben dürfen. Das vorangegangene Handspiel von Marvin Plattenhardt nach einem abgefälschten Ball (35.) war nicht ahndungswürdig. „Während des Klärungsversuches springt der nochmals abgefälschte Ball an den Arm von Plattenhardt. Die Armhaltung war absolut spieltypisch, so dass es keinen Elfmeter hätte geben dürfen“, erklärte luftdbomp. Das Korrekturergebnis: 1:1 statt 3:1.

Trainer-Novize Torsten Frings (40) musste bei seinem Debüt als Chefcoach von Darmstadt 98 am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach mehrfach vom vierten Offiziellen Timo Gerach ermahnt werden. „Torsten ist an der Seitenlinie voll mitgegangen“, freute sich der eingewechselte Peter Niemeyer über so viel Engagement des Vize-Weltmeisters von 2002. Dessen Einstand wäre vermutlich in der schwachen Partie (Kicker-Spielnote: 5) vollends misslungen, hätte Schiedsrichter Marco Fritz in der 58. Minute nach dem Handspiel von Alexander Milosevic auf den Elfmeterpunkt gezeigt. Die Entscheidung, in dieser Szene keinen Strafstoß zu geben, wertete das Kicker-Sportmagazin am Montag als „vertretbar“, da „die Szene auch nach mehrmaligem Studium der Zeitlupe nicht eindeutig bewertbar ist.“ Das Kompetenzteam von WahreTabelle hatte die Zeitlupe natürlich zur Verfügung und entschied mit 8:3 auf „Veto“ – Elfmeter für Gladbach und 0:1. „Milosevic rechnet mit dem Schuss und bewegt den Arm bewusst in die Flugrichtung. Diese steht auch unter Spannung, was dafür spricht, da er zumindest mit einem Handspiel rechnet. Daher Absicht im Regelsinn und Strafstoß“, legte Hagi01 Einspruch ein. „Für mich ist keine Absicht erkennbar“, stützte indes don_riddle die Sichtweise des Unparteiischen.

Einstimmig dagegen die Entscheidung zur Elfmeterszene für den FC Bayern München beim Gastspiel beim SC Freiburg (3:1 statt 2:1) mit Weltmeister Thomas Müller und Pascal Stenzel: 13-mal gab es hier ein „Veto“, es hätte Strafstoß für den Rekordmeister geben müssen. Um ein Tor höher wäre auch der Sieg des FC Schalke 04 gegen den FC Ingolstadt (2:0 statt 1:0) ausgefallen. In der 81. Minute musste Referee Harm Osmers (Hannover) nach Handspiel von Romain Brégerie bei einem Schuss von Leon Goretzka Elfmeter für die „Knappen“ geben, die durch Neuzugang Guido Burgstaller erst in der Nachspielzeit erlöst wurden. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach 17 Spieltagen.

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Marco Fritz Name : Marco Fritz
Geburtsdatum: 03.10.1977
Ort: Korb
Tobias Stieler Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg
Harm Osmers Name : Harm Osmers
Geburtsdatum: 28.01.1985
Ort: Hannover

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Name : Manuel Gräfe
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Marco Fritz
Name : Marco Fritz
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Tobias Stieler
Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
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18.06.2019 16:04 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelkunde: Wann Hand als Verstoß gewertet wird und wann nicht

Das viel diskutierte Handspiel…

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