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04.01.2020 20:55 Uhr | Quelle: dpa

Gomez noch nicht im Videokeller: Drees erneuert DFB-Einladung

Stuttgarter kam bisher nicht, da «er sich nicht persönlich eingeladen fühlt»

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Quelle: imago images
Mario Gomez beklagt sich über ein aberkanntes Abseitstor

Ex-Nationalstürmer Mario Gomez hat die Einladung des Deutschen Fußball-Bundes zum Besuch des Videokellers in Köln bisher nicht angenommen. Das erklärte Jochen Drees, der Projektleiter Videobeweis beim DFB, am Samstag in einem Interview der Tageszeitung «Die Welt». «Ich habe nur über die Medien mitbekommen, dass er offensichtlich nicht kommen möchte, weil er sich nicht persönlich eingeladen fühlt», sagte Drees und erneuerte die Einladung an den
Stuttgarter: «Er kann jederzeit in das Video-Assist-Center kommen.» 

Gomez hatte nach dem 1:1 seines VfB Stuttgart im Zweitliga-Spiel bei Darmstadt 98 darüber geklagt, dass erneut ein Tor von ihm wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt worden war. «Die Leute kommen ins Stadion, weil sie Tore sehen wollen. Und wenn wir jedes Mal wegen zwei Zentimetern zurückpfeifen - das ist ein Witz», hatte der sichtlich aufgebrachte Gomez geschimpft: «Das ist einfach so ein Bullshit!» Es war bereits der fünfte Treffer von Gomez in den vergangenen drei Spielen, der nicht gegeben wurde. 

«Das ist sachlich einfach nicht korrekt, denn vier der fünf Tore wurden korrekterweise von den Schiedsrichterassistenten auf dem Feld als Abseits identifiziert», sagte Drees in dem Interview. Er unterstrich, dass die Wucht der Debatten in der Öffentlichkeit «stark abhängig von der Tagesaktualität» sei. «Wenn etwas passiert, kocht das Thema immer wieder hoch. Manchmal dient das Ganze offenbar auch als eine Art Ventil», schilderte Drees seine Sichtweise. Eine generelle und dauerhafte Kritik am Videoassistenten gebe es nicht.

Ex-Nationalstürmer Mario Gomez hat die Einladung des Deutschen Fußball-Bundes zum Besuch des Videokellers in Köln bisher nicht angenommen. Das erklärte Jochen Drees, der Projektleiter Videobeweis beim DFB, am Samstag in einem Interview der Tageszeitung «Die Welt». «Ich habe nur über die Medien mitbekommen, dass er offensichtlich nicht kommen möchte, weil er sich nicht persönlich eingeladen fühlt», sagte Drees und erneuerte die Einladung an den
Stuttgarter: «Er kann jederzeit in das Video-Assist-Center kommen.» 

Gomez hatte nach dem 1:1 seines VfB Stuttgart im Zweitliga-Spiel bei Darmstadt 98 darüber geklagt, dass erneut ein Tor von ihm wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt worden war. «Die Leute kommen ins Stadion, weil sie Tore sehen wollen. Und wenn wir jedes Mal wegen zwei Zentimetern zurückpfeifen - das ist ein Witz», hatte der sichtlich aufgebrachte Gomez geschimpft: «Das ist einfach so ein Bullshit!» Es war bereits der fünfte Treffer von Gomez in den vergangenen drei Spielen, der nicht gegeben wurde. 

«Das ist sachlich einfach nicht korrekt, denn vier der fünf Tore wurden korrekterweise von den Schiedsrichterassistenten auf dem Feld als Abseits identifiziert», sagte Drees in dem Interview. Er unterstrich, dass die Wucht der Debatten in der Öffentlichkeit «stark abhängig von der Tagesaktualität» sei. «Wenn etwas passiert, kocht das Thema immer wieder hoch. Manchmal dient das Ganze offenbar auch als eine Art Ventil», schilderte Drees seine Sichtweise. Eine generelle und dauerhafte Kritik am Videoassistenten gebe es nicht.

14.01.2020 15:11


adler88


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 16.08.2015

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Beiträge: 4285

Stimmt das eigentlich, was Sky schreibt?

https://sport.sky.de/fussball/artikel/vfb-stuttgart-mario-gomez-spricht-ueber-den-aufstieg-und-den-videobeweis/11907032/34151

Gomez sagt:
"Die Technik ist nicht bereit für den Videobeweis. So lange der Ball nicht selbst sagt, ich hab den Fuß verlassen und die Technik nicht sagen kann, welches Körperteil wirklich vorne ist, so lange dürfen wir die knappen Abseitsentscheidungen nicht übernehmen lassen."

Dann sollte er mal die Regeln lesen...
Denn die Regeln bewerten den ersten Kontakt, nicht das Ende, lieber Herr Gomez.

Was hilft es, sich über Regeln zu ärgern, die man nie gelesen hat?


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22.01.2020 20:07 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter-Chef Fröhlich will mehr Transparenz beim Videobeweis

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