Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
17.10.2021 13:11 Uhr | Quelle: WahreTabelle/Kicker

Heute vor 17 Jahren: Meiste Rote Karten der Zweitliga-Geschichte

Zeitreise zum Spiel Energie Cottbus gegen RW Ahlen

Pickel_Mike_Schedsrichter_0001296574h_1634208708.jpg
Quelle: imago images
Schiedsrichter Mike Pickel im Einsatz.

Energie Cottbus und RW Ahlen zählen schon seit einigen Jahren nicht mehr zum Profifußball und sind aktuell in der Regionalliga aktiv. Dennoch halten beide Mannschaften noch immer einen Rekord in der 2. Bundesliga: Im Aufeinandertreffen am 17. Oktober 2004 war die Partie zunächst bis zum Seitenwechsel unspektakulär geblieben, ehe Schiedsrichter Mike Pickel im zweiten Durchgang gefordert war – und drei Rote Karten verteilte.

Community: Hier im Forum diskutieren

Seit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga hat es in keinem anderen Spiel mehr Platzverweise gegeben, lediglich 2010 bei FC Augsburg gegen Hertha BSC wurden ebenfalls drei Akteure des Feldes verwiesen. In Cottbus wurde es hitzig, nachdem Michael Thurk und Musemestre Bamba in der 55. Minute aneinandergeraten waren. Plötzlich versammelten sich mehrere Akteure zu einem Knäuel, aus dem Pickel heraus die beiden Streithähne vom Platz stellte. „In der Folge kochten die Emotionen hoch“, verzeichnete der „Kicker“ damals im Spielbericht. Anschließend wurde die Partie wegen Fouls häufiger unterbrochen. Insgesamt sieben Gelbe Karten verteilte Pickel, der in der 64. Minute auch Youssef Mokhtari die Rote zeigte, nachdem der ehemalige Mittelfeldspieler seinen Gegner Christian Mikolajczak mit gestrecktem Bein traf. Mikolajczak war erst wenige Minuten zuvor eingewechselt worden, konnte nach dem Foul aber weitermachen.

Mike Pickel: Gesamte Leistungsdaten in der Übersicht

Während beide Mannschaften das Gegeneinander in den Fokus rückten, war das Miteinander auf der Strecke geblieben. Die Gäste aus Ahlen konnten aus der Überzahlsituation keinen Profit schlagen, stattdessen setzte Vragel da Silva von den Hausherren in der Schlussphase einen Kopfball an den Querbalken. So war das Remis „für beide Seiten gerecht“, bilanzierte der „Kicker“. In der Begegnung in der Rückrunde war es derweil weniger ruppig zur Sache gegangen mit „nur“ sechs Gelben Karten. Zum Saisonende teilten sich beide Klubs die Anzahl gesammelter Punkte und feierten denkbar knapp den Klassenerhalt im deutschen Unterhaus.

Energie Cottbus und RW Ahlen zählen schon seit einigen Jahren nicht mehr zum Profifußball und sind aktuell in der Regionalliga aktiv. Dennoch halten beide Mannschaften noch immer einen Rekord in der 2. Bundesliga: Im Aufeinandertreffen am 17. Oktober 2004 war die Partie zunächst bis zum Seitenwechsel unspektakulär geblieben, ehe Schiedsrichter Mike Pickel im zweiten Durchgang gefordert war – und drei Rote Karten verteilte.

Community: Hier im Forum diskutieren

Seit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga hat es in keinem anderen Spiel mehr Platzverweise gegeben, lediglich 2010 bei FC Augsburg gegen Hertha BSC wurden ebenfalls drei Akteure des Feldes verwiesen. In Cottbus wurde es hitzig, nachdem Michael Thurk und Musemestre Bamba in der 55. Minute aneinandergeraten waren. Plötzlich versammelten sich mehrere Akteure zu einem Knäuel, aus dem Pickel heraus die beiden Streithähne vom Platz stellte. „In der Folge kochten die Emotionen hoch“, verzeichnete der „Kicker“ damals im Spielbericht. Anschließend wurde die Partie wegen Fouls häufiger unterbrochen. Insgesamt sieben Gelbe Karten verteilte Pickel, der in der 64. Minute auch Youssef Mokhtari die Rote zeigte, nachdem der ehemalige Mittelfeldspieler seinen Gegner Christian Mikolajczak mit gestrecktem Bein traf. Mikolajczak war erst wenige Minuten zuvor eingewechselt worden, konnte nach dem Foul aber weitermachen.

Mike Pickel: Gesamte Leistungsdaten in der Übersicht

Während beide Mannschaften das Gegeneinander in den Fokus rückten, war das Miteinander auf der Strecke geblieben. Die Gäste aus Ahlen konnten aus der Überzahlsituation keinen Profit schlagen, stattdessen setzte Vragel da Silva von den Hausherren in der Schlussphase einen Kopfball an den Querbalken. So war das Remis „für beide Seiten gerecht“, bilanzierte der „Kicker“. In der Begegnung in der Rückrunde war es derweil weniger ruppig zur Sache gegangen mit „nur“ sechs Gelben Karten. Zum Saisonende teilten sich beide Klubs die Anzahl gesammelter Punkte und feierten denkbar knapp den Klassenerhalt im deutschen Unterhaus.

23.11.2021 15:32 Uhr | Quelle: WahreTabelle 12. Spieltag: VfL Bochum doppelt benachteiligt in Leverkusen – Bell sieht Rot gegen 1. FC Köln

4 Korrekturen im Fokus

Tah_Jonathan_Antwi_Adjei_Christopher_1008141267h_1637675392.jpg

Am 12. Bundesliga-Spieltag hat es vier Korrekturen gegeben, die sowohl Änderungen an Ergebnissen als auch anderen Schiedsrichter-Entscheidungen zur Folge hatten. Relevant für die WahreTabelle waren Korrekturen in der Partie zwischen Bayer 04 Leverkusen und Aufsteiger VfL Bochum, der das Spiel 0:1 verlor. Nach Abstimmung der WT-Community endete das Duell 1:1 – zudem mit einer Roten Karten für die „Werkself“. So war in der 30. Minute ein Platzverweis für Außenverteidiger Jeremie Frimpong diskutiert worden, der im Zweikampf um den Ball nicht das Spielgerät, sondern Elvis Rexhbecaj traf. 12. Spieltag: Alle Korrekturen und st...

17.11.2021 12:23 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter Aytekin offen für mehr Transparenz beim Videobeweis

Akzeptanz für Entscheidungen

Aytekin_Deniz_Schiedsrichter_1007668504h_1637147933.jpg

Schiedsrichter Deniz Aytekin ist offen für mehr Transparenz beim Videobeweis. „Je mehr Transparenz vorhanden ist, desto mehr wird eine Entscheidung akzeptiert. Das ist doch überall so – auch, wenn ich zuhause mit meinen Kindern rede“, sagte der 43-Jährige der „Deutschen Presse-Agentur“. „Wenn im Fußball irgendwann entschieden wird, dass die Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter und seinen Assistenten offengelegt werden soll, bin ich der Letzte, der sich dagegen wehrt.“ Deniz Aytekin: Noten in der Saison 2021/22 im Überblick Auch die aktuelle Altersgrenze für deutsche Profi-Schiedsrichter hält Aytekin f&uu...

10.11.2021 11:01 Uhr | Quelle: dpa Premiere bei DFB-Länderspiel: Kroatin Martincic als Schiedsrichterin

In WM-Quali gegen Liechtenstein

Martincic_Ivana_Schiedsrichter_1007273836h_1636537891.jpg

Premiere in der DFB-Geschichte: Erstmals wird eine Schiedsrichterin ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft leiten. Die UEFA teilte die Kroatin Ivana Martincic für das Duell in der WM-Qualifikation am Donnerstag (20.45 Uhr) in Wolfsburg gegen Liechtenstein ein. Für die 36-Jährige ist es auch ihr Debüt bei einem internationalen Männerspiel. FIFA-Partien leitet Martincic bereits seit 2014, darunter auch zwei Testspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen Schweden und Italien. Community: Hier bei WahreTabelle im Forum mitdisktuieren Ein Novum im Männer-Fußball ist der Einsatz von Martincic nicht. In diesem Jahr hatten vermehrt Frauen Premieren bei interna...

09.11.2021 13:39 Uhr | Quelle: WahreTabelle 11. Spieltag: Siebert bei Zweikampf zwischen Funk und Kamada richtig – Keine Korrekturen

Vier strittige Szenen im Fokus

Kamada_Daichi_Funk_Marius_Zweikampf_1007915665h_1636455172.jpg

Erstmals in dieser Saison hat es an einem Bundesliga-Spieltag keine Korrektur an einem Ergebnis oder einer anderen Schiedsrichter-Entscheidung gegeben. Stattdessen wurden in der elften Runde vier strittige Szenen diskutiert, zwei davon in der Partie zwischen Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt. In der 30. Minute war SGE-Angreifer Daichi Kamada in den gegnerischen Strafraum vorgedrungen, ehe er von Jetro Willems gestoßen wurde und anschließend im Zweikampf mit Torwart Marius Funk zu Fall kam. Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte nicht auf den Punkt, auch nach weiteren Überlegungen nicht. Weil Kamada schon vor dem Kontakt einknicke, sieht „mehrjo“ aus dem Kompetenzteam „kein Foul“ in der Szene. Die KT-Mitglieder teilten einstimmig die Me...

04.11.2021 12:42 Uhr | Quelle: dpa Hummels „ungläubig“ über Rote Karte gegen Ajax: „Absurde Fehlentscheidung“

Verteidiger kritisiert Referee Michael Oliver

Hummels_Mats_BVB_1007768503h_1636025715.jpg

Mats Hummels von Borussia Dortmund hat mit großem Unverständnis auf seinen Platzverweis beim 1:3 gegen Ajax Amsterdam in der Champions League reagiert. „Ich habe keine Ahnung, wie man Rot geben kann. Wie man als Schiedsrichter auf Champions-League-Niveau auf die Idee kommen kann, Rot zu geben“, sagte der Verteidiger gegenüber „DAZN“. „Ich bin direkt auf dem Platz geblieben. Als er bei der Roten Karte geblieben ist, war ich ungläubig. Das war eine absurde Fehlentscheidung“, ergänzte er. Forum: Hier über den Platzverweis für BVB-Verteidiger Mats Hummels diskutieren Der Abwehrspieler war nac...