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18.07.2019 17:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle/ Sport Bild

VAR: Weiterhin keine Bilder für die Fans

Drees begründet die Entscheidung des DFB

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Quelle: imago images
Bastian Dankert kontrolliert seine Entscheidung am Bildschirm

Der Vorschlag kam vor der letzten Saison noch von DFB-Videochef Jochen Drees selbst: Bei Eingriffen des Videoassistenten sollen die Wiederholungen für die Schiedsrichter auch auf den Leinwänden in den Stadien gezeigt werden. Ein Plan, der auch weiterhin nicht umgesetzt wird.

Was noch immer gegen die Einführung der Videobilder im Stadion spricht, erklärte Drees nun anhand von zwei Gründen: „Zum einen, dass die Qualität der Videowände in den Stadien und damit die Auflösung der Bilder extrem unterschiedlich ist. In manchen Stadien kann der Fan auf der Videowand alles erkennen, in anderen eher weniger“, sagte der 49-Jährige im Interview mit der „Sport Bild“. Es müssten also in allen Stadien die gleichen Bedingungen geschaffen werden, damit die Fans überall die gleiche Qualität der Bilder bekommen.

Das zweite Problem ist laut Drees, dass die Videoleinwände den Betreibern des jeweiligen Stadions gehören und weder DFB noch DFL auf die Bildschirme zugreifen können. Fest steht für Drees allerdings, „dass wir alles versuchen müssen, um das hinzubekommen.“

Alternativ zu den Bildern auf den Videoleinwänden schlug der bis 2017 aktive Ex-Schiri vor, dass die Spielleiter einzelne Entscheidungen per Mikrofon verkünden können sollten. Dadurch würden die Beweggründe der Referees für die Fans deutlich nachvollziehbarer werden. Ob diese Änderung im Laufe der neuen Saison eingeführt werden kann, ließ Drees offen. (yk)

Der Vorschlag kam vor der letzten Saison noch von DFB-Videochef Jochen Drees selbst: Bei Eingriffen des Videoassistenten sollen die Wiederholungen für die Schiedsrichter auch auf den Leinwänden in den Stadien gezeigt werden. Ein Plan, der auch weiterhin nicht umgesetzt wird.

Was noch immer gegen die Einführung der Videobilder im Stadion spricht, erklärte Drees nun anhand von zwei Gründen: „Zum einen, dass die Qualität der Videowände in den Stadien und damit die Auflösung der Bilder extrem unterschiedlich ist. In manchen Stadien kann der Fan auf der Videowand alles erkennen, in anderen eher weniger“, sagte der 49-Jährige im Interview mit der „Sport Bild“. Es müssten also in allen Stadien die gleichen Bedingungen geschaffen werden, damit die Fans überall die gleiche Qualität der Bilder bekommen.

Das zweite Problem ist laut Drees, dass die Videoleinwände den Betreibern des jeweiligen Stadions gehören und weder DFB noch DFL auf die Bildschirme zugreifen können. Fest steht für Drees allerdings, „dass wir alles versuchen müssen, um das hinzubekommen.“

Alternativ zu den Bildern auf den Videoleinwänden schlug der bis 2017 aktive Ex-Schiri vor, dass die Spielleiter einzelne Entscheidungen per Mikrofon verkünden können sollten. Dadurch würden die Beweggründe der Referees für die Fans deutlich nachvollziehbarer werden. Ob diese Änderung im Laufe der neuen Saison eingeführt werden kann, ließ Drees offen. (yk)

24.07.2019 18:24


waldi87


Bayern München-FanBayern München-Fan


Mitglied seit: 14.07.2013

Aktivität:
Beiträge: 7518

In der Premier League wird dieses Jahr der VAR eingeführt und seht mal was da funktioniert.
"Fans in the stadium will be told of any VAR-related delay in play via Premier League graphics on the big screens and/or announcements over the PA system.
In stadiums with big screens, the VAR may also broadcast definitive video clips for decisions overturned by the VAR to help explain the decision to the fans."


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24.07.2019 18:07


assasine94-2


Bayern München-FanBayern München-Fan


Mitglied seit: 27.04.2013

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Beiträge: 1756

@Daarin1980

Zitat von Daarin1980
Ähmmm... man kann keine Bilder zeigen, unter anderem auch weil die Leinwände den Betreibern der Stadien gehören? Okay, könnte man ja vielleicht noch glauben. Aber kann mir dann jemand sagen wann der DFB diese Soundanlagen in die Stadien getragen hat auf die sie die Schiedsrichter zugreifen lassen wollen?


Direkt beim Stadionbau, manche mögen es kaum glauben, aber der Stadionsprecher hat auch ein Mikrofon, welches man dann dem Schiri geben könnte. Bzw (so wie es ganz früher mal geplant war) bekommt der Stadionsprecher ne Nachricht was er sagen muss. 


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24.07.2019 16:56


Daarin1980


1. FC K´lautern-Fan1. FC K´lautern-Fan


Mitglied seit: 29.01.2011

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Beiträge: 668

Aber Ton geht?

Ähmmm... man kann keine Bilder zeigen, unter anderem auch weil die Leinwände den Betreibern der Stadien gehören? Okay, könnte man ja vielleicht noch glauben. Aber kann mir dann jemand sagen wann der DFB diese Soundanlagen in die Stadien getragen hat auf die sie die Schiedsrichter zugreifen lassen wollen?


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