Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg

 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #1


30.07.2020 08:16


Effenberg_1596089966.jpg
Wie der Schalker Traum von der Meisterschaft in der Nachspielzeit zerplatzte

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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #2


30.07.2020 10:20


VARum?


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Zu Unrecht aberkanntes Tor von Jancker

In solchen Nachbetrachtungen fehlt fast immer wie auch hier, dass Jancker in der 61. Minute ein reguläres Tor erzielte, das zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. Hier bei WT wäre wohl das Tor von Jancker gegeben, das 1:1 evtl. zurückgenommen worden, so dass sich wahrscheinlich hier am Endergebnis nichts geändert hätte (1:2 Sieg für Bayern möglich). Der Ausgleichstreffer mag umstritten sein, die Meisterschaft eher nicht.



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #3


30.07.2020 21:53


lufdbomp
lufdbomp

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lufdbomp
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@VARum?

Zitat von VARum?
In solchen Nachbetrachtungen fehlt fast immer wie auch hier, dass Jancker in der 61. Minute ein reguläres Tor erzielte, das zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. Hier bei WT wäre wohl das Tor von Jancker gegeben, das 1:1 evtl. zurückgenommen worden, so dass sich wahrscheinlich hier am Endergebnis nichts geändert hätte (1:2 Sieg für Bayern möglich). Der Ausgleichstreffer mag umstritten sein, die Meisterschaft eher nicht.

Wieder ein sehr tendenzieller Beitrag des Verfassers. Ich wünsche mir für die Zukunft neutralere Berichterstattungen.

Die Aussage:
"Allerdings muss sich auch Schober sicher gewesen sein, dass es sich bei dem Klärungsversuch nicht um einen Rückpass handelte, ansonsten hätte er ihn nicht in die Hand genommen."
schießt den Vogel ab.
Der Verfasser behauptet also, dass es ganz sicher kein Rückpass gewesen sei, weil Schober den Ball aufgenommen hat? Naja ...
 



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #4


30.07.2020 22:06


SetOnFire
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SetOnFire
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Weiß ich nicht, @lufdbomp
Ich interpretiere Dein Zitat ganz anders. Der Autor will damit für mein Verständnis sagen, dass der Torwart den Ball natürlich nicht aufgenommen hätte, wenn er gewusst hätte, dass es ein Rückpass ist. Das ist ja auch logisch und in meinen Augen untendentiös.

Eine Bewertung der Entscheidung kann ich absolut im Artikel nicht erkennen.



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #5


30.07.2020 22:44


VARum?


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Hat sich Schober zu der Szene geäußert? 
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder hat er in dem Moment gar nicht den Gedanken gehabt, es könnte einen indirekten Freistoß geben, wenn er den Ball aufnimmt, oder er war sich eben sicher, es ist kein Rückpass. 
Den Umkehrschluss, dass der Torwart den Ball natürlich nicht aufgenommen hätte, wenn er gewusst hätte, dass es ein Rückpass ist, gibt das Zitat mMn nach nicht her, denn das steht da nicht und ist damit hineininterpretiert.
Zusammen mit der Angabe der Aussage von Ujfalusi finde ich durchaus, dass schon eine tendenziöse Bewertung der Entscheidung vorliegt. Zusammen mit dem Fehlen des Janckertores ist der Artikel tendenziell und nicht wirklich neutral.



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #6


30.07.2020 23:22


Tttrdd


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@SetOnFire

Zitat von SetOnFire
Weiß ich nicht, @lufdbomp
Ich interpretiere Dein Zitat ganz anders. Der Autor will damit für mein Verständnis sagen, dass der Torwart den Ball natürlich nicht aufgenommen hätte, wenn er gewusst hätte, dass es ein Rückpass ist. Das ist ja auch logisch und in meinen Augen untendentiös.


Klar, die Spieler machen nämlich immer nur Sachen, von denen sie wissen, dass sie erlaubt sind.



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #7


31.07.2020 13:43


Victor


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@lufdbomp

Zitat von lufdbomp
Zitat von VARum?
In solchen Nachbetrachtungen fehlt fast immer wie auch hier, dass Jancker in der 61. Minute ein reguläres Tor erzielte, das zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. Hier bei WT wäre wohl das Tor von Jancker gegeben, das 1:1 evtl. zurückgenommen worden, so dass sich wahrscheinlich hier am Endergebnis nichts geändert hätte (1:2 Sieg für Bayern möglich). Der Ausgleichstreffer mag umstritten sein, die Meisterschaft eher nicht.

Wieder ein sehr tendenzieller Beitrag des Verfassers. Ich wünsche mir für die Zukunft neutralere Berichterstattungen.

Die Aussage:
"Allerdings muss sich auch Schober sicher gewesen sein, dass es sich bei dem Klärungsversuch nicht um einen Rückpass handelte, ansonsten hätte er ihn nicht in die Hand genommen."
schießt den Vogel ab.
Der Verfasser behauptet also, dass es ganz sicher kein Rückpass gewesen sei, weil Schober den Ball aufgenommen hat? Naja ...
 



Also ich lese da nur, dass der Verfasser des Artiekls annimmt, dass sich Schober sicher war, das heist noch lange nicht das sich auch der Verfasser sicher ist...



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #8


31.07.2020 18:29


Funkemariesche


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Im Artikel wird nur wiedergegeben, dass der Torwart wohl meinte, es sei kein Rückpass (das ist ja auch logisch, dass ein Torwart in so einer Situation den Ball wegdrischt, wenn er meint, es sei ein Rückpass). Im Artikel keine Behauptung, dass es die Ballberührung durch Sergio gab. Es wird extra auf die Bilder verwiesen, bei denen man maximal etwas erahnen könne. 

Zitat von VARum?
In solchen Nachbetrachtungen fehlt fast immer wie auch hier, dass Jancker in der 61. Minute ein reguläres Tor erzielte, das zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. 

Das angeblich reguläre Jancker-Tor war dem Kicker übrigens weder im Ticker noch im Spielbericht eine Erwähnung wert. Im Spielbericht wird wiedergegen, dass hüben wie drüben nach vorne nicht viel drin war (und "die Torhüter nichts zu tun hatten"), und es wird sogar noch extra erwähnt: "Jubel auf den Rängen brandete nur bei Einblendungen von Zwischenständen aus Gelsenkirchen auf". Dass der Kicker bei einem Spiel mit so wenig Toraktionen (bei dem ein einziges Tor aber über die Meisterschaft entscheidet) ein zu Unrecht aberkanntes Tor unterschlagen sollte? Evtl. sogar böswillig und tendenziös? Nun ja, als langjähriger Bayern-Fan erinnert man sich wahrscheinlich besonders plastisch (geht mir beim FC auch so).

Im Artikel wird nicht das komplette Spiel rekapituliert, sondern halt nur die eine entscheidende Szene. Wenn man die ganze Geschichte des Spiels aufmachen wollte, könnte man vielleicht auch diskutieren, ob vier Minuten Nachspielzeit in diesem Spiel wirklich angemessen waren. Bei der Nachspielzeit hat man schließlich bei Bayern-Spielen statistisch signifikante Tendenzen nachweisen können. Die "Welt" auf der Grundlage von OptaFranz-Daten:
   
Nun aber kommen die Unterschiede und der statistisch belegte Zeit-Bonus. 15 Mal führten die Bayern nach 90 Minuten. In diesen Spielen ließen die Schiedsrichter im Schnitt nur 2:17 Minuten nachspielen. Sieben Mal aber stand es Remis oder der Gegner führte. Dann hatten die Bayern deutlich mehr Zeit als ihre Kontrahenten, nämlich 4:06 Minuten.




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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #9


31.07.2020 18:55


Adlerherz
Adlerherz

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Adlerherz
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@Funkemariesche

Zitat von Funkemariesche
Bei der Nachspielzeit hat man schließlich bei Bayern-Spielen statistisch signifikante Tendenzen nachweisen können. Die "Welt" auf der Grundlage von OptaFranz-Daten:
   
Nun aber kommen die Unterschiede und der statistisch belegte Zeit-Bonus. 15 Mal führten die Bayern nach 90 Minuten. In diesen Spielen ließen die Schiedsrichter im Schnitt nur 2:17 Minuten nachspielen. Sieben Mal aber stand es Remis oder der Gegner führte. Dann hatten die Bayern deutlich mehr Zeit als ihre Kontrahenten, nämlich 4:06 Minuten.

Also zum einen sehe ich im Artikel nirgendwo das Wort "signifikant" in diesem Zusammenhang - zum anderen ist "signifikant" eine sehr weite Aussage - auf einem Alpha-Fehlerniveau von 100% ist sogar eine Millisekunde relevant

Mal davon abgesehen, dass das einfach nur eine faktische Betrachtung der nackten Zahlen und keine Statistische ist - es behandelt nicht im Ansatz die Frage der Kausalität. Dass die Bayern in Rückstand häufig mehr Nachspielzeit bekommen, könnte auch ganz einfach daran liegen, dass Bayern in Führung selten viel auf Zeit spielt, während gegen Bayern führende Mannschaften doch häufiger Zeitspiel betreiben und die Führung nur irgendwie retten wollen.
Es wurde im Artikel versucht, das mit der Nettospielzeit zu begründen, ist das nicht unbedingt aussagekräftig. Auch bei hoher Nettospielzeit kann gleichzeitig viel Zeitspiel stattgefunden haben, während bei niedriger Nettospielzeit alles ohne Zeitspiel ablaufen kann (viele Standards, viele Tore, viele Auswechslungen, usw usw sorgen alles für eine "natürlich" geringere Nettospielzeit).
Gerade in dem Spiel hat die hertha in der 21. Minute das Tor geschossen und 71% Ballbesitz für München sprechen eine eindeutige Sprache bei der Frage, wer während der Nettospielzeit gespielt hat. Wenn Bayern durchgehend viel mit dem Ball gespielt hat, während die hertha bei jeder Möglichkeit auf Zeit gespielt hat, dann ist auch die Nettospielzeit nicht aussagekräftig für die nachzuspielende Zeit.



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #10


31.07.2020 18:57


Feldverweis


Bayern München-FanBayern München-Fan


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Ah ja, da kommen wieder die besonders "Schlauen" aus ihren Löchern!
Haben das besagte Spiel gar nicht gesehen oder keine Erinnerungen mehr dran, aber werfen anderen, die sich durchaus dran erinnern, indirekt vor, zu lügen bzw. Sachen zu erfinden!
Das ist schon sowas von charakterlich daneben, dass man denkt, es geht nicht schlimmer!
Aber dann kommt auch noch eine Nebelkerze mit der Nachspielzeit, bei der einfach mal eine Tatsache in Verschwörungstheorie-Manier zum "Besten" gegeben wird, ohne jegliche Einordnung!
Da ich nicht glaube, dass der User wirklich so blöd ist, den Zusammenhang zwischen Führung/zurück liegen und Zeitspiel nicht zu erkennen, kann es sich dabei nur wieder mal um absichtliches Getrolle und Provozieren handeln!

Das Traurigste dabei ist, dass es mich bei dem User nicht einmal wundert....


Zum Rückpass: Auch nach 20 Jahren ist das für mich fast eine 50:50 Szene. Ich erkenne darin zwar eher einen Rückpass, da ich den Spielern durchaus zutraue, auch in Bedrängnis einen konrollierten Ball zu spielen. Allerdings hätte ich einen gegenteilige Entscheidung aber auch nicht wirklich kritisieren können.
Zur "Berichterstattung" auf der WT muss man, denke ich, nicht mehr viel sagen! Vom Niveau und der Qualität her ist das irgendwo zwischen BILD-Zeitung und dem inneren Erdkern angesiedelt!



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #11


31.07.2020 18:58


assasine94-2


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@Funkemariesche

Zitat von Funkemariesche
Im Artikel wird nur wiedergegeben, dass der Torwart wohl meinte, es sei kein Rückpass (das ist ja auch logisch, dass ein Torwart in so einer Situation den Ball wegdrischt, wenn er meint, es sei ein Rückpass). Im Artikel keine Behauptung, dass es die Ballberührung durch Sergio gab. Es wird extra auf die Bilder verwiesen, bei denen man maximal etwas erahnen könne. 

Zitat von VARum?
In solchen Nachbetrachtungen fehlt fast immer wie auch hier, dass Jancker in der 61. Minute ein reguläres Tor erzielte, das zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. 

Das angeblich reguläre Jancker-Tor war dem Kicker übrigens weder im Ticker noch im Spielbericht eine Erwähnung wert. Im Spielbericht wird wiedergegen, dass hüben wie drüben nach vorne nicht viel drin war (und "die Torhüter nichts zu tun hatten"), und es wird sogar noch extra erwähnt: "Jubel auf den Rängen brandete nur bei Einblendungen von Zwischenständen aus Gelsenkirchen auf". Dass der Kicker bei einem Spiel mit so wenig Toraktionen (bei dem ein einziges Tor aber über die Meisterschaft entscheidet) ein zu Unrecht aberkanntes Tor unterschlagen sollte? Evtl. sogar böswillig und tendenziös? Nun ja, als langjähriger Bayern-Fan erinnert man sich wahrscheinlich besonders plastisch (geht mir beim FC auch so).

Im Artikel wird nicht das komplette Spiel rekapituliert, sondern halt nur die eine entscheidende Szene. Wenn man die ganze Geschichte des Spiels aufmachen wollte, könnte man vielleicht auch diskutieren, ob vier Minuten Nachspielzeit in diesem Spiel wirklich angemessen waren. Bei der Nachspielzeit hat man schließlich bei Bayern-Spielen statistisch signifikante Tendenzen nachweisen können. Die "Welt" auf der Grundlage von OptaFranz-Daten:
   
Nun aber kommen die Unterschiede und der statistisch belegte Zeit-Bonus. 15 Mal führten die Bayern nach 90 Minuten. In diesen Spielen ließen die Schiedsrichter im Schnitt nur 2:17 Minuten nachspielen. Sieben Mal aber stand es Remis oder der Gegner führte. Dann hatten die Bayern deutlich mehr Zeit als ihre Kontrahenten, nämlich 4:06 Minuten.


Tja, die Frage dabei ist halt auch „wie hoch führen die Bayern?“ „Wenn Rückstand: Wie viel Zeitspiel beim Gegner?“ etc. pp.

Es gibt nichts Lästigeres und vor Allem Lächerlicheres als so tendenziös ohne eben jegliche Berücksichtigung von Gründen, die solche Unterschiede erklären.
Gerade wenn man bedenkt, dass ein extremer Ausreißer (wie eben die 6 Minuten in Berlin, die es ausschließlich auf Grund der Berliner gab) die komplette Statistik umschmeißen kann. Schon werden aus 4:06 vielleicht 3:40, dann eben der Unterschied zwischen „Bayern führt



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #12


31.07.2020 19:33


VARum?


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@Funkemariesche

Zitat von Funkemariesche
Das angeblich reguläre Jancker-Tor war dem Kicker übrigens weder im Ticker noch im Spielbericht eine Erwähnung wert. 


q.e.d.

Es war nicht nur angeblich regulär, es war kein Abseits.

Alle mir bekannten Quellen, die das Tor erwähnen, berichten entweder schlicht, dass das Tor wegen Abseits nicht gegeben wurde, ohne eine Bewertung, oder sagen ganz klar, dass es ein reguläres Tor war und zu Unrecht aberkannt wurde.

z.B.:

https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-bundesliga-bayern-im-glueck-freistosstor-in-der-nachspielzeit-11272503.html
https://www.goal.com/de/news/3511/storyteller/2010/11/18/2219464/die-meisterschaft-der-herzen-im-zeitraffer

Zur Nachspielzeit: Es waren 3 Minuten, die Merck angab, der Rückpass war nach 2:30 Minuten, also alles ok.

Schober hat übrigens dazu gesagt: 
Für mich war das ein Gestocher, kein Rückpass. Sonst hätte ich den Ball nicht aufgenommen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-zweifel-am-meister-tor-a-135060.html

Was es für ihn war, ist halt irrelevant, er hätte den Ball besser wegschlagen sollen.

 



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #13


31.07.2020 19:38


assasine94-2


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@VARum?

Zitat von VARum?
Zitat von Funkemariesche
Das angeblich reguläre Jancker-Tor war dem Kicker übrigens weder im Ticker noch im Spielbericht eine Erwähnung wert. 


q.e.d.

Es war nicht nur angeblich regulär, es war kein Abseits.

Alle mir bekannten Quellen, die das Tor erwähnen, berichten entweder schlicht, dass das Tor wegen Abseits nicht gegeben wurde, ohne eine Bewertung, oder sagen ganz klar, dass es ein reguläres Tor war und zu Unrecht aberkannt wurde.

z.B.:

https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-bundesliga-bayern-im-glueck-freistosstor-in-der-nachspielzeit-11272503.html
https://www.goal.com/de/news/3511/storyteller/2010/11/18/2219464/die-meisterschaft-der-herzen-im-zeitraffer

Zur Nachspielzeit: Es waren 3 Minuten, die Merck angab, der Rückpass war nach 2:30 Minuten, also alles ok.

Schober hat übrigens dazu gesagt: 
Für mich war das ein Gestocher, kein Rückpass. Sonst hätte ich den Ball nicht aufgenommen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-zweifel-am-meister-tor-a-135060.html

Was es für ihn war, ist halt irrelevant, er hätte den Ball besser wegschlagen sollen.

 


Da es leider meinen Beitrag irgendwie zerrissen hat...

Das ganze gibt es tatsächlich auch noch im Bild:https://youtu.be/SWpXxWKKF4c?t=399



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #14


31.07.2020 22:09


antikas


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@Funkemariesche

Zitat von Funkemariesche
Das angeblich reguläre Jancker-Tor war dem Kicker übrigens weder im Ticker noch im Spielbericht eine Erwähnung wert. Im Spielbericht wird wiedergegen, dass hüben wie drüben nach vorne nicht viel drin war (und "die Torhüter nichts zu tun hatten"), und es wird sogar noch extra erwähnt: "Jubel auf den Rängen brandete nur bei Einblendungen von Zwischenständen aus Gelsenkirchen auf". Dass der Kicker bei einem Spiel mit so wenig Toraktionen (bei dem ein einziges Tor aber über die Meisterschaft entscheidet) ein zu Unrecht aberkanntes Tor unterschlagen sollte? Evtl. sogar böswillig und tendenziös? 

Ja, hat der Kicker nachgewiesenermaßen unterschlagen. Und nun?



"Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an die Fakten hält, wird es schwierig."


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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #15


01.08.2020 11:19


RazFaz


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Der WT - Beitrag ist stark tendenziös gegen bayern - unterschwellig denkt man beim Lesen an mega-Dusel für Bayern oder gar Schiri-Bonus etc...

Lest man die angegebenen Quellem war es wohl eher so, dass ein reguläres Bayern-Führungstor zu unrecht aberkannt wurde. Das Drama hätte wohl damit niemals stattgefunden!

Zweitens ist es wohl handelsüblich, dass bei einem Treffer in der 90.Minute immer schon deswegen nachgespielt wird. Waren vorher noch Auswechselungen oder irgendwelche andere Gründe vorhanden, sind das in der Summe locker drei Minuten - in denen der Freistoß ja dann auch zustande kam.

Es dauerte halt dann noch beinahe 2 Minuten bis die Mauer stand.

Wenn die Mauer den Ball nicht durchgelassen hätte oder Schober den Ball weggedroschen hätte, würden wir auch nicht diskutieren.

 



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #16


01.08.2020 18:21


Funkemariesche


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Zitat von adlerherz
Also zum einen sehe ich im Artikel nirgendwo das Wort "signifikant" in diesem Zusammenhang - zum anderen ist "signifikant" eine sehr weite Aussage - auf einem Alpha-Fehlerniveau von 100% ist sogar eine Millisekunde relevant  

Das Wort "signifikant" taucht im Artikel nicht auf, stattdessen spricht man sogar vom "statistische(n) Beweis" (das geht aber sicher zu weit).

Von einer Millisekunde sind wir hier weit entfernt. Bei Bayern-Führung 2:17 min Nachspielzeit, bei Remis oder Bayern-Rückstand 4:06 min. Hier geht es um ein Plus von 80 %! Von einem so signifikanten Wert träumen Wissenschaftler normalerweise.

Etwas anderes ist, ob die Daten valide sind. Hier hast du natürlich Recht, dass bei der Auswertung auch andere Faktoren untersucht werden müssten (z.B. Spielweise bei Führung gegen die Bayern usw.). Daneben kann man natürlich auch die schmale Datenbasis monieren, ...

Mir ging es einfach darum zu zeigen, dass ein Artikel nicht tendentiös sein muss, weil er sich auf eine Szene konzentriert (eine Szene, an die sich alle Fußballfans erinnern, die alt genug sind - nicht nur die Bayern-/Schalke-/HSV-Fans). Welche Szenen oder welche Umstände hier eigentlich noch unbedingt berücksichtigt werden müssten, damit es absolut "objektiv" wird, kann man fast beliebig erweitern (gerade wenn sich Fans an die entsprechenden Ungerechtigkeiten erinnern, die ihrer Mannschaft widerfahren seien sollen).

Zitat von adlerherz
Es wurde im Artikel versucht, das mit der Nettospielzeit zu begründen, ist das nicht unbedingt aussagekräftig. Auch bei hoher Nettospielzeit kann gleichzeitig viel Zeitspiel stattgefunden haben, während bei niedriger Nettospielzeit alles ohne Zeitspiel ablaufen kann (viele Standards, viele Tore, viele Auswechslungen, usw usw sorgen alles für eine "natürlich" geringere Nettospielzeit).
Gerade in dem Spiel hat die hertha in der 21. Minute das Tor geschossen und 71% Ballbesitz für München sprechen eine eindeutige Sprache bei der Frage, wer während der Nettospielzeit gespielt hat. Wenn Bayern durchgehend viel mit dem Ball gespielt hat, während die hertha bei jeder Möglichkeit auf Zeit gespielt hat, dann ist auch die Nettospielzeit nicht aussagekräftig für die nachzuspielende Zeit.

Hier die Passage aus dem Welt-Artikel:
Die Berechnungen des Datendienstleisters ergeben, dass während der laufenden Bundesliga-Saison in der zweiten Halbzeit inklusive Nachspielzeit im Schnitt 27:42 Minuten netto gespielt wurden. Das 1:1 in Berlin fiel jedoch nach 30:45 Minuten Nettospielzeit, also drei Minuten über dem Schnitt.

Dass die höheren Ballbesitzzeiten der Bayern Zeitschinderei der Gegenseite nahelegen sollte, da kann ich dir nicht ganz folgen. Die Ballbesitzzeiten beziehen sich ausschließlich (und per Definition) auf die Nettospielzeit. Wer für Unterbrechungen verantwortlich sein soll, lässt sich dem nicht entnehmen. Und auch nicht, ob die Unterbrechungen "übermäßig" waren. Bei Spielen gegen die meisten Mannschaften haben die Bayern ein deutliches Spielzeit-Plus - auch bei Führung der Bayern. Geringe Spielanteile sind per se kein Zeichen für Zeitspiel (denn sonst würden die meisten Mannschaft bei Rückstand gegen die Bayern auf Zeit spielen). Eine sehr hohe Nettospielzeit spricht dagegen eher dafür, dass es nicht unangemessen viele und übermäßig lange Unterbrechungen gab.

Bereits mit Ende der regulären Spielzeit hatte man in der 2. Halbzeit netto 3 min länger gespielt als im Schnitt aller 2. Halbzeiten inklusive Nachspielzeit! Andere Mannschaften kamen im Schnitt selbst mit Nachspielzeit nicht mal nah an die Nettospielzeit ran, die man hier bis zur 90. min hatte, und dann wurden 6 min draufgeschlagen. Das ist richtig viel

Zitat von VARum?
Es war nicht nur angeblich regulär, es war kein Abseits.

Alle mir bekannten Quellen, die das Tor erwähnen, berichten entweder schlicht, dass das Tor wegen Abseits nicht gegeben wurde, ohne eine Bewertung, oder sagen ganz klar, dass es ein reguläres Tor war und zu Unrecht aberkannt wurde.

z.B.:

https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-bundesliga-bayern-im-glueck-freistosstor-in-der-nachspielzeit-11272503.html
https://www.goal.com/de/news/3511/storyteller/2010/11/18/2219464/die-meisterschaft-der-herzen-im-zeitraffer

Danke für die Links. "Angeblich regulär" bezog sich übrigens darauf, dass das du so angegeben hast, ohne einen weiteren Beleg zu bringen. Dass der Kicker nichts hierzu gebracht hat, war für mich angesichts einer Szene, die so klar gewesen sein soll, eher ungewöhnlich. So einheitlich wurde es wohl auch in der Presse, die es erwähnte, nach deinen Angaben nicht gesehen. Teils wurde die Entscheidung nicht kommentiert, wie du sagst (also nicht angezweifelt). Die von dir verlinkte FAZ spricht von gleicher Höhe. Es war also eine sehr knappe Entscheidung, die sich durch die Bilder auch nicht absolut sicher auflösen lässt. Im verlinkten Video ist der Ball zum Zeitpunkt der wahrscheinlichen Ballabgabe verdeckt. Wir sehen das Ganze aus einer Perspektive leicht schräg von hinten. Die Bildauflösung ist suboptimal. Jeder kann da für sich entscheiden, ob er ein Abseits aus dieser Position besser beurteilen kann als der Linienrichter auf dem Platz.

Aber mal am Rande, VARum: Dass du dich an eine solche Szene, die letztlich keine Auswirkungen auf die Bayern-Meisterschaft hatte, nach fast zwei Jahrzehnten erinnerst?! Respekt, das ist echte Leidenschaft!



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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #17


01.08.2020 22:10


antikas


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@Funkemariesche

Zitat von Funkemariesche
 So einheitlich wurde es wohl auch in der Presse, die es erwähnte, nach deinen Angaben nicht gesehen. Teils wurde die Entscheidung nicht kommentiert, wie du sagst (also nicht angezweifelt). 

Mit "Meister der Herzen" und dem Bayernbonus-Blödsinn ließ sich halt mehr Quote machen.
Da störte ein völlig regulärer Treffer der Bayern nur, also hat man ihn weggelassen.



"Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an die Fakten hält, wird es schwierig."


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 Bayern-Meisterschaft 2001: Der umstrittene Rückpass in Hamburg  - #18


05.08.2020 13:30


bränntbarn


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@VARum?

Zitat von VARum?
In solchen Nachbetrachtungen fehlt fast immer wie auch hier, dass Jancker in der 61. Minute ein reguläres Tor erzielte, das zu Unrecht wegen vermeintlichem Abseits aberkannt wurde. 


Das ist übrigens hinsichtlich der Geschichte um das Helmer'sche Phantomtor ganz ähnlich, da machte der Club den Anschlusstreffer zum 1:2 aus einer relativ deutlichen Abseitsposition, und der nicht verwandelte Strafstoß war zwar nicht gänzlich unvertretbar, aber durchaus zweifelhaft, eher einer den man nicht gibt. Selbst wenn letzterer verwandelt worden wäre, hätte das WT-Ergebnis also 1:0 für Bayern lauten müssen.



Your opinion is yours, my opinion is mine- If you don't like what I'm saying: fine!


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