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30.10.2017 23:04 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Bundesliga-Auswertung: Pleite für Schalke!

2:3 in Hannover macht Situation beim BVB nicht besser.

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Quelle: Imago Sportfoto
Abgang im Frust: Der FC Schalke 04 mit Thilo Kehrer (m.) verspielte gegen den VfL Wolfsburg Sekunden vor Spielende den Sieg...

Der FC Schalke 04 verpasste beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg am zehnten Spieltag der Fußball-Bundesliga den Anschluss an das Spitzentrio aus München, Dortmund und Leipzig.

Die „Knappen“ mussten in der vierten Minute der Nachspielzeit in der heimischen Veltins Arena den Ausgleich durch Divock Origi hinnehmen. Die Partie auf Schalke brachte in der Auswertung des Spieltags durch die Fußball-Community WahreTabelle am Montagabend die einzige Ergebniskorrektur mit Relevanz.

Denn: Schalke hätte die Heim-Begegnung gegen die „Wölfe“ wohl verloren. Den Elfmeter zum 1:0 durch Nabil Bentaleb (44.), den Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nach Zuhilfenahme des Video-Beweises nach einer Zerr-Attacke von Joshua Guilavogui gegen Schalkes Thilo Kehrer verhängte, hätte es nicht geben dürfen. „Es sind beide Hände am Gegner, aber der Wolfsburger hält hier seinen Gegenspieler nicht fest, noch macht Kehrer irgendwelche Anzeichen den Zweikampf anzunehmen, sondern protestiert schon, bevor der Zweikampf überhaupt losgeht“, plädierte Kompetenzteam-Mitglied Gimlin hier gegen einen Strafstoß. Thilo Kehrer und Video-Assistent Marco Fritz in Köln standen auch bei der zweiten Fehlentscheidung dieser Partie im Fokus. Der Video-Schiedsrichter wies Referee Schmidt nach 85 Minuten bei einem strafbaren Handspiel von Kehrer nicht auf einen fälligen Elfmeterpfiff hin. JFB96 sah hier „das Musterbeispiel für absichtliches Handspiel.“ Lufdbomp: „Lehrbuch-Handspiel gleich Strafstoß!“ Die ebenso simple Formel in der Auswertung: 0:2 statt 1:1.

Alles andere als eine Erfolgsformel ist das von Trainer Peter Bosz praktizierte 4-3-3-System von Borussia Dortmund. Diese aufreizend offensive Spielweise brachte den BVB mit nur einem Punkt aus den letzten drei Bundesliga-Spielen um die Tabellenführung. Bei Hannover 96 gab es am Samstag ein 2:4 aus Dortmunder Sicht. Ob sich die Dinge aus Sicht der Hannoveraner allerdings so sensationell entwickelt hätten, wie am Ende der packenden 90 Minuten in der HDI Arena, darf zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden.

Der von Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) nach 20 Minuten zugunsten der Gastgeber gepfiffene Elfmeter – nach Rücksprache mit Video-Assistent Wolfgang Stark – war unberechtigt. Roman Bürki war gegen Felix Klaus nicht zum Gegner gegangen. „Für mich zieht Bürki zurück und Klaus will nur den Kontakt, da der Ball weg ist. Wenn die Berührung also vom Stürmer ausgeht, kann es auch kein Foul sein. Für mich völlig unverständlich, warum hier wieder mal der Videobeweis nicht reagiert“, kommentierte hrub diese für den weiteren Spielverlauf essenziell wichtige Szene. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach zehn Spieltagen.

Mehr zum Thema:

Rot für Bartra, Rebic-Tor gegen BVB nicht relevant

Kein Elfmeter für Leipzig: Remis für den BVB

Remis für Bayern und Gladbach-Sieg wackeln nicht

 

Der FC Schalke 04 verpasste beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg am zehnten Spieltag der Fußball-Bundesliga den Anschluss an das Spitzentrio aus München, Dortmund und Leipzig.

Die „Knappen“ mussten in der vierten Minute der Nachspielzeit in der heimischen Veltins Arena den Ausgleich durch Divock Origi hinnehmen. Die Partie auf Schalke brachte in der Auswertung des Spieltags durch die Fußball-Community WahreTabelle am Montagabend die einzige Ergebniskorrektur mit Relevanz.

Denn: Schalke hätte die Heim-Begegnung gegen die „Wölfe“ wohl verloren. Den Elfmeter zum 1:0 durch Nabil Bentaleb (44.), den Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) nach Zuhilfenahme des Video-Beweises nach einer Zerr-Attacke von Joshua Guilavogui gegen Schalkes Thilo Kehrer verhängte, hätte es nicht geben dürfen. „Es sind beide Hände am Gegner, aber der Wolfsburger hält hier seinen Gegenspieler nicht fest, noch macht Kehrer irgendwelche Anzeichen den Zweikampf anzunehmen, sondern protestiert schon, bevor der Zweikampf überhaupt losgeht“, plädierte Kompetenzteam-Mitglied Gimlin hier gegen einen Strafstoß. Thilo Kehrer und Video-Assistent Marco Fritz in Köln standen auch bei der zweiten Fehlentscheidung dieser Partie im Fokus. Der Video-Schiedsrichter wies Referee Schmidt nach 85 Minuten bei einem strafbaren Handspiel von Kehrer nicht auf einen fälligen Elfmeterpfiff hin. JFB96 sah hier „das Musterbeispiel für absichtliches Handspiel.“ Lufdbomp: „Lehrbuch-Handspiel gleich Strafstoß!“ Die ebenso simple Formel in der Auswertung: 0:2 statt 1:1.

Alles andere als eine Erfolgsformel ist das von Trainer Peter Bosz praktizierte 4-3-3-System von Borussia Dortmund. Diese aufreizend offensive Spielweise brachte den BVB mit nur einem Punkt aus den letzten drei Bundesliga-Spielen um die Tabellenführung. Bei Hannover 96 gab es am Samstag ein 2:4 aus Dortmunder Sicht. Ob sich die Dinge aus Sicht der Hannoveraner allerdings so sensationell entwickelt hätten, wie am Ende der packenden 90 Minuten in der HDI Arena, darf zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden.

Der von Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) nach 20 Minuten zugunsten der Gastgeber gepfiffene Elfmeter – nach Rücksprache mit Video-Assistent Wolfgang Stark – war unberechtigt. Roman Bürki war gegen Felix Klaus nicht zum Gegner gegangen. „Für mich zieht Bürki zurück und Klaus will nur den Kontakt, da der Ball weg ist. Wenn die Berührung also vom Stürmer ausgeht, kann es auch kein Foul sein. Für mich völlig unverständlich, warum hier wieder mal der Videobeweis nicht reagiert“, kommentierte hrub diese für den weiteren Spielverlauf essenziell wichtige Szene. (cge).

Der Stand der Dinge: Die WahreTabelle der Fußball-Bundesliga nach zehn Spieltagen.

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Rot für Bartra, Rebic-Tor gegen BVB nicht relevant

Kein Elfmeter für Leipzig: Remis für den BVB

Remis für Bayern und Gladbach-Sieg wackeln nicht

 

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Markus Schmidt Name : Markus Schmidt
Geburtsdatum: 31.08.1973
Ort: Stuttgart
Patrick Ittrich Name : Patrick Ittrich
Geburtsdatum: 03.01.1979
Ort: Hamburg

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Markus Schmidt
Name : Markus Schmidt
Geburtsdatum: 31.08.1973
Ort: Stuttgart
Patrick Ittrich
Name : Patrick Ittrich
Geburtsdatum: 03.01.1979
Ort: Hamburg

09.04.2020 12:36 Uhr | Quelle: dpa Ex-Schiri Kircher: Corona-Krise trifft auch Top-Referees hart

«Die wenigsten von ihnen haben eine flexible Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber»

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Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise treffen auch die Schiedsrichter aus dem Fußball-Spitzenbereich zum Teil hart. «Ein Bundesliga-Schiedsrichter kann in der Regel maximal noch ein bis zwei Tage die Woche arbeiten. Und die Leute aus dem Spitzenbereich, die auch international pfeifen, die können teils gar keinem anderen Beruf mehr nachgehen», sagte der frühere Bundesliga-Referee Knut Kircher der Deutschen Presse-Agentur. «Die wenigsten von ihnen haben eine flexible Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber, dass sie jetzt mehr arbeiten können, wo sie mehr Zeit haben. Da hängen dann teils Familien und Finanzierungen dahinter.» Für ein Spiel in der Bundesliga bekommt ein Schiedsrichter eine Aufwandsentschädigu...

08.04.2020 15:38 Uhr | Quelle: WahreTabelle Die Geschichte der Abseitsregel

Bereits im ersten Regelwerk von 1863 war das Abseits strafbar

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Im modernen Fußball sorgt wahrscheinlich nur die Handspielregel für mehr Diskussionen als die Frage nach Abseits oder gleicher Höhe. Im Gegensatz zum Handspiel findet sich die Abseitsregel allerdings schon im ersten Fußballregelwerk aus dem Jahr 1863. Damals stand ein Spieler im Abseits, wenn er näher zum Tor stand als der Ball. Aufgrund dieser Regel traten Mannschaften damals mit bis zu acht Stürmern an, da der Ball nur durch Dribblings und Zweikämpfe nach vorne gebracht werden konnte. Das Passspiel entwickelte sich erst durch eine Veränderung der Abseitsregel 1866. Ein Spieler befand sich fortan nur noch dann im Abseits, wenn weniger als drei Gegenspieler näher zum Tor standen. Die Reform funktionierte und so gab es in den fo...

06.04.2020 14:07 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswechslungen im Fußball: Erst seit 1995 sind drei Ersatzspieler erlaubt

Bis 1967 durften verletzte Spieler nicht ersetzt werden

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Die Möglichkeit, Spieler während einer Partie auszuwechseln, gibt es im Fußball noch gar nicht so lange wie man denken könnte. Bis 1967 mussten Mannschaften in Unterzahl weiterspielen, wenn ein Spieler aufgrund einer Verletzung nicht mehr mitmachen konnte. Lediglich in England durfte bereits seit 1965 ein verletzter Akteur pro Partie aus dem Spiel genommen werden. Ab der Saison 1967/ 68 galt diese Regel für alle Verbände und wurde bereits in der darauffolgenden Saison auf zwei Auswechslungen pro Team erhöht. Diese Regel galt bis 1994. Zur Weltmeisterschaft in den USA durfte zusätzlich zu den zwei Spielern ein Torwart ausgewechselt werden. Die heutige Regelung gibt es seit der Saison 1995/ 96. Seitdem dürfen Trainer bis...

04.04.2020 15:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: In der Bundesliga ist fast jeder Einwurf falsch ausgeführt

Im Amateurfußball geahndet, in der Bundesliga ignoriert

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Jeder Spieler in den unteren Ligen Deutschlands kennt das Gefühl, wenn der Schiedsrichter zum wiederholten Mal einen falschen Einwurf pfeift. Der Gegner bekommt den Ball und die Aufregung ist groß. Nach der Partie wird sich dann mit den Mannschaftskollegen über die Profis in der Bundesliga aufgeregt, die angeblich jeden Einwurf falsch ausführen und nie zurückgepfiffen werden. Aber stimmt das? Laut Regel 15 des DFB-Regelwerks müssen bei einem richtigen Einwurf drei Kriterien erfüllt werden: 1.   Der Spieler muss stehen und das Gesicht in Richtung des Spielfeldes richten 2.   Beide Füße müssen zumindest teilweise den Boden außerhalb des Spielfeldes oder auf der Seitenlinie berühren

02.04.2020 19:23 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Das seltsamste Fußballspiel aller Zeiten

Bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft schoss Barbados ein absichtliches Eigentor

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Im Jahr 1994 kam der FIFA eine Idee, um Gruppenspiele bei Turnieren wie zum Beispiel Weltmeisterschaften spannender zu gestalten: Bei Unentschieden sollte es zweimal 15 Minuten Verlängerung inklusive eines möglichen Golden Goals geben. Das erste Tor in der Verlängerung sollte also zum Sieg führen und noch dazu doppelt zählen. Hätte es nach 30 Minuten immer noch keinen Sieger gegeben, wäre ein Elfmeterschießen entscheidend gewesen. Diese neue Regel sollte bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft 1994 getestet werden. In einer Gruppe mit Barbados, Grenada und Puerto Rico sollten alle drei Teams je einmal aufeinandertreffen und der Sieger sich für das Turnier in Trinidad und Tobago qualifizieren. Barbados verlor das erste Spi...