Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
28.10.2018 10:49 Uhr | Quelle: WahreTabelle

BVB – Hertha: Handspiel von Kalou vorm 1:1?

Bundesliga bei WahreTabelle: Zweites Rot für VfB in Sinsheim war drin.

BVB_Hertha
Quelle: Imago Sportfoto
Axel Witsel und Co. von Borussia Dortmund sind konsterniert. Aber: Hätte der 1:1-Ausgleichstreffer der Berliner nicht zählen dürfen?

Tabellenführer Borussia Dortmund musste gegen Hertha BSC beim 2:2 (1:1) in der Fußball-Bundesliga am Samstag einen Rückschlag im Spitzenkampf hinnehmen. Die Dortmunder kassierten den Ausgleich durch einen Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Salomon Kalou (90. + 1) verwandelte eiskalt zum 2:2 gegen Roman Bürki.

Strittig war bei der Fußball-Community WahreTabelle jedoch der 1:1-Ausgleichstreffer des Ivorers aus der 41. Minute. Lag in dieser Szene ein Handspiel vom CL-Sieger von 2012 vor? „Nein“, war sich BVB-Anhänger Neon bei WahreTabelle sicher, „Schulter ist kein Handspiel.“ CM_Punk, ebenfalls Fan der Borussia, widersprach: „Er nimmt den Ball klar mit dem Oberarm mit. Der Arm ist zwar angelehnt, er bewegt sich aber trotzdem zum Ball. Der VAR ist weiterhin einfach nur Unsinn.“ Der Video-Assistent Günter Perl ließ in der ersten Hälfte nach 18 Minuten einen weiteren Treffer von Dortmunds Jadon Sancho (18.) nach einer haarscharfen Abseitsstellung zurücknehmen.

Der FC Bayern München meldete sich beim 2:1 (1:0) beim 1. FSV Mainz 05 mit dem dritten Pflichtspielsieg in Folge zurück und rückte bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter aus Dortmund heran. Die Münchner bekamen – ebenso wie der BVB – einen Treffer aberkannt, über den man streiten konnte. Robert Lewandowski leistete sich angeblich vor dem ersten Tor der Münchner ein Stürmerfoul (31.). Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) nahm die Hilfe von Video-Assistent Felix Zwayer in Anspruch – und sah sich diese Szene in der On Field-Area noch einmal an. Acht Minuten später klingelte es dann doch im Mainzer Kasten – Leon Goretzka schoss den FC Bayern mit dem 0:1 auf die Siegerstraße.

Null Punkte, 0:8 Tore – das ist die bittere Bilanz des VfB Stuttgart unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl. Bei der TSG 1899 Hoffenheim kamen die Schwaben im Samstagabendspiel mit 0:4 (0:0) unter die Räder. „Unsere Jungs wie alle Verantwortliche können die Tabelle lesen, die spricht eine eindeutige Sprache. Der Auftakt ist gründlich missglückt, für uns geht es jetzt darum, Punkte zu sammeln, um auch in der nächsten Saison in der Bundesliga zu spielen“, schlug VfB-Sportvorstand Michael Reschke (60) nach der Partie bei Sky Alarm. Bedenklich war die Disziplin der der Stuttgarter. Der Roten Karte für Insua (8.) hätte in der 35. Minute auch ein Platzverweis für Santiago Ascacibar (21) von Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) folgen müssen. Der Argentinier stieg mit offener Sohle auf den Knöchel von Hoffenheims Florian Grillitsch. „Da hatte Stuttgart mächtig Glück“, sah es FCB4ever, „gibt es die erste Rote Karte nicht, gibt es den definitiv.“ Die Gäste aus der Schwaben-Metropole brachen auch in einfacher Unterzahl nach der Pause zusammen. Stuttgart kassierte binnen von zwölf Minuten vier Gegentore. (cge)

Mehr zum Thema:

Freiburg gegen Gladbach knapp am Rekord vorbei

Wolfsburg – FC Bayern: Robben-Ampelkarte im Fokus

Video-Beweis und Elfmeter in Frankfurt

Tabellenführer Borussia Dortmund musste gegen Hertha BSC beim 2:2 (1:1) in der Fußball-Bundesliga am Samstag einen Rückschlag im Spitzenkampf hinnehmen. Die Dortmunder kassierten den Ausgleich durch einen Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Salomon Kalou (90. + 1) verwandelte eiskalt zum 2:2 gegen Roman Bürki.

Strittig war bei der Fußball-Community WahreTabelle jedoch der 1:1-Ausgleichstreffer des Ivorers aus der 41. Minute. Lag in dieser Szene ein Handspiel vom CL-Sieger von 2012 vor? „Nein“, war sich BVB-Anhänger Neon bei WahreTabelle sicher, „Schulter ist kein Handspiel.“ CM_Punk, ebenfalls Fan der Borussia, widersprach: „Er nimmt den Ball klar mit dem Oberarm mit. Der Arm ist zwar angelehnt, er bewegt sich aber trotzdem zum Ball. Der VAR ist weiterhin einfach nur Unsinn.“ Der Video-Assistent Günter Perl ließ in der ersten Hälfte nach 18 Minuten einen weiteren Treffer von Dortmunds Jadon Sancho (18.) nach einer haarscharfen Abseitsstellung zurücknehmen.

Der FC Bayern München meldete sich beim 2:1 (1:0) beim 1. FSV Mainz 05 mit dem dritten Pflichtspielsieg in Folge zurück und rückte bis auf zwei Zähler an den Spitzenreiter aus Dortmund heran. Die Münchner bekamen – ebenso wie der BVB – einen Treffer aberkannt, über den man streiten konnte. Robert Lewandowski leistete sich angeblich vor dem ersten Tor der Münchner ein Stürmerfoul (31.). Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) nahm die Hilfe von Video-Assistent Felix Zwayer in Anspruch – und sah sich diese Szene in der On Field-Area noch einmal an. Acht Minuten später klingelte es dann doch im Mainzer Kasten – Leon Goretzka schoss den FC Bayern mit dem 0:1 auf die Siegerstraße.

Null Punkte, 0:8 Tore – das ist die bittere Bilanz des VfB Stuttgart unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl. Bei der TSG 1899 Hoffenheim kamen die Schwaben im Samstagabendspiel mit 0:4 (0:0) unter die Räder. „Unsere Jungs wie alle Verantwortliche können die Tabelle lesen, die spricht eine eindeutige Sprache. Der Auftakt ist gründlich missglückt, für uns geht es jetzt darum, Punkte zu sammeln, um auch in der nächsten Saison in der Bundesliga zu spielen“, schlug VfB-Sportvorstand Michael Reschke (60) nach der Partie bei Sky Alarm. Bedenklich war die Disziplin der der Stuttgarter. Der Roten Karte für Insua (8.) hätte in der 35. Minute auch ein Platzverweis für Santiago Ascacibar (21) von Schiedsrichter Frank Willenborg (Osnabrück) folgen müssen. Der Argentinier stieg mit offener Sohle auf den Knöchel von Hoffenheims Florian Grillitsch. „Da hatte Stuttgart mächtig Glück“, sah es FCB4ever, „gibt es die erste Rote Karte nicht, gibt es den definitiv.“ Die Gäste aus der Schwaben-Metropole brachen auch in einfacher Unterzahl nach der Pause zusammen. Stuttgart kassierte binnen von zwölf Minuten vier Gegentore. (cge)

Mehr zum Thema:

Freiburg gegen Gladbach knapp am Rekord vorbei

Wolfsburg – FC Bayern: Robben-Ampelkarte im Fokus

Video-Beweis und Elfmeter in Frankfurt

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Frank Willenborg Name : Frank Willenborg
Geburtsdatum: 10.02.1979
Ort: Osnabrück
Harm Osmers Name : Harm Osmers
Geburtsdatum: 28.01.1985
Ort: Hannover
Sascha Stegemann Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Frank Willenborg
Name : Frank Willenborg
Geburtsdatum: 10.02.1979
Ort: Osnabrück
Harm Osmers
Name : Harm Osmers
Geburtsdatum: 28.01.1985
Ort: Hannover
Sascha Stegemann
Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel

04.04.2020 15:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: In der Bundesliga ist fast jeder Einwurf falsch ausgeführt

Im Amateurfußball geahndet, in der Bundesliga ignoriert

Davies.jpg_1586008368.jpg

Jeder Spieler in den unteren Ligen Deutschlands kennt das Gefühl, wenn der Schiedsrichter zum wiederholten Mal einen falschen Einwurf pfeift. Der Gegner bekommt den Ball und die Aufregung ist groß. Nach der Partie wird sich dann mit den Mannschaftskollegen über die Profis in der Bundesliga aufgeregt, die angeblich jeden Einwurf falsch ausführen und nie zurückgepfiffen werden. Aber stimmt das? Laut Regel 15 des DFB-Regelwerks müssen bei einem richtigen Einwurf drei Kriterien erfüllt werden: 1.   Der Spieler muss stehen und das Gesicht in Richtung des Spielfeldes richten 2.   Beide Füße müssen zumindest teilweise den Boden außerhalb des Spielfeldes oder auf der Seitenlinie berühren

02.04.2020 19:23 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Das seltsamste Fußballspiel aller Zeiten

Bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft schoss Barbados ein absichtliches Eigentor

Tor.jpg_1585848381.jpg

Im Jahr 1994 kam der FIFA eine Idee, um Gruppenspiele bei Turnieren wie zum Beispiel Weltmeisterschaften spannender zu gestalten: Bei Unentschieden sollte es zweimal 15 Minuten Verlängerung inklusive eines möglichen Golden Goals geben. Das erste Tor in der Verlängerung sollte also zum Sieg führen und noch dazu doppelt zählen. Hätte es nach 30 Minuten immer noch keinen Sieger gegeben, wäre ein Elfmeterschießen entscheidend gewesen. Diese neue Regel sollte bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft 1994 getestet werden. In einer Gruppe mit Barbados, Grenada und Puerto Rico sollten alle drei Teams je einmal aufeinandertreffen und der Sieger sich für das Turnier in Trinidad und Tobago qualifizieren. Barbados verlor das erste Spi...

31.03.2020 15:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Rekordschiedsrichter: Keiner war bisher jünger als Kempter

Auch Miterfinder der Karten Kreitlein hält einen Rekord in der Bundesliga

Kempter.jpg_1585659966.jpg

Schiedsrichter Michael Kempter stellte am 26. August 2006 in der Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus einen Rekord in der Bundesliga auf. Mit 23 Jahren, 6 Monaten und 29 Tagen ist er bis heute der jüngste Schiedsrichter im deutschen Oberhaus. Im September 2004 stieg er mit 21 Jahren, 7 Monaten, und 25 Tagen bereits zum jüngsten der 2. Bundesliga auf, dieser Rekord wurde 2008 aber gebrochen. Mit 20 Jahren, 5 Monaten, und 17 Tagen war ausgerechnet Kempters Bruder Robert rund ein Jahr jünger bei seinem Debüt. Während diese Rekorde in Zukunft noch von jüngeren Schiedsrichtern gebrochen werden könnten, ist der des ehemaligen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein bis auf weiteres in Stein gemeißelt. Als angeblicher Miterfinder der ...

30.03.2020 17:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Phantomtore in der Bundesliga

Økland erhielt für seine Ehrlichkeit sogar eine Fair-Play-Plakette

Helmer.jpg_1585582784.jpg

In der Bundesligahistorie gab es bis heute vier Phantomtore – also Tore, die vom Schiedsrichter fälschlicherweise anerkannt wurden, obwohl der Ball nicht im Tor war. Das erste Phantomtor „erzielte“ der Dortmunder Reinhold Wosab am 27. März 1965. Im Spiel von Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC gelang der Ball durch das Außennetz ins Tor zum 4:1 für Dortmund. Am Ende gewann der BVB mit 5:1 und das Tor blieb bestehen, auch eine Wiederholung des Spiels gab es nicht. Ebenfalls ohne Folgen blieb das Phantomtor von Leverkusens Stefan Kießling in der Partie am 18. Oktober 2013 gegen 1899 Hoffenheim. Dabei flog ein Kopfball des Stürmers durch ein Loch in der Seite des Netzes und landete zum 2:0 im Tor. Schiedsrichter Dr. Felix...

29.03.2020 16:18 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: Der Torwart darf den Ball nur sechs Sekunden festhalten

Ursprünglich kommt die Bestimmung aus den 1980er-Jahren

Neuer2.jpg_1585493574.jpg

Im Regelwerk des International Football Association Board (IFAB) steht geschrieben, dass es einen indirekten Freistoß gibt, wenn der Torhüter den Ball „mehr als sechs Sekunden lang mit der Hand/dem Arm kontrolliert, bevor er ihn freigibt“: Aber warum hält sich kaum ein Torwart an diese Regel? Das liegt am Ursprung der Regelung. Während der Weltmeisterschaft 1982 durften die Torhüter den Ball zum Teil sehr lang in der Hand behalten und sogar ablegen, nur um ihn danach erneut in die Hand zu nehmen. Das IFAB beschloss in den Jahren darauf, das Spiel zu beschleunigen und legte dafür die Sechs-Sekunden-Regel fest. Ohne feste Zeit, hätte sich vermutlich nichts an der Spielweise geändert. Heute wird den Schiedsrichtern beig...