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18.09.2023 11:01 Uhr | Quelle: dpa

Darmstadt hadert mit Schiedsrichter: Elfmeter & Rot für Maglica „eine Frechheit“

Bei 3:3 gegen Gladbach

Schiedsrichter-Timo-Gerach-1034507173h_1695027894.jpg
Quelle: IMAGO
Schiedsrichter Timo Gerach (r.).

Der Frust von Spielern und Verantwortlichen vom SV Darmstadt 98 über den verspielten ersten Saisonsieg beim wilden 3:3 (3:0) gegen Borussia Mönchengladbach entlud sich in heftiger Kritik an Schiedsrichter Timo Gerach. „Der Elfmeter und die Rote Karte sind definitiv nicht nachvollziehbar. Das ist eine Frechheit“, schimpfte Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch über die umstrittene Entscheidung des Unparteiischen in der Partie zum Abschluss des 4. Spieltages in der Bundesliga am Sonntag.

4. Spieltag: Alle strittigen Szenen im Überblick

Gerach hatte Verteidiger Matej Maglica in der 49. Minute nach Ansicht der TV-Bilder wegen eines Handspiels im eigenen Strafraum des Feldes verwiesen und zudem auf Strafstoß entschieden, den Torwart Marcel Schuhen zwar hielt. Dennoch verspielten die Hessen in Unterzahl noch ihren 3:0-Vorsprung aus der ersten Halbzeit. „Die Rote Karte war aus meiner Sicht eine sehr harte Entscheidung gegen uns“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht. Kapitän Fabian Holland kritisierte: „Ich habe die Szene im TV gesehen. Die Doppelbestrafung ist schwer zu akzeptieren.“

Der Sünder selbst war sich überhaupt keiner Schuld bewusst. „Mir wurde vom Schiedsrichter gesagt, dass ich den Ball aktiv mit der Hand mitgenommen habe. Das habe ich nicht so empfunden und ich finde auch nicht, dass die Bilder es zeigen würden“, sagte Maglica. Für den Referee war die Situation, die dem Spiel eine Wende gab, dagegen eindeutig. „Der Darmstädter hat den Ball mit der Hand mitgenommen, das zeigen die Bilder klar“, meinte Gerach und schob die Begründung für den Platzverweis nach: „Der Regeltext sagt ganz klar: Wenn eine Ballkontrolle des Stürmers vorliegt, dann ist es eine klare Vereitelung einer Torchance und mit Rot zu ahnden. Aus meiner Perspektive war das eine klare Torchance und deshalb mit Rot zu ahnden.“

Der 36 Jahre alte Unparteiische äußerte zugleich Verständnis für die emotionalen Reaktionen der Darmstädter: „Mir ist klar, was für eine Tragweite so eine Entscheidung hat. Aber das ist das Los von uns Schiedsrichtern: Wir müssen auch mal harte und unpopuläre Entscheidungen treffen“. Unterstützung erhielt er von Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner, dem zufolge sei die Entscheidung diskussionswürdig, „aber nicht falsch“.

Der Frust von Spielern und Verantwortlichen vom SV Darmstadt 98 über den verspielten ersten Saisonsieg beim wilden 3:3 (3:0) gegen Borussia Mönchengladbach entlud sich in heftiger Kritik an Schiedsrichter Timo Gerach. „Der Elfmeter und die Rote Karte sind definitiv nicht nachvollziehbar. Das ist eine Frechheit“, schimpfte Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch über die umstrittene Entscheidung des Unparteiischen in der Partie zum Abschluss des 4. Spieltages in der Bundesliga am Sonntag.

4. Spieltag: Alle strittigen Szenen im Überblick

Gerach hatte Verteidiger Matej Maglica in der 49. Minute nach Ansicht der TV-Bilder wegen eines Handspiels im eigenen Strafraum des Feldes verwiesen und zudem auf Strafstoß entschieden, den Torwart Marcel Schuhen zwar hielt. Dennoch verspielten die Hessen in Unterzahl noch ihren 3:0-Vorsprung aus der ersten Halbzeit. „Die Rote Karte war aus meiner Sicht eine sehr harte Entscheidung gegen uns“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht. Kapitän Fabian Holland kritisierte: „Ich habe die Szene im TV gesehen. Die Doppelbestrafung ist schwer zu akzeptieren.“

Der Sünder selbst war sich überhaupt keiner Schuld bewusst. „Mir wurde vom Schiedsrichter gesagt, dass ich den Ball aktiv mit der Hand mitgenommen habe. Das habe ich nicht so empfunden und ich finde auch nicht, dass die Bilder es zeigen würden“, sagte Maglica. Für den Referee war die Situation, die dem Spiel eine Wende gab, dagegen eindeutig. „Der Darmstädter hat den Ball mit der Hand mitgenommen, das zeigen die Bilder klar“, meinte Gerach und schob die Begründung für den Platzverweis nach: „Der Regeltext sagt ganz klar: Wenn eine Ballkontrolle des Stürmers vorliegt, dann ist es eine klare Vereitelung einer Torchance und mit Rot zu ahnden. Aus meiner Perspektive war das eine klare Torchance und deshalb mit Rot zu ahnden.“

Der 36 Jahre alte Unparteiische äußerte zugleich Verständnis für die emotionalen Reaktionen der Darmstädter: „Mir ist klar, was für eine Tragweite so eine Entscheidung hat. Aber das ist das Los von uns Schiedsrichtern: Wir müssen auch mal harte und unpopuläre Entscheidungen treffen“. Unterstützung erhielt er von Schiedsrichter-Lehrwart Lutz Wagner, dem zufolge sei die Entscheidung diskussionswürdig, „aber nicht falsch“.

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Timo Gerach Name : Timo Gerach
Geburtsdatum: 30.11.1986
Ort: Landau-Queichheim

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Timo Gerach
Name : Timo Gerach
Geburtsdatum: 30.11.1986
Ort: Landau-Queichheim

19.09.2023 01:03


jugtu


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 12.09.2021

Aktivität:
Beiträge: 1262

@tammy

Zitat von tammy
War ja klar das trotz einem Fehler der spielentscheident war keine Konsequenzen gezogen werden es wird wieder in Schutz genommen und gerechtfertigt
Ich denke die meisten Menschen die sich auch nur ein bisschen mit Fußball befassen halten diese Entscheidung für quatsch aber hey warum sollte man die regel im sinne des spiels auslegen das wäre ja viel zu einfach und logisch 
Am Ende wird wohl höchstens eine Konsequenz folgen und das ist eine gegen die darmstädter da sie das sagen was alle denken

Gute Zusammenfassung zu dem was die letzten Jahre bei DFB und SR-Wesen läuft.


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18.09.2023 13:46


tammy


VfL Wolfsburg-FanVfL Wolfsburg-Fan


Mitglied seit: 02.03.2022

Aktivität:
Beiträge: 676

War ja klar das trotz einem Fehler der spielentscheident war keine Konsequenzen gezogen werden es wird wieder in Schutz genommen und gerechtfertigt
Ich denke die meisten Menschen die sich auch nur ein bisschen mit Fußball befassen halten diese Entscheidung für quatsch aber hey warum sollte man die regel im sinne des spiels auslegen das wäre ja viel zu einfach und logisch 
Am Ende wird wohl höchstens eine Konsequenz folgen und das ist eine gegen die darmstädter da sie das sagen was alle denken


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