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18.01.2020 18:20 Uhr | Quelle: dpa

DFB-Projektchef Drees: Videobeweis größte Veränderung seit 100 Jahren

Der Ex-Schiri wirbt um Verständnis für Schwierigkeiten

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Quelle: imago images
Jochen Drees sieht im VAR die größte Veränderung im Fußball seit 100 Jahren

Der DFB-Projektleiter Jochen Dress hat Verständnis für die Kritik am Videobeweis, wirbt zugleich aber auch um Verständnis für die Schwierigkeiten. «Der Videoassistent greift erheblich in das Spiel ein, wie wir es als Zuschauer erleben, aber auch wie es Spieler und Trainer erleben», sagte der Experte des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag in der INFO-Sendung «Das Interview» des Hessischen Rundfunks. «Es wäre vermessen zu glauben, dass man so etwas einführt und nach zwei Jahren sagt: Es ist alles toll.»

Der Videobeweis sei die «größte Veränderung im Fußball seit hundert Jahren», meinte er. Der VAR sei eine Entwicklung, die stetig weitergehen werde. Jenen, die behaupteten, der Videobeweis mache «den Fußball kaputt», hält Drees die vielen Veränderungen zum Positiven entgegen.

So sei «heutzutage kaum noch eine Akzeptanz für ein Tor wie das von Maradona damals bei der WM 1986» denkbar. Die «Hand Gottes» sei zwar «eine schöne Geschichte», aber in Zeiten, da Zuschauer wie Trainer mit Smartphone und Tablet ein Hand- oder Foulspiel sofort sehen könnten, sei es «ungerecht», wenn «hinterher der Schiedsrichter an den Pranger gestellt» werde, «weil er als Einziger keine Möglichkeit hat, sich das sofort anzuschauen.»

Sinn und Zweck der VAR sei es, «dass diese gravierenden Fehlentscheidungen künftig unterbleiben», die an jedem Saisonende über die Meisterschaft, Auf- und Abstieg und viel Geld entscheiden könnten.

Der DFB-Projektleiter Jochen Dress hat Verständnis für die Kritik am Videobeweis, wirbt zugleich aber auch um Verständnis für die Schwierigkeiten. «Der Videoassistent greift erheblich in das Spiel ein, wie wir es als Zuschauer erleben, aber auch wie es Spieler und Trainer erleben», sagte der Experte des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag in der INFO-Sendung «Das Interview» des Hessischen Rundfunks. «Es wäre vermessen zu glauben, dass man so etwas einführt und nach zwei Jahren sagt: Es ist alles toll.»

Der Videobeweis sei die «größte Veränderung im Fußball seit hundert Jahren», meinte er. Der VAR sei eine Entwicklung, die stetig weitergehen werde. Jenen, die behaupteten, der Videobeweis mache «den Fußball kaputt», hält Drees die vielen Veränderungen zum Positiven entgegen.

So sei «heutzutage kaum noch eine Akzeptanz für ein Tor wie das von Maradona damals bei der WM 1986» denkbar. Die «Hand Gottes» sei zwar «eine schöne Geschichte», aber in Zeiten, da Zuschauer wie Trainer mit Smartphone und Tablet ein Hand- oder Foulspiel sofort sehen könnten, sei es «ungerecht», wenn «hinterher der Schiedsrichter an den Pranger gestellt» werde, «weil er als Einziger keine Möglichkeit hat, sich das sofort anzuschauen.»

Sinn und Zweck der VAR sei es, «dass diese gravierenden Fehlentscheidungen künftig unterbleiben», die an jedem Saisonende über die Meisterschaft, Auf- und Abstieg und viel Geld entscheiden könnten.

06.04.2020 14:07 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswechslungen im Fußball: Erst seit 1995 sind drei Ersatzspieler erlaubt

Bis 1967 durften verletzte Spieler nicht ersetzt werden

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Die Möglichkeit, Spieler während einer Partie auszuwechseln, gibt es im Fußball noch gar nicht so lange wie man denken könnte. Bis 1967 mussten Mannschaften in Unterzahl weiterspielen, wenn ein Spieler aufgrund einer Verletzung nicht mehr mitmachen konnte. Lediglich in England durfte bereits seit 1965 ein verletzter Akteur pro Partie aus dem Spiel genommen werden. Ab der Saison 1967/ 68 galt diese Regel für alle Verbände und wurde bereits in der darauffolgenden Saison auf zwei Auswechslungen pro Team erhöht. Diese Regel galt bis 1994. Zur Weltmeisterschaft in den USA durfte zusätzlich zu den zwei Spielern ein Torwart ausgewechselt werden. Die heutige Regelung gibt es seit der Saison 1995/ 96. Seitdem dürfen Trainer bis...

04.04.2020 15:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelmythen: In der Bundesliga ist fast jeder Einwurf falsch ausgeführt

Im Amateurfußball geahndet, in der Bundesliga ignoriert

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Jeder Spieler in den unteren Ligen Deutschlands kennt das Gefühl, wenn der Schiedsrichter zum wiederholten Mal einen falschen Einwurf pfeift. Der Gegner bekommt den Ball und die Aufregung ist groß. Nach der Partie wird sich dann mit den Mannschaftskollegen über die Profis in der Bundesliga aufgeregt, die angeblich jeden Einwurf falsch ausführen und nie zurückgepfiffen werden. Aber stimmt das? Laut Regel 15 des DFB-Regelwerks müssen bei einem richtigen Einwurf drei Kriterien erfüllt werden: 1.   Der Spieler muss stehen und das Gesicht in Richtung des Spielfeldes richten 2.   Beide Füße müssen zumindest teilweise den Boden außerhalb des Spielfeldes oder auf der Seitenlinie berühren

02.04.2020 19:23 Uhr | Quelle: WahreTabelle Regelhistorie: Das seltsamste Fußballspiel aller Zeiten

Bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft schoss Barbados ein absichtliches Eigentor

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Im Jahr 1994 kam der FIFA eine Idee, um Gruppenspiele bei Turnieren wie zum Beispiel Weltmeisterschaften spannender zu gestalten: Bei Unentschieden sollte es zweimal 15 Minuten Verlängerung inklusive eines möglichen Golden Goals geben. Das erste Tor in der Verlängerung sollte also zum Sieg führen und noch dazu doppelt zählen. Hätte es nach 30 Minuten immer noch keinen Sieger gegeben, wäre ein Elfmeterschießen entscheidend gewesen. Diese neue Regel sollte bei der Qualifikation zur Karibikmeisterschaft 1994 getestet werden. In einer Gruppe mit Barbados, Grenada und Puerto Rico sollten alle drei Teams je einmal aufeinandertreffen und der Sieger sich für das Turnier in Trinidad und Tobago qualifizieren. Barbados verlor das erste Spi...

31.03.2020 15:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Rekordschiedsrichter: Keiner war bisher jünger als Kempter

Auch Miterfinder der Karten Kreitlein hält einen Rekord in der Bundesliga

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Schiedsrichter Michael Kempter stellte am 26. August 2006 in der Partie VfL Bochum gegen Energie Cottbus einen Rekord in der Bundesliga auf. Mit 23 Jahren, 6 Monaten und 29 Tagen ist er bis heute der jüngste Schiedsrichter im deutschen Oberhaus. Im September 2004 stieg er mit 21 Jahren, 7 Monaten, und 25 Tagen bereits zum jüngsten der 2. Bundesliga auf, dieser Rekord wurde 2008 aber gebrochen. Mit 20 Jahren, 5 Monaten, und 17 Tagen war ausgerechnet Kempters Bruder Robert rund ein Jahr jünger bei seinem Debüt. Während diese Rekorde in Zukunft noch von jüngeren Schiedsrichtern gebrochen werden könnten, ist der des ehemaligen Schiedsrichters Rudolf Kreitlein bis auf weiteres in Stein gemeißelt. Als angeblicher Miterfinder der ...

30.03.2020 17:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle Phantomtore in der Bundesliga

Økland erhielt für seine Ehrlichkeit sogar eine Fair-Play-Plakette

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In der Bundesligahistorie gab es bis heute vier Phantomtore – also Tore, die vom Schiedsrichter fälschlicherweise anerkannt wurden, obwohl der Ball nicht im Tor war. Das erste Phantomtor „erzielte“ der Dortmunder Reinhold Wosab am 27. März 1965. Im Spiel von Borussia Dortmund gegen den Karlsruher SC gelang der Ball durch das Außennetz ins Tor zum 4:1 für Dortmund. Am Ende gewann der BVB mit 5:1 und das Tor blieb bestehen, auch eine Wiederholung des Spiels gab es nicht. Ebenfalls ohne Folgen blieb das Phantomtor von Leverkusens Stefan Kießling in der Partie am 18. Oktober 2013 gegen 1899 Hoffenheim. Dabei flog ein Kopfball des Stürmers durch ein Loch in der Seite des Netzes und landete zum 2:0 im Tor. Schiedsrichter Dr. Felix...