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30.09.2017 20:54 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Gefährliches Spiel beim Traumtor von Frankfurts Haller?

Bundesliga am Samstag: Video-Beweis in Augsburg und Gladbach.

Haller_Sebastien_EFR
Quelle: Imago Sportfoto
Die Entscheidung in Frankfurt: Sebastien Haller (2. v. l.) legt sich gegen Stuttgarts Matthias Zimmermann quer und trifft per Seitfallzieher. Simon Terodde kann nicht mehr eingreifen.

Dramatik pur in den Schlussminuten der Samstagsspiele in der Fußball-Bundesliga! Am siebten Spieltag landete Eintracht Frankfurt durch ein 2:1 (1:0) gegen den VfB Stuttgart den ersten Heimsieg. Borussia Mönchengladbach stellte beim nicht minder dramatischen 2:1 (0:0) gegen Hannover 96 ebenfalls in der Nachspielzeit die Weichen auf den dritten Heimsieg.

Das Kompetenzteam von WahreTabelle verfolgte diese Partie im Borussia-Park für Sie live vor Ort – und machte am Ende des Tages eine strittige Szene aus, die aber nur auf den ersten Blick unklar war. In der Nachspielzeit fiel Gladbachs Mittelfeldspieler Vicenzo Grifo im Strafraum über Salif Sané. Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle) pfiff Elfmeter – und vollzog dann seine persönliche Rückversicherung mit Hilfe des Video-Beweises in der so genannten „Review-Area“ am Spielfeldrand. Die Entscheidung stand und Thorgan Hazard verwandelte den Elfmeter gegen Philipp Tschauner zum 2:1-Siegtreffer für den VfL. „Er trifft mich dann am Schienbein. Ich bin aber froh, dass es den Videoassistenten gibt und der Schiri entscheidet“, schilderte Grifo später die Situation im Sky-Fieldinterview. „Die Schiedsrichter haben es schwer genug mit dem Videobeweis. Es wurden alle Optionen ausgeschöpft. Wenn ich die Bilder sehe, dann kann man den Elfmeter geben. Ich glaube, dass es in Ordnung geht“, wollte 96-Coach André Breitenreiter (43) nach der in vielerlei Hinsicht unglücklichen ersten Saisonpleite für ,,Die Roten“ nicht nachkarten. Die 96er waren mit Verspätung im Borussia-Park angekommen und Martin Harnik hatte kurz vor Spielende aus 1,5 Metern nur die Querlatte getroffen. Kompetenzteam-Mitglied GladbacherFohlen aus dem Borussia-Park: „Habs auf der Video Leinwand vor dem Stadion gesehen. Schwierige Szene. In der ersten Einstellung sah es fast so aus, als hätte Sané den Ball erwischt, aber in der zweiten sah es nicht danach aus. Für mich ein vertretbarer Elfmeter.“

Vertretbar und nach Meinung des mehrfachen Welt-Schiedsrichters Dr. Markus Merk (55, Kaiserslautern) bei Sky „vom Ablauf her korrekt“: Die Reaktion von Referee Marco Fritz (Korb) in der Schlussphase der Begegnung FC Augsburg – Borussia Dortmund (1:2). Die Partie lief bereits wieder in Richtung Dortmunder Tor, Fritz nutzte die nächste Spielunterbrechung, ging in die „Referee Review-Area“ und pfiff dann zum Entsetzen der FCA-Fans mit der Verzögerung von fast einer Minute Elfmeter für den BVB. Ja-Cheol Koo hatte den aufgerückten Lukasz Piszczek am Trikot zu Boden gerungen (77.). Was die Szene allerdings im Sinne von WahreTabelle entschärfte: BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang vergab den Elfmeter mit einem völlig missglückten Lupfer gegen Marwin Hitz. „Das war fast schon hochnäsig, wie er diesen Elfer ausführte“, rügte Weltmeister Lothar Matthäus (56) den Gabuner in einer Live-Schaltung bei Sky. BVB-Mittelfeldspieler Gonzalo Castro wollte diese Kritik anschließend nicht so stehen lassen: „Auba hat es im Pokalfinale auch so gemacht und da hat es geklappt, er hat schon so viele wichtige Tore für uns geschossen, das passiert halt mal.“ Passiert, notiert – aber war es auch eine Unsportlichkeit des BVB-Stürmers? „Das war keinesfalls unsportlich, im Gegenteil! Stark, dass Aubameyang den Ball hier zurückgibt – das nenne ich Fairplay! Weg mit dem Videobeweis!“, sah es Dortmund-Anhänger d0g1am mit Ironie. Unter dem Strich blieben bei diesem Arbeitssieg des Tabellenführers noch weitere Fragezeichen. Schon nach zwei Minuten hätte Fritz nach einem Halten von Sokratis gegen Alfred Finnbogason auf den Elfmeterpunkt zeigen können. „Eigentlich kein Elfer für mich“, schrieb der WahreTabelle-User mit dem reporterfreundlichen Synonym Stesspela Seminasisär, „wenn man allerdings die Szene mit den Elfer in der zweiten Hälfte vergleicht, dann müsste man hier auch Elfer geben. Oder in beiden Fällen halt besser nicht.“

Der Scherenschlag von Frankfurts Rekord-Neuzugang Sebastien Haller (90. + 4) zum alles entscheidenden 2:1 gegen den VfB Stuttgart dürfte es mit Sicherheit in die Kategorie „Tor des Monats“ schaffen. Der Franzose gestand anschließend, „solche Seitfallzieher häufiger zu versuchen.“ Haller bei Sky: „Ich habe nicht groß nachgedacht, sondern einfach draufgehauen, es war kurz vor Spielende und es war perfekt.“ Perfekt ja, aber auch korrekt? FCB2711 sah hier jedenfalls „eine Schablonenszene für gefährliches Spiel, weil man sieht, wie der Stuttgarter zwar zum Ball gehen möchte, aber dann doch den Kopf wegzieht, um nicht vom Frankfurter am Kopf getroffen zu werden.“ Mainz-Fan Nullfünfer: „Hohes Bein ist nun mal hohes Bein. Für mich hätte die Aktion abgepfiffen werden müssen.“

Im Freitagsspiel trennten sich der FC Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen mit 1:1. Leon Goretzka (33.) brachte „die Knappen“ mit einem Freistoßtreffer mit 1:0 in Führung. Aber: War es wirklich ein Foulspiel von Nationalspieler Karim Bellarabi gegen Schalkes Amine Harit, das dem Tor voranging? „Der Schalker stellt sich voll in Bellarabis Laufweg unter Armeinsatz rein“, so Bayer 04-Fan syntex00, „das erste Foul geht von ihm aus, somit eher Freistoß für Leverkusen.“ (cge).

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Das Kompetenzteam von WahreTabelle verfolgte diese Partie im Borussia-Park für Sie live vor Ort – und machte am Ende des Tages eine strittige Szene aus, die aber nur auf den ersten Blick unklar war. In der Nachspielzeit fiel Gladbachs Mittelfeldspieler Vicenzo Grifo im Strafraum über Salif Sané. Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle) pfiff Elfmeter – und vollzog dann seine persönliche Rückversicherung mit Hilfe des Video-Beweises in der so genannten „Review-Area“ am Spielfeldrand. Die Entscheidung stand und Thorgan Hazard verwandelte den Elfmeter gegen Philipp Tschauner zum 2:1-Siegtreffer für den VfL. „Er trifft mich dann am Schienbein. Ich bin aber froh, dass es den Videoassistenten gibt und der Schiri entscheidet“, schilderte Grifo später die Situation im Sky-Fieldinterview. „Die Schiedsrichter haben es schwer genug mit dem Videobeweis. Es wurden alle Optionen ausgeschöpft. Wenn ich die Bilder sehe, dann kann man den Elfmeter geben. Ich glaube, dass es in Ordnung geht“, wollte 96-Coach André Breitenreiter (43) nach der in vielerlei Hinsicht unglücklichen ersten Saisonpleite für ,,Die Roten“ nicht nachkarten. Die 96er waren mit Verspätung im Borussia-Park angekommen und Martin Harnik hatte kurz vor Spielende aus 1,5 Metern nur die Querlatte getroffen. Kompetenzteam-Mitglied GladbacherFohlen aus dem Borussia-Park: „Habs auf der Video Leinwand vor dem Stadion gesehen. Schwierige Szene. In der ersten Einstellung sah es fast so aus, als hätte Sané den Ball erwischt, aber in der zweiten sah es nicht danach aus. Für mich ein vertretbarer Elfmeter.“

Vertretbar und nach Meinung des mehrfachen Welt-Schiedsrichters Dr. Markus Merk (55, Kaiserslautern) bei Sky „vom Ablauf her korrekt“: Die Reaktion von Referee Marco Fritz (Korb) in der Schlussphase der Begegnung FC Augsburg – Borussia Dortmund (1:2). Die Partie lief bereits wieder in Richtung Dortmunder Tor, Fritz nutzte die nächste Spielunterbrechung, ging in die „Referee Review-Area“ und pfiff dann zum Entsetzen der FCA-Fans mit der Verzögerung von fast einer Minute Elfmeter für den BVB. Ja-Cheol Koo hatte den aufgerückten Lukasz Piszczek am Trikot zu Boden gerungen (77.). Was die Szene allerdings im Sinne von WahreTabelle entschärfte: BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang vergab den Elfmeter mit einem völlig missglückten Lupfer gegen Marwin Hitz. „Das war fast schon hochnäsig, wie er diesen Elfer ausführte“, rügte Weltmeister Lothar Matthäus (56) den Gabuner in einer Live-Schaltung bei Sky. BVB-Mittelfeldspieler Gonzalo Castro wollte diese Kritik anschließend nicht so stehen lassen: „Auba hat es im Pokalfinale auch so gemacht und da hat es geklappt, er hat schon so viele wichtige Tore für uns geschossen, das passiert halt mal.“ Passiert, notiert – aber war es auch eine Unsportlichkeit des BVB-Stürmers? „Das war keinesfalls unsportlich, im Gegenteil! Stark, dass Aubameyang den Ball hier zurückgibt – das nenne ich Fairplay! Weg mit dem Videobeweis!“, sah es Dortmund-Anhänger d0g1am mit Ironie. Unter dem Strich blieben bei diesem Arbeitssieg des Tabellenführers noch weitere Fragezeichen. Schon nach zwei Minuten hätte Fritz nach einem Halten von Sokratis gegen Alfred Finnbogason auf den Elfmeterpunkt zeigen können. „Eigentlich kein Elfer für mich“, schrieb der WahreTabelle-User mit dem reporterfreundlichen Synonym Stesspela Seminasisär, „wenn man allerdings die Szene mit den Elfer in der zweiten Hälfte vergleicht, dann müsste man hier auch Elfer geben. Oder in beiden Fällen halt besser nicht.“

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Geburtsdatum: 14.07.1980
Ort: Lebecksmühle
Marco Fritz Name : Marco Fritz
Geburtsdatum: 03.10.1977
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