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11.11.2019 14:38 Uhr | Quelle: WahreTabelle/ dpa

Videobeweis: Wehen legt Protest gegen Spielwertung von Dresden ein

Wahre Tabelle Community ist geteilter Meinung

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Quelle: imago images
Schiri Petersen hat mit der Zurücknahme eines Treffers für Wiesbaden für Diskussion gesorgt

Der SV Wehen Wiesbaden legt Protest beim Deutschen Fußball-Bund gegen die Wertung der 0:1-Niederlage bei Dynamo Dresden ein. Dies bestätigten ein Sprecher des Zweitliga-Aufsteigers und der DFB am Montag. Wehen hatte die Partie am Freitag mit 0:1 verloren - nach einem kuriosen Videobeweis.

Die Wiesbadener waren durch Manuel Schäffler (26.) vermeintlich in Führung gegangen - doch weil der Ball bei einem Dynamo-Angriff zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) den Treffer nach einem Hinweis aus dem Keller in Köln nicht und entschied auf Abstoß für Wiesbaden. Die Gäste hatten sich danach bitterlich beklagt.

Wiesbaden begründet seinen Einspruch damit, dass die Rücknahme des Tores nach Eingriff des Video-Assistenten (VAR) regelwidrig erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe. Der SVWW hat noch Zeit, seinen Einspruch detailliert auszuführen. Das zuständige DFB-Sportgericht werde dann zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden, teilte der Verband mit.

Die Community von Wahre Tabelle hat eine geteilte Meinung  zu der Szene. User „yannick811“ sagt: „Bei „Ball im Aus“ gibt es keinen Vorteil, so ärgerlich und unglücklich es für Wiesbaden auch ist. Alles richtig entschieden hier.“ Dagegen sagt „rolli“: „Wehen ist hier nicht durch eine irreguläre eigene Aktion in Ballbesitz gekommen. Die inkorrekte Spielfortsetzung ist vom VAR nicht zu bewerten - für mich deshalb eine falsche Entscheidung, auch wenn sie formal begründbar sein sollte.“ In der Abstimmung sind bisher 60 Prozent der Nutzer dagegen, dass das Tor zurückgenommen wurde.

+++ Zur Diskussion über die Szene +++

„Ein Fußballspiel wird völlig unnötig zerstört“, hatte Trainer Rüdiger Rehm kritisiert. „Wir haben richtig gute Schiedsrichter, aber die werden kaputt gemacht dadurch, dass immer wieder eingegriffen und von irgendwoher irgendwas gesehen wird, was 25 000 im Stadion nicht gesehen haben.“ Der Schwede Alexander Jeremejeff erzielte in der 41.
Minute das Tor des Tages für Dresden. Dynamo-Trainer Christian Fiel hatte eingeräumt: „Wir müssen dankbar sein, dass der Schiedsrichter so entschieden hat.“

Der SV Wehen Wiesbaden legt Protest beim Deutschen Fußball-Bund gegen die Wertung der 0:1-Niederlage bei Dynamo Dresden ein. Dies bestätigten ein Sprecher des Zweitliga-Aufsteigers und der DFB am Montag. Wehen hatte die Partie am Freitag mit 0:1 verloren - nach einem kuriosen Videobeweis.

Die Wiesbadener waren durch Manuel Schäffler (26.) vermeintlich in Führung gegangen - doch weil der Ball bei einem Dynamo-Angriff zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen (Stuttgart) den Treffer nach einem Hinweis aus dem Keller in Köln nicht und entschied auf Abstoß für Wiesbaden. Die Gäste hatten sich danach bitterlich beklagt.

Wiesbaden begründet seinen Einspruch damit, dass die Rücknahme des Tores nach Eingriff des Video-Assistenten (VAR) regelwidrig erfolgt sei, wobei diese Entscheidung den Ausgang des Spieles mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst habe. Der SVWW hat noch Zeit, seinen Einspruch detailliert auszuführen. Das zuständige DFB-Sportgericht werde dann zu gegebener Zeit über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden, teilte der Verband mit.

Die Community von Wahre Tabelle hat eine geteilte Meinung  zu der Szene. User „yannick811“ sagt: „Bei „Ball im Aus“ gibt es keinen Vorteil, so ärgerlich und unglücklich es für Wiesbaden auch ist. Alles richtig entschieden hier.“ Dagegen sagt „rolli“: „Wehen ist hier nicht durch eine irreguläre eigene Aktion in Ballbesitz gekommen. Die inkorrekte Spielfortsetzung ist vom VAR nicht zu bewerten - für mich deshalb eine falsche Entscheidung, auch wenn sie formal begründbar sein sollte.“ In der Abstimmung sind bisher 60 Prozent der Nutzer dagegen, dass das Tor zurückgenommen wurde.

+++ Zur Diskussion über die Szene +++

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