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12.11.2019 15:27 Uhr | Quelle: WahreTabelle

1. Liga bei Wahre Tabelle: Schalke siegt nachträglich gegen Düsseldorf

18 strittige Szenen am 11. Spieltag sind neuer Rekord

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Quelle: imago images
Der Zweikampf zwischen Adams und Uth sorgte im Forum für Diskussionen. Am Ende stand ein Elfmeter und damit der Sieg für Schalke in der Wahren Tabelle

Am 11. Spieltag der Bundesliga gab es bei Wahre Tabelle einen neuen Rekord. Insgesamt 18 Korrekturen verteilt auf alle neun Spiele hat es bisher noch nie gegeben. Am Ende korrigierte das Kompetenzteam acht Szenen – drei der Korrekturen betrafen lediglich Platzverweise und hatten damit keinen Einfluss auf das Endergebnis.

Die einzige Korrektur, die auch die Punkteverteilung betraf, gab es bei der Partie Schalke 04 – Fortuna Düsseldorf (3:3). In der 77. Minute kam es beim Stand von 2:2 im Düsseldorfer Strafraum zum Zweikampf zwischen Schalkes Mark Uth und Fortunas Kasim Adams. Dabei war der Innenverteidiger der Gäste im Ballbesitz, wurde von hinten von Uth bedrängt und kam schließlich nach einem Tritt in den Boden zu Fall, während er im Fallen den Ball mit der Hand zur Seite spielte. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied auf Stürmerfoul und gab Freistoß für Düsseldorf. Die Community von Wahre Tabelle konnte allerdings kein Foul von Uth erkennen und plädierte daher auf Handelfmeter für Schalke. User „marv“ sagt: „Für mich kein Foul von Uth und es sieht so aus, als ob der Ball vom Düsseldorfer bewusst mit der Hand ‚weggewischt‘ wird.“ Das Kompetenzteam war der gleichen Meinung und entschied mit 8:5 Stimmen auf Strafstoß. Damit siegt Schalke bei Wahre Tabelle mit 4:3 gegen Düsseldorf.

+++ Zur Diskussion um das Handspiel von Adams +++

Gleich drei Korrekturen gab es in der Partie Hertha BSC – RB Leipzig (2:4). Schiedsrichter Sören Storks und der Video Assistant Referee (VAR) trafen hier die wohl eindeutigste Fehlentscheidung des Spieltags. In der 72. Minute bekam Herthas Niklas Stark im Leipziger Strafraum nach einer Flanke den Arm von Konrad Laimer ins Gesicht. Nach dem Zusammenprall blutete der Herthaner und bekam nach dem Spiel die Diagnose Nasenbeinbruch. Zu allem Überfluss bekam Laimer auch noch den Ball an den ausgestreckten Arm in dem Gesicht von Stark. Referee und VAR entschieden aber nicht auf Foul des Leipzigers. Eine andere Meinung hatte die WT-Community. „Wenn der Arm so weit draußen ist und man damit den Gegner trifft, hat man wenige Argumente“, sagt „Harrygator“. Das Kompetenzteam war derselben Meinung und Stimmte mit 15:0 pro Strafstoß. Da auch Leipzig nach einem Foul von Herthas Vladimir Darida an Timo Werner in der 23. Minute vom Kompetenzteam einen Elfmeter zugesprochen bekam, ändert sich das Ergebnis bei Wahre Tabelle auf 5:3 für Leipzig. Die dritte Korrektur betraf Leipzigs Stefan Ilsanker, der nach 50 Minuten wegen eines taktischen Fouls an der Mittellinie die Gelb-rote Karte hätte bekommen müssen.

+++ Das Foul von Laimer in der Diskussion +++

Weiter Korrekturen ereigneten sich bei der Partie VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen (0:2). Beiden Teams wurde nachträglich ein Elfmeter zugesprochen. Zunächst den Gästen nach einem Foul von Wolfsburgs Robin Knoche an Kai Havertz in der 32. Minute. Besonders bemerkenswert: Sowohl die Community als auch das Kompetenzteam entschieden einstimmig (100% und 15:0 Stimmen) auf Elfmeter. Nach 38 Minuten hätte es dann auch für den VfL einen Elfmeter geben müssen, da Leverkusens Wendell William im Strafraum foulte. Damit endete die Partie bei Wahre Tabelle mit 3:1 für Leverkusen.

Bei den Spielen Mainz 05 – Union Berlin (2:3) und SC Freiburg – Eintracht Frankfurt (1:0) gab es lediglich zwei nachträgliche Platzverweise. In Mainz hätte Unions Robert Andrich in der 5. Minute mit Rot vom Platz fliegen müssen, nachdem er Adam Szalai mit offener Sohle traf und dafür von Schiedsrichter Harm Osmers nur Gelb bekam. Ähnliches galt für Frankfurts David Abraham in Freiburg. Nach einem Foul an Lucas Höler trat Abraham nach dem Fuß von Höler, verfehlte diesen allerdings. Referee Dr. Felix Brych nahm das aber nicht wahr und verwarnte den Frankfurter nur für das Foulspiel. (yk)

+++ Die Wahre Tabelle nach dem 11. Spieltag +++

Am 11. Spieltag der Bundesliga gab es bei Wahre Tabelle einen neuen Rekord. Insgesamt 18 Korrekturen verteilt auf alle neun Spiele hat es bisher noch nie gegeben. Am Ende korrigierte das Kompetenzteam acht Szenen – drei der Korrekturen betrafen lediglich Platzverweise und hatten damit keinen Einfluss auf das Endergebnis.

Die einzige Korrektur, die auch die Punkteverteilung betraf, gab es bei der Partie Schalke 04 – Fortuna Düsseldorf (3:3). In der 77. Minute kam es beim Stand von 2:2 im Düsseldorfer Strafraum zum Zweikampf zwischen Schalkes Mark Uth und Fortunas Kasim Adams. Dabei war der Innenverteidiger der Gäste im Ballbesitz, wurde von hinten von Uth bedrängt und kam schließlich nach einem Tritt in den Boden zu Fall, während er im Fallen den Ball mit der Hand zur Seite spielte. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied auf Stürmerfoul und gab Freistoß für Düsseldorf. Die Community von Wahre Tabelle konnte allerdings kein Foul von Uth erkennen und plädierte daher auf Handelfmeter für Schalke. User „marv“ sagt: „Für mich kein Foul von Uth und es sieht so aus, als ob der Ball vom Düsseldorfer bewusst mit der Hand ‚weggewischt‘ wird.“ Das Kompetenzteam war der gleichen Meinung und entschied mit 8:5 Stimmen auf Strafstoß. Damit siegt Schalke bei Wahre Tabelle mit 4:3 gegen Düsseldorf.

+++ Zur Diskussion um das Handspiel von Adams +++

Gleich drei Korrekturen gab es in der Partie Hertha BSC – RB Leipzig (2:4). Schiedsrichter Sören Storks und der Video Assistant Referee (VAR) trafen hier die wohl eindeutigste Fehlentscheidung des Spieltags. In der 72. Minute bekam Herthas Niklas Stark im Leipziger Strafraum nach einer Flanke den Arm von Konrad Laimer ins Gesicht. Nach dem Zusammenprall blutete der Herthaner und bekam nach dem Spiel die Diagnose Nasenbeinbruch. Zu allem Überfluss bekam Laimer auch noch den Ball an den ausgestreckten Arm in dem Gesicht von Stark. Referee und VAR entschieden aber nicht auf Foul des Leipzigers. Eine andere Meinung hatte die WT-Community. „Wenn der Arm so weit draußen ist und man damit den Gegner trifft, hat man wenige Argumente“, sagt „Harrygator“. Das Kompetenzteam war derselben Meinung und Stimmte mit 15:0 pro Strafstoß. Da auch Leipzig nach einem Foul von Herthas Vladimir Darida an Timo Werner in der 23. Minute vom Kompetenzteam einen Elfmeter zugesprochen bekam, ändert sich das Ergebnis bei Wahre Tabelle auf 5:3 für Leipzig. Die dritte Korrektur betraf Leipzigs Stefan Ilsanker, der nach 50 Minuten wegen eines taktischen Fouls an der Mittellinie die Gelb-rote Karte hätte bekommen müssen.

+++ Das Foul von Laimer in der Diskussion +++

Weiter Korrekturen ereigneten sich bei der Partie VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen (0:2). Beiden Teams wurde nachträglich ein Elfmeter zugesprochen. Zunächst den Gästen nach einem Foul von Wolfsburgs Robin Knoche an Kai Havertz in der 32. Minute. Besonders bemerkenswert: Sowohl die Community als auch das Kompetenzteam entschieden einstimmig (100% und 15:0 Stimmen) auf Elfmeter. Nach 38 Minuten hätte es dann auch für den VfL einen Elfmeter geben müssen, da Leverkusens Wendell William im Strafraum foulte. Damit endete die Partie bei Wahre Tabelle mit 3:1 für Leverkusen.

Bei den Spielen Mainz 05 – Union Berlin (2:3) und SC Freiburg – Eintracht Frankfurt (1:0) gab es lediglich zwei nachträgliche Platzverweise. In Mainz hätte Unions Robert Andrich in der 5. Minute mit Rot vom Platz fliegen müssen, nachdem er Adam Szalai mit offener Sohle traf und dafür von Schiedsrichter Harm Osmers nur Gelb bekam. Ähnliches galt für Frankfurts David Abraham in Freiburg. Nach einem Foul an Lucas Höler trat Abraham nach dem Fuß von Höler, verfehlte diesen allerdings. Referee Dr. Felix Brych nahm das aber nicht wahr und verwarnte den Frankfurter nur für das Foulspiel. (yk)

+++ Die Wahre Tabelle nach dem 11. Spieltag +++

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München
Manuel Gräfe Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Robert Hartmann Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Harm Osmers Name : Harm Osmers
Geburtsdatum: 28.01.1985
Ort: Hannover
Sören Storks Name : Sören Storks
Geburtsdatum: 09.11.1988
Ort: Velen

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych
Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München
Manuel Gräfe
Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Robert Hartmann
Name : Robert Hartmann
Geburtsdatum: 08.09.1979
Ort: Wangen
Harm Osmers
Name : Harm Osmers
Geburtsdatum: 28.01.1985
Ort: Hannover
Sören Storks
Name : Sören Storks
Geburtsdatum: 09.11.1988
Ort: Velen

25.01.2020 18:20 Uhr | Quelle: dpa Regelhüter: Kommunikation bei Videobeweis transparenter machen

Öffentliche Kommunikation der Schiedsrichter wie im Rugby?

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Die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) prüfen mehr Transparenz für Zuschauer bei Entscheidungen durch den Videobeweis. «Vielleicht könnte einmal eine Option sein, dass die Entscheidungsfindung zwischen Videoschiedsrichtern und Schiris auf dem Platz öffentlich zugänglich wird», sagte Ifab-Geschäftsführer Lukas Brud in einem Interview des Magazins «11Freunde», das auch der «Tagesspiegel» (Freitag) veröffentlichte. Bei der nächsten Sitzung des Gremiums am 29. Februar in Belfast gehe es unter anderem um die Kommunikation beim Videobeweis. Weitere Themen sind der Umgang mit Kopfverletzungen und das Verhalten von Spielern gegenüber den Unparteiischen. ...

24.01.2020 16:33 Uhr | Quelle: dpa Schiri-Leiter Sippel: «Sehr zufrieden» mit erstem Rückrunden-Spieltag

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Ex-Referee Peter Sippel hat für den Deutschen Fußball-Bund ein positives Fazit für den ersten Spieltag der Bundesliga-Rückrunde gezogen. «Wir sind sehr zufrieden damit, wie entschieden unsere Elite-Schiedsrichter am vergangenen Bundesliga-Spieltag gegen Unsportlichkeiten vorgegangen sind. Sie haben so gehandelt, wie wir es im Trainingslager in Portugal gemeinsam beschlossen haben», sagte Sippel, der beim DFB Leiter für Training und Qualifizierung der Schiedsrichter ist. Die Referees sind angehalten, in der Rückrunde einige Vergehen der Spieler konsequent mit Gelben Karten zu ahnden. Dazu zählen unter anderem das Fordern von Gelben Karten, höhnische und respektlos...

23.01.2020 14:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Durchgegriffen

Warum das härtere Durchgreifen gegen Unsportlichkeiten sinnvoll ist

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Die Schiedsrichter haben sich für das Jahr 2020 einiges vorgenommen: Sie wollen Unsportlichkeiten stärker ahnden. Denn die Bundesliga steht im Rampenlicht der Medien und strahlt in ihrer Wirkkraft massiv auf die Amateurligen aus. Indem die Unsportlichkeiten im Profibereich streng geahndet werden und infolgedessen zurückgehen, sinken sie auch im Amateurbereich und der Respekt vor den Schiedsrichtern steigt dort – so ist zumindest der Plan. Ob man damit Gewaltexzesse ganz verhindern kann, lässt sich sicherlich gut bezweifeln, aber jeder verhinderte Ausbruch ist ein Gewinn. Schon vor diesem Hintergrund ist der Plan ein guter. Positiver Nebeneffekt: Je weniger Unsportlichkeiten es gibt, umso attraktiver wird das Spiel. Man kann getrost davon ausge...

22.01.2020 20:07 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter-Chef Fröhlich will mehr Transparenz beim Videobeweis

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Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat trotz der anhaltenden Kritik am Videobeweis eine positive Zwischenbilanz gezogen. So seien in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga bisher 53 Fehlentscheidungen verhindert worden. Verbesserungswürdig sei die Dauer der Unterbrechung von durchschnittlich 79 Sekunden und die hohe Zahl der Interventionen vor allem in der 2. Liga (10), ohne dass die finale Entscheidung falsch war. «Natürlich wollen wir diese Zahlen drücken. Aber alle erwarten, dass gewissenhaft überprüft wird», sagte Fröhlich am Dienstag bei einem Termin im Dortmunder Fußball-Museum. Zudem sprach er sich für mehr Transparenz bei dem Thema aus. Vor allem die Stadionbesucher sollen seiner Meinung na...

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Nach Meinung des deutschen Fußball- Spitzenschiedsrichters Manuel Gräfe wird bei den Ansetzungen «zu oft immer noch nach Politischem, Regionalem oder Persönlichem» entschieden. «Es geht immer noch zu wenig nach Leistung», kritisierte der 46 Jahre alte Berliner in einem Interview des Fachmagazins «Kicker». «Dieses Anreiz-Prinzip, dass sich Leistung positiv und negativ auch in der Anzahl der Ansetzungen bemerkbar macht, greift leider immer noch nicht», urteilte Gräfe. Allerdings habe sich die Situation seit 2016 durchaus verbessert, als Lutz Michael Fröhlich Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter wurde. «Es wird jetzt anders geführt als zu Zeiten von Hellmut Krug und Herbert Fandel&...