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14.01.2018 00:38 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Bundesliga-Rückrundenstart: Gelb-Rot für Leipzigs Keita?

18. Spieltag: Diskussion bei 96-Aufholjagd - Gomez bei Comeback im Fokus.

Stambouli_Benjamin_Keita_Naby_RBLS04
Quelle: Imago Sportfoto
Naby Keita leistete sich in der Partie gegen Schalke einige Fouls... musste der Leipziger nach dieser Aktion gegen Benjamin Stambouli (l.) Gelb-Rot sehen?

Die Fußball-Bundesliga meldet sich aus der kürzesten Winterpause seit 44 Jahren zurück – und Vizemeister RB Leipzig präsentierte sich beim 3:1 (1:0)-Erfolg im Samstagabendspiel gegen den FC Schalke 04 in altbekannter Spiellaune. Die Sachsen fügten dem Tabellenzweiten aus dem Ruhrgebiet die erste Niederlage seit dem 23. September 2017 – 0:2 bei 1899 Hoffenheim – zu und sprangen mit dem Sieg selbst vorübergehend auf Rang zwei.

Einen klugen Schachzug unternahm RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (50) in dieser Partie. Er nahm den vor dem Platzverweis stehenden Mittelfeld-Motor und Torschützen zum 1:0 (41.), Naby Keita, in der 67. Minute für Yussuf Poulsen vom Platz. Gut so, denn der Mittelfeldspieler aus Guinea, der möglicherweise noch im Januar, spätestens aber im Sommer zum FC Liverpool wechseln wird, hatte sich im Spiel fünf Fouls geleistet und von Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) zu Recht die fünfte Gelbe Karte gesehen. Keita ist damit am kommenden Samstag beim SC Freiburg gesperrt. Ob er unter der Woche vorzeitig in die Premier League wechseln und ob die Partie gegen S04 damit sein letzter Auftritt für RBL war, bleibt spekulativ. „Eine gelb-rote Karte für Naby Keita wäre trotz allem unangebracht gewesen“, verteidigte Weltmeister Lothar Matthäus in seiner Analyse bei Sky nach dem Spiel den haarscharf am Platzverweis vorbeigeschrammten Leipziger. Insbesondere eine Szene aus der 60. Minute, als Keita gegen Schalkes Benjamin Stambouli zu Werke ging, erhitzte bei der Fußball-Community WahreTabelle am Samstagabend die Gemüter. „Unstrittig meiner Meinung nach, obs wirklich was geändert hätte, wage ich zu bezweifeln“, so Schalke-Fan pythonQQ, „wir waren heute nicht gut genug.“ Ex-Schalke-Profi Christoph Metzelder bei Sky: „Leipzig hat das Spiel zwischen der 60. und der 70. Minute gedreht. Die Auswechslung Keitas war entscheidend.“

Auch Aufsteiger Hannover 96 landete am Samstag mit der 3:2 (2:2)-Aufholjagd gegen den 1. FSV Mainz 05 einen ersten Paukenschlag. Die Niedersachsen drehten die Partie in der HDI Arena durch einen Dreierpack von Niclas Füllkrug (24) in der 33., 38. und 75. Minute noch um. Füllkrug wurde mit acht Treffern neuer Top-Torschütze bei den Hannoveranern. Allerdings hätte der erste Treffer für die „Roten“ nicht zählen dürfen. Eckballschütze Pirmin Schwegler hatte die Kugel nicht auf die Eckballmarkierung gelegt. „Dieses Tor wäre dann irregulär“, befand der mehrfache Welt-Schiedsrichter Dr. Markus Merk (Kaiserslautern) in einer Live-Schaltung bei Sky. LeonardSGE, Fan von Eintracht Frankfurt: „Bestätigt! Der Eckball hätte wiederholt werden müssen, ein irregulärer Treffer.“ Glück hatten die Gastgeber wohl auch vor dem 3:2-Siegtreffer. Lag hier eine Abseitsposition des Torschützen Füllkrug vor? „Schwer zu sehen“, so Mainz-Fan Alsodoch, „der rechte Fuß des 96ers scheint im Abseits zu stehen.“ Terminamtor, ebenfalls Anhänger der gebeutelten Mainzer: „War aus dem Spiel heraus noch deutlicher zu sehen.“

Das dritte, ganz dicke Ausrufezeichen setzte Rückkehrer Mario Gomez (32) beim VfB Stuttgart. Der Nationalspieler, in der Winterpause vom VfL Wolfsburg zu den Schwaben heimgekehrt, war in der 78. Minute der Partie gegen Hertha BSC am entscheidenden 1:0 beteiligt. Seinen Ball lenkte Niklas Stark nach einem grenzwertigen Zweikampf mit Gomez im Berliner Strafraum ins eigene Tor – und beendete damit eine Misere der Stuttgarter von 504 Minuten ohne Treffer. (cge).

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Einen klugen Schachzug unternahm RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (50) in dieser Partie. Er nahm den vor dem Platzverweis stehenden Mittelfeld-Motor und Torschützen zum 1:0 (41.), Naby Keita, in der 67. Minute für Yussuf Poulsen vom Platz. Gut so, denn der Mittelfeldspieler aus Guinea, der möglicherweise noch im Januar, spätestens aber im Sommer zum FC Liverpool wechseln wird, hatte sich im Spiel fünf Fouls geleistet und von Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) zu Recht die fünfte Gelbe Karte gesehen. Keita ist damit am kommenden Samstag beim SC Freiburg gesperrt. Ob er unter der Woche vorzeitig in die Premier League wechseln und ob die Partie gegen S04 damit sein letzter Auftritt für RBL war, bleibt spekulativ. „Eine gelb-rote Karte für Naby Keita wäre trotz allem unangebracht gewesen“, verteidigte Weltmeister Lothar Matthäus in seiner Analyse bei Sky nach dem Spiel den haarscharf am Platzverweis vorbeigeschrammten Leipziger. Insbesondere eine Szene aus der 60. Minute, als Keita gegen Schalkes Benjamin Stambouli zu Werke ging, erhitzte bei der Fußball-Community WahreTabelle am Samstagabend die Gemüter. „Unstrittig meiner Meinung nach, obs wirklich was geändert hätte, wage ich zu bezweifeln“, so Schalke-Fan pythonQQ, „wir waren heute nicht gut genug.“ Ex-Schalke-Profi Christoph Metzelder bei Sky: „Leipzig hat das Spiel zwischen der 60. und der 70. Minute gedreht. Die Auswechslung Keitas war entscheidend.“

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