Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
06.04.2018 13:41 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle

DFB-Gericht annulliert Platzverweis des Freiburgers Petersen

Bundesliga:  Kehrtwende - SC-Stürmer darf gegen Wolfsburg spielen.

 

Petersen_Nils
Quelle: GettyImages
Petersen ist wieder Spielberechtigt

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Platzverweis gegen Nils Petersen annulliert und der Berufung des Freiburger Stürmers stattgegeben. Wie der DFB am Freitag mitteilte, hat das Bundesgericht die erste Gelbe Karte gegen den Angreifer in der 64. Minute des Bundesligaspiels am vergangenen Samstag beim FC Schalke 04 (0:2) für unwirksam erklärt und damit gleichzeitig die darauf mitbegründete Gelb-Rote Karte (67. Minute) aufgehoben. Petersen ist nun im Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg spielberechtigt.

 

«Die erste Gelbe Karte gegen Nils Petersen in der 64. Minute wurde nicht ordnungsgemäß erteilt. Daher hat sie mangels Kundgabe auch keine Wirkung erlangt», erklärte Achim Späth, der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts. «Die Gelbe Karte wurde in seinem Rücken gezeigt.» Es sei nach Ansicht des Bundesgerichts unstrittig, dass der Schiedsrichter den Spieler ordnungsgemäß verwarnen wollte, Nils Petersen dies aber nicht wahrgenommen habe. «Damit wurde die Gelbe Karte nicht rechtswirksam. Eine solche ,stille Verwarnung' kann keine Grundlage für einen späteren Platzverweis sein», sagte Späth.

 

Noch kein Urteil ist im Verfahren des DFB-Kontrollausschusses gegen den Freiburger Trainer Christian Streich gefällt worden. Der Chefcoach hatte sich bei dem Platzverweis für Petersen derart aufgeregt, dass er nur mit Mühe von seinen Assistenten zurückgehalten werden konnte und auf die Tribüne verbannt wurde.

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Platzverweis gegen Nils Petersen annulliert und der Berufung des Freiburger Stürmers stattgegeben. Wie der DFB am Freitag mitteilte, hat das Bundesgericht die erste Gelbe Karte gegen den Angreifer in der 64. Minute des Bundesligaspiels am vergangenen Samstag beim FC Schalke 04 (0:2) für unwirksam erklärt und damit gleichzeitig die darauf mitbegründete Gelb-Rote Karte (67. Minute) aufgehoben. Petersen ist nun im Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg spielberechtigt.

 

«Die erste Gelbe Karte gegen Nils Petersen in der 64. Minute wurde nicht ordnungsgemäß erteilt. Daher hat sie mangels Kundgabe auch keine Wirkung erlangt», erklärte Achim Späth, der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts. «Die Gelbe Karte wurde in seinem Rücken gezeigt.» Es sei nach Ansicht des Bundesgerichts unstrittig, dass der Schiedsrichter den Spieler ordnungsgemäß verwarnen wollte, Nils Petersen dies aber nicht wahrgenommen habe. «Damit wurde die Gelbe Karte nicht rechtswirksam. Eine solche ,stille Verwarnung' kann keine Grundlage für einen späteren Platzverweis sein», sagte Späth.

 

Noch kein Urteil ist im Verfahren des DFB-Kontrollausschusses gegen den Freiburger Trainer Christian Streich gefällt worden. Der Chefcoach hatte sich bei dem Platzverweis für Petersen derart aufgeregt, dass er nur mit Mühe von seinen Assistenten zurückgehalten werden konnte und auf die Tribüne verbannt wurde.

Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Tobias Stieler Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Tobias Stieler
Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

26.04.2018 13:20


SCF-Dani


SC Freiburg-FanSC Freiburg-Fan


Mitglied seit: 31.08.2015

Aktivität:
Beiträge: 7521

Stieler wurde bis Saisonende gesperrt


Sei neutral! Gehe den ersten Schritt für eine fairere, objektivere WahreTabelle-Community und stimme nicht bei strittigen Szenen deines Vereins mit!


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


24.04.2018 18:01


erfolgsfan
erfolgsfan

1899 Hoffenheim-Fan1899 Hoffenheim-Fan

erfolgsfan
Mitglied seit: 10.12.2010

Aktivität:
Beiträge: 3515

@SCF-Dani

Zitat von SCF-Dani
„Tobias Stieler hat den Ausdruck in der Verhandlung nicht genannt, weil dieser nicht relevant war für die Gelb-Rote Karte, die er Nils Petersen gezeigt hat. Der Spieler hat das gesagt, als er sich abgewendet hat“, sagte Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichterchef des DFB, zu WELT.



Er ergänzte: „Es ist definitiv besser, in einer Verhandlung zu sagen, was man weiß. Ob das eine Relevanz hat, spielt keine Rolle. Wir haben mit Tobias Stieler inzwischen ausführlich gesprochen. Er hat auch eine Stellungnahme verfasst. In der Stellungnahme ist jede Menge Einsicht vorhanden, dass er da einen Fehler gemacht hat.“
Das klingt mir eher nach meiner Theorie: Stieler hätte Petersen eigentlich mit blank rot vom Platz stellen müssen.


Zitat von wölfin: "Unsere offizielle Beschreibung lautet übrigens "Bier, High Heels und Herr Gründel""


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


24.04.2018 17:31


SCF-Dani


SC Freiburg-FanSC Freiburg-Fan


Mitglied seit: 31.08.2015

Aktivität:
Beiträge: 7521

„Tobias Stieler hat den Ausdruck in der Verhandlung nicht genannt, weil dieser nicht relevant war für die Gelb-Rote Karte, die er Nils Petersen gezeigt hat. Der Spieler hat das gesagt, als er sich abgewendet hat“, sagte Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichterchef des DFB, zu WELT.

Er ergänzte: „Es ist definitiv besser, in einer Verhandlung zu sagen, was man weiß. Ob das eine Relevanz hat, spielt keine Rolle. Wir haben mit Tobias Stieler inzwischen ausführlich gesprochen. Er hat auch eine Stellungnahme verfasst. In der Stellungnahme ist jede Menge Einsicht vorhanden, dass er da einen Fehler gemacht hat.“



Sei neutral! Gehe den ersten Schritt für eine fairere, objektivere WahreTabelle-Community und stimme nicht bei strittigen Szenen deines Vereins mit!


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


23.02.2020 15:11 Uhr | Quelle: dpa «Mecker-Gelb»: Amateur-Referees befürworten konsequentes Handeln

76 Prozent sind in einer Abstimmung für härteres Durchgreifen

Gelb.jpg_1582467675.jpg

Das konsequente Vorgehen der Unparteiischen in der Bundesliga gegen Unsportlichkeiten wird von den Schiedsrichter der Amateurligen unterstützt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Fußball-Bundes auf dem Amateurportal «fussball.de». Laut einer Mitteilung des DFB am Freitag befürworteten 76 Prozent der Schiedsrichter, die an der Umfrage teilnahmen, das Durchgreifen im Rahmen bestehender Regeln. «Die Schiedsrichter in den Kreis- und Bezirksligen unterstützen mehrheitlich den neuen Kurs, nämlich dass Unsportlichkeiten gegenüber dem Spiel, dem Gegner und dem Schiedsrichter, wie zum Beispiel heftiges Meckern und gestenreiches Reklamieren, konsequent sanktioniert werden», sagte DFB-Vizepräsident Ronny Z...

21.02.2020 12:02 Uhr | Quelle: dpa Ifab-Geschäftsführer Brud: «Im Zweifel für den Angreifer!»

Keine Veränderungen bei der Abseitsregel geplant

E3E7C2C0-1426-4287-9A4A-9F994E1E438A_1582283106.jpeg

Der Fußball-Weltverband FIFA wird an der aktuell gültigen Abseitsregel festhalten. An der Bewertung der Wiederholungen durch den Video-Assistenten soll aber gearbeitet werden. «Auch wenn es nur um einen Zentimeter Abseits geht, dann ist es eben Abseits», sagte Lukas Brud, Geschäftsführer des regelgebenden International Football Association Boards, dem «11Freunde»-Magazin. «Daran wird sich auch entgegen mancher Berichte nichts ändern.» Wenn der Schiedsrichter aber «nach weiteren Bildern suchen muss, wenn Zeit dafür geopfert wird, die Linie noch mal anders anzulegen, dann liegt wohl keine klare Fehlentscheidung vor», sagte Brud mit Blick auf den Ablauf beim Videobeweis. «Wenn i...

20.02.2020 11:30 Uhr | Quelle: dpa Ex-Trainer Wenger mit Vorschlag für Änderung der Abseitsregel

Denkanstöße für «potenzielle Verbesserungen der Abseitsregel»

0F0954F5-7B33-48BA-8D77-B6462B7F3755_1582195007.jpeg

Ex-Trainer Arsene Wenger hat in seiner neuen Funktion beim Fußball-Weltverband FIFA eine Änderung der Abseitsregel angeregt. Demzufolge solle sich ein Spieler nicht im Abseits befinden, solange sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Bislang steht ein Spieler im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner. «Das würde es klären und man hätte nicht länger Millimeter-Entscheidungen, wenn nur ein Bruchteil eines Angreifers vor der Verteidigungslinie ist», sagte Wenger der englischen Zeitung «The Sun». Am Mittwochabend stellte der 70 Jahre alte Franzose in einer F...

19.02.2020 18:52 Uhr | Quelle: dpa 2. Liga: Nürnberg siegt bei Wahre Tabelle – Unentschieden für Kiel

„Eine Freistoßsituation, wie man sie 20-mal pro Wochenende sieht“

3E70AE1B-CE18-43A2-906B-1ABF3261D587_1582135261.jpeg

Am 22. Spieltag der 2. Bundesliga hätte der 1. FC Nürnbergeigentlich einen Sieg gegen den 1. FC Heidenheim gefeiert (2:2). Holstein Kiel muss bei Wahre Tabelle dagegen mit einem Unentschieden bei Erzgebirge Aue leben (1:2).  Nürnbergs Michael Frey erzielte in der 71. Minute das vermeintliche 3:1 für den Club. Schiedsrichter Timo Gerachnahm den Treffer mit Hilfe des Videoassistenten wieder zurück. Wahre Tabelle-Nutzer „xxandl“ schrieb: „Eine Freistoßsituation, wie man sie 20-mal pro Wochenende sieht. Warum ausgerechnet hier das Tor zurückgenommen wird, lässt sich für mich nicht beantworten.“ Die Community stimmte mit 100 Prozent für ein ...

18.02.2020 20:03 Uhr | Quelle: dpa 1. Liga: Unentschieden für Leverkusen und Wolfsburg in der Wahren Tabelle

Drei Korrekturen am 22. Spieltag

E336ACF7-4C7B-4690-A8D0-EB113841D6E9_1582053038.jpeg

  Der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen müssen sich am 22. Spieltag mit einem Unentschieden begnügen. Auch RB Leipzig profitierte beim 3:0-Erfolg gegen Werder Bremen von einer Fehlentscheidung. Die „Wölfe“ konnten gegen die TSG Hoffenheim einen 3:2-Sieg feiern, erhielten in der 49. Minute aber mit Hilfe des Videoassistenten von Schiedsrichter Sören Storks einen ungerechtfertigten Elfmeter. Kevin Mbabu kam nach einer Grätsche von Hoffenheims Benjamin Hübner zu Fall. In der Zeitlupe war allerdings zu erkennen, dass Mbabu bereits zuvor zu fallen begann. Wahre Tabelle-User „mazah“ schrieb: „Natürlich...