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08.07.2019 15:17 Uhr | Quelle: WahreTabelle/ dpa

Gabriel Jesus: Assist, Tor, Platzverweis

Im Finale der Copa América wird Jesus erst zum Helden und fliegt dann vom Platz

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Quelle: imago images
Gabriel Jesus reagiert fassungslos über die Rote Karte.

Brasilien gewinnt zum neunten Mal die Copa América – In einem spannenden Finale konnte sich der Gastgeber mit 3:1 gegen Peru durchsetzen. Die Treffer für Brasilien erzielten Everton (15.), Gabriel Jesus (45.+3) und Richarlison (90.) per Strafstoß, Paolo Guerrero konnte in der 44. Minute vom Punkt zwischenzeitlich ausgleichen.

Bester Mann auf dem Platz war bis zur 70. Minute Gabriel Jesus. In der ersten Halbzeit glänzte der Stürmer von Manchester City mit einer Vorlage und einem Tor. Dann springt der Brasilianer im Kopfballduell leicht in den Rücken von Ex-Bundesliga-Profi Carlos Zambrano. Der Peruaner bleibt am Boden liegen und hält sich das Gesicht. Schiedsrichter Roberto Tobar interpretiert die eigentlich harmlose Szene als Ellbogenschlag von Jesus und zeigt ihm daraufhin die Gelb-Rote Karte – eine klare Fehlentscheidung gegen Brasilien, das das Glück in den vorherigen Copa-Spielen oft auf seiner Seite zu haben schien.

Beim Gang in die Kabine ist er dann außer sich vor Wut. Zunächst bekommt die Trainerbank und danach der VAR-Monitor des Schiedsrichters den Frust von Jesus zu spüren – im Vorbeigehen verpasst er dem Gerät einen Schubser, sodass es sofort umkippt. Im letzten Moment können zwei nebenstehende Personen den Bildschirm fangen und schlimmeres verhindern. Im Anschluss saß er aufgelöst auf der Treppe des Spielertunnels und musste hoffen, dass seine Teamkameraden den knappen Vorsprung über die Zeit retten.
 

Bereits im Spiel um Platz drei am Samstag gab es einen Platzverweis für Lionel Messi. Nach einer Rangelei mit Chiles Gary Medel bekamen beide glatt Rot vom Schiedsrichter. Messi versuchte in der Szene noch beschwichtigend zu wirken, während Medel ihn mehrmals wütend anrempelte. Für die Community war es ein ungerechtfertigter Platzverweis. User „lexhg98“ sagte zu der Szene: „Absolut unverständlich, warum er da eine Rote Karte bekommt, er bleibt ja nur stehen und lässt die Schulter Checks von Medel über sich ergehen.“ Argentinien siegte 3:0.

+++ Hier geht es zur Diskussion über Messis Platzverweis +++ 

Messi kritisierte die Leistung der Schiedsrichter scharf und warf diesen vor gegen Argentinien zu pfeifen: „Wir sollten an dieser Korruption nicht teilnehmen. Wir haben die Nase voll (...) von der Korruption, den Schiedsrichtern und allem, was das Spektakel verdirbt.“ Brasilien-Coach Tite meinte nach dem Finalsieg: „Er sollte mehr Respekt haben, und er muss es akzeptieren, wenn er verliert.“ (yk)

Brasilien gewinnt zum neunten Mal die Copa América – In einem spannenden Finale konnte sich der Gastgeber mit 3:1 gegen Peru durchsetzen. Die Treffer für Brasilien erzielten Everton (15.), Gabriel Jesus (45.+3) und Richarlison (90.) per Strafstoß, Paolo Guerrero konnte in der 44. Minute vom Punkt zwischenzeitlich ausgleichen.

Bester Mann auf dem Platz war bis zur 70. Minute Gabriel Jesus. In der ersten Halbzeit glänzte der Stürmer von Manchester City mit einer Vorlage und einem Tor. Dann springt der Brasilianer im Kopfballduell leicht in den Rücken von Ex-Bundesliga-Profi Carlos Zambrano. Der Peruaner bleibt am Boden liegen und hält sich das Gesicht. Schiedsrichter Roberto Tobar interpretiert die eigentlich harmlose Szene als Ellbogenschlag von Jesus und zeigt ihm daraufhin die Gelb-Rote Karte – eine klare Fehlentscheidung gegen Brasilien, das das Glück in den vorherigen Copa-Spielen oft auf seiner Seite zu haben schien.

Beim Gang in die Kabine ist er dann außer sich vor Wut. Zunächst bekommt die Trainerbank und danach der VAR-Monitor des Schiedsrichters den Frust von Jesus zu spüren – im Vorbeigehen verpasst er dem Gerät einen Schubser, sodass es sofort umkippt. Im letzten Moment können zwei nebenstehende Personen den Bildschirm fangen und schlimmeres verhindern. Im Anschluss saß er aufgelöst auf der Treppe des Spielertunnels und musste hoffen, dass seine Teamkameraden den knappen Vorsprung über die Zeit retten.
 

Bereits im Spiel um Platz drei am Samstag gab es einen Platzverweis für Lionel Messi. Nach einer Rangelei mit Chiles Gary Medel bekamen beide glatt Rot vom Schiedsrichter. Messi versuchte in der Szene noch beschwichtigend zu wirken, während Medel ihn mehrmals wütend anrempelte. Für die Community war es ein ungerechtfertigter Platzverweis. User „lexhg98“ sagte zu der Szene: „Absolut unverständlich, warum er da eine Rote Karte bekommt, er bleibt ja nur stehen und lässt die Schulter Checks von Medel über sich ergehen.“ Argentinien siegte 3:0.

+++ Hier geht es zur Diskussion über Messis Platzverweis +++ 

Messi kritisierte die Leistung der Schiedsrichter scharf und warf diesen vor gegen Argentinien zu pfeifen: „Wir sollten an dieser Korruption nicht teilnehmen. Wir haben die Nase voll (...) von der Korruption, den Schiedsrichtern und allem, was das Spektakel verdirbt.“ Brasilien-Coach Tite meinte nach dem Finalsieg: „Er sollte mehr Respekt haben, und er muss es akzeptieren, wenn er verliert.“ (yk)

22.07.2019 11:30 Uhr | Quelle: dpa DFB-Projektleiter Drees: Videobeweis soll schneller ablaufen

Informationsfluss zu den Fans soll schneller ablaufen

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Fans und Mannschaften sollen bei Bundesliga-Spielen künftig nicht mehr so lange auf eine Entscheidung beim Videobeweis warten müssen. "Unser Schwerpunkt in der kommenden Saison wird sein, den Informationsfluss zu beschleunigen", sagte Jochen Drees, Projektleiter Video-Assistent beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), in einem "Kicker"-Interview. Der frühere Spitzenreferee rechnet aber nicht damit, dass die Zuschauer umstrittene Szenen bereits in der neuen Spielzeit auf der Videotafel zu sehen bekommen. "Wenn der Schiedsrichter in die Review-Area geht, sollte der Zuschauer bestenfalls parallel schon auf der Stadionleinwand lesen können, warum er das tut", sagte Drees. "Ich glaube aber nicht, dass wir es in der...

19.07.2019 19:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Gewalt gegen Schiedsrichter nimmt zu: „Soziale Konflikte brechen auf dem Platz durch“

DFB registriert fast 3.000 Vorfälle in der letzten Saison

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2.906 Angriffe auf Schiedsrichter zählte der Deutsche Fußball Bund in der Saison 2018/2019, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg (2.866). DFB-Vizepräsident Schiedsrichter Ronny Zimmermann nannte in einem Interview bei „dfb.de“ mögliche Gründe: „Soziale Konflikte brechen hier auf dem Fußballplatz durch. In der Gesellschaft müssen wir insgesamt registrieren, dass vermehrt Ordnungsinstanzen angegriffen werden, man denke etwa an Rettungskräfte oder Polizeibeamte.“ Erst im Juni wurde während eines Kreisligaspiels in Duisburg ein Schiedsrichterteam von mehreren Akteuren und Betreuern angegriffen. Ein Sportgericht verurteilte einen Spieler zu fünfeinhalb Jahren Sperre. Außerdem darf ...

18.07.2019 17:36 Uhr | Quelle: WahretTabelle/ Sport Bild VAR: Weiterhin keine Bilder für die Fans

Drees begründet die Entscheidung des DFB

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Der Vorschlag kam vor der letzten Saison noch von DFB-Videochef Jochen Drees selbst: Bei Eingriffen des Videoassistenten sollen die Wiederholungen für die Schiedsrichter auch auf den Leinwänden in den Stadien gezeigt werden. Ein Plan, der auch weiterhin nicht umgesetzt wird. Was noch immer gegen die Einführung der Videobilder im Stadion spricht, erklärte Drees nun anhand von zwei Gründen: „Zum einen, dass die Qualität der Videowände in den Stadien und damit die Auflösung der Bilder extrem unterschiedlich ist. In manchen Stadien kann der Fan auf der Videowand alles erkennen, in anderen eher weniger“, sagte der 49-Jährige im Interview mit der „Sport Bild“. Es müssten also in allen Stadien die gleichen B...

16.07.2019 12:43 Uhr | Quelle: WahreTabelle Stark schlägt Merk und Meyer

Die Schiedsrichterrekorde der Bundesliga

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Fußballspieler werden oft an Rekorden gemessen. Wenig präsent sind dagegen die Statistiken für Schiedsrichter. Dabei gibt es natürlich auch unter den Spielleitern Bestmarken. In der Bundesliga stechen die Namen Wolfgang Stark und Markus Merk hervor. Nicht immer sind Laufbahnen als Schiedsrichter von Erfolg gekrönt. Einige schaffen es nur auf ein einziges Spiel im deutschen Oberhaus. Der letzte Schiedsrichter mit nur einem Einsatz war Volker Wezel. Er leitete 2000 das Spiel zwischen dem Hamburger SV und der SpVgg Unterhaching (3:0) und wurde danach nur noch in der 2. Liga oder als Assistent eingesetzt. +++ Hier geht‘s zum Schiedsrichterprofi...

10.07.2019 15:35 Uhr | Quelle: WahreTabelle/ DFB DFB kürt die besten Unparteiischen der Saison

Aytekin und Wozniak ausgezeichnet

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Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat Deniz Aytekin zum ersten Mal in seiner Karriere als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet. Der 40-jährige Franke ist seit 2008 in der Bundesliga aktiv. Seit 2011 ist er außerdem FIFA-Schiedsrichter. Insgesamt leitete Aytekin in der abgelaufenen Saison 17 Ligaspiele und erhielt von der WT-Community eine Durchschnittsnote von 2,9. +++ Leistungsdaten von Deniz Aytekin +++ Als Schiedsrichterin des Jahres ehrte der DFB Marina Wozniak. Sie wurde 2004 DFB-Schiedsrichterin und pfeift seit 2005 in der Frauen-Bundesliga. Außerdem war Wozniak bei je zwei WM- und EM-Endrunden der Frauen als Assistentin aktiv. Zur neuen S...