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22.08.2021 11:54 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Schiedsrichterball: Ich glaub‘, es geht schon wieder los…

Entbrannte Diskussionen zum Saisonstart

Johannes Gründel
Johannes Gründel
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Quelle: imago images
Kampf um den Ball im Saisonauftakt.

Johannes Gründel
Johannes Gründel

„… das darf doch wohl nicht wahr sein“. So singt Roland Kaiser in einem bekannten Schlager mit grausamem Ohrwurmpotential – und dieses Lied verfolgt mich zu jedem Saisonstart, in diesem Jahr aber umso mehr. Das Lied beschreibt das Hadern des Sängers mit den negativen Seiten von Emotionen, der aber auch anerkennt, dass diese negativen Seiten auch dazu gehören und das Spüren des Lebens ausmachen. Und genau diese Textzeile schoss mir durch den Kopf, als ich am Freitag nach dem Eröffnungsspiel, das ich urlaubsbedingt nicht live sehen konnte, diverse Push-Nachrichten der Kategorie „Gladbach hadert mit dem Videoschiedsrichter“ las.

Dieser Gedanke dürfte bei dieser Headline oder den Szenen vielen Fußballfans gekommen sein, teilweise mit unterschiedlichen Anknüpfungspunkten: Wer an einen Bayern-Bonus glaubt, bezieht das Kaiser-Zitat auf eine vermeintliche Bevorzugung des Rekordmeisters schon im ersten Saisonspiel. Wer überall Inkompetenz „der Medien“ sieht, bezieht die Textzeile auf die überbewertende Bezeichnung des Videoassistenten als „Videoschiedsrichter“. Und wer im Videoassistenten den Untergang der Fußballkultur erkennt, bezieht den musikalischen Seufzer auf einen abermaligen Skandal im Zusammenhang mit dem Videoassistenten.

Bundesliga-Auswertung: Korrekturen am 1. Spieltag

Alle drei Gedanken sind, wenn man die ihnen zugrunde liegenden (und hier natürlich polemisch überspitzten) Prämissen als wahr unterstellt, nachvollziehbar, weil sie das eigene Weltbild zu bestätigen scheinen: Der FC Bayern profitierte tatsächlich von umstrittenen Entscheidungen, „die Medien“ erkennen immer noch nicht die bloß unterstützende Rolle des Videoassistenten und ein Ende der Diskussionen über Eingriffe und Nicht-Eingriffe des Videoassistenten ist nicht ersichtlich.

Aber woran liegt das? Haben wir nicht gerade erst bei der Europameisterschaft den Einsatz des VAR gelobt, weil er sich angenehm zurückgehalten hat? Warum fordern wir jetzt so viele Eingriffe? Es ist doch auffällig: Die Diskussionen an diesem Spieltag drehen sich ausschließlich um vermeintlich fehlende Eingriffe, nicht um vermeintlich überflüssige Eingriffe. Neben den beiden Szenen im Eröffnungsspiel sind dabei vor allem der Treffer von Anthony Modeste vom 1. FC Köln gegen Hertha BSC und der verweigerte Strafstoß für den Hamburger SV im Stadtderby gegen den FC St. Pauli zu nennen. Erfolgte Eingriffe im nicht-faktischen Bereich spielten in der öffentlichen Diskussion keine Rolle, kamen aber auch nur vereinzelt vor – zum Beispiel in Ingolstadt, als ein Strafstoß nach einem eher unglücklichen Zusammenprall mit gespieltem Ball nach einem On-Field-Review zurückgenommen wurde. Die Videoassistenten setzen also das um und werden für das kritisiert, wofür sie bei der EM noch gelobt wurden: Sie halten sich zurück.

2. Spieltag: WahreTabelle im Überblick

Doch warum empfindet die Öffentlichkeit diese Zurückhaltung bei der EM als angenehm, in der Bundesliga aber als ein Armutszeugnis? Ein wesentlicher Faktor ist die emotionale Distanz zur EM bzw. die emotionale Nähe zur Bundesliga. Während wir Szenen bei der EM rationaler bewerten und dementsprechend beidseitig Argumente kühl abwägen konnten, spielt in der Bundesliga die Emotion eine stärkere Rolle und erhöht die Aufregung. Szenen, in denen fehlende VAR-Eingriffe bei der EM kein nennenswertes Echo erfuhren, wären in der Bundesliga bis zum nächsten Spieltag großes Thema gewesen, wenn nicht gerade zwei Teams mit einem TV-Zuschaueranteil von 0,0 Prozent und einem Zuschauerschnitt unter 20.000 gegeneinander spielen. Auch hat man zu fast allen Mannschaften in der Bundesliga ein irgendwie geartetes Verhältnis, während eine Szene im Spiel zwischen der Ukraine und Nordmazedonien vielen Bundesliga-Fans einfach egal ist.

Das konnte man schon bei der EM beobachten: Kaum waren Sympathien im Spiel, werden Diskussionen umso lauter, erst recht wenn die Entscheidung auch noch gegen den Sympathieträger ausfällt – Grüße gehen hier in Richtung England und Dänemark raus. In der Bundesliga hat man dagegen in fast jedem Spiel Sympathien (und sei es auch nur wegen eines Tippspiels) und zum FC Bayern als polarisierenden Branchenprimus hat fast kein deutscher Fußballfan kein Verhältnis. Entscheidungen im Bezug auf den Rekordmeister sind also (gerade bei knappen Spielen) immer ein Garant für Diskussion und Aufschrei. Kommt es also in einem knappen Eröffnungsspiel, bei dem der FC Bayern als Serienmeister ja Stammgast ist, zu strittigen Entscheidungen, setzt das immer eine Duftmarke als ersten Eindruck und Diskussionen sind unvermeidbar.

Saisonstart: Die Noten der Bundesliga-Schiedsrichter im Überblick

Der erste Faktor, der im Verhältnis zwischen Schiedsrichtern und Öffentlichkeit für Diskussionen sorgt, betrifft also die Öffentlichkeit. Der zweite Faktor, der bei den Diskussionen zu Saisonbeginn eine Rolle spielt, liegt dagegen bei den Schiedsrichtern: Zu jeder Saison gibt es Regeländerungen und neue Anweisungen, die umgesetzt werden müssen. Es liegt hier in der Natur der Sache, dass diese Anweisungen erst an praktischen Beispielen ausdifferenziert werden müssen und gerade zu Beginn setzt man eine solche Anweisung lieber etwas strikter um, als zu lässig zu handeln.

Vor dieser Saison gab es die Anweisung, keine „cheap penalties“, also halbgare Strafstöße, zu verhängen. Strafstöße wie für Sterling im EM-Halbfinale soll es in der Bundesliga nicht geben, selbst wenn es auch Argumente für einen Pfiff gibt. Doch wann ist eine Szene ein „cheap penalty“ und wann ist er, um in der Wortwahl zu bleiben, einer „teurer Strafstoß“? Die Grenzen dafür müssen erst noch abgesteckt werden. Zwar sind die Schiedsrichter gut geschult und die Anweisung, keine billigen Strafstöße zu geben, beschränkt sich nicht auf die Aussage „Pfeift keine billigen Strafstöße!“, sondern wird natürlich durch verschiedene Videobeispiele unterfüttert. Allerdings ist jede Szene eigen und um das Gefühl zu entwickeln, was ein halbgarer Strafstoß ist und wann eine Szene „durchgebraten“ ist, braucht eine große Datenbank, Verarbeitungszeit und ständige Korrekturen – immerhin geht es dabei um die Umsetzung dessen, was der Fußball erwartet („What does football expect?“, eine aktuelle Handlungsmaxime des IFAB), und für diese Einschätzung ist man auf gewisse Feedbackschleifen durch Öffentlichkeit, Medien, Fans, Spieler und Trainer angewiesen. Auch vor diesem Hintergrund sind Diskussionen zu Saisonstart vorprogrammiert. Die Erfahrung zeigt aber: So etwas pendelt sich im Laufe der Saison normalerweise ein.

WahreTabelle: Hier im Forum diskutieren

So angenehm aus reiner Schiedsrichtersicht eine rationalere Bewertung wie bei der EM ist: Emotionale Diskussionen sind das vielzitierte Salz in der Suppe und ohne Emotionen wäre Fußball nicht das, was er wäre. Insofern kann man froh darüber sein und sollte es mit Roland Kaiser halten: „Ich glaub‘, es geht schon wieder los, und wird auch nie vorbei sein, wenn man so die Lust am Leben spürt.“ Auf eine spannende Saison 2021/22!

„… das darf doch wohl nicht wahr sein“. So singt Roland Kaiser in einem bekannten Schlager mit grausamem Ohrwurmpotential – und dieses Lied verfolgt mich zu jedem Saisonstart, in diesem Jahr aber umso mehr. Das Lied beschreibt das Hadern des Sängers mit den negativen Seiten von Emotionen, der aber auch anerkennt, dass diese negativen Seiten auch dazu gehören und das Spüren des Lebens ausmachen. Und genau diese Textzeile schoss mir durch den Kopf, als ich am Freitag nach dem Eröffnungsspiel, das ich urlaubsbedingt nicht live sehen konnte, diverse Push-Nachrichten der Kategorie „Gladbach hadert mit dem Videoschiedsrichter“ las.

Dieser Gedanke dürfte bei dieser Headline oder den Szenen vielen Fußballfans gekommen sein, teilweise mit unterschiedlichen Anknüpfungspunkten: Wer an einen Bayern-Bonus glaubt, bezieht das Kaiser-Zitat auf eine vermeintliche Bevorzugung des Rekordmeisters schon im ersten Saisonspiel. Wer überall Inkompetenz „der Medien“ sieht, bezieht die Textzeile auf die überbewertende Bezeichnung des Videoassistenten als „Videoschiedsrichter“. Und wer im Videoassistenten den Untergang der Fußballkultur erkennt, bezieht den musikalischen Seufzer auf einen abermaligen Skandal im Zusammenhang mit dem Videoassistenten.

Bundesliga-Auswertung: Korrekturen am 1. Spieltag

Alle drei Gedanken sind, wenn man die ihnen zugrunde liegenden (und hier natürlich polemisch überspitzten) Prämissen als wahr unterstellt, nachvollziehbar, weil sie das eigene Weltbild zu bestätigen scheinen: Der FC Bayern profitierte tatsächlich von umstrittenen Entscheidungen, „die Medien“ erkennen immer noch nicht die bloß unterstützende Rolle des Videoassistenten und ein Ende der Diskussionen über Eingriffe und Nicht-Eingriffe des Videoassistenten ist nicht ersichtlich.

Aber woran liegt das? Haben wir nicht gerade erst bei der Europameisterschaft den Einsatz des VAR gelobt, weil er sich angenehm zurückgehalten hat? Warum fordern wir jetzt so viele Eingriffe? Es ist doch auffällig: Die Diskussionen an diesem Spieltag drehen sich ausschließlich um vermeintlich fehlende Eingriffe, nicht um vermeintlich überflüssige Eingriffe. Neben den beiden Szenen im Eröffnungsspiel sind dabei vor allem der Treffer von Anthony Modeste vom 1. FC Köln gegen Hertha BSC und der verweigerte Strafstoß für den Hamburger SV im Stadtderby gegen den FC St. Pauli zu nennen. Erfolgte Eingriffe im nicht-faktischen Bereich spielten in der öffentlichen Diskussion keine Rolle, kamen aber auch nur vereinzelt vor – zum Beispiel in Ingolstadt, als ein Strafstoß nach einem eher unglücklichen Zusammenprall mit gespieltem Ball nach einem On-Field-Review zurückgenommen wurde. Die Videoassistenten setzen also das um und werden für das kritisiert, wofür sie bei der EM noch gelobt wurden: Sie halten sich zurück.

2. Spieltag: WahreTabelle im Überblick

Doch warum empfindet die Öffentlichkeit diese Zurückhaltung bei der EM als angenehm, in der Bundesliga aber als ein Armutszeugnis? Ein wesentlicher Faktor ist die emotionale Distanz zur EM bzw. die emotionale Nähe zur Bundesliga. Während wir Szenen bei der EM rationaler bewerten und dementsprechend beidseitig Argumente kühl abwägen konnten, spielt in der Bundesliga die Emotion eine stärkere Rolle und erhöht die Aufregung. Szenen, in denen fehlende VAR-Eingriffe bei der EM kein nennenswertes Echo erfuhren, wären in der Bundesliga bis zum nächsten Spieltag großes Thema gewesen, wenn nicht gerade zwei Teams mit einem TV-Zuschaueranteil von 0,0 Prozent und einem Zuschauerschnitt unter 20.000 gegeneinander spielen. Auch hat man zu fast allen Mannschaften in der Bundesliga ein irgendwie geartetes Verhältnis, während eine Szene im Spiel zwischen der Ukraine und Nordmazedonien vielen Bundesliga-Fans einfach egal ist.

Das konnte man schon bei der EM beobachten: Kaum waren Sympathien im Spiel, werden Diskussionen umso lauter, erst recht wenn die Entscheidung auch noch gegen den Sympathieträger ausfällt – Grüße gehen hier in Richtung England und Dänemark raus. In der Bundesliga hat man dagegen in fast jedem Spiel Sympathien (und sei es auch nur wegen eines Tippspiels) und zum FC Bayern als polarisierenden Branchenprimus hat fast kein deutscher Fußballfan kein Verhältnis. Entscheidungen im Bezug auf den Rekordmeister sind also (gerade bei knappen Spielen) immer ein Garant für Diskussion und Aufschrei. Kommt es also in einem knappen Eröffnungsspiel, bei dem der FC Bayern als Serienmeister ja Stammgast ist, zu strittigen Entscheidungen, setzt das immer eine Duftmarke als ersten Eindruck und Diskussionen sind unvermeidbar.

Saisonstart: Die Noten der Bundesliga-Schiedsrichter im Überblick

Der erste Faktor, der im Verhältnis zwischen Schiedsrichtern und Öffentlichkeit für Diskussionen sorgt, betrifft also die Öffentlichkeit. Der zweite Faktor, der bei den Diskussionen zu Saisonbeginn eine Rolle spielt, liegt dagegen bei den Schiedsrichtern: Zu jeder Saison gibt es Regeländerungen und neue Anweisungen, die umgesetzt werden müssen. Es liegt hier in der Natur der Sache, dass diese Anweisungen erst an praktischen Beispielen ausdifferenziert werden müssen und gerade zu Beginn setzt man eine solche Anweisung lieber etwas strikter um, als zu lässig zu handeln.

Vor dieser Saison gab es die Anweisung, keine „cheap penalties“, also halbgare Strafstöße, zu verhängen. Strafstöße wie für Sterling im EM-Halbfinale soll es in der Bundesliga nicht geben, selbst wenn es auch Argumente für einen Pfiff gibt. Doch wann ist eine Szene ein „cheap penalty“ und wann ist er, um in der Wortwahl zu bleiben, einer „teurer Strafstoß“? Die Grenzen dafür müssen erst noch abgesteckt werden. Zwar sind die Schiedsrichter gut geschult und die Anweisung, keine billigen Strafstöße zu geben, beschränkt sich nicht auf die Aussage „Pfeift keine billigen Strafstöße!“, sondern wird natürlich durch verschiedene Videobeispiele unterfüttert. Allerdings ist jede Szene eigen und um das Gefühl zu entwickeln, was ein halbgarer Strafstoß ist und wann eine Szene „durchgebraten“ ist, braucht eine große Datenbank, Verarbeitungszeit und ständige Korrekturen – immerhin geht es dabei um die Umsetzung dessen, was der Fußball erwartet („What does football expect?“, eine aktuelle Handlungsmaxime des IFAB), und für diese Einschätzung ist man auf gewisse Feedbackschleifen durch Öffentlichkeit, Medien, Fans, Spieler und Trainer angewiesen. Auch vor diesem Hintergrund sind Diskussionen zu Saisonstart vorprogrammiert. Die Erfahrung zeigt aber: So etwas pendelt sich im Laufe der Saison normalerweise ein.

WahreTabelle: Hier im Forum diskutieren

So angenehm aus reiner Schiedsrichtersicht eine rationalere Bewertung wie bei der EM ist: Emotionale Diskussionen sind das vielzitierte Salz in der Suppe und ohne Emotionen wäre Fußball nicht das, was er wäre. Insofern kann man froh darüber sein und sollte es mit Roland Kaiser halten: „Ich glaub‘, es geht schon wieder los, und wird auch nie vorbei sein, wenn man so die Lust am Leben spürt.“ Auf eine spannende Saison 2021/22!

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