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25.02.2013 14:57 Uhr | Quelle: wahretabelle.de Fragezeichen beim Bayern-Erfolg

6:1 gegen Bremen - aber wie unstrittig war dieser Erfolg der Münchner? Die Nutzer von wahretabelle.de hatten bei der Bayern-Gala Diskussionsstoff.

Marco Fritz / Bayern-Bremen
Quelle: GettyImages
Schiedsrichter Marco Fritz (r.) zeigt Sebastian Prödl die Rote Karte.

"Bayerns 6:1 gegen Bremen kann man als Trainingseinheit abbuchen. Erst am Mittwoch im Pokal kommt ein ernsthafter Gegner nach München", schrieb Walter M. Straten in der BILD am SONNTAG. Während Fußball-Deutschland bereits auf den Pokal-Hit im Viertelfinale mit den Münchnern und Double-Sieger Borussia Dortmund blickt, blieben nach der 6:1 (2:0)-Gala gegen Werder Bremen zumindest aus Sicht der Nutzer von wahretabelle.de einige Fragezeichen. 

Keine Frage: der Erfolg des FC Bayern im Nord-Süd-Klassiker war hochverdient. Arjen Robben (25.), Javi Martinez (29.), Theodor Gebre Selassie (49.) mit einem Eigentor, Mario Gomez (52./89.) sowie Franck Ribéry (86.) sorgten mit ihren Treffern für den sechsten Rückrundensieg des Deutschen Rekordmeisters in Folge. Bremens Kevin de Bruyne (58.)  beendete mit seinem Tor zum 5:1 die gigantische Serie von Bayern-Torhüter Manuel Neuer mit 577 Minuten ohne Gegentreffer. Sechs Siege in sechs Rückrundenpartien hatte es für die Bayern zuletzt in der Meistersaison 1998/99 unter Ottmar Hitzfeld gegeben. Drei Szenen blieben dennoch strittig.

Erster Streitfall: die 29. Minute. Robben schlägt einen Freistoss in den Bremer Strafraum. In diesem Moment steht unter anderem Luiz Gustavo im Abseits, Martinez trifft per Kopf zum 2:0. War die Abseitsposition von Gustavo nicht passiv, hätte hätte das Tor nicht zählen dürfen? "Ja", sagt wahretabelle-Nutzer foebis04. "In der  Mitte stehen sogar drei pieler im Abseits und das fast ein Meter, da aber alle Spieler zum Ball gehen, muss man Abseits pfeifen." Europameister Thomas Strunz dazu lapidar am Sonntag bei SPORT 1: "Das ist eben die Krux bei der passiven Abseitsregelung."

Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) gab den Treffer, stand aber in der Schlußphase der Partie, die der NDR - aus Bremer Sicht - als "Spiel zum Vergessen" bezeichnete, noch zwei Mal im Blickpunkt. In der 85. Minute fiel Gomez im Strafraum gegen Bremens Abwehrspieler Assani Lukimya. Einen Elfmeter gab es für die Münchner jedoch nicht. "Klarer Elfmeter, Gomez bekommt einen Tritt in die Hacken und fällt daraufhin", sah User k0rbi die Szene. "Lukymia tritt Gomez in die Hacke, sicherlich unabsichtlich,ändert aber nichts daran das es hier Elfmeter hätte geben müssen", schrieb antikas bei wahretabelle.de.

Gomez' zweiter Treffer (89.) bot wegen angeblicher Abseitsposition Diskussionsstoff. "Es müsste hier etwa ein Meter Abseits gewesen sein, somit eine klare Fehlentscheidung", befand Nutzer Scaphoid.

Fazit: trotz des eindeutigen Endresultats beschäftigte diese Partie die Community von wahretabelle.de mehr als alle anderen Begegnungen des 23. Spieltags. Der FC Bayern ist eben auch bei einem 6:1-Kantersieg ein Thema. Oder gerade deswegen? (cge).

 

"Bayerns 6:1 gegen Bremen kann man als Trainingseinheit abbuchen. Erst am Mittwoch im Pokal kommt ein ernsthafter Gegner nach München", schrieb Walter M. Straten in der BILD am SONNTAG. Während Fußball-Deutschland bereits auf den Pokal-Hit im Viertelfinale mit den Münchnern und Double-Sieger Borussia Dortmund blickt, blieben nach der 6:1 (2:0)-Gala gegen Werder Bremen zumindest aus Sicht der Nutzer von wahretabelle.de einige Fragezeichen. 

Keine Frage: der Erfolg des FC Bayern im Nord-Süd-Klassiker war hochverdient. Arjen Robben (25.), Javi Martinez (29.), Theodor Gebre Selassie (49.) mit einem Eigentor, Mario Gomez (52./89.) sowie Franck Ribéry (86.) sorgten mit ihren Treffern für den sechsten Rückrundensieg des Deutschen Rekordmeisters in Folge. Bremens Kevin de Bruyne (58.)  beendete mit seinem Tor zum 5:1 die gigantische Serie von Bayern-Torhüter Manuel Neuer mit 577 Minuten ohne Gegentreffer. Sechs Siege in sechs Rückrundenpartien hatte es für die Bayern zuletzt in der Meistersaison 1998/99 unter Ottmar Hitzfeld gegeben. Drei Szenen blieben dennoch strittig.

Erster Streitfall: die 29. Minute. Robben schlägt einen Freistoss in den Bremer Strafraum. In diesem Moment steht unter anderem Luiz Gustavo im Abseits, Martinez trifft per Kopf zum 2:0. War die Abseitsposition von Gustavo nicht passiv, hätte hätte das Tor nicht zählen dürfen? "Ja", sagt wahretabelle-Nutzer foebis04. "In der  Mitte stehen sogar drei pieler im Abseits und das fast ein Meter, da aber alle Spieler zum Ball gehen, muss man Abseits pfeifen." Europameister Thomas Strunz dazu lapidar am Sonntag bei SPORT 1: "Das ist eben die Krux bei der passiven Abseitsregelung."

Schiedsrichter Marco Fritz (Korb) gab den Treffer, stand aber in der Schlußphase der Partie, die der NDR - aus Bremer Sicht - als "Spiel zum Vergessen" bezeichnete, noch zwei Mal im Blickpunkt. In der 85. Minute fiel Gomez im Strafraum gegen Bremens Abwehrspieler Assani Lukimya. Einen Elfmeter gab es für die Münchner jedoch nicht. "Klarer Elfmeter, Gomez bekommt einen Tritt in die Hacken und fällt daraufhin", sah User k0rbi die Szene. "Lukymia tritt Gomez in die Hacke, sicherlich unabsichtlich,ändert aber nichts daran das es hier Elfmeter hätte geben müssen", schrieb antikas bei wahretabelle.de.

Gomez' zweiter Treffer (89.) bot wegen angeblicher Abseitsposition Diskussionsstoff. "Es müsste hier etwa ein Meter Abseits gewesen sein, somit eine klare Fehlentscheidung", befand Nutzer Scaphoid.

Fazit: trotz des eindeutigen Endresultats beschäftigte diese Partie die Community von wahretabelle.de mehr als alle anderen Begegnungen des 23. Spieltags. Der FC Bayern ist eben auch bei einem 6:1-Kantersieg ein Thema. Oder gerade deswegen? (cge).

 

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