Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
28.04.2019 21:30 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Revier-Derby: Zwei Mal Rot auch für Schalker Spieler?

Bundesliga bei WahreTabelle: Strittiger Elfmeter in Leipzig.

Caligiuri_Daniel_BVBS04
Quelle: Imago Sportfoto
Daniel Caligiuri (r.) vom FC Schalke 04 verwandelt einen umstrittenen Hand-Elfmeter im Revierderby bei Borussia Dortmund zum 1:1. Links: Jadon Sancho.

Der turbulente 31. Spieltag der Bundesliga! Borussia Dortmund verlor das erstmals auch seit Jahren wieder im Free-TV live übertragene Revier-Derby gegen den FC Schalke 04 (2:4), hat aber dank der Schützenhilfe des 1. FC Nürnberg im Sonntagsspiel gegen Tabellenführer FC Bayern München (1:1) noch eine Titelchance.

Der BVB musste in einer unglaublich intensiven Partie gegen S04 ab der 65. Minute in doppelter Unterzahl spielen, da Marco Reus (60.) und Marius Wolf (65.) jeweils nach grobem Foulspiel Rot vom nicht gerade zu beneidenden Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) gesehen hatten. Diese Platzverweise waren am Sonntag bei der Fußball-Community WahreTabelle nicht strittig zu sehen. Aber: Musste Zwayer, der in der 18. Minute und nur 240 Sekunden nach der 1:0-Führung der Dortmunder durch Mario Götze einen Handelfmeter für den FC Schalke 04 gab, im Verlauf dieser nie langweiligen Partie auch zwei „Knappen“ vom Platz stellen? In der 55. Minute hätte es Schalkes Doppel-Torschützen Daniel Caligiuri (18. / 62.) treffen können. Musste der mit Gelb vorbelastete Schalker Antreiber (BILD am SONNTAG-Note: 1) nach absichtlichem Handspiel mit der Ampel-Karte belegt werden? „Wenn das kein absichtliches Handspiel ist, weiß ich es auch nicht mehr“, verstand BVB-Fan do1g1am – wie wohl alle Borussia-Fans nach diesem Spiel – hier die Fußballwelt nicht mehr. „Absichtliches Handspiel ja, aber ich weiß nicht, ob es sich hier um einen aussichtsreichen Angriff handelt“, hielt Hertha-Anhänger Nike dagegen. Und die zweite Rot-Szene für Schalke? In der 72. Minute leistete sich Weston McKennie gegen Axel Witsel ein Foulspiel. Der US-Nationalspieler war ebenfalls bereits mit Gelb verwarnt. „Für mich glatt Rot. Ohne wenn und aber. Glück für Witsel, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sah es HSV-Fan Basti87HH.

BVB-Coach Lucien Favre (61) schoss sich nach dem Spiel vor allem auf die Elfmetersituation aus der 18. Minute ein. „Das habe ich noch nie erlebt“, schimpfte der sonst so besonnene Schweizer bei Sky, „ich würde schon noch einmal über diese Regel sprechen. Das ist so lächerlich, das ist der größte Skandal seit Jahren.“ Schiedsrichter Zwayer verteidigte seine Entscheidung gegen den BVB und Julian Weigl ebenfalls beim Münchner Pay-TV-Sender: „Es ist ein Elfmeter, weil der Arm auf Schulterhöhe abgespreizt ist und so die Körperfläche vergrößert. Die Auslegung ist eindeutig: Strafbares Handspiel.“ Zwayer hatte die Elfmeter-Entscheidung mit Hilfe seines Video-Assistenten Guido Winkmann in Köln abgesichert. „Aus den bisher gezeigten Perspektiven für mich nicht endgültig zu klären, aufgrund der Distanz und der Tatsache, dass Weigl da in vollem Lauf hingeht, halte ich ein strafbares Handspiel für ziemlich fragwürdig“, schrieb FCK-Fan Spocky83, der in diesem Fall die neutrale Sicht auf die Dinge abgab. „Diese Regel macht den Fußball kaputt“, hatte Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) in seiner BILD am SONNTAG-Kolumne eine andere Meinung. Der frühere Referee weiter: „Fußball ist eine Bewegungssportart. Niemand läuft mit angelegten Armen.“

Ein großer Gewinner des Spieltags neben dem FC Schalke 04, der mit dem Derby-Erfolg den Abstand auf Rang 16 und den VfB Stuttgart konstant auf sechs Punkte hielt, ist RB Leipzig. Die „Roten Bullen“ machten am Samstag mit dem 2:1 (1:0) gegen den SC Freiburg, der rechnerisch noch nicht komplett gerettet ist, die zweite Champions-League-Teilnahme ihrer noch jungen Klubgeschichte perfekt. Nach der Vizemeisterschaft von 2017 wird RBL auch im kommenden Jahr in der „Königsklasse“ antreten dürfen. Die Frage aber blieb: War es wirklich ein Handelfmeter, mit dem Superstar Emil Forsberg Leipzig nach 78 Minuten ins Glück schoss? „Warum guckt er sich das nicht nochmal an?“, wunderte sich SC-Fan rey200 in dieser Szene mit Freiburgs Innenverteidiger Keven Schlotterbeck über Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover) und seinen Video-Assistenten Marco Fritz, „normal macht der SC seinen Nichtabstieg klar heute, aber für mich zwei Fehler und beide Male wird nicht geguckt. Den VAR kann man so echt wieder entsorgen.“ RleBnisfan sah das anders: „Soweit ich das verstanden habe kam aus Köln die Zustimmung für diesen Elfmeter. Daher gab es doch überhaupt keinen Grund, sich die Szene nochmal in der Review anzuschauen. Viele Fans kritisieren, dass der Videobeweis so lange dauert und nun, wenn es schnell geht da sich Platz und Videoreferee einig sind, ist es auch nicht richtig.“ Hier ist auch in der zweiten Saison mit Video-Assistent der Stein der Weisen noch nicht gefunden. (cge).

Mehr zum Thema:

Zwei Mal Video-Beweis im Freitagsspiel

Wirklich ein Elfmeter für RB Leipzig?

                                                        

Der turbulente 31. Spieltag der Bundesliga! Borussia Dortmund verlor das erstmals auch seit Jahren wieder im Free-TV live übertragene Revier-Derby gegen den FC Schalke 04 (2:4), hat aber dank der Schützenhilfe des 1. FC Nürnberg im Sonntagsspiel gegen Tabellenführer FC Bayern München (1:1) noch eine Titelchance.

Der BVB musste in einer unglaublich intensiven Partie gegen S04 ab der 65. Minute in doppelter Unterzahl spielen, da Marco Reus (60.) und Marius Wolf (65.) jeweils nach grobem Foulspiel Rot vom nicht gerade zu beneidenden Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) gesehen hatten. Diese Platzverweise waren am Sonntag bei der Fußball-Community WahreTabelle nicht strittig zu sehen. Aber: Musste Zwayer, der in der 18. Minute und nur 240 Sekunden nach der 1:0-Führung der Dortmunder durch Mario Götze einen Handelfmeter für den FC Schalke 04 gab, im Verlauf dieser nie langweiligen Partie auch zwei „Knappen“ vom Platz stellen? In der 55. Minute hätte es Schalkes Doppel-Torschützen Daniel Caligiuri (18. / 62.) treffen können. Musste der mit Gelb vorbelastete Schalker Antreiber (BILD am SONNTAG-Note: 1) nach absichtlichem Handspiel mit der Ampel-Karte belegt werden? „Wenn das kein absichtliches Handspiel ist, weiß ich es auch nicht mehr“, verstand BVB-Fan do1g1am – wie wohl alle Borussia-Fans nach diesem Spiel – hier die Fußballwelt nicht mehr. „Absichtliches Handspiel ja, aber ich weiß nicht, ob es sich hier um einen aussichtsreichen Angriff handelt“, hielt Hertha-Anhänger Nike dagegen. Und die zweite Rot-Szene für Schalke? In der 72. Minute leistete sich Weston McKennie gegen Axel Witsel ein Foulspiel. Der US-Nationalspieler war ebenfalls bereits mit Gelb verwarnt. „Für mich glatt Rot. Ohne wenn und aber. Glück für Witsel, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sah es HSV-Fan Basti87HH.

BVB-Coach Lucien Favre (61) schoss sich nach dem Spiel vor allem auf die Elfmetersituation aus der 18. Minute ein. „Das habe ich noch nie erlebt“, schimpfte der sonst so besonnene Schweizer bei Sky, „ich würde schon noch einmal über diese Regel sprechen. Das ist so lächerlich, das ist der größte Skandal seit Jahren.“ Schiedsrichter Zwayer verteidigte seine Entscheidung gegen den BVB und Julian Weigl ebenfalls beim Münchner Pay-TV-Sender: „Es ist ein Elfmeter, weil der Arm auf Schulterhöhe abgespreizt ist und so die Körperfläche vergrößert. Die Auslegung ist eindeutig: Strafbares Handspiel.“ Zwayer hatte die Elfmeter-Entscheidung mit Hilfe seines Video-Assistenten Guido Winkmann in Köln abgesichert. „Aus den bisher gezeigten Perspektiven für mich nicht endgültig zu klären, aufgrund der Distanz und der Tatsache, dass Weigl da in vollem Lauf hingeht, halte ich ein strafbares Handspiel für ziemlich fragwürdig“, schrieb FCK-Fan Spocky83, der in diesem Fall die neutrale Sicht auf die Dinge abgab. „Diese Regel macht den Fußball kaputt“, hatte Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) in seiner BILD am SONNTAG-Kolumne eine andere Meinung. Der frühere Referee weiter: „Fußball ist eine Bewegungssportart. Niemand läuft mit angelegten Armen.“

Ein großer Gewinner des Spieltags neben dem FC Schalke 04, der mit dem Derby-Erfolg den Abstand auf Rang 16 und den VfB Stuttgart konstant auf sechs Punkte hielt, ist RB Leipzig. Die „Roten Bullen“ machten am Samstag mit dem 2:1 (1:0) gegen den SC Freiburg, der rechnerisch noch nicht komplett gerettet ist, die zweite Champions-League-Teilnahme ihrer noch jungen Klubgeschichte perfekt. Nach der Vizemeisterschaft von 2017 wird RBL auch im kommenden Jahr in der „Königsklasse“ antreten dürfen. Die Frage aber blieb: War es wirklich ein Handelfmeter, mit dem Superstar Emil Forsberg Leipzig nach 78 Minuten ins Glück schoss? „Warum guckt er sich das nicht nochmal an?“, wunderte sich SC-Fan rey200 in dieser Szene mit Freiburgs Innenverteidiger Keven Schlotterbeck über Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover) und seinen Video-Assistenten Marco Fritz, „normal macht der SC seinen Nichtabstieg klar heute, aber für mich zwei Fehler und beide Male wird nicht geguckt. Den VAR kann man so echt wieder entsorgen.“ RleBnisfan sah das anders: „Soweit ich das verstanden habe kam aus Köln die Zustimmung für diesen Elfmeter. Daher gab es doch überhaupt keinen Grund, sich die Szene nochmal in der Review anzuschauen. Viele Fans kritisieren, dass der Videobeweis so lange dauert und nun, wenn es schnell geht da sich Platz und Videoreferee einig sind, ist es auch nicht richtig.“ Hier ist auch in der zweiten Saison mit Video-Assistent der Stein der Weisen noch nicht gefunden. (cge).

Mehr zum Thema:

Zwei Mal Video-Beweis im Freitagsspiel

Wirklich ein Elfmeter für RB Leipzig?

                                                        

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Felix Zwayer Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin
Robert Schröder Name : Robert Schröder
Geburtsdatum: 14.09.1985
Ort: Hannover

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Felix Zwayer
Name : Felix Zwayer
Geburtsdatum: 19.05.1981
Ort: Berlin
Robert Schröder
Name : Robert Schröder
Geburtsdatum: 14.09.1985
Ort: Hannover

09.08.2020 13:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Champions League: Strittige Torentscheidungen in Turin und Barcelona

Zwei fragliche Elfmeter im Achtelfinale – auch in Barcelona fiel ein zweifelhaftes Tor

CR7_1596971018.jpg

Nach über fünf Monaten ist das Achtelfinale der Champions League am Samstagabend mit den Rückspielen FC Barcelona – SSC Neapel (3:1) und Bayern München – Chelsea (4:1) zu Ende gegangen. Während die Münchner souverän mit 4:1 gewannen und nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel, genauso wie Manchester City nach zwei 2:1-Siegen gegen Real Madrid, im Viertelfinale stehen, mussten Juventus Turin und Neapel die Reise nach Lissabon absagen. Beide Spiele wurden allerdings von zumindest fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen beeinflusst. Juventus Turin musste nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Olympique Lyon unbedingt gewinnen. Doch bereits in der 11. Minute gab Schiedsrichter Felix Zwayer nach einem vermeintlichen Foul von Turin...

07.08.2020 14:03 Uhr | Quelle: WahreTabelle Deutscher Freitag in der Champions League: Zwayer und Brych im Einsatz

Brych pfeift zum zehnten Mal ein Spiel von Real Madrid

BrychRot.jpg_1596965373.jpg

Zum Restart der UEFA Champions League kommt es am Freitag zu den Achtelfinalrückspielen Manchester City – Real Madrid (Hinspiel 2:1) und Juventus Turin – Olympique Lyon (Hinspiel 0:1). Beide Partien werden von deutschen Schiedsrichterteams geleitet. In Manchester wird Dr. Felix Brych auf dem Feld stehen. Für den Münchner ist es das zehnte Mal, dass er eine Partie von Real Madrid leitet. Dabei gab es für die „Königlichen“ bislang sechs Siege, zwei Remis und lediglich eine Niederlage im letztjährigen Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam (1:4). Für Man City ist Brych dagegen kein so gutes Omen. In bislang vier Spielen gingen die Skyblues drei Mal als Verlierer vom Platz. Felix Zwayer ist der zweite Deutsche Schi...

05.08.2020 15:09 Uhr | Quelle: dpa UEFA modifiziert Gelb-Regel: Verwarnungen verfallen nach Achtelfinale

Mögliche Sperren im Endspiel sollen verhindert werden

Kimmich_1596633293.jpg

Das ist eine gute Nachricht für den FC Bayern und RB Leipzig: Die UEFA hat vor den Blitzturnieren in der Champions League und Europa League ihre Regel zu Gelb-Sperren geändert. Verwarnungen werden diesmal bereits nach dem Achtelfinale und nicht erst nach dem Viertelfinale gestrichen. Joshua Kimmich und Thiago, die bislang je zweimal verwarnt wurden, müssen somit in der Fußball-Königsklasse keine Sperre mehr fürchten, sollten sie im Achtelfinalrückspiel am Samstag gegen den FC Chelsea keine weitere Gelbe Karte sehen. Durch die Verletzung von Rechtsverteidiger Benjamin Pavard wäre eine Sperre für dessen Platzhalter Kimmich für die Münchner besonders ärgerlich. Thiago ersetzt den deutschen Nationalspieler daf&uu...

04.08.2020 13:23 Uhr | Quelle: dpa Rote Karte für absichtliches Husten? Ex-Schiri Kircher: «Nie erlebt»

Neue Regel zum Schutz vor dem Coronavirus

Kircher.jpg_1596540299.jpg

Der frühere Top-Schiedsrichter Knut Kircher kann sich künftige Platzverweise wegen absichtlichen Hustens derzeit nur schwer vorstellen. «Ich habe so etwas nie erlebt», sagte der 51-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) hatten zuvor beschlossen, die neue Richtlinie zum Schutz vor dem Coronavirus in das Regelwerk aufzunehmen. «Dieses Thema war damals aber auch nicht präsent, weil ich in einer Zeit ohne Corona gepfiffen habe.» Kircher hatte bis 2016 Spiele in der Fußball-Bundesliga geleitet und anschließend nach Erreichen der Altersgrenze die Laufbahn beendet. Ob Fußballer künftig wegen absichtlichen Hustens in Richtun...

03.08.2020 14:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga: Helmut Rahn flog als erster Spieler vom Platz

Der WM-Held musste das Feld wegen einer Tätlichkeit verlassen

Rahn_1596458474.jpg

Das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten: 58 Sekunden war die Bundesliga-Saison 1963/64 alt, bis Timo Konietzka von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen der Premierentreffer im deutschen Oberhaus gelang. Da die Partie eine Minute zu früh angepfiffen wurde und die einzige TV-Kamera zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingeschaltet war, gibt es keine Bewegtbilder von Konietzkas Treffer. Es dauerte bis zum 4. Spieltag, bis sich ein anderer Profi einen weniger rühmlichen Eintrag in die Geschichtsbücher der Bundesliga verdiente. Am 14. September 1963 war es ausgerechnet Helmut Rahn vom Meidericher SV, der den ersten Platzverweis erhielt. In der Partie gegen Hertha BSC (1:3) verweigerte Rahn seinem Gegenspieler Harald Beyer den Handschlag und erwischte ihn ...