Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
02.09.2018 21:42 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Videobeweis auch auf Schalke!

Sonntagsspiel: Elfmeter und Rot bei S04 gegen Hertha BSC.

Stegemann_Sascha_S04HBSC
Quelle: Imago Sportfoto
Elfmeter! Die Schalker (v. l.) Nabil Bentaleb, Salif Sané und Mark Uth bestürmen Schiedsrichter Sascha Stegemann...

Hertha BSC hat die schwarze Serie beendet und erstmals seit 14 Jahren wieder auf Schalke gewonnen! Die Berliner bezwangen am Sonntagabend in der Fußball-Bundesliga den Vizemeister in der heimischen Veltins Arena mit 2:0 (1:0) und besiegelten damit den totalen Fehlstart der Gelsenkirchener.

Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) hatte in dieser nicht einfach zu leitenden Partie in der 14. Minute den Videoassistenten Tobias Welz in Köln zu Rate gezogen. Nach einem schwer zu sehenden Handspiel von Marko Grujic sah sich Stegemann die Szene noch einmal in der Review Area an – und zeigte erst dann auf den Punkt. Pech für Schalke: Daniel Caligiuri, ansonsten eine Bank bei Strafstößen, schoss den Elfmeter neben das Tor von Rune Jarstein. Zwei Minuten später brachte Ondrzej Duda die Berliner mit 1:0 in Führung. Dieses Ergebnis hielt bis in die Nachspielzeit.

Yevhen Konoplyanka sah in der vierten Minute der Nachspielzeit Rot nach Notbremse gegen den davon geeilten Herthaner Dennis Jastrzemski. Aber: Musste Stegemann bei diesem Platzverweis nicht wieder den Videoassistenten konsultieren? Im Mittelfeld hatte es zuvor ein nicht geahndetes Foul an Amine Harit gegeben. „Nein!“, schrieb Pauli-Fan John Doe bei WahreTabelle, „meiner Meinung nach hat Stegemann richtigerweise laufen lassen und dann konsequenterweise Rot gegen Konoplyanka gezeigt.“ Würzburg-Fan THEBIGDEE: „Für mich war das ein klares Foul und hätte gepfiffen werden müssen, trotzdem kein Fall für den Videoassistenten. Der Schiedsrichter hat die Szene gesehen und hier kein Foulspiel gesehen, damit ist das bewertet.“ Duda nutzte den fälligen Freistoß und überwand S04-Torhüter Ralf Fährmann zum 0:2-Endstand (90. + 6). Schalke-Trainer Domenico Tedesco (32) trauerte anschließend dem zweiten Platzverweis gegen sein Team im zweiten Spiel nach. „Er versucht in erster Linie, das Gegentor zu verhindern. Das ist ein Naturinstinkt“, sagte Tedesco am Sonntagabend in der Sendung Sky90, „ich nehme aber lieber ein 0:3 als ihn zu verlieren. Er wird uns fehlen.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Werder-Jubel mit 80 Sekunden Verzögerung

Hertha BSC hat die schwarze Serie beendet und erstmals seit 14 Jahren wieder auf Schalke gewonnen! Die Berliner bezwangen am Sonntagabend in der Fußball-Bundesliga den Vizemeister in der heimischen Veltins Arena mit 2:0 (1:0) und besiegelten damit den totalen Fehlstart der Gelsenkirchener.

Schiedsrichter Sascha Stegemann (Niederkassel) hatte in dieser nicht einfach zu leitenden Partie in der 14. Minute den Videoassistenten Tobias Welz in Köln zu Rate gezogen. Nach einem schwer zu sehenden Handspiel von Marko Grujic sah sich Stegemann die Szene noch einmal in der Review Area an – und zeigte erst dann auf den Punkt. Pech für Schalke: Daniel Caligiuri, ansonsten eine Bank bei Strafstößen, schoss den Elfmeter neben das Tor von Rune Jarstein. Zwei Minuten später brachte Ondrzej Duda die Berliner mit 1:0 in Führung. Dieses Ergebnis hielt bis in die Nachspielzeit.

Yevhen Konoplyanka sah in der vierten Minute der Nachspielzeit Rot nach Notbremse gegen den davon geeilten Herthaner Dennis Jastrzemski. Aber: Musste Stegemann bei diesem Platzverweis nicht wieder den Videoassistenten konsultieren? Im Mittelfeld hatte es zuvor ein nicht geahndetes Foul an Amine Harit gegeben. „Nein!“, schrieb Pauli-Fan John Doe bei WahreTabelle, „meiner Meinung nach hat Stegemann richtigerweise laufen lassen und dann konsequenterweise Rot gegen Konoplyanka gezeigt.“ Würzburg-Fan THEBIGDEE: „Für mich war das ein klares Foul und hätte gepfiffen werden müssen, trotzdem kein Fall für den Videoassistenten. Der Schiedsrichter hat die Szene gesehen und hier kein Foulspiel gesehen, damit ist das bewertet.“ Duda nutzte den fälligen Freistoß und überwand S04-Torhüter Ralf Fährmann zum 0:2-Endstand (90. + 6). Schalke-Trainer Domenico Tedesco (32) trauerte anschließend dem zweiten Platzverweis gegen sein Team im zweiten Spiel nach. „Er versucht in erster Linie, das Gegentor zu verhindern. Das ist ein Naturinstinkt“, sagte Tedesco am Sonntagabend in der Sendung Sky90, „ich nehme aber lieber ein 0:3 als ihn zu verlieren. Er wird uns fehlen.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Werder-Jubel mit 80 Sekunden Verzögerung

Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Tobias Welz Name : Tobias Welz
Geburtsdatum: 11.07.1977
Ort: Wiesbaden
Sascha Stegemann Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Tobias Welz
Name : Tobias Welz
Geburtsdatum: 11.07.1977
Ort: Wiesbaden
Sascha Stegemann
Name : Sascha Stegemann
Geburtsdatum: 06.12.1984
Ort: Niederkassel

14.07.2020 19:00 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga: Wolfsburg & FC Bayern profitieren am häufigsten von Schiri-Fehlern

Nur ein Verein wurde nicht benachteiligt

Arbeit.jpg_1594747044.jpg

In der vergangenen Saison profitierte kein Team in der Bundesliga so oft von Schiedsrichterfehlern wie der VfL Wolfsburg. Die „Wölfe“ wurden gleich acht Mal bevorzugt, die Hälfte dieser Entscheidungen entfällt auf nicht gegebene Strafstöße für den Gegner. Außerdem erzielten die Wolfsburger zwei Abseits-Tore und je einen Treffer nach einem zu Unrecht gegebenen Freistoß und Elfmeter. Direkt hinter dem VfL landete Bayern München auf Platz zwei. Insgesamt sieben Mal profitierte der Meister: vier Mal wurde dem Gegner ein Elfmeter verweigert, außerdem erkannte der Schiedsrichter ein Tor zu Unrecht wegen eines Foulspiels nicht an, die Bayern erzielten ein Abseitstor und bekamen einen unberechtigten Strafsto&...

13.07.2020 18:42 Uhr | Quelle: WahreTabelle Auswärtstorregel: Chancengleichheit oder unfaire Regelung?

2020 wurden drei Relegationen durch Auswärtstore entschieden

Nürnberg_1594658664.jpg

Werder Bremen hat es gegen den 1.FC Heidenheim vorgemacht, und dem 1. FC Nürnberg gelang es gegen den FC Ingolstadt ebenfalls. Beide Vereine konnten in der diesjährigen Relegation die Klasse halten. Werder Bremen blieb nach einem 0:0 und einem 2:2 gegen Heidenheim in der Bundesliga, während Nürnberg dank eines Treffers in der Nachspielzeit nur mit 1:3 in Ingolstadt verlor, was nach dem 2:0 im Hinspiel ausreichte. Noch dramatischer war es in der Relegation der Regionalliga. Dort traf der SC Verl auf Lok Leipzig. Die Leipziger verloren in der Regionalliga Nordost lediglich ein Spiel und blieben auch in der Relegation ungeschlagen. Den Aufstieg verpasste Leipzig nach einem 2:2 im Rückspiel, da das Hinspiel in Verl 1:1 ausging. Urspr&u...

11.07.2020 11:24 Uhr | Quelle: WahreTabelle Brych der fleißigste Schiedsrichter der Saison – Hartmann und Aytekin mit Bestnoten

Fritz zwar mit den meisten strittigen Szenen, aber im Schnitt die wenigsten Korrekturen

Aytekin.jpg_1594459766.jpg

Dr. Felix Brych war mit 18 Einsätzen in der vergangenen Bundesligasaison der Schiedsrichter, der am häufigsten auf dem Platz stand. Dabei verursachte Brych 15 strittige Szenen, wovon fünf am Ende korrigiert wurden. Mit durchschnittlich 0,3 Korrekturen pro Spiel landete er auf Platz acht von insgesamt 26 Schiedsrichtern in der Bundesliga. Der Schiedsrichter mit den wenigsten Korrekturen pro Spiel war Marco Fritz mit 0,1 im Schnitt. Auch wenn Fritz mit 20 strittigen Szenen mehr hatte als jeder andere Schiedsrichter, wurden davon in 15 Spielen lediglich zwei korrigiert. Auf einen Durchschnittswert von 0,1 kommt auch Martin Petersen, mit einer Korrektur in zehn Spielen. Die besten Noten der Saison erhielten Robert Hartmann und Deniz Aytekin. Beide erhie...

09.07.2020 09:26 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter-Chef glaubt nicht an Ende in Handspiel-Debatten

«Die Schiedsrichter haben hier in der abgelaufenen Saison eine gute Linie gefahren.»

StJuste.jpg_1594280063.jpg

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hält Diskussionen um die Frage Handspiel oder nicht im Fußball für unvermeidbar. «Die einzige Möglichkeit, hier etwas zu ändern, wäre eine Regelvorgabe: Immer wenn der Ball an die Hand oder den Arm kommt, ist es ein strafbares Handspiel», sagte der 62-Jährige in einem Interview des «Kicker» (Mittwoch). «Aber ich sehe nicht, dass das im Sinne des Fußballs wäre.» Fröhlich betonte zudem, dass viele Situationen in diesem Zusammenhang inzwischen präziser definiert sind. «Ansonsten bleibt die Regel und insbesondere deren Auslegung aber komplex», sagte er. «Die Schiedsrichter haben hier in der abgelaufenen Saison eine gute Li...

08.07.2020 18:33 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga-Tabelle ohne VAR: Werder abgestiegen – Bayer in der Champions League

Große Veränderungen im Tabellenkeller

Bremen_1594226116.jpg

Werder Bremen hat den Klassenerhalt auch dem Videoassistenten (VAR) zu verdanken. In der Tabelle ohne den VAR wären die Bremer als 17. gemeinsam mit dem SC Paderborn direkt abgestiegen. Statt 31 Punkten hätte es ohne Videobeweis nur zu 25 Zählern gereicht – anders sieht es für Absteiger Fortuna Düsseldorf aus. Mit acht Punkten mehr als in der offiziellen Tabelle wäre die Fortuna auf Rang 13 gelandet. Durch diesen Sprung rutschen Mainz 05, der 1. FC Köln und der FC Augsburg je einen Platz nach unten, sodass der FCA in die Relegation gemusst hätte. RB Leipzig profitierte ebenfalls häufiger vom VAR und hätte ohne diesen den Sprung in die Champions League verpasst. Mit fünf Punkten weniger wäre RB auf d...