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21.01.2017 22:32 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Zwei strittige Szenen bei FCA – 1899 Hoffenheim

Bundesliga am Samstag: Bobic ledert gegen Ex-Referee Dr. Merk.

FCA / HOFF
Quelle: Imago Sportfoto
Sieben Mal Gelb, zwei strittige Szenen: Schiedsrichter Markus Schmidt hatte in der Partie FC Augsburg - 1899 Hoffenheim keinen leichten Stand...

Seit mehr als 500 Minuten ist Tabellen-Schlusslicht SV Darmstadt 98 nun schon ohne eigenen Treffer in der Fußball-Bundesliga. Das blieb am 17. Spieltag am Samstag auch beim tristen 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach so – und offensichtlich war dies für die „Lilien“ beim Debüt von Trainer Torsten Frings (40) sogar noch ein glückliches Ergebnis.

Denn: Bei der Fußball-Community WahreTabelle geriet eine Szene dieser insgesamt schwachen Partie in den Fokus. Lag nach 58 Minuten ein strafbares Handspiel von Darmstadts Alexander Milosevic vor? „Ja“, war sich der Mainzer Nullfünfer im Forum ziemlich sicher, „zwar kurze Distanz, aber für mich sieht es schon so aus, dass er den Arm absichtlich in die Schussbahn hält. Somit Elfmeter.“

Ebenfalls kein gutes Debüt als Cheftrainer des FC Augsburg erlebte Manuel Baum (37). Der hinter seinem Kontrahenten Julian Nagelsmann (29) aktuell jüngste Bundesliga-Trainer verlor mit dem FCA am Samstag mit 0:2 (0:0). Nach 29 Minuten hieß es für die Augsburger Fans unter den 24.000 Zuschauern erst einmal „Durchatmen“, als Paul Verhaegh den Ball bei einem Freistoß von Kerem Demirbay mit der Hand spielte. JamesBlond sah klar: „Diese Aktion wäre höchstens bei der Handball-WM durchgegangen. Klares, absichtliches Handspiel, hätte Elfmeter geben müssen.“ Ebenso knifflig: Der zweite Treffer der Hoffenheimer durch Andrej Kramaric (25) nach 64 Minuten. In dieser Szene mussten Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) und sein Team wohl auf aktives Abseits vom mitspielenden 1899-Stürmer Sandro Wagner entscheiden. „Wagner geht klar zum Ball und steht beim Abbrechen seines Laufes Verhaegh im Weg, deshalb greift er ins Spiel ein“, so foebis04.

Bereits am Freitagabend gewann Tabellenführer FC Bayern München durch ein spätes Tor von Robert Lewandowski (90. + 1) mit 2:1 (1:1) beim SC Freiburg und rettete damit den Auftakt ins neue Jahr und den Vorsprung auf RB Leipzig. Die erste Bundesligapartie in 2017 sah auch die erste strittige Szene. In der 47. Minute musste Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) nach einem Foul von Pascal Stenzel gegen Weltmeister Thomas Müller einen Elfmeter für den deutschen Rekordmeister geben. „Schwer zu sehen in Realgeschwindigkeit“, urteilte Mainz-Fan bananajoe. Auch La_bestia_negra brauchte die Wiederholung im TV: „In der zweiten Zeitlupe gesehen, dass der Fuß nicht weggezogen, sondern dagegen getreten wurde. Ändert aber nichts an der Fehlentscheidung.“

RB Leipzig bleibt nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt im Samstagabendspiel als Tabellenzweiter weiter auf Erfolgskurs. Die „Roten Bullen“ profitierten schon in der dritten Minute von einer Roten Karte für den Frankfurter Torhüter Lukas Hradecky, der den Ball vor dem Strafraum mit den Händen aufnahm. Eintracht-Sportdirektor Fredi Bobic (45) brachte anschließend jedoch eine andere Szene in Rage, in der die Frankfurter nach einem Einsteigen des bereits mit Gelb verwarnten Ante Rebic eigentlich im Glück waren. „Ich muss schmunzeln, wenn ich mir den Super-Schiedsrichterexperten Dr. Markus Merk bei Euch anhören muss“, schimpfte der Europameister von 1996 bei Sky im Interview, „und ich denke: Komm, lass es! Diese Experten braucht kein Mensch! Dieses ganze Gequatsche über eine Rote Karte, das macht keinen Sinn, wir werden körperlosen Fußball mehr sehen. Es soll schon noch zur Sache gehen.“ Der dreimalige Weltschiedsrichter des Jahres (zuletzt 2007), Dr. Merk aus Kaiserslautern, verteidigte sich in einer Live-Schaltung bei Sky umgehend: „Er kann nicht zugehört haben, weil wir genau das Gegenteil gesagt haben! Wir haben gesagt: Keine zweite Gelbe Karte, kein Gelb-Rot, keine zielgerichtete Aktion, wir haben seinen Spieler geschützt. Das ist unsachlich und eben auch nicht fair.“ Vize-Weltmeister Christoph Metzelder (36), ebenfalls im Sky-Expertenteam in Leipzig vermutete: „Wenn es keine krassen Fehlentscheidung gibt und Verantwortliche dann über Schiedsrichter sprechen, dann ist das ein Ablenkungsmanöver.“ (cge).

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Denn: Bei der Fußball-Community WahreTabelle geriet eine Szene dieser insgesamt schwachen Partie in den Fokus. Lag nach 58 Minuten ein strafbares Handspiel von Darmstadts Alexander Milosevic vor? „Ja“, war sich der Mainzer Nullfünfer im Forum ziemlich sicher, „zwar kurze Distanz, aber für mich sieht es schon so aus, dass er den Arm absichtlich in die Schussbahn hält. Somit Elfmeter.“

Ebenfalls kein gutes Debüt als Cheftrainer des FC Augsburg erlebte Manuel Baum (37). Der hinter seinem Kontrahenten Julian Nagelsmann (29) aktuell jüngste Bundesliga-Trainer verlor mit dem FCA am Samstag mit 0:2 (0:0). Nach 29 Minuten hieß es für die Augsburger Fans unter den 24.000 Zuschauern erst einmal „Durchatmen“, als Paul Verhaegh den Ball bei einem Freistoß von Kerem Demirbay mit der Hand spielte. JamesBlond sah klar: „Diese Aktion wäre höchstens bei der Handball-WM durchgegangen. Klares, absichtliches Handspiel, hätte Elfmeter geben müssen.“ Ebenso knifflig: Der zweite Treffer der Hoffenheimer durch Andrej Kramaric (25) nach 64 Minuten. In dieser Szene mussten Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) und sein Team wohl auf aktives Abseits vom mitspielenden 1899-Stürmer Sandro Wagner entscheiden. „Wagner geht klar zum Ball und steht beim Abbrechen seines Laufes Verhaegh im Weg, deshalb greift er ins Spiel ein“, so foebis04.

Bereits am Freitagabend gewann Tabellenführer FC Bayern München durch ein spätes Tor von Robert Lewandowski (90. + 1) mit 2:1 (1:1) beim SC Freiburg und rettete damit den Auftakt ins neue Jahr und den Vorsprung auf RB Leipzig. Die erste Bundesligapartie in 2017 sah auch die erste strittige Szene. In der 47. Minute musste Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) nach einem Foul von Pascal Stenzel gegen Weltmeister Thomas Müller einen Elfmeter für den deutschen Rekordmeister geben. „Schwer zu sehen in Realgeschwindigkeit“, urteilte Mainz-Fan bananajoe. Auch La_bestia_negra brauchte die Wiederholung im TV: „In der zweiten Zeitlupe gesehen, dass der Fuß nicht weggezogen, sondern dagegen getreten wurde. Ändert aber nichts an der Fehlentscheidung.“

RB Leipzig bleibt nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt im Samstagabendspiel als Tabellenzweiter weiter auf Erfolgskurs. Die „Roten Bullen“ profitierten schon in der dritten Minute von einer Roten Karte für den Frankfurter Torhüter Lukas Hradecky, der den Ball vor dem Strafraum mit den Händen aufnahm. Eintracht-Sportdirektor Fredi Bobic (45) brachte anschließend jedoch eine andere Szene in Rage, in der die Frankfurter nach einem Einsteigen des bereits mit Gelb verwarnten Ante Rebic eigentlich im Glück waren. „Ich muss schmunzeln, wenn ich mir den Super-Schiedsrichterexperten Dr. Markus Merk bei Euch anhören muss“, schimpfte der Europameister von 1996 bei Sky im Interview, „und ich denke: Komm, lass es! Diese Experten braucht kein Mensch! Dieses ganze Gequatsche über eine Rote Karte, das macht keinen Sinn, wir werden körperlosen Fußball mehr sehen. Es soll schon noch zur Sache gehen.“ Der dreimalige Weltschiedsrichter des Jahres (zuletzt 2007), Dr. Merk aus Kaiserslautern, verteidigte sich in einer Live-Schaltung bei Sky umgehend: „Er kann nicht zugehört haben, weil wir genau das Gegenteil gesagt haben! Wir haben gesagt: Keine zweite Gelbe Karte, kein Gelb-Rot, keine zielgerichtete Aktion, wir haben seinen Spieler geschützt. Das ist unsachlich und eben auch nicht fair.“ Vize-Weltmeister Christoph Metzelder (36), ebenfalls im Sky-Expertenteam in Leipzig vermutete: „Wenn es keine krassen Fehlentscheidung gibt und Verantwortliche dann über Schiedsrichter sprechen, dann ist das ein Ablenkungsmanöver.“ (cge).

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Manuel Gräfe Name : Manuel Gräfe
Geburtsdatum: 21.09.1973
Ort: Berlin
Markus Merk Name : Markus Merk
Geburtsdatum: 15.03.1962
Ort: Otterbach
Markus Schmidt Name : Markus Schmidt
Geburtsdatum: 31.08.1973
Ort: Stuttgart
Marco Fritz Name : Marco Fritz
Geburtsdatum: 03.10.1977
Ort: Korb

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