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04.02.2013 12:32 Uhr | Quelle: wahretabelle.de / dpa 1. FC Nürnberg: Viel diskutiertes "Elfmetergeschenk"

Der Strafstoß für den "Club" gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) erregte auch am Montag die Gemüter. FCN-Coach Wiesinger: "Müssen uns bestimmt nicht entschuldigen."

 

Timmy Simons / Marc-André ter Stegen
Quelle: GettyImages
Der umstrittene Elfmeter in Nürnberg: Timmy Simons lässt Gladbach-Keeper Marc-André ter Stegen keine Chance.

Es war die am meisten diskutierte Szene der Sonntagsspiele in der Fußball-Bundesliga: der angeblich "geschundene" Elfmeter für den 1. FC Nürnberg beim 2:1 (2:0)-Heimerfolg gegen Borussia Mönchengladbach. Der Strafstoßpfiff von Schiedsrichter Florian Meyer aus Burgdorf sorgte auch am Montag für Klärungsbedarf bei den Nutzern von wahretabelle.de.

WT-Nutzer bränntbarn zum angeblich elfmeterwürdigen Foul von Gladbachs Thorben Marx am Nürnberger Mike Frantz: "Ich denke nicht, dass Frantz nur gestolpert ist weil er aus Versehen in den Boden getreten hat, das sah mir schon nach Absicht aus. Insbesondere deswegen ärgerlich weil er eigentlich in aussichtsreicher Schussposition war und auch den Abschluss hätte suchen können." DerSid87 schrieb: "Im Stadion habe ich zwar als erster 'Elfer' gebrüllt, aber im Nachhinein wars für mich eine klare Schwalbe und daher gelbe Karte für Frantz. Dass wir den Elfmeter dann auch tatsächlich verwandelt haben, ist für die Gladbacher gleich doppeltes Pech. Am Ende bleibt ein fader Beigeschmack."

Ganz anders - und wenig selbstkritisch - die Sichtweise des 1. FC Nürnberg. Die Franken setzten der allgemeinen Empörung über ihr vermeintliches Elfmetergeschenk noch mehr eigene Entrüstung entgegen. "Wir müssen uns mit Sicherheit nicht dafür entschuldigen", schimpfte Trainer Michael Wiesinger nach dem Spiel. Dass es sich beim frühen Strafstoßpfiff um eine Fehlentscheidung handelte, wusste man natürlich auch beim "Club". Aber im Bewusstsein all der eigenen Benachteiligungen in der Vergangenheit erkannte man beim 1. FCN darin nur ausgleichende Gerechtigkeit. "Ich kann zwei, drei Situationen aufzählen, wo wir um den Sieg gebracht wurden", beklagte Wiesinger. Erst in der Vorwoche hatte er sich über einen ebenso fragwürdigen Elfmeterpfiff gegen sein Team im Fußball-Bundesligaspiel beim deutschen Doublesieger Borussia Dortmund (0:3) aufregen müssen. In der Hinrunde war Wiesingers Vorgänger Dieter Hecking gar zeitweise zum Meister der Echauffiertheit aufgestiegen, als er unter anderem zwei mitentscheidende Gegentore aus Abseitspositionen heftig angeprangert hatte: Bei Werder Bremen wurde der FCN um den Sieg gebracht (1:1), bei Bayer Leverkusen (0:1) kostete ein irregulärer Treffer einen Punkt. "Wir haben in dieser Saison genügend Situationen gehabt, wo wir benachteiligt wurden oder wo es strittig war. Von daher ist es schön, dass es sich jetzt auch ein bisschen ausgeglichen hat", kommentierte Nürnbergs Kapitän Raphael Schäfer die heiß diskutierte Szene vom Sonntagnachmittag aus der 4. Minute.

Was war passiert? Mit großer Geschwindigkeit war Nürnbergs Frantz in den Strafraum gestürmt, hatte das ausgestreckte Bein von Thorben Marx gesehen und sich daraufhin gestikulierend zu Boden fallen lassen. Und das, obwohl Marx noch rechtzeitig zurückgezogen und Frantz somit gar nicht berührt hatte, wie die Fernsehbilder später offenbarten. Die TV-Bilder stützten die Sichtweise der User von wahretabelle.de.

"Ich hätte den Elfmeter nicht gepfiffen", musste selbst Frantz später zugeben. Schon in der Mixed-Zone revidierte der 26-jährige Offensivmann seine Aussage wieder - und analysierte recht gewagt: "Wenn man die Bilder sieht, glaube ich, kann man nicht von einer absoluten Schwalbe sprechen, da gibt's krassere Sachen." Raphael  Schäfer, der auch nach dem Studium der recht eindeutigen TV-Bilder immer noch eine Berührung erkannt haben wollte, suchte fieberhaft
nach Rechtfertigungen: "Ich werde bestimmt nicht sagen, dass das eine glatte Fehlentscheidung war", erklärte der Torwart und meinte in Richtung Marx: "Wenn man im Sechzehner grätscht, muss man damit rechnen, dass man einen berührt und dass der Schiri pfeift." Timmy Simons verwandelte den Elfmeter jedenfalls souverän.

Was den Franken letztlich blieb, war ein Sieg mit fadem Beigeschmack.

19.09.2014 12:54 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de 2. Liga: Ittrich in Braunschweig

Itrrich

Patrick Ittrich (35, Foto) aus Hamburg war im Bundesliga-Spiel Eintracht Frankfurt - FC Augsburg (0:1/WahreTabelle.de berichtete) als vierter Offizieller, dessen Elfmeter-Hinweis an Schiedsrichter Manuel Gräfe via Headset nicht angekommen war, in die Schlagzeilen geraten. Er wird am Freitag (18.30 Uhr) die Zweitliga-Partie zwischen Eintracht Braunschweig und SV Darmstadt 98 leiten. Referee im Ost-Derby am Montagabend (20.15 Uhr) mit dem 1. FC Union Berlin und RB Leipzig ist ein Wahl-Hamburger: Tobias Stieler. Den Hit Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern pfeift am Samstag (13 Uhr) Peter Gagelmann aus Bremen.

16.09.2014 10:45 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de Champions-League-Referees

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Für die Auftaktspiele der deutschen Teams in der Champions League nominierte die UEFA erfahrene Schiedsrichter. Olegário Manuel Bartolo Benquerença (44 / Im Bild rechts, mit Chelseas Ramires) aus Portugal leitet am Dienstag (20.45 Uhr) Borussia Dortmund gegen den FC Arsenal, Pavel Kralovec (37) aus Tschechien ist zeitgleich bei AS Monaco - Bayer Leverkusen im Einsatz. Am Mittwoch (20.45 Uhr) steht die Partie FC Bayern München - Manchester City unter der Leitung von Alberto Undiano Mallenco (40) aus Spanien, während Ivan Bebek (37, Kroatien) die Begegnung FC Chelsea - FC Schalke 04 pfeifen wird.

14.09.2014 21:50 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de Dingert und die Binde...

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Schiedsrichter Christian Dingert (34/ Im Bild mit Bremens Santiago Garcia) leitete die zweite Hälfte im Freitagsspiel Bayer Leverkusen - Werder Bremen (3:3) mit einer Kapitänsbinde. Grund: Der Unparteiische aus Lebecksmühle (Rheinland-Pfalz) hatte am linken Arm gegen Ende des ersten Durchganges Probleme mit dem Klettverschluss seines Referee-Sprechfunkgerätes.  

12.09.2014 13:26 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de 2. Liga: FCK mit Fritz

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Schiedsrichter Marco Fritz (36, Foto) aus Korb in Baden-Württemberg pfeift am Freitag (18.30 Uhr) das Zweitligaspiel 1. FC Kaiserslautern - FSV Frankfurt. Ebenfalls am Freitag im Einsatz: Knut Kircher (Rottenburg) im Spiel VfL Bochum - Karlsruher SC. Die Montagspartie 1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf steht unter der Leitung von Florian Meyer (Burgdorf).

12.09.2014 12:51 Uhr | Quelle: WahreTabelle.de Weitere SR-Assistenten-Premieren

Lasse Koslowski beim Regionalliga-Spiel Jena-Magedeburg

Auch der fünfte Spieltag bringt Debütanten auf die Bühne 2.Bundesliga. Wie schon am vierten Spieltag bekommen wieder drei Schiedsrichter-Assistenten ihre ersten Einsätze: Der Berliner Lasse Koslowski (Foto, 27) bekam das Freitagsspiel zwischen FC Ingolstadt und dem VfR Aalen zugeteilt, Marcel Schütz (26) aus Worms und Marcel Gasteier aus Weisel (25) bilden das Assistenten-Gespann an der Linie am Sonntag, wenn die Spielvereinigung Greuther Fürth beim SV Sandhausen gastiert. Koslowski konnte in dieser Saison beim 3:4 von Mainz II gegen den MSV Duisburg und dem 3:1-Sieg von Sonnenhof Großaspach bei Hansa Rostock bereits Erfahrung als Spielleiter in der 3.Liga sammeln.