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12.01.2018 13:14 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Wahre FairplayTabelle: Bayer Leverkusen ganz unten!

Hannover fairstes Team der Liga – vor Gladbach und Bayern.

Tah_Jonathan_Schuerrle_Andre
Quelle: Imago Sportfoto / Archivbild
Die Leverkusener, hier mit Jonathan Tah gegen Dortmunds André Schürrle, langten in der Hinrunde mächtig hin...

Es war eine der hitzigsten Szenen der abgelaufenen Hinrunde in der Fußball-Bundesliga. Augsburgs Kapitän Daniel Baier (33) sorgte am fünften Spieltag gegen Vizemeister RB Leipzig (1:0) mit einer obszönen Geste an die Adresse von RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (50) für Wirbel.

Der bereits nach zwei Minuten von Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) mit Gelb verwarnte Augsburger hätte in dieser Szene mit einer weiteren Verwarnung bedacht und vom Platz geschickt werden müssen. „Manche Spieler raffen es noch immer nicht, dass überall Kameras sind“, wunderte sich Kompetenzteam-Mitglied mehrjo über diese Szene. Diese heiß diskutierte Situation war in der Hinrunde nicht die einzige, in der FCA-Spieler mit einer Gelb-Roten oder Roten Karte außen vor gewesen wären. Sechs (!) nicht gegebene Platzverweise – glatt Rot – hätten die Augsburger von Rang fünf nach DFL-Wertung auf Platz 17 der Wahren Fairplay-Tabelle geführt. Die über die Emotion und über den Kampfgeist kommende Mannschaft von Trainer Manuel Baum (38) stand am zweiten, sechsten, siebten, elften und zwölften Spieltag im Fokus. Der FCA hätte u. a. in den Partien gegen Leipzig, Borussia Dortmund (1:2) und beim FC Bayern München (0:3) Feldverweise hinnehmen müssen.

Auch für Bayer 04 Leverkusen geht es in der Wahren Fairplay-Tabelle weiter nach unten. Die Bayer-Elf, nach einer „Schwalbe“ von Coach Heiko Herrlich (46) im Pokal-Achtelfinale in Mönchengladbach (1:0) zuletzt mit einer Gelstrafe sanktioniert, kassierte offiziell nur zwei Rote Karten. In der Endabrechnung von WahreTabelle wären jedoch noch drei weitere Spielausschlüsse dazugekommen – allesamt glatt Rot! Bereits am ersten Spieltag musste Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) Leverkusens Nationalspieler Karim Bellarabi beim 1:3 in München mit Rot verabschieden. Weitere potenzielle Rot-Sünder auf Leverkusener Seite wären zwei Mal Dominik Kohr in den Heimspielen gegen den VfL Wolfsburg (2:2 / Achter Spieltag) sowie gegen RB Leipzig (2:2) am 12. Spieltag, und Panagiotis Retsos beim 1:1 in Augsburg in der elften Spielrunde.  

Nach WahreTabelle-Wertung würden die Rheinländer somit die „Roten Bullen“ als böse Buben der Liga ablösen. In der DFL-Tabelle findet sich RB Leipzig mit zwei Mal Rot und zwei Mal Gelb-Rot auf dem 18. Platz der Fairnesswertung, bei WahreTabelle auf Rang 16.

Ganz oben in der Wahren Fairplay-Tabelle: Hannover 96. Der Aufsteiger hätte sich mit einer gelb-roten Karte ins Klassement eingetragen. Aber: In der Wertigkeit (drei Punkte) wirkt sich die nicht gezeigte Ampelkarte gegen die „Roten“ und Pirmin Schwegler (13. Spieltag / 3:0 gegen 1899 Hoffenheim) weniger stark aus als die nicht erfolgte Hinausstellung von Gladbachs Kapitän Lars Stindl (29) in der Partie gegen den 1. FSV Mainz 05. Der Nationalspieler musste in dem Spiel, dass der VfL nach WahreTabelle-Auswertung mit 1:2 verloren hätte, nach einer Notbremse (18.) vom Platz. Dies hätte der rheinischen Borussia, die in der DFL-Tabelle ohne Platzverweis durch die Hinrunde kam, fünf Minuspunkte in der wahren Fairplay-Wertung eingebracht. Dritter in der Wahren FairplayTabelle ist Rekordmeister FC Bayern München. Die Bayern hätten bei ihrer „Herbstmeisterschaft“ am 15. Spieltag in Frankfurt (1:0) eine Rote Karte für Arturo Vidal hinnehmen müssen. (cge)

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Der bereits nach zwei Minuten von Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) mit Gelb verwarnte Augsburger hätte in dieser Szene mit einer weiteren Verwarnung bedacht und vom Platz geschickt werden müssen. „Manche Spieler raffen es noch immer nicht, dass überall Kameras sind“, wunderte sich Kompetenzteam-Mitglied mehrjo über diese Szene. Diese heiß diskutierte Situation war in der Hinrunde nicht die einzige, in der FCA-Spieler mit einer Gelb-Roten oder Roten Karte außen vor gewesen wären. Sechs (!) nicht gegebene Platzverweise – glatt Rot – hätten die Augsburger von Rang fünf nach DFL-Wertung auf Platz 17 der Wahren Fairplay-Tabelle geführt. Die über die Emotion und über den Kampfgeist kommende Mannschaft von Trainer Manuel Baum (38) stand am zweiten, sechsten, siebten, elften und zwölften Spieltag im Fokus. Der FCA hätte u. a. in den Partien gegen Leipzig, Borussia Dortmund (1:2) und beim FC Bayern München (0:3) Feldverweise hinnehmen müssen.

Auch für Bayer 04 Leverkusen geht es in der Wahren Fairplay-Tabelle weiter nach unten. Die Bayer-Elf, nach einer „Schwalbe“ von Coach Heiko Herrlich (46) im Pokal-Achtelfinale in Mönchengladbach (1:0) zuletzt mit einer Gelstrafe sanktioniert, kassierte offiziell nur zwei Rote Karten. In der Endabrechnung von WahreTabelle wären jedoch noch drei weitere Spielausschlüsse dazugekommen – allesamt glatt Rot! Bereits am ersten Spieltag musste Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) Leverkusens Nationalspieler Karim Bellarabi beim 1:3 in München mit Rot verabschieden. Weitere potenzielle Rot-Sünder auf Leverkusener Seite wären zwei Mal Dominik Kohr in den Heimspielen gegen den VfL Wolfsburg (2:2 / Achter Spieltag) sowie gegen RB Leipzig (2:2) am 12. Spieltag, und Panagiotis Retsos beim 1:1 in Augsburg in der elften Spielrunde.  

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