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07.09.2018 20:29 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Bundesliga-Profi Bell: „Videobeweis macht Fußball kaputt“

Mainzer befeuert Diskussion um Schiedsrichter-Hilfe aus Köln.

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Quelle: Imago Sportfoto / Archivbild
16. April 2018: Schiedsrichter Guido Winkmann (r.) gibt den umstrittenen Halbzeit-Elfmeter von Mainz...

Diese Szene hallt in Mainz immer noch nach. Am 16. April 2018 schlug der 1. FSV Mainz 05 den SC Freiburg mit 2:0 im Montagsspiel der Fußball-Bundesliga. Diese Partie schrieb Liga-Geschichte, weil Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) per Videobeweis einen Elfmeter für die Mainzer verhängte und diesen in der Halbzeitpause ausführen ließ. Mainz-Profi Stefan Bell (27) hat nun in einem Interview mit der Zeitung Fußball BILD (Freitagsausgabe) seinem Frust über den Umgang mit dem Videobeweis Luft gemacht.

„Ich war von Anfang an skeptisch“, erzählte Bell dem Blatt, „und ich bin es noch. Ich finde, der Videobeweis macht den Fußball ein Stück weit kaputt. Wenn bei einer Elfmeter-Entscheidung selbst die eigenen Fans gegen den DFB schimpfen, bin ich mir nicht sicher, ob wir auf dem Weg sicher.“ Der Verteidiger sagte weiter: „Ich weiß auch nicht, ob es mit dem Videobeweis auf Dauer fairer wird.“

Hier direkt mitdiskutieren: Hat Stefan Bell mit seiner Kritik am Videobeweis Recht?

Stefan Bell rügte auch den Umgang mit dem Videobeweis in der noch jungen Spielzeit 2018/2019. „Der größte Skandal ist für mich der Elfer der Bayern am ersten Spieltag. Und am nächsten Tag wird mehr über tretende Hoffenheimer berichtet, als über den Elfer. Wenn der gegen Bayern gewesen wäre, hätte es eine Woche lang kein anderes Thema gegeben.“

Mainz 05 hatte bereits am ersten Spieltag der neuen Saison Pech, als ein Handelfmeter im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:0) trotz Konsultation des Video-Assistenten in Köln durch Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) nicht gegeben wurde. (cge).

Mehr zum Thema:

Auswertung kurios: FC Bayern trotz zweier Korrekturen 3:1

Elfmeter in der Halbzeitpause in Mainz!

Diese Szene hallt in Mainz immer noch nach. Am 16. April 2018 schlug der 1. FSV Mainz 05 den SC Freiburg mit 2:0 im Montagsspiel der Fußball-Bundesliga. Diese Partie schrieb Liga-Geschichte, weil Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) per Videobeweis einen Elfmeter für die Mainzer verhängte und diesen in der Halbzeitpause ausführen ließ. Mainz-Profi Stefan Bell (27) hat nun in einem Interview mit der Zeitung Fußball BILD (Freitagsausgabe) seinem Frust über den Umgang mit dem Videobeweis Luft gemacht.

„Ich war von Anfang an skeptisch“, erzählte Bell dem Blatt, „und ich bin es noch. Ich finde, der Videobeweis macht den Fußball ein Stück weit kaputt. Wenn bei einer Elfmeter-Entscheidung selbst die eigenen Fans gegen den DFB schimpfen, bin ich mir nicht sicher, ob wir auf dem Weg sicher.“ Der Verteidiger sagte weiter: „Ich weiß auch nicht, ob es mit dem Videobeweis auf Dauer fairer wird.“

Hier direkt mitdiskutieren: Hat Stefan Bell mit seiner Kritik am Videobeweis Recht?

Stefan Bell rügte auch den Umgang mit dem Videobeweis in der noch jungen Spielzeit 2018/2019. „Der größte Skandal ist für mich der Elfer der Bayern am ersten Spieltag. Und am nächsten Tag wird mehr über tretende Hoffenheimer berichtet, als über den Elfer. Wenn der gegen Bayern gewesen wäre, hätte es eine Woche lang kein anderes Thema gegeben.“

Mainz 05 hatte bereits am ersten Spieltag der neuen Saison Pech, als ein Handelfmeter im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:0) trotz Konsultation des Video-Assistenten in Köln durch Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) nicht gegeben wurde. (cge).

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Elfmeter in der Halbzeitpause in Mainz!

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Guido Winkmann Name : Guido Winkmann
Geburtsdatum: 27.11.1973
Ort: Kerken
Daniel Siebert Name : Daniel Siebert
Geburtsdatum: 04.05.1984
Ort: Berlin

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Guido Winkmann
Name : Guido Winkmann
Geburtsdatum: 27.11.1973
Ort: Kerken
Daniel Siebert
Name : Daniel Siebert
Geburtsdatum: 04.05.1984
Ort: Berlin

21.02.2020 12:02 Uhr | Quelle: dpa Ifab-Geschäftsführer Brud: «Im Zweifel für den Angreifer!»

Keine Veränderungen bei der Abseitsregel geplant

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Der Fußball-Weltverband FIFA wird an der aktuell gültigen Abseitsregel festhalten. An der Bewertung der Wiederholungen durch den Video-Assistenten soll aber gearbeitet werden. «Auch wenn es nur um einen Zentimeter Abseits geht, dann ist es eben Abseits», sagte Lukas Brud, Geschäftsführer des regelgebenden International Football Association Boards, dem «11Freunde»-Magazin. «Daran wird sich auch entgegen mancher Berichte nichts ändern.» Wenn der Schiedsrichter aber «nach weiteren Bildern suchen muss, wenn Zeit dafür geopfert wird, die Linie noch mal anders anzulegen, dann liegt wohl keine klare Fehlentscheidung vor», sagte Brud mit Blick auf den Ablauf beim Videobeweis. «Wenn i...

20.02.2020 11:30 Uhr | Quelle: dpa Ex-Trainer Wenger mit Vorschlag für Änderung der Abseitsregel

Denkanstöße für «potenzielle Verbesserungen der Abseitsregel»

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Ex-Trainer Arsene Wenger hat in seiner neuen Funktion beim Fußball-Weltverband FIFA eine Änderung der Abseitsregel angeregt. Demzufolge solle sich ein Spieler nicht im Abseits befinden, solange sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet. Bislang steht ein Spieler im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner. «Das würde es klären und man hätte nicht länger Millimeter-Entscheidungen, wenn nur ein Bruchteil eines Angreifers vor der Verteidigungslinie ist», sagte Wenger der englischen Zeitung «The Sun». Am Mittwochabend stellte der 70 Jahre alte Franzose in einer F...

19.02.2020 18:52 Uhr | Quelle: dpa 2. Liga: Nürnberg siegt bei Wahre Tabelle – Unentschieden für Kiel

„Eine Freistoßsituation, wie man sie 20-mal pro Wochenende sieht“

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Am 22. Spieltag der 2. Bundesliga hätte der 1. FC Nürnbergeigentlich einen Sieg gegen den 1. FC Heidenheim gefeiert (2:2). Holstein Kiel muss bei Wahre Tabelle dagegen mit einem Unentschieden bei Erzgebirge Aue leben (1:2).  Nürnbergs Michael Frey erzielte in der 71. Minute das vermeintliche 3:1 für den Club. Schiedsrichter Timo Gerachnahm den Treffer mit Hilfe des Videoassistenten wieder zurück. Wahre Tabelle-Nutzer „xxandl“ schrieb: „Eine Freistoßsituation, wie man sie 20-mal pro Wochenende sieht. Warum ausgerechnet hier das Tor zurückgenommen wird, lässt sich für mich nicht beantworten.“ Die Community stimmte mit 100 Prozent für ein ...

18.02.2020 20:03 Uhr | Quelle: dpa 1. Liga: Unentschieden für Leverkusen und Wolfsburg in der Wahren Tabelle

Drei Korrekturen am 22. Spieltag

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  Der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen müssen sich am 22. Spieltag mit einem Unentschieden begnügen. Auch RB Leipzig profitierte beim 3:0-Erfolg gegen Werder Bremen von einer Fehlentscheidung. Die „Wölfe“ konnten gegen die TSG Hoffenheim einen 3:2-Sieg feiern, erhielten in der 49. Minute aber mit Hilfe des Videoassistenten von Schiedsrichter Sören Storks einen ungerechtfertigten Elfmeter. Kevin Mbabu kam nach einer Grätsche von Hoffenheims Benjamin Hübner zu Fall. In der Zeitlupe war allerdings zu erkennen, dass Mbabu bereits zuvor zu fallen begann. Wahre Tabelle-User „mazah“ schrieb: „Natürlich...

17.02.2020 15:24 Uhr | Quelle: dpa Südamerikanische Schiedsrichter könnten bei EM pfeifen

Auch interkontinentale Spiele stehen zur Diskussion

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Die UEFA und der südamerikanische Fußballverband COMNEBOL wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. Das gaben die beiden Verbände in einer gemeinsamen Erklärung bekannt. So sei es vorstellbar, dass bei der Europameisterschaft in diesem Jahr ein Schiedsrichtergespann aus Südamerika ein Vorrundenspiel leite. Auch Einsätze in der Champions League könnte es geben. Ebenso könnten europäische Unparteiische bei der Südamerika-Meisterschaft und im Club-Wettbewerb Copa Libertadores pfeifen. Weiter wurde nach Angaben der Verbände auch darüber diskutiert, in Zukunft wieder interkontinentale Spiele austragen zu lassen. Bereits zwischen 1960 und 2004 spielten die Gewinner von Champions League un...