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24.08.2018 23:23 Uhr | Quelle: WahreTabelle / dpa

Zwei Mal Videobeweis bei FC Bayern – 1899!

Bundesliga-Eröffnungsspiel in München mit turbulenter Schlussphase - und hitzigen Diskussionen.

Dankert_Bastian_Ribéry_Franck_FCBayern_1899
Quelle: Imago Sportfoto
In der Review Area sieht man besser... Millionen TV-Zuschauer sahen die Überprüfung der strittigen Szenen in München durch Schiedsrichter Bastian Dankert live im Fernsehen. Franck Ribéry guckte mit...

Erstes Spiel – und gleich zwei strittige Szenen! Im Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitagabend zwischen dem Deutschen Meister FC Bayern München und 1899 Hoffenhein (3:1) musste Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock gleich zwei Mal Unterstützung aus Köln anfordern.

In der turbulenten Schlussphase bedurfte es zwei Mal der Einschaltung von Video-Schiedsrichter Sascha Stegemann aus der DFL-Zentrale. Die Fußball-Community WahreTabelle hatte beide Szenen strittig gewertet. Es gab bis zum späten Freitagabend rege Diskussionen und zahlreiche Alarm-Meldungen.

Doch der Reihe nach. Adam Szalai (57.) hatte für die Gäste aus dem Kraichgau die 1:0-Führung von Thomas Müller (23.) ausgeglichen. Nach 77 Minuten ging Franck Ribéry gegen Havard Nordtveit erst nach einem Tackling zu Boden. Dankert pfiff direkt Elfmeter, eine Rücksprache mit Köln gab es nicht – und das verwunderte auch Bayern-Anhänger im WahreTabelle-Spielforum. „Fassungslosigkeit...wie kann der Video-Schiri da nicht eingreifen?“, kommentierte FC Bayern-Fan etso die erste strittige Szene der neuen Saison. „Grobe Fehlentscheidung und komplett unklar, wieso da Köln nicht eingreift“, sah es auch der mit den Münchnern haltende User Triple X.

Arjen Robben (80.) verwandelte den von 1899-Torhüter Oliver Baumann gegen Robert Lewandowski abgewehrten Foul-Elfmeter im Nachschuss. Die „Jubel-Arje“ der Münchner war bereits beendet, als Schiedsrichter Dankert doch noch in die Review Area ging. Robben und auch andere Spieler waren offenbar viel zu früh in den Strafraum gelaufen. Der Strafstoß wurde nach Video-Beweis wiederholt. Lewandowski traf im zweiten Versuch bombensicher (82.) Drei Minuten später schien die Partie bereits entschieden. Müller erzielte das vermeintliche 3:1, doch auch dieses Mal griff Köln ein. Der Weltmeister von 2014 hatte den Ball mit dem Ellenbogen ins Netz gelenkt. Schwer zu sehen, daher erneute Videobeweis-Entscheidung. Dankert nahm den Treffer zurück. „Nach dem Elfer der zweite Video-Fehler“, sah Magdeburg-Fan FCM den Referee hier nicht auf der richtigen Seite. „Man kann da gerne ein Handspiel geben, sollte das dann aber bitte auch konsequent machen“, so FCB2711, „Absicht sehe ich hier trotzdem keine.“ Unmittelbar nachdem der vierte Offizielle Thorsten Schiffner die Nachspielzeit von sechs Minuten angezeigt hatte, überwand Robben Baumann – dieses Mal regelkonform – zum 3:1-Endstand.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (31) nahm diese Szenen nach dem Spiel als Anlass für seine Kritik am Video-Beweis. „Warum kriegen sie es nicht hin, das in Köln zu entscheiden?“, sagte Nagelsmann im Eurosport-Interview, „der arme Schiedsrichter muss vor 77.000 Zuschauern dahin rennen und sich die Szene anschauen.“ Unklar blieb zudem, warum sich Dankert nicht die Entstehungsszene nochmals anschaute. „Das war kein Elfmeter, er springt halt eine halbe Stunde vorher“, schimpfte Nagelsmann und monierte, dass „bei einer entscheidenden Szene“ nicht eingegriffen worden sei.“ Der 1899-Coach weiter. „Wenn das als Elfmeter gepfiffen wird, dann kann jeder vorher losspringen und sagen, ich kann nicht weiterlaufen. Und wer bewertet es dann? Der Videoschiedsrichter? Wo war er? Außer in den 14 Szenen danach, die keinen Mensch interessiert haben. Da war er in jedem Fall nicht anwesend.“ Auch der neue Bayern-Trainer Niko Kovac (46) gab im ZDF zu: „Das ist schwierig. So glasklar sehe ich das jetzt auch nicht. Ich hätte ihn nicht gegeben.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Friedhelm Funkel „absolut für den Video-Beweis“

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In der turbulenten Schlussphase bedurfte es zwei Mal der Einschaltung von Video-Schiedsrichter Sascha Stegemann aus der DFL-Zentrale. Die Fußball-Community WahreTabelle hatte beide Szenen strittig gewertet. Es gab bis zum späten Freitagabend rege Diskussionen und zahlreiche Alarm-Meldungen.

Doch der Reihe nach. Adam Szalai (57.) hatte für die Gäste aus dem Kraichgau die 1:0-Führung von Thomas Müller (23.) ausgeglichen. Nach 77 Minuten ging Franck Ribéry gegen Havard Nordtveit erst nach einem Tackling zu Boden. Dankert pfiff direkt Elfmeter, eine Rücksprache mit Köln gab es nicht – und das verwunderte auch Bayern-Anhänger im WahreTabelle-Spielforum. „Fassungslosigkeit...wie kann der Video-Schiri da nicht eingreifen?“, kommentierte FC Bayern-Fan etso die erste strittige Szene der neuen Saison. „Grobe Fehlentscheidung und komplett unklar, wieso da Köln nicht eingreift“, sah es auch der mit den Münchnern haltende User Triple X.

Arjen Robben (80.) verwandelte den von 1899-Torhüter Oliver Baumann gegen Robert Lewandowski abgewehrten Foul-Elfmeter im Nachschuss. Die „Jubel-Arje“ der Münchner war bereits beendet, als Schiedsrichter Dankert doch noch in die Review Area ging. Robben und auch andere Spieler waren offenbar viel zu früh in den Strafraum gelaufen. Der Strafstoß wurde nach Video-Beweis wiederholt. Lewandowski traf im zweiten Versuch bombensicher (82.) Drei Minuten später schien die Partie bereits entschieden. Müller erzielte das vermeintliche 3:1, doch auch dieses Mal griff Köln ein. Der Weltmeister von 2014 hatte den Ball mit dem Ellenbogen ins Netz gelenkt. Schwer zu sehen, daher erneute Videobeweis-Entscheidung. Dankert nahm den Treffer zurück. „Nach dem Elfer der zweite Video-Fehler“, sah Magdeburg-Fan FCM den Referee hier nicht auf der richtigen Seite. „Man kann da gerne ein Handspiel geben, sollte das dann aber bitte auch konsequent machen“, so FCB2711, „Absicht sehe ich hier trotzdem keine.“ Unmittelbar nachdem der vierte Offizielle Thorsten Schiffner die Nachspielzeit von sechs Minuten angezeigt hatte, überwand Robben Baumann – dieses Mal regelkonform – zum 3:1-Endstand.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann (31) nahm diese Szenen nach dem Spiel als Anlass für seine Kritik am Video-Beweis. „Warum kriegen sie es nicht hin, das in Köln zu entscheiden?“, sagte Nagelsmann im Eurosport-Interview, „der arme Schiedsrichter muss vor 77.000 Zuschauern dahin rennen und sich die Szene anschauen.“ Unklar blieb zudem, warum sich Dankert nicht die Entstehungsszene nochmals anschaute. „Das war kein Elfmeter, er springt halt eine halbe Stunde vorher“, schimpfte Nagelsmann und monierte, dass „bei einer entscheidenden Szene“ nicht eingegriffen worden sei.“ Der 1899-Coach weiter. „Wenn das als Elfmeter gepfiffen wird, dann kann jeder vorher losspringen und sagen, ich kann nicht weiterlaufen. Und wer bewertet es dann? Der Videoschiedsrichter? Wo war er? Außer in den 14 Szenen danach, die keinen Mensch interessiert haben. Da war er in jedem Fall nicht anwesend.“ Auch der neue Bayern-Trainer Niko Kovac (46) gab im ZDF zu: „Das ist schwierig. So glasklar sehe ich das jetzt auch nicht. Ich hätte ihn nicht gegeben.“ (cge)

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Bastian Dankert Name : Bastian Dankert
Geburtsdatum: 09.06.1980
Ort: Rostock

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Bastian Dankert
Name : Bastian Dankert
Geburtsdatum: 09.06.1980
Ort: Rostock

25.08.2018 08:44


Stormfalco
Stormfalco

Bayern München-FanBayern München-Fan

Stormfalco
Mitglied seit: 16.12.2007

Aktivität:
Beiträge: 4547

@GladbacherFohlen

Zitat von GladbacherFohlen
Zitat von Stormfalco
Warum wird hier davon ausgegangen das es nach dem Elfmeter keine Rücksprache mit Köln gab? Das wäre doch absolut unrealistisch!!


Ich schätze es ist damit gemeint, dass es eben GAR KEINEN Kontakt aus Köln zu Dankert gab. Und das war auch mein Eindruck. Das wird letztendlich ein Silent Check gewesen sein. Mehr aber (leider) auch nicht


Was meinst du mit silent Check?

Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen das Dankert nichts aufs Ohr bekommen hat.


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25.08.2018 08:20


adler88


Eintr. Frankfurt-FanEintr. Frankfurt-Fan


Mitglied seit: 16.08.2015

Aktivität:
Beiträge: 4569

Fassen wir die Saison zusammen.

Es gab 2 Videobeweise. Beide Male wurde gegen den FCB entschieden

Na das kann ja heiter werden


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25.08.2018 02:40


GladbacherFohlen
GladbacherFohlen

Bor. M'Gladbach-FanBor. M'Gladbach-Fan

GladbacherFohlen
Mitglied seit: 04.03.2013

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Beiträge: 5881

@Stormfalco

Zitat von Stormfalco
Warum wird hier davon ausgegangen das es nach dem Elfmeter keine Rücksprache mit Köln gab? Das wäre doch absolut unrealistisch!!


Ich schätze es ist damit gemeint, dass es eben GAR KEINEN Kontakt aus Köln zu Dankert gab. Und das war auch mein Eindruck. Das wird letztendlich ein Silent Check gewesen sein. Mehr aber (leider) auch nicht


"Das ist der ganz normale Wahnsinn hier im Borussia-Park!" - 100,5-Kommentator Andreas Küppers nach Igor de Camargos Last-Minute-Tor in der Relegation 2011 gegen Bochum


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19.10.2020 21:05 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga zum ersten Mal seit 2008 ohne strittige Szene

Keine Korrektur am 4. Spieltag

Stegemann_1603134523.jpg

Am 4. Spieltag der Bundesliga gibt es in der Wahren Tabelle keine Korrekturen. Die Schiedsrichter blieben damit zum ersten Mal in dieser Saison ohne größere Fehler. Das haben sie auch dem Videoassistenten zu verdanken, der insgesamt drei Mal an diesem Spieltag eingriff und Wahrnehmungsfehler der Schiedsrichter korrigierte. Bei Mainz 05 – Bayer Leverkusen verhinderte der VAR eine Rote Karte für Bayers Edmond Tapsoba, wegen einer vorherigen Abseitsposition. Außerdem wurde ein Treffer des SC Freiburg gegen Werder Bremen zurückgenommen, Ádám Szalai stand bei der Torvorbereitung ebenfalls im aktiven Abseits. In Köln sah sich Schiedsrichter Sven Jablonski eine strittige Szene selbst auf dem Bildschirm an und gab darauf...

17.10.2020 19:34 Uhr | Quelle: WahreTabelle 2. Bundesliga: HSV-Profi Leistner fliegt nach Pokalsperre direkt wieder vom Platz

Nach einer Notbremse in der 53. Minute sah der Ersatzkapitän Rot

Leistner_1602956297.jpg

Der Ersatzkapitän des Hamburger SV, Toni Leistner, durfte nach seiner vierwöchigen Sperre aus dem DFB-Pokal gegen Greuther Fürth (1:0) zum ersten Mal wieder auf dem Platz stehen. Sein Comeback war allerdings bereits nach 53 Minuten wieder zu Ende. Nach einer Notbremse gegen Fürths Havard Nielsen wurde er von Schiedsrichter Martin Petersen mit Rot vom Platz gestellt. Damit ist Leistner seit Luiz Gustavo vom VfL Wolfsburg in der Saison 2013/ 2014 der erste Spieler in der 1. oder 2. Bundesliga, der nach einer vorherigen Sperre, direkt wieder gesperrt werden wird. Gustavo erhielt am 3. Spieltag gegen Mainz 05 die Gelb-Rote Karte, nur um nach seiner Sperre am 5. Spieltag gegen Bayer Leverkusen direkt wieder mit der Ampelkarte vom Platz zu fliegen. (yk)

15.10.2020 14:35 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga: Eintracht Braunschweigs Rekord für die Ewigkeit

Die Niedersachsen blieben elf Spielzeiten in Folge ohne Platzverweis

Braunschweig_1602765542.jpg

Die 62. Minute im Spiel Eintracht Braunschweig gegen Werder Bremen am 30. August 1975 markiert bis heute einen historischen Moment in der Bundesliga. Braunschweigs Verteidiger Wolfgang Grzyb flog vom Platz, weil er sich bei Schiedsrichter Maertin Scheffner zu vehement über einen Elfmeterpfiff beschwerte. Grzybs einziger Platzverweis in seiner Bundesligakarriere beendete eine unglaubliche Serie der Braunschweiger: Als Gründungsmitglied 1963 in die Bundesliga gekommen, absolvierte die Eintracht elf Spielzeiten in Folge ohne Platzverweis. Insgesamt schaffte es Braunschweig, 370 Partien in Folge mit allen Spielern zu beenden. Ein Bundesligarekord, der auch nach 45 Jahren noch Bestand hat. (yk)

13.10.2020 12:17 Uhr | Quelle: WahreTabelle Nations League: Ruddy Buquet pfeift Deutschland - Schweiz

Franzose gibt sein Debüt in der Nations League A

Baquet_1602584335.jpg

Das vierte Spiel der deutschen Nationalmannschaft in der UEFA Nations League gegen die Schweiz (Dienstag 20:45 Uhr) wird von dem französischen Schiedsrichter Ruddy Buquet geleitet. Buquet gibt sein Debüt in der Nations League A, der höchsten der vier Spielklassen. Allerdings ist der Franzose keineswegs unerfahren: Seit 2011 ist der 43-Jährige FIFA-Schiedsrichter und geht mit der Erfahrung aus 235 Spielen in der französischen Ligue 1 in die Partie. Dazu kommen 91 Partien in der Ligue 2 und 29 in den europäischen Wettbewerben, 19 Europa-League- und 10 Champions-League-Spiele. Weder die Deutschen noch die Schweizer haben bislang Erfahrungen mit Buquet gemacht. (yk)

12.10.2020 15:55 Uhr | Quelle: WahreTabelle Bundesliga ‘93: Das Rekordspiel von Dortmund und Dresden

1993 flogen in der Begegnung beider Teams fünf Spieler vom Platz

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Der 4:0-Erfolg von Borussia Dortmund gegen Dynamo Dresden am 01.09.1993 ist erst auf den zweiten Blick ein Rekord in der Bundesliga. In der Partie des 5. Spieltags der Saison 1993/ 1994 flogen gleich fünf Spieler mit Rot oder Gelb-Rot vom Platz. Bis heute ist diese Marke unerreicht. Bereits nach 30 Minuten musste Schiedsrichter Manfred Schmidt Dortmunds Matthias Sammer nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot des Feldes verweisen. Fünf Minuten später erwischte es dann Nils Schmäler auf Seiten der Dresdner, der nach einer Notbremse Rot sah. Ebenfalls die Rote Karte bekam Günter Kutowski im Trikot des BVB nach einem Handspiel in der 46. Minute. Den Rekord perfekt machten danach die Ampelkarten für die Dresdner Matthias Mauksch (55.) und Markus Kr...