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14.10.2017 09:59 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Elfer zurückgenommen: FC tobt nach Video-Beweis

Bundesliga am Freitag: Viel los bei VfB Stuttgart – 1. FC Köln..

Cortus_Benjamin_VfBFC
Quelle: Imago Sportfoto
Der Auftakt zu einer unglaublichen Schlussphase in Stuttgart: Bedrängt von den VfB-Spielern Ron-Robert Zieler und Andreas Beck konsultiert Schiedsrichter Benjamin Cortus (r.) zunächst seinen Video-Assistenten...

„Kölns bitterste Pleite“, so der Aufmacher von Fußball BILD am Samstag zum Auftaktmatch des achten Spieltags in der Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln (2:1). „Drama in der Schlussphase“, hieß es bei Kicker.de.

Was war passiert? In der 88. Minute pfiff Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) nach einer Aktion mit dem Neu-Stuttgarter Dennis Aogo und Kölns Sehrou Guirassy zunächst Elfmeter für die „Geißböcke“. Der Referee konsultierte dann seinen Video-Assistenten Harm Osmers, nahm die Entscheidung dann zurück und sicherte sich durch einen Sprint in die „Review Area“ am Spielfeldrand noch einmal ab. Bis zur endgültigen Entscheidung von Cortus vergingen mehr als drei Minuten. Die anschließende Nachspielzeit von vier Minuten nutzte Stuttgart durch Chadrac Akolo (90. + 4) zum stürmisch umjubelten 2:1-Siegtreffer.

Die Kölner haderten anschließend mit dem Ablauf dieser umstrittenen Entscheidungsfindung. „Der Schiedsrichter hat eine Entscheidung getroffen in dem Moment und das ist keine klare Fehlentscheidung. Dann frage ich mich, warum sich die da in Köln da einmischen? Das muss mir einer erklären“, giftete FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke (53) im Eurosport-Interview nach dem Spiel, „wir haben in dieser Saison so viele Situationen, aber das war ein Kontakt.“ Der FC hatte bereits im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (0:1) nach einem umstrittenen Elfmeter mit Mijat Gacinovic und FC-Torhüter Timo Horn und im vorangegangenen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund (0:5) mit den Entscheidungen des Schiedsrichters respektive des Video-Assistenten hadern müssen.

Selbst VfB-Abwehrchef Holger Badstuber (28) hatte nach der turbulenten Partie kein Verständnis für den Wirrwarr: „Das ist eine Entscheidung zwischen Sieg und Niederlage. Mit dem Video-Schiedsrichter wird es brutal.“

Bei der Fußball-Community WahreTabelle schlugen die Wellen ebenfalls hoch. Bis Samstagmittag gab es zahlreiche „Alarm“-Beiträge. „Respekt, dass der DFB die Regeln auslegt wie er will. Respekt an Holger Badstuber für das ehrliche Statement, wonach das mit dem Video-Beweis so nicht weitergeht“, ärgerte sich FC-Anhänger Spielbeobachter. Der Stutttgarter Socrates wollte das naturgemäß so nicht stehen lassen: „Wundere mich auch sehr, was Schmadtke und die "Experten" Sammer und Co da reden. Die Fehlentscheidung ist für mich sowas von glasklar. Es ist ein Stürmerfoul und fertig.“ FCN-Fan Thomas1985 nahm Referee Cortus aus der Schusslinie: „Klares Stürmerfoul und auch Gelb. Der Kölner Stürmer trifft EINDEUTIG ZUERST den Stuttgarter. Insofern ist das bisschen Kontakt DANACH völlig irrelevant.“ (cge).

Mehr zum Thema:

Elfer-Ärger: 1. FC Köln sieht sich „im falschen Film“

Gentner-Foul: „Video-Beweis hat komplett versagt“

 

„Kölns bitterste Pleite“, so der Aufmacher von Fußball BILD am Samstag zum Auftaktmatch des achten Spieltags in der Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln (2:1). „Drama in der Schlussphase“, hieß es bei Kicker.de.

Was war passiert? In der 88. Minute pfiff Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) nach einer Aktion mit dem Neu-Stuttgarter Dennis Aogo und Kölns Sehrou Guirassy zunächst Elfmeter für die „Geißböcke“. Der Referee konsultierte dann seinen Video-Assistenten Harm Osmers, nahm die Entscheidung dann zurück und sicherte sich durch einen Sprint in die „Review Area“ am Spielfeldrand noch einmal ab. Bis zur endgültigen Entscheidung von Cortus vergingen mehr als drei Minuten. Die anschließende Nachspielzeit von vier Minuten nutzte Stuttgart durch Chadrac Akolo (90. + 4) zum stürmisch umjubelten 2:1-Siegtreffer.

Die Kölner haderten anschließend mit dem Ablauf dieser umstrittenen Entscheidungsfindung. „Der Schiedsrichter hat eine Entscheidung getroffen in dem Moment und das ist keine klare Fehlentscheidung. Dann frage ich mich, warum sich die da in Köln da einmischen? Das muss mir einer erklären“, giftete FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke (53) im Eurosport-Interview nach dem Spiel, „wir haben in dieser Saison so viele Situationen, aber das war ein Kontakt.“ Der FC hatte bereits im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (0:1) nach einem umstrittenen Elfmeter mit Mijat Gacinovic und FC-Torhüter Timo Horn und im vorangegangenen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund (0:5) mit den Entscheidungen des Schiedsrichters respektive des Video-Assistenten hadern müssen.

Selbst VfB-Abwehrchef Holger Badstuber (28) hatte nach der turbulenten Partie kein Verständnis für den Wirrwarr: „Das ist eine Entscheidung zwischen Sieg und Niederlage. Mit dem Video-Schiedsrichter wird es brutal.“

Bei der Fußball-Community WahreTabelle schlugen die Wellen ebenfalls hoch. Bis Samstagmittag gab es zahlreiche „Alarm“-Beiträge. „Respekt, dass der DFB die Regeln auslegt wie er will. Respekt an Holger Badstuber für das ehrliche Statement, wonach das mit dem Video-Beweis so nicht weitergeht“, ärgerte sich FC-Anhänger Spielbeobachter. Der Stutttgarter Socrates wollte das naturgemäß so nicht stehen lassen: „Wundere mich auch sehr, was Schmadtke und die "Experten" Sammer und Co da reden. Die Fehlentscheidung ist für mich sowas von glasklar. Es ist ein Stürmerfoul und fertig.“ FCN-Fan Thomas1985 nahm Referee Cortus aus der Schusslinie: „Klares Stürmerfoul und auch Gelb. Der Kölner Stürmer trifft EINDEUTIG ZUERST den Stuttgarter. Insofern ist das bisschen Kontakt DANACH völlig irrelevant.“ (cge).

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Diese News betrifft folgende Spiele:




Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Benjamin Cortus Name : Benjamin Cortus
Geburtsdatum: 13.12.1981
Ort: Röthenbach

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