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17.09.2017 22:14 Uhr | Quelle: WahreTabelle

BVB – FC mit Regelverstoß von Schiedsrichter Ittrich?

Bundesliga: Riesen-Wirbel im Sonntagsspiel trotz Kantersieg.

Ittrich_Patrick_Dortmund
Quelle: Imago Sportfoto
Regulärer Treffer oder Regelverstoß? Nach dem zuerst nicht gegebenen Tor zum 2:0 bestürmen die Dortmunder Ömer Toprak (m.) und Sokratis (r.) Schiedsrichter Patrick Ittrich.

Borussia Dortmund hat mit einem 5:0 (2:0)-Kantersieg gegen den 1. FC Köln zum Abschluss des vierten Spieltages die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurückerobert. Dem BVB kam in der dritten Sonntagspartie allerdings zwei Mal eine Entscheidung per Video-Beweis von Schiedsrichter Patrick Ittrich aus Hamburg und seinem Assistenten in Köln, Dr. Felix Brych, zugute.

Eine Szene erhitzte dabei besonders die Gemüter. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte pfiff Ittrich ein angebliches Offensivfoul des aufgerückten Sokratis gegen die Kölner Timo Horn und Dominique Heintz ab – noch ehe der BVB-Grieche die Kugel über die Linie lenken konnte. Ittrich nahm dann Kontakt zum Schiedsrichter-Assistenten auf und gab den Treffer schließlich doch. „Leichter Armeinsatz von Sokratis, allerdings kein Foulspiel“, schrieb Kompetenzteam-Mitglied Taruiezi bei WahreTabelle, „Problem an der Sache: Der Pfiff des Schiedsrichters unterbricht das Spiel. Wenn der Ball also vor der Linie war, ist es kein reguläres Tor.“ CM_Punk, Fan von Borussia Dortmund, sah es naturgemäß anders: „Für mich regulärer Zweikampf zwischen Sokratis und Heintz. Pfiff kam erst, als die Situation schon durch war, behindert also die Abwehr nicht. Regelkonformes Tor.“

Auch vor dem 3:0 per Handelfmeter durch Pierre-Emerick Aubameyang (59.) zog Ittrich den deutschen EM- und WM-Schiedsrichter im TV-Studio in Köln zu Rate. Lukas Klünter hatte sich wohl doch ein ahndungswürdiges Handspiel geleistet. Aubameyang vollstreckte. Dass der Gabuner damit seine stolze Serie mit mindestens einem Treffer gegen alle 17 aktuellen Bundesligisten komplettierte, geriet vor der Diskussion nach dem zweiten Dortmunder Treffer in den Hintergrund.

Die Kölner kündigten an, gegen die Wertung des Spiels Protest einzulegen und verlangten eine Neuansetzung der Partie. „Das war ein klarer Regelverstoß. Und wenn gegen das Regelwerk entschieden wird, dann ist das eine Neuansetzung. Wir werden auf jeden Fall Protest einlegen“, sagte FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke nach der Partie, „dieses Spiel wurde durch einen Fehler des Schiedsrichter-Teams entschieden. Wir kriegen innerhalb von 20 Minuten die Hütte hier voll, aber die entscheidende Szene passiert vor dem 2:0.“

BVB-Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke konterte die Kölner Forderung nach einer Neuansetzung bei Sky: „Klar wird nur, dass der 1. FC Köln nicht verlieren kann, wenn man nicht verlieren kann, dann greift man eben zu solchen Mitteln. Wenn man so auftritt nach einem 0:5, dann: Chapeau!“

Die User von WahreTabelle räumen einer Neuansetzung der Begegnung zum Teil nur geringe Chancen ein. „Ich glaube nicht, dass die DFL hier ihren VAR demontiert“, meinte CM_Punk. Harrygator: „Das wäre in meinen Augen ziemlicher Mist. Natürlich ist hier offensichtlich was falsch gelaufen. Allerdings wurde der VAR eingeführt um Fehler so gut es geht zu vermeiden. Und hier wäre es ein Fehler gewesen, das Tor nicht zu geben.“ (cge).

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Eine Szene erhitzte dabei besonders die Gemüter. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte pfiff Ittrich ein angebliches Offensivfoul des aufgerückten Sokratis gegen die Kölner Timo Horn und Dominique Heintz ab – noch ehe der BVB-Grieche die Kugel über die Linie lenken konnte. Ittrich nahm dann Kontakt zum Schiedsrichter-Assistenten auf und gab den Treffer schließlich doch. „Leichter Armeinsatz von Sokratis, allerdings kein Foulspiel“, schrieb Kompetenzteam-Mitglied Taruiezi bei WahreTabelle, „Problem an der Sache: Der Pfiff des Schiedsrichters unterbricht das Spiel. Wenn der Ball also vor der Linie war, ist es kein reguläres Tor.“ CM_Punk, Fan von Borussia Dortmund, sah es naturgemäß anders: „Für mich regulärer Zweikampf zwischen Sokratis und Heintz. Pfiff kam erst, als die Situation schon durch war, behindert also die Abwehr nicht. Regelkonformes Tor.“

Auch vor dem 3:0 per Handelfmeter durch Pierre-Emerick Aubameyang (59.) zog Ittrich den deutschen EM- und WM-Schiedsrichter im TV-Studio in Köln zu Rate. Lukas Klünter hatte sich wohl doch ein ahndungswürdiges Handspiel geleistet. Aubameyang vollstreckte. Dass der Gabuner damit seine stolze Serie mit mindestens einem Treffer gegen alle 17 aktuellen Bundesligisten komplettierte, geriet vor der Diskussion nach dem zweiten Dortmunder Treffer in den Hintergrund.

Die Kölner kündigten an, gegen die Wertung des Spiels Protest einzulegen und verlangten eine Neuansetzung der Partie. „Das war ein klarer Regelverstoß. Und wenn gegen das Regelwerk entschieden wird, dann ist das eine Neuansetzung. Wir werden auf jeden Fall Protest einlegen“, sagte FC-Sportdirektor Jörg Schmadtke nach der Partie, „dieses Spiel wurde durch einen Fehler des Schiedsrichter-Teams entschieden. Wir kriegen innerhalb von 20 Minuten die Hütte hier voll, aber die entscheidende Szene passiert vor dem 2:0.“

BVB-Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke konterte die Kölner Forderung nach einer Neuansetzung bei Sky: „Klar wird nur, dass der 1. FC Köln nicht verlieren kann, wenn man nicht verlieren kann, dann greift man eben zu solchen Mitteln. Wenn man so auftritt nach einem 0:5, dann: Chapeau!“

Die User von WahreTabelle räumen einer Neuansetzung der Begegnung zum Teil nur geringe Chancen ein. „Ich glaube nicht, dass die DFL hier ihren VAR demontiert“, meinte CM_Punk. Harrygator: „Das wäre in meinen Augen ziemlicher Mist. Natürlich ist hier offensichtlich was falsch gelaufen. Allerdings wurde der VAR eingeführt um Fehler so gut es geht zu vermeiden. Und hier wäre es ein Fehler gewesen, das Tor nicht zu geben.“ (cge).

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Patrick Ittrich Name : Patrick Ittrich
Geburtsdatum: 03.01.1979
Ort: Hamburg

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Große Ehre für Nestor Pitana! Der 43-jährige Schiedsrichter aus Argentinien wird am Sonntag (17 Uhr) das Finale der Fußball-WM in Moskau zwischen Frankreich und Kroatien leiten. Das gab der Fußball-Weltverband FIFA am Donnerstagabend bekannt. Pitana hatte am 14. Juni in der russischen Hauptstadt auch das Eröffnungsspiel mit der „Sbornaja“ und Saudi-Arabien (5:0) gepfiffen. Auf dem Weg ins Finale hatte Pitana bei beiden Finalisten jeweils ein Mal die Spielleitung inne. Kroatien pfiff er im Achtelfinale gegen Dänemark (4:3 n. E.), Frankreich im Viertelfinale gegen Uruguay (2:0). Das Endspiel am Sonntag wird für den Gymnasiallehrer aus Corpus im argentinischen Bundesstaat die fünfte Partie bei dieser Weltmeisterschaft...

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