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17.09.2018 13:48 Uhr | Quelle: dpa / WahreTabelle

„Club“-Coach Köllner contra Videobeweis

Bundesliga: 1. FC Nürnberg beklagt Tor-Entscheidung in Bremen.

Köllner_Michael_BremenFCN
Quelle: Imago Sportfoto
Nürnbergs Trainer Michael Köllner (r.) feiert mit seinen Spielern das 1:1 im Bremer Weserstadion.

1:1 bei Werder Bremen in der Nachspielzeit, erster Auswärtspunkt, aber beim 1. FC Nürnberg herrschte trotz des Last-Minute-Unentschiedens im Weserstadion am Sonntag nicht nur eitel Sonnenschein. FCN-Trainer Michael Köllner rügte anschließend den Videobeweis.

„Ich war noch nie ein Freund des Videobeweises und ich werde es auch nicht werden“, sagte der 48-Jährige am Sonntag nach Spiel, „es kann nicht sein, dass etwas eingeführt wird, das exklusiv nur in der ersten Liga gilt. Wenn man sich zwei Stunden vorher die zweite Liga angeschaut hat, galt da noch etwas anderes.“

Video-Assistent Sascha Stegemann hatte in der 59. Minute zu Ungunsten der Nürnberger eingegriffen und dem Aufsteiger einen Treffer aberkannt. Was war passiert? FCN-Torschütze Ondrej Petrak hatte bei der Aktion im Abseits gestanden. Fernsehbilder zeigen, dass der Eingriff des Videoassistenten in diesem Fall richtig war. Köllner störte sich jedoch daran, dass zwischen der ersten und der endgültigen Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Schlager aus Niederbühl ungefähr zwei Minuten vergingen. Die Bremer Spieler hatten sich den Ball schon längst wieder zum Anstoß zurechtgelegt. (cge / Mit Material von dpa)

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„Ich war noch nie ein Freund des Videobeweises und ich werde es auch nicht werden“, sagte der 48-Jährige am Sonntag nach Spiel, „es kann nicht sein, dass etwas eingeführt wird, das exklusiv nur in der ersten Liga gilt. Wenn man sich zwei Stunden vorher die zweite Liga angeschaut hat, galt da noch etwas anderes.“

Video-Assistent Sascha Stegemann hatte in der 59. Minute zu Ungunsten der Nürnberger eingegriffen und dem Aufsteiger einen Treffer aberkannt. Was war passiert? FCN-Torschütze Ondrej Petrak hatte bei der Aktion im Abseits gestanden. Fernsehbilder zeigen, dass der Eingriff des Videoassistenten in diesem Fall richtig war. Köllner störte sich jedoch daran, dass zwischen der ersten und der endgültigen Entscheidung von Schiedsrichter Daniel Schlager aus Niederbühl ungefähr zwei Minuten vergingen. Die Bremer Spieler hatten sich den Ball schon längst wieder zum Anstoß zurechtgelegt. (cge / Mit Material von dpa)

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Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Daniel Schlager Name : Daniel Schlager
Geburtsdatum: 08.12.1989
Ort: Niederbühl

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Name : Daniel Schlager
Geburtsdatum: 08.12.1989
Ort: Niederbühl

17.09.2018 19:23


hardcoreclubfan
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1. FC Nürnberg-Fan1. FC Nürnberg-Fan


Mitglied seit: 30.08.2009

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Beiträge: 1218

Muss hier unserem Coach widersprechen. Was hat die 2. Liga mit der Beurteilung des Videobeweis in der 1. Liga zu tun? Klar wäre es schöner, wenn es ihn dort auch schon geben würde, aber das kostet halt alles etwas Zeit und Geld.
Hier hätte er den VAR in der Sache beurteilen sollen und da war, wie schon in Berlin (wo er übrigens auch schon gemeckert hat), alles korrekt. Es wird sicher noch Situationen geben, wo wir uns dann womöglich zurecht über fragwürdige Auslegungen des VAR beschweren werden, aber bis jetzt lief wirklich alles ziemlich gut (und auch allgemein in der Liga finde ich die Situation verbessert). Da bringt es wirklich nichts alle 2 Spieltage immer wieder die gleiche Leier vom "bösen Videobeweis" auszupacken.


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17.09.2018 17:58


Hagi01
Hagi01

1. FC Nürnberg-Fan1. FC Nürnberg-Fan

Hagi01
Mitglied seit: 24.09.2012

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Beiträge: 5599

@werner52

Zitat von werner52
Na zum Glück hat der Club nicht verloren, so wie du es wahrscheinlich empfunden hast.

Aber aus meiner Sicht hätte das Tor zählen müssen. Wenn man die Maßstäbe des Videobeweises vom 1. Spieltag in Berlin hernimmt. Hier wurde argumentiert, dass der Club nach dem Foul von Ibisevic an Magreiter noch hätte klären können.
Bremen hatte nach der Abseitsstellung auch den Ball am Fuss und hätte ihn wegschlagen können. Deshalb auch hier Tor.

Die Szene wurde damals überprüft (siehe Kicker-Ticker). Dass Nürnberg den Ball noch hätte klären können, hätte man auch ohne Überprüfung gesehen. Von daher ist davon auszugehen, dass Margreitter da etwas falsch verstanden hat und die Szene einfach nicht als Foul bewertet wurde. Die Vorgaben des IFAB sind klar: Der komplette Angriff, also ab der Spielfortsetzung bzw. dem Ballgewinn, werden überprüft. Da will man dann so wenig Spielraum wie möglich haben, damit wenigstens dieser Aspekt eindeutig ist. Ausnahmen bestehen in der Praxis höchstens dann, wenn die Aktion wirklich gar nichts mehr mit dem Tor zu tun hatte, z.B. weil schon 30 Sekunden hinten hin und her gespielt wurde.
Hier war der Vorlagengeber im Abseits. Natürlich wird das noch überprüft. Alles andere wäre ja absurd.
Davon abgesehen finde ich es ziemlich schwach, sich hier hinter einen vermeintlichen Formfehler zu verstecken. Es ist nunmal so, dass durch den Videoassistenten eine richtige Entscheidung getroffen wurde und zuvor eine eindeutig auflösbare Fehlentscheidung zum Tor geführt hat. Hier hat der Videoassistent zu mehr Gerechtigkeit geführt. Selbst wenn es bei Hertha - Nürnberg da einen Fehler gegeben haben sollte, dürfte das doch nicht dazu führen, dass man an dieser Stelle noch einen Fehler macht. Zwei Fehler sind doppelt so ungerecht und doppelt so schlecht wie einer. So einfach ist es.


Fußballzerstörer (Zitat von em-ti auf Transfermarkt.de)


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17.09.2018 17:39


werner52


1. FC Nürnberg-Fan1. FC Nürnberg-Fan


Mitglied seit: 13.09.2016

Aktivität:
Beiträge: 32

Na zum Glück hat der Club nicht verloren, so wie du es wahrscheinlich empfunden hast.

Aber aus meiner Sicht hätte das Tor zählen müssen. Wenn man die Maßstäbe des Videobeweises vom 1. Spieltag in Berlin hernimmt. Hier wurde argumentiert, dass der Club nach dem Foul von Ibisevic an Magreiter noch hätte klären können.
Bremen hatte nach der Abseitsstellung auch den Ball am Fuss und hätte ihn wegschlagen können. Deshalb auch hier Tor.


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