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17.07.2017 14:08 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Das erste Mal in der Bundesliga (18): Wechselfehler

Serie: Trainerlegende Udo Lattek und der dritte Mann...

Lattek_Udo_FCBayern
Quelle: Imago Sportfoto
Udo Lattek hält mit acht gewonnenen Meistertiteln (hier 1972 mit dem FC Bayern) den Rekord in der Bundesliga. Der Erfolgscoach leistete sich aber auch den ersten Wechselfehler.

Die Geschichte der Fußball-Bundesliga lehrt: Auch die erfolgreichsten Trainer sind von Formfehlern nicht befreit. Maestro Giovanni Trapattoni (78 / vier Europacupsiege als Trainer) wechselte am 16. April 1995 beim 5:2-Erfolg des von ihm betreuten FC Bayern München bei Eintracht Frankfurt drei Vertragsamateure ein. Erlaubt waren aber nur zwei – die Partie wurde am „grünen Tisch“ mit 2:0 für die Hessen gewertet. Otto Rehhagel (78) wechselte am 26. September 1998 gegen den VfL Bochum (2:3) vier Nicht-EU-Ausländer ein. Als er seinen Irrtum bemerkt, weist er den Ägypter Hany Ramzy an, eine Verletzung vorzutäuschen, um ihn doch noch evtl. unbemerkt vom Feld zu holen. Das geht im modernen Bundesliga-Zeitalter natürlich nicht – Lautern verliert die Partie und ist blamiert.

Den ersten Wechselfehler der Liga-Historie leistete sich ein anderer Promi-Trainer. Am letzten Spieltag der Saison 1970/71 wechselt Bayerns Erfolgscoach Udo Lattek († 2015) beim 0:2 der Münchner am 5. Juni beim MSV Duisburg (0:2) in der 80. Minute einen dritten Spieler ein.

Es ist Günther Rybarczyk. Der heute 65-jährige Ex-Profi spielt in der ruhmreichen Bayern-Historie mit nur sechs BL-Spielen keine Rolle. Aber er liefert diese wunderbare Episode. Mit dem in drei Jahren hinter Torhüter-Idol Sepp Maier nur vier Mal zum Zug gekommenen Manfred Seifert, der den angeschlagenen Nationalkeeper nach 70 Minuten ablöst und dem für Uli Hoeneß ins Spiel genommenen Stürmer Edgar Schneider hat Lattek bereits zwei Wechsel getätigt. Zu diesem frühen Zeitpunkt sind in der Bundesliga aber nur zwei Spielerwechsel erlaubt. Schiedsrichter Horst Herden (Hamburg / 69 BL-Spiele) bemerkt den Fauxpas zunächst nicht. Erst die Zuschauer im Wedaustadion machen Lattek auf den Wechselfehler aufmerksam. Er holt Rybarczyk wieder vom Feld und der zuvor ausgewechselte Johnny Hansen geht still und leise wieder ins Team.

Folgen hat der erste Wechselfehler der Liga nicht. Von Seiten der Duisburger, die beim 2:0-Erfolg nach 12 Minuten durch Hartmut Heidemann noch einen Elfmeter vergaben, gibt es keinen Protest – und somit auch kein Ermittlungsverfahren des DFB. (cge).

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Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

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Folgen hat der erste Wechselfehler der Liga nicht. Von Seiten der Duisburger, die beim 2:0-Erfolg nach 12 Minuten durch Hartmut Heidemann noch einen Elfmeter vergaben, gibt es keinen Protest – und somit auch kein Ermittlungsverfahren des DFB. (cge).

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Zwischenfazit nach Saisonstart

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Mittwoch ein Zwischenfazit für den Bundesliga-Videoschiedsrichter gezogen, das positiv ausgefallen ist. Jochen Drees, der seit 2018 als VAR-Projektleiter im Verband tätig ist, stellte an der Seite von Lutz Michael Fröhlich und Peter Sippel die Zahlen, über die u.a. der „Kicker“ und „Collinas Erben“ berichteten, in einem Online-Medienworkshop vor. Demnach hat der VAR in den ersten sieben Spielen insgesamt 28-mal eingegriffen und dabei 27-mal korrekt entschieden. Ein Eingriff zu einem möglichen Elfmeter in der Partie zwischen RB Leipzig und dem VfL Bochum am vergangenen Spieltag wurde derweil als fälschlich eingestuft, jedoch mit korrekter finaler Entscheidung. Hinzu kommen zwei fehlende ...

05.10.2021 13:16 Uhr | Quelle: WahreTabelle 7. Spieltag: Rote Karte für Wolfsburgs Roussillon – 1. FC Köln mit Elfer-Glück gegen Fürth

Drei Korrekturen im Fokus

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Neben drei strittigen Szenen hat es auch drei Korrekturen an den Entscheidungen der Referees am 7. Bundesliga-Spieltag gegeben. In der Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach rückte Frank Willenborg gleich zweimal in den Fokus. In der 81. Minute war es zur Diskussion um eine Rote Karte für Außenverteidiger Jérôme Roussillon gekommen, der Gegenspieler Jonas Hofmann auf dem Weg zum Tor als letzter Mann zu Fall brachte. Willenborg entschied zunächst auf Foul und Platzverweis, ehe er nach Ansicht der Bilder zurückruderte. 7. Spieltag: Alle Korrekturen und strittigen Szenen im Überblick Sow...

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Sechs strittige Szenen und eine Korrektur

Jude Bellingham kommt gegen Yann Sommer zu spät.

Am 6. Spieltag der Bundesliga gab es für die Schiedsrichter eine Menge zu tun. Gleich sechs strittige Szenen wurden in den neun Partien von der WT-Community diskutiert – bei einer weiteren Szene kam es dazu zu einer Korrektur. Im Borussen-Duell zwischen Mönchengladbach und Dortmund stand Deniz Aytekin am Samstagabend besonders im Fokus. In der 40. Minute zeigte er Mahmoud Dahoud die Gelb-Rote Karte, nachdem sich dieser über den Pfiff eines eigenen Foulspiels beschwert hatte. Für 9 von 12 Mitglieder des Kompetenzteams die richtige Entscheidung. „Aytekin hat wohl vorher schon ermahnt, dass er solche Respektlosigkeiten ahnden wird. Respektlos war es definitiv. Gerade mit dem Hinweis ist es für mich eine korrekte Gelb-Rote Karte“, schrieb e...