Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
27.10.2016 11:48 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Schiedsrichterball: Unsportlich verhalten?

Kolumne: Johannes Gründel erklärt bei WahreTabelle das Regelwerk und strittige Fußball-Szenen.

Johannes Gründel
Johannes Gründel
Douglas Costa / MGB
Quelle: Imago Sportfoto
Ein Fot mit dem Publikumsliebling, bitte! Bayern Münchens Douglas Costa und sein eigenwilliger Selfie-Torjubel gegen Gladbach boten in der Bundesliga Diskussionsstoff.

Johannes Gründel
Johannes Gründel

Am vergangenen Spieltag gab es in beiden Bundesligen zwei Szenen, die die Gemüter erregten und als unsportliches Verhalten ausgelegt wurden: Zum einen Bayern Münchens Douglas Costa (26), der im Anschluss an ein Tor gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) mit Fans ein Selfie schoss, zum anderen trat Fürths Sercan Sararer (26) beim 0:1 in Braunschweig die Eckfahne vor lauter Frust aus ihrer Halterung. Letztgenannter flog mit Gelb-Rot vom Platz. Costa hingegen sah nicht einmal Gelb von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim). Ein Beleg für den oft zitierten Bayern-Bonus? Mitnichten!

Zunächst zu Costas Selfie-Jubel: In Regel 12 steht zum Torjubel ein eigener Unterpunkt, der den Leitfaden für solche Szenen vorgibt:

Spieler dürfen nach einem Tor jubeln, solange sie es nicht übertreiben. „Choreografierte“ Jubelszenen werden aber nicht gefördert und dürfen zu keiner übermäßigen Zeitverzögerung führen.

Das Verlassen des Spielfelds beim Torjubel ist an sich noch kein verwarnungswürdiges Vergehen. Die Spieler sind gehalten, so rasch wie möglich zurückzukehren.

Ein Spieler wird verwarnt, wenn er:

an einem Zaun hochklettert,

mit provozierenden, höhnischen oder aufhetzenden Gesten jubelt,

den Kopf oder das Gesicht mit einer Maske oder Ähnlichem bedeckt,

das Hemd auszieht oder den Kopf mit dem Hemd bedeckt.

Neben den hier ausdrücklich aufgeführten Gründen für eine Gelbe Karte ist dieser Abschnitt so zu verstehen, dass auch übermäßige Zeitverzögerung beim Torjubel eine Verwarnung nach sich ziehen soll. Mit diesem Wissen hat man das Rüstzeug, das man für die Bewertung des Selfie-Jubels braucht.

Costa ist nicht auf den Zaun geklettert, auch sein Gesicht war nicht verdeckt und sein Trikot war noch da, wo es sein sollte. Als Gründe für eine Verwarnung kommt also nur eine provozierende bzw. höhnische Geste oder übermäßige Zeitverzögerung in Betracht. Ist das Selfie-Jubeln wirklich provozierend oder höhnisch? Dafür müsste eine Botschaft darin stecken, die den Gegner in seiner Ernstlichkeit herabsetzt. Früher haben die Spieler beim Torjubel vor den Kameraleuten posiert. Da kam niemand auf die Idee, dies als provozierend oder höhnisch zu beurteilen. Klar, es war eine Selbstinszenierung, aber eine solche ist im Regelwerk nicht verboten. Durch die neuen Technologien kann der Spieler das Foto mit den Fans nun zusammen machen. Das kann aber bei der Bewertung des Torjubels keinen Unterschied machen, da die Frage, wer das Foto macht, nichts mit einer möglichen Herabwürdigung des Gegners zu tun hat. Der Selfie-Trend mag nervig sein, aber er ist Teil unserer medialen Gesellschaft und beinhaltet keine herabwürdigende Botschaft.

Auch übermäßiges Zeitspiel kann man Costa nicht vorwerfen. Die Regeln gehen davon aus, dass Torjubel zum Spiel gehört und die Freude über ein eigenes Tor etwas Gutes ist. Vor der großen Regelrevision im vergangen Sommer stand zu diesem Punkt die Aufforderung an die Schiedsrichter, bei solchen Szenen den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Diese Formulierung wurde gestrichen, da nun der „Geist des Fußballs“, definiert als „die wichtigsten/grundlegenden Grundsätze/Ethos des Fußballs“, und der gesunde Menschenverstand bereits in Regel 5 als allgemeine Aufforderung an die Schiedsrichter enthalten ist. Costa hat aber nicht durch den Selfie-Jubel gezielt auf Zeit gespielt. Auch entstand dadurch keine so erhebliche Verzögerung, dass gleich eine Verwarnung erforderlich wäre, zumal die Schiedsrichter in der Praxis vor einer Gelben Karte beim Torjubel regelmäßig die Spieler dazu auffordern, schneller in ihre eigene Hälfte zurückzukehren. Douglas Costa nicht zu verwarnen, war also die richtige Entscheidung.

Gilt dies auch für den Platzverweis gegen Sercan Sararer? Dieser hatte aus Frust die Eckfahne aus ihrer Halterung getreten. Dabei war der Ärger über sich selbst maßgebend, es lag also keine unsportliche Absicht als Leitmotiv seiner Handlung vor. Ein solcher Fall ist im Regelwerk nicht explizit geregelt. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, da eine explizite Regelung aller denkbaren Fälle schlicht unmöglich ist und dem Charakter des Regelwerks als Sammlung abstrakt-genereller Regelungen widerspräche. Also muss man auf die Generalklausel des unsportlichen Betragens zurückgreifen:

„Ein Spieler ist wegen unsportlichen Betragens zu verwarnen, wenn er (…) sich gegenüber dem Spiel respektlos verhält.“.

Die Frage, die sich für den Schiedsrichter in dieser Situation also stellt, lautet demnach: Ist das Wegtreten einer Eckfahne aus Frust respektlos gegenüber dem Spiel? Einen kleinen Hinweis geben die Regeln dann doch: Der umgekehrte Fall, das Anbringen unerlaubter Markierungen, ist explizit als verwarnungswürdig geregelt. Gedacht ist dabei vor allem an den Torhüter, der sich auf der Linie die Mitte des Tores durch einen Tritt in den Rasen markiert. Auch dahinter steckt keine böswillige, unsportliche Absicht, sondern nur der Wunsch nach einer Hilfestellung. Eckfahnen werden in Regel 01 als „obligatorisch“ bezeichnet. Dementsprechend darf man sie als Spieler auch nicht einfach entfernen. Wenn das Anbringen unerlaubter Markierungen zu verwarnen ist, dann ist kein sinnvoller Grund dafür ersichtlich, warum der umgekehrte Fall, also das Entfernen eines obligatorischen Teils des Spielfeldaufbaus, nicht gleich zu bestrafen ist. Damit war die Gelb-Rote Karte durch Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) an dieser Stelle nicht hart, sondern schlicht korrekt.

Wie man sieht, kann das potenzielle unsportliche Betragen facettenreich sein. Mit Kenntnis des Regelwerks und der dahinterstehenden Wertungen kann man aber für jeden Fall die korrekte Lösung finden, auch wenn er – wie so oft – nicht explizit geregelt ist.

Mehr zum Thema:

Schiedsrichterball: Gelb – Rot – Grau

Schiedsrichterball: Über Tatsachen entschieden

Schiedsrichterball: Grob eingestiegen?

Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

Die von BVB-Trainer Thomas Tuchel (43) nach der 0:2-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen angestoßene „Foulspiel-Diskussion“ befeuert die Debatte um übermäßige Härte in der Bundesliga neu. Wie ist Eure Meinung dazu?

Am vergangenen Spieltag gab es in beiden Bundesligen zwei Szenen, die die Gemüter erregten und als unsportliches Verhalten ausgelegt wurden: Zum einen Bayern Münchens Douglas Costa (26), der im Anschluss an ein Tor gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) mit Fans ein Selfie schoss, zum anderen trat Fürths Sercan Sararer (26) beim 0:1 in Braunschweig die Eckfahne vor lauter Frust aus ihrer Halterung. Letztgenannter flog mit Gelb-Rot vom Platz. Costa hingegen sah nicht einmal Gelb von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim). Ein Beleg für den oft zitierten Bayern-Bonus? Mitnichten!

Zunächst zu Costas Selfie-Jubel: In Regel 12 steht zum Torjubel ein eigener Unterpunkt, der den Leitfaden für solche Szenen vorgibt:

Spieler dürfen nach einem Tor jubeln, solange sie es nicht übertreiben. „Choreografierte“ Jubelszenen werden aber nicht gefördert und dürfen zu keiner übermäßigen Zeitverzögerung führen.

Das Verlassen des Spielfelds beim Torjubel ist an sich noch kein verwarnungswürdiges Vergehen. Die Spieler sind gehalten, so rasch wie möglich zurückzukehren.

Ein Spieler wird verwarnt, wenn er:

an einem Zaun hochklettert,

mit provozierenden, höhnischen oder aufhetzenden Gesten jubelt,

den Kopf oder das Gesicht mit einer Maske oder Ähnlichem bedeckt,

das Hemd auszieht oder den Kopf mit dem Hemd bedeckt.

Neben den hier ausdrücklich aufgeführten Gründen für eine Gelbe Karte ist dieser Abschnitt so zu verstehen, dass auch übermäßige Zeitverzögerung beim Torjubel eine Verwarnung nach sich ziehen soll. Mit diesem Wissen hat man das Rüstzeug, das man für die Bewertung des Selfie-Jubels braucht.

Costa ist nicht auf den Zaun geklettert, auch sein Gesicht war nicht verdeckt und sein Trikot war noch da, wo es sein sollte. Als Gründe für eine Verwarnung kommt also nur eine provozierende bzw. höhnische Geste oder übermäßige Zeitverzögerung in Betracht. Ist das Selfie-Jubeln wirklich provozierend oder höhnisch? Dafür müsste eine Botschaft darin stecken, die den Gegner in seiner Ernstlichkeit herabsetzt. Früher haben die Spieler beim Torjubel vor den Kameraleuten posiert. Da kam niemand auf die Idee, dies als provozierend oder höhnisch zu beurteilen. Klar, es war eine Selbstinszenierung, aber eine solche ist im Regelwerk nicht verboten. Durch die neuen Technologien kann der Spieler das Foto mit den Fans nun zusammen machen. Das kann aber bei der Bewertung des Torjubels keinen Unterschied machen, da die Frage, wer das Foto macht, nichts mit einer möglichen Herabwürdigung des Gegners zu tun hat. Der Selfie-Trend mag nervig sein, aber er ist Teil unserer medialen Gesellschaft und beinhaltet keine herabwürdigende Botschaft.

Auch übermäßiges Zeitspiel kann man Costa nicht vorwerfen. Die Regeln gehen davon aus, dass Torjubel zum Spiel gehört und die Freude über ein eigenes Tor etwas Gutes ist. Vor der großen Regelrevision im vergangen Sommer stand zu diesem Punkt die Aufforderung an die Schiedsrichter, bei solchen Szenen den gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Diese Formulierung wurde gestrichen, da nun der „Geist des Fußballs“, definiert als „die wichtigsten/grundlegenden Grundsätze/Ethos des Fußballs“, und der gesunde Menschenverstand bereits in Regel 5 als allgemeine Aufforderung an die Schiedsrichter enthalten ist. Costa hat aber nicht durch den Selfie-Jubel gezielt auf Zeit gespielt. Auch entstand dadurch keine so erhebliche Verzögerung, dass gleich eine Verwarnung erforderlich wäre, zumal die Schiedsrichter in der Praxis vor einer Gelben Karte beim Torjubel regelmäßig die Spieler dazu auffordern, schneller in ihre eigene Hälfte zurückzukehren. Douglas Costa nicht zu verwarnen, war also die richtige Entscheidung.

Gilt dies auch für den Platzverweis gegen Sercan Sararer? Dieser hatte aus Frust die Eckfahne aus ihrer Halterung getreten. Dabei war der Ärger über sich selbst maßgebend, es lag also keine unsportliche Absicht als Leitmotiv seiner Handlung vor. Ein solcher Fall ist im Regelwerk nicht explizit geregelt. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, da eine explizite Regelung aller denkbaren Fälle schlicht unmöglich ist und dem Charakter des Regelwerks als Sammlung abstrakt-genereller Regelungen widerspräche. Also muss man auf die Generalklausel des unsportlichen Betragens zurückgreifen:

„Ein Spieler ist wegen unsportlichen Betragens zu verwarnen, wenn er (…) sich gegenüber dem Spiel respektlos verhält.“.

Die Frage, die sich für den Schiedsrichter in dieser Situation also stellt, lautet demnach: Ist das Wegtreten einer Eckfahne aus Frust respektlos gegenüber dem Spiel? Einen kleinen Hinweis geben die Regeln dann doch: Der umgekehrte Fall, das Anbringen unerlaubter Markierungen, ist explizit als verwarnungswürdig geregelt. Gedacht ist dabei vor allem an den Torhüter, der sich auf der Linie die Mitte des Tores durch einen Tritt in den Rasen markiert. Auch dahinter steckt keine böswillige, unsportliche Absicht, sondern nur der Wunsch nach einer Hilfestellung. Eckfahnen werden in Regel 01 als „obligatorisch“ bezeichnet. Dementsprechend darf man sie als Spieler auch nicht einfach entfernen. Wenn das Anbringen unerlaubter Markierungen zu verwarnen ist, dann ist kein sinnvoller Grund dafür ersichtlich, warum der umgekehrte Fall, also das Entfernen eines obligatorischen Teils des Spielfeldaufbaus, nicht gleich zu bestrafen ist. Damit war die Gelb-Rote Karte durch Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) an dieser Stelle nicht hart, sondern schlicht korrekt.

Wie man sieht, kann das potenzielle unsportliche Betragen facettenreich sein. Mit Kenntnis des Regelwerks und der dahinterstehenden Wertungen kann man aber für jeden Fall die korrekte Lösung finden, auch wenn er – wie so oft – nicht explizit geregelt ist.

Mehr zum Thema:

Schiedsrichterball: Gelb – Rot – Grau

Schiedsrichterball: Über Tatsachen entschieden

Schiedsrichterball: Grob eingestiegen?

Aktuelle Umfrage: Stimmt ab!

Die von BVB-Trainer Thomas Tuchel (43) nach der 0:2-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen angestoßene „Foulspiel-Diskussion“ befeuert die Debatte um übermäßige Härte in der Bundesliga neu. Wie ist Eure Meinung dazu?

28.10.2016 06:21


rolli


Bayer Leverkusen-FanBayer Leverkusen-Fan


Mitglied seit: 13.12.2014

Aktivität:
Beiträge: 1845

@Mahrgell

Zitat von Mahrgell
Und was ist mit dem immer häufiger werdenden Umtreten der Eckfahne beim Torjubel? Am besten mit Sprung und beiden Füßenn voran.
Dieses hat man sowohl in der Buli als auch bei der WM nun sehen können, und es hat zumindest in den von mir gesehenen Fällen noch nie eine Karte nach sich gezogen.

Inwiefern ist dies dann mit der hier gelieferten Begründung für Gelb-Rot vereinbar?

Ich bin ja sehr dafür, dass dies bestraft wird, schon allein aus Vorbildgründen für die niederen Ligen und den Jugendfussball. Das Problem, was ich im aktuellen Fall aber sehe, ist dass es in der Vergangenheit beim Torjubel stets geduldet wurde... Und nun ein Spieler vom Platz fliegt, weil er es aus Frust ebenfalls tut.

Johannes Gründel hat es doch eigentlich schon gesagt. Quasi die Überregel lautet: "Respekt vor dem Spiel". Und damit geht es um die dahinterstehende Geste. Natürlich kann man sich darüber streiten, aber eine aus Versehen im Frust abgetretene Eckfahne ist eine andere Geste, als eine aus Versehen im Übermut des Jubels abgetretene Eckfahne. Bezieht man es nur auf den Gegenstand, dann kann muß man
konsequenter Weise in beiden Fällen Gelb geben, bezieht man es auf die Geste, kann man es durchaus auf zweierlei Art bewerten.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


28.10.2016 01:02


Mahrgell


SG Sonnenhof Großaspach-FanSG Sonnenhof Großaspach-Fan


Mitglied seit: 28.10.2016

Aktivität:
Beiträge: 1

Umtreten der Eckfahne beim Torjubel

Und was ist mit dem immer häufiger werdenden Umtreten der Eckfahne beim Torjubel? Am besten mit Sprung und beiden Füßenn voran.
Dieses hat man sowohl in der Buli als auch bei der WM nun sehen können, und es hat zumindest in den von mir gesehenen Fällen noch nie eine Karte nach sich gezogen.

Inwiefern ist dies dann mit der hier gelieferten Begründung für Gelb-Rot vereinbar?

Ich bin ja sehr dafür, dass dies bestraft wird, schon allein aus Vorbildgründen für die niederen Ligen und den Jugendfussball. Das Problem, was ich im aktuellen Fall aber sehe, ist dass es in der Vergangenheit beim Torjubel stets geduldet wurde... Und nun ein Spieler vom Platz fliegt, weil er es aus Frust ebenfalls tut.


 Beitrag melden  Zitieren  Antworten


17.10.2017 23:09 Uhr | Quelle: WahreTabelle Kieler Krimi nur 3:3!

Auch Elfmeter für Dresden im „Fokus 2. Liga“.

Wittek_Mathias_Ducksch_Marvin_FCHKiel

28:10 Torschüsse für Holstein Kiel im 5:3-Krimi beim 1. FC Heidenheim am zehnten Spieltag der 2. Liga – die Zuschauer in der Voith Arena erlebten eine Partie, in der alles möglich schien. Heidenheim kam nach der Roten Karte von FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) für Mathias Wittek (43.) eindrucksvoll zurück. Marnon Busch (48.) und „Mister Heidenheim“, Marc Schnatterer (52.) per Freistoß drehten die Partie zwischenzeitlich auf 3:2 für den FCH. David Kinsombi (81.) und der überragende Marvin Ducksch (83.) mit seinem dritten Tor in dieser Partie sorgten für den fulminanten 5:3-Endstand. Die Partie stand bei der Fu&sz...

16.10.2017 23:24 Uhr | Quelle: WahreTabelle Kein Elfmeter für Leipzig: Remis für BVB

Bundesliga in der Auswertung: Eine entscheidende Korrektur im Spitzenspiel.

Sokratis_AugustinJeanKevin

Bei Borussia Dortmund saß der Frust nach der 2:3 (1:2)-Heimpleite gegen RB Leipzig am achten Spieltag in der Fußball-Bundesliga und der ersten Niederlage nach dem Vereinsrekord von 41 unbesiegten Partien im Signal Iduna Park tief. Die Borussia muss bei nur zwei bzw. drei Zählern Vorsprung und nun zwei anstehenden Auswärtsspielen bei Eintracht Frankfurt und Hannover 96 mit den Verfolgern FC Bayern München und RBL rechnen. Die Auswertung des achten Spieltages durch die Fußball-Community WahreTabelle zeigt am Montagabend allerdings, dass die Dortmunder ihren Sechs-Punkte-Vorsprung auf die Roten Bullen gehalten hätten. Die einzige tabellenrele...

16.10.2017 11:45 Uhr | Quelle: WahreTabelle So schlug sich Aytekin im Hexenkessel von Dortmund

Bundesliga am achten Spieltag: Referee drei Mal im Fokus.

Aytekin_Deniz_BVBRBL

Schmähplakate auf der Dortmunder Südtribüne, höchste Sicherheitsvorkehrungen rund um die Partie Borussia Dortmund – RB Leipzig (2:3) am achten Spieltag der Fußball-Bundesliga – und mittendrin FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin (39). Vor seiner Abreise nach China hatte der Referee aus Oberasbach in Bayern am Samstagabend noch einmal Schwerstarbeit zu leisten. Drei strittige Szenen hatte die Fußball-Community WahreTabelle allein in dieser Partie ausgemacht. Auch in den Sonntagsspielen Bayer 04 Leverkusen – VfL Wolfsburg (2:2) und Werder Bremen gegen Bo...

14.10.2017 09:59 Uhr | Quelle: WahreTabelle Elfer zurückgenommen: FC tobt nach Video-Beweis

Bundesliga am Freitag: Viel los bei VfB Stuttgart – 1. FC Köln..

Cortus_Benjamin_VfBFC

„Kölns bitterste Pleite“, so der Aufmacher von Fußball BILD am Samstag zum Auftaktmatch des achten Spieltags in der Bundesliga zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln (2:1). „Drama in der Schlussphase“, hieß es bei Kicker.de. Was war passiert? In der 88. Minute pfiff Schiedsrichter Benjamin Cortus (Röthenbach) nach einer Aktion mit dem Neu-Stuttgarter Dennis Aogo und Kölns Sehrou Guirassy zunächst Elfmeter für die „Geißböcke“. Der Referee konsultierte dann seinen Video-Assistenten Harm...

13.10.2017 14:36 Uhr | Quelle: WahreTabelle Vor China: Reise: Aytekin pfeift BVB gegen Leipzig

Bundesliga-Referees: Freitagsspiel mit Cortus.

Aytekin_Deniz_Pokalfinale

Der Hit zwischen Tabellenführer Borussia Dortmund und Vizemeister RB Leipzig wird am achten Spieltag kurzzeitig das letzte Spiel in der Fußball-Bundesliga für Schiedsrichter Deniz Aytekin (39) aus Oberasbach sein. Der FIFA-Referee wird ab dem 22. Oktober 2017 mehrere Spiele in der Chinese Super League leiten. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) unter der Woche auf seiner Homepage bekannt. Aytekin wird dann am 22. Oktober in der chinesischen Erstliga-Begegnung Chongqing Lifan gegen Shanghai Shenhua im Einsatz sein. Drei Tage später pfeift der deutsche Referee dann Beijing Fuoan mit dem...