Newsansicht

WahreTabelle 1.Bundesliga >> WahreTabelle 2.Bundesliga >>
12.03.2018 23:37 Uhr | Quelle: WahreTabelle

Elfmeterszenen in Dortmund und Stuttgart

Bundesliga bei WahreTabelle: Viel los am 26. Spieltag!

Sokratis_BVBSGE
Quelle: Imago Sportfoto
Dortmunds Abwehrchef Sokratis während der turbulenten Schlussphase im Spiel gegen Frankfurt (3:2) und unmittelbar nach dem 2:2-Ausgleich für die Gäste.

Borussia Dortmund hat in einem echten Last-Minute-Krimi gegen Eintracht Frankfurt (3:2) am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga seine Champions-League-Ambitionen gewahrt. Der BVB gewann mit der letzten Aktion des Spiels durch den zweiten Treffer von Joker Michy Batshuayi (90. + 4) gegen eine Frankfurter Mannschaft, die in der ersten Minute der Nachspielzeit durch Danny Blum zum 2:2 gekommen war. Dortmund bleibt damit auf Rang drei, Frankfurt rutschte von Platz vier auf fünf.

Vermutlich hätte der ebenfalls eingewechselte Blum Frankfurt sogar zum Sieg schießen können. Die Fußball-Community WahreTabelle hatte in der 89. Minute ein grenzwertiges Handspiel von Dortmunds Abwehrchef Sokratis ausgemacht. „Es ist allerdings recht schwer erkennbar, ob tatsächlich vom Arm ein Richtungswechsel ausgeht“, relativierte der User SCF-Dani mit Blick auf die Bewegtbilder, „nach mehrfacher Betrachtung der Einzelbilder tendiere ich zu strafbarem Handspiel.“ Harrisking, Fan von RB Leipzig, sah es ähnlich und brachte noch eine zweite Szene ins Spiel: „Beim Fußball ist das strafbares, weil absichtliches, Handspiel. Die Bewegung an sich ist dabei genauso geringfügig wie bei der Poulsen-Szene, die Wirkung ist aber ebenso deutlich. Ich sehe hier auch nicht, dass man noch "Ball prallt an Schulter" argumentieren könnte, das ist meines Erachtens klar ein Kontakt am Oberarm.“

Gemeint war eine Elfmeterszene zu Ungunsten von RB Leipzig im ersten Sonntagsspiel beim VfB Stuttgart (0:0). Yussuf Poulsen leistete sich wohl ebenfalls ein strafbares Handspiel (48.). „Der Arm geht deutlich raus, ich verstehe nicht, dass hier nicht gepfiffen wurde“, nahm VfB-Fan Eckes hier Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) und seinen Video-Assistentin in Köln, Bibiana Steinhaus, in die Pflicht. „Richtig dämliche Aktion von Poulsen“, ärgerte sich auch der Stuttgarter Yatahaze, „hier hat Leipzig Glück gehabt, in meinen Augen unstrittig.“

Viel Diskussionsstoff bot auch die Freitagspartie 1. FSV Mainz 05 gegen FC Schalke 04 (0:1). Zu den vier strittigen Situationen, die Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) in der Opel Arena zu klären hatte, gehörte u. a. eine Elfmeterszene pro FSV in der 88. Minute. Naldo und Thilo Kehrer brachten den aufgerückten Mainzer Stefan Bell zu Fall. Hätte es hier einen Strafstoß für die engagierten Gastgeber sein müssen? „Ja“, schrieb Mainz-Fan Alsodoch, „die "ich war‘s nicht" Händchen schon oben, bevor Bell liegt, zwei Mann an Bell, Arme voraus – klarer geht es kaum.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Zwei strittige Szenen bei RBL gegen BVB

Umstrittenes Tor entscheidet Nord-Derby Bremen gegen HSV

Elfmeter für Gladbach gegen BVB in der 90. Minute?

Borussia Dortmund hat in einem echten Last-Minute-Krimi gegen Eintracht Frankfurt (3:2) am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga seine Champions-League-Ambitionen gewahrt. Der BVB gewann mit der letzten Aktion des Spiels durch den zweiten Treffer von Joker Michy Batshuayi (90. + 4) gegen eine Frankfurter Mannschaft, die in der ersten Minute der Nachspielzeit durch Danny Blum zum 2:2 gekommen war. Dortmund bleibt damit auf Rang drei, Frankfurt rutschte von Platz vier auf fünf.

Vermutlich hätte der ebenfalls eingewechselte Blum Frankfurt sogar zum Sieg schießen können. Die Fußball-Community WahreTabelle hatte in der 89. Minute ein grenzwertiges Handspiel von Dortmunds Abwehrchef Sokratis ausgemacht. „Es ist allerdings recht schwer erkennbar, ob tatsächlich vom Arm ein Richtungswechsel ausgeht“, relativierte der User SCF-Dani mit Blick auf die Bewegtbilder, „nach mehrfacher Betrachtung der Einzelbilder tendiere ich zu strafbarem Handspiel.“ Harrisking, Fan von RB Leipzig, sah es ähnlich und brachte noch eine zweite Szene ins Spiel: „Beim Fußball ist das strafbares, weil absichtliches, Handspiel. Die Bewegung an sich ist dabei genauso geringfügig wie bei der Poulsen-Szene, die Wirkung ist aber ebenso deutlich. Ich sehe hier auch nicht, dass man noch "Ball prallt an Schulter" argumentieren könnte, das ist meines Erachtens klar ein Kontakt am Oberarm.“

Gemeint war eine Elfmeterszene zu Ungunsten von RB Leipzig im ersten Sonntagsspiel beim VfB Stuttgart (0:0). Yussuf Poulsen leistete sich wohl ebenfalls ein strafbares Handspiel (48.). „Der Arm geht deutlich raus, ich verstehe nicht, dass hier nicht gepfiffen wurde“, nahm VfB-Fan Eckes hier Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) und seinen Video-Assistentin in Köln, Bibiana Steinhaus, in die Pflicht. „Richtig dämliche Aktion von Poulsen“, ärgerte sich auch der Stuttgarter Yatahaze, „hier hat Leipzig Glück gehabt, in meinen Augen unstrittig.“

Viel Diskussionsstoff bot auch die Freitagspartie 1. FSV Mainz 05 gegen FC Schalke 04 (0:1). Zu den vier strittigen Situationen, die Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) in der Opel Arena zu klären hatte, gehörte u. a. eine Elfmeterszene pro FSV in der 88. Minute. Naldo und Thilo Kehrer brachten den aufgerückten Mainzer Stefan Bell zu Fall. Hätte es hier einen Strafstoß für die engagierten Gastgeber sein müssen? „Ja“, schrieb Mainz-Fan Alsodoch, „die "ich war‘s nicht" Händchen schon oben, bevor Bell liegt, zwei Mann an Bell, Arme voraus – klarer geht es kaum.“ (cge)

Mehr zum Thema:

Zwei strittige Szenen bei RBL gegen BVB

Umstrittenes Tor entscheidet Nord-Derby Bremen gegen HSV

Elfmeter für Gladbach gegen BVB in der 90. Minute?

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München
Tobias Stieler Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

Diese News betrifft folgende Schiedsrichter:

Dr. Felix Brych
Name : Dr. Felix Brych
Geburtsdatum: 03.08.1975
Ort: München
Tobias Stieler
Name : Tobias Stieler
Geburtsdatum: 02.07.1981
Ort: Hamburg

23.01.2020 14:01 Uhr | Quelle: WahreTabelle Schiedsrichterball: Durchgegriffen

Warum das härtere Durchgreifen gegen Unsportlichkeiten sinnvoll ist

AytekinGelb.jpg_1579784873.jpg

Die Schiedsrichter haben sich für das Jahr 2020 einiges vorgenommen: Sie wollen Unsportlichkeiten stärker ahnden. Denn die Bundesliga steht im Rampenlicht der Medien und strahlt in ihrer Wirkkraft massiv auf die Amateurligen aus. Indem die Unsportlichkeiten im Profibereich streng geahndet werden und infolgedessen zurückgehen, sinken sie auch im Amateurbereich und der Respekt vor den Schiedsrichtern steigt dort – so ist zumindest der Plan. Ob man damit Gewaltexzesse ganz verhindern kann, lässt sich sicherlich gut bezweifeln, aber jeder verhinderte Ausbruch ist ein Gewinn. Schon vor diesem Hintergrund ist der Plan ein guter. Positiver Nebeneffekt: Je weniger Unsportlichkeiten es gibt, umso attraktiver wird das Spiel. Man kann getrost davon ausge...

22.01.2020 20:07 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter-Chef Fröhlich will mehr Transparenz beim Videobeweis

Durchsagen des Schiedsrichters zwar schwierig, aber praktikabel

VAR-Leinwand.jpg_1579720497.jpg

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat trotz der anhaltenden Kritik am Videobeweis eine positive Zwischenbilanz gezogen. So seien in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga bisher 53 Fehlentscheidungen verhindert worden. Verbesserungswürdig sei die Dauer der Unterbrechung von durchschnittlich 79 Sekunden und die hohe Zahl der Interventionen vor allem in der 2. Liga (10), ohne dass die finale Entscheidung falsch war. «Natürlich wollen wir diese Zahlen drücken. Aber alle erwarten, dass gewissenhaft überprüft wird», sagte Fröhlich am Dienstag bei einem Termin im Dortmunder Fußball-Museum. Zudem sprach er sich für mehr Transparenz bei dem Thema aus. Vor allem die Stadionbesucher sollen seiner Meinung na...

21.01.2020 12:39 Uhr | Quelle: dpa Schiedsrichter Gräfe: Ansetzungen zu «wenig nach Leistung»

Außerdem fordert er mehr Transparenz beim Videobeweis

Gräfe.jpg_1579606935.jpg

Nach Meinung des deutschen Fußball- Spitzenschiedsrichters Manuel Gräfe wird bei den Ansetzungen «zu oft immer noch nach Politischem, Regionalem oder Persönlichem» entschieden. «Es geht immer noch zu wenig nach Leistung», kritisierte der 46 Jahre alte Berliner in einem Interview des Fachmagazins «Kicker». «Dieses Anreiz-Prinzip, dass sich Leistung positiv und negativ auch in der Anzahl der Ansetzungen bemerkbar macht, greift leider immer noch nicht», urteilte Gräfe. Allerdings habe sich die Situation seit 2016 durchaus verbessert, als Lutz Michael Fröhlich Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter wurde. «Es wird jetzt anders geführt als zu Zeiten von Hellmut Krug und Herbert Fandel&...

19.01.2020 15:34 Uhr | Quelle: WahreTabelle 1. Bundesliga: Strengere Regelauslegung – Moisander fliegt als Erster

Zweimal Gelb wegen Meckerns für Bremens Kapitän

Moisander.jpg_1579444742.jpg

Zum Auftakt der Rückrunde kündigte der DFB an, künftig strenger gegen Spieler vorzugehen, die sich beim Schiedsrichter beschweren oder für Rudelbildungen sorgen. Grund dafür ist der Schutz von Unparteiischen im Amateurbereich. In der Partie zwischen Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen wurde diese neue Auslegung dem Kapitän der Gäste, Niklas Moisander, zum Verhängnis. In der 72. Minute bekam Moisander nach einer Rudelbildung die Gelbe Karte von Schiedsrichter Dr. Felix Brych. Als sich der Verteidiger dann in der Nachspielzeit über ein Foul von Düsseldorfs Adam Bodzek an Jiri Pavlenka aufregte, gab es von Brych die Gelb-Rote Karte. In der Wahre Tabelle-Community sorgte die Szene für gemischte Gefühle....

18.01.2020 18:20 Uhr | Quelle: dpa DFB-Projektchef Drees: Videobeweis größte Veränderung seit 100 Jahren

Der Ex-Schiri wirbt um Verständnis für Schwierigkeiten

Drees2.jpg_1579368462.jpg

Der DFB-Projektleiter Jochen Dress hat Verständnis für die Kritik am Videobeweis, wirbt zugleich aber auch um Verständnis für die Schwierigkeiten. «Der Videoassistent greift erheblich in das Spiel ein, wie wir es als Zuschauer erleben, aber auch wie es Spieler und Trainer erleben», sagte der Experte des Deutschen Fußball-Bundes am Freitag in der INFO-Sendung «Das Interview» des Hessischen Rundfunks. «Es wäre vermessen zu glauben, dass man so etwas einführt und nach zwei Jahren sagt: Es ist alles toll.» Der Videobeweis sei die «größte Veränderung im Fußball seit hundert Jahren», meinte er. Der VAR sei eine Entwicklung, die stetig weitergehen werde. Jenen, die behaup...